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- Was ist Selbstwert? Ihr persönlicher Schatz im Alltag
Was ist Selbstwert: Ihr Kompass für Ihren Wert Selbstwert, Ihr Schlüssel zu innerer Stärke und wie Sie ihn trainieren können Was ist Selbstwert ? Stellen Sie sich vor, Sie tragen einen inneren Kompass in sich. Die kleine Nadel des Präzisionswerkzeugs zeigt Ihnen stets an, wie wertvoll und einzigartig Sie sind. Genau das ist Selbstwert: die Überzeugung, dass Sie unabhängig von Erfolgen, Rückschlägen oder den Meinungen anderer liebenswert und kompetent sind. Im Unterschied zum Selbstbewusstsein , das oft mit äußeren Fähigkeiten verknüpft ist, ist Selbstwert tief in Ihrem Inneren verwurzelt . Er beeinflusst, wie Sie sich selbst wahrnehmen (Selbstwahrnehmung) , wie Sie mit Herausforderungen umgehen und wie erfüllend Ihre Beziehungen sind. Ein gesunder Selbstwert ist wie ein sicherer Hafen: Er ist Ihre Säule, gibt Ihnen Stabilität, auch wenn das Leben stürmisch wird. Und falls Sie denken, ich habe zu wenig Selbstwert – keine Sorge. Selbstwert ist wie ein Muskel: Er lässt sich gut trainieren. Was ist Selbstwert? Definition und Abgrenzung Was ist Selbstwert? Ihr Schlüssel zu innerer Stärke Definition von Selbstwert: Selbstwert bezeichnet die innere Überzeugung eines Menschen , unabhängig von äußeren Umständen oder Meinungen anderer wertvoll, liebenswert und kompetent zu sein. Es geht dabei um die grundlegende Akzeptanz der eigenen Person, einschließlich aller Stärken und Schwächen. ** Beispiel: Nehmen Sie einen zwanzig Euro Schein und betrachten Sie diesen. Wie viel ist er wert? 20 Euro sind 20 Euro wert. Nun zerknüllen Sie den Geldschein. Wie viel ist er nun wert? Richtig! Der Wert des Scheins ist noch immer 20 Euro. Egal was Sie mit dem Schein machen, sein Wert bleibt unverändert. 20 Euro ist der Selbstwert des Geldscheins. ** Selbstachtung: Selbstachtung beschreibt den Respekt, den wir uns selbst entgegenbringen. Sie zeigt sich darin, wie gut wir unsere eigenen Bedürfnisse achten, Grenzen setzen und für uns selbst einstehen. ** Selbstbewusstsein: Selbstbewusstsein bezieht sich auf die Fähigkeit, sich der eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu sein und selbstsicher aufzutreten. Anders als der Selbstwert ist das Selbstbewusstsein situationsabhängig und nach außen sichtbar. ** Selbstwert: Selbstwert ist der Kern unseres inneren Wertes. Es ist ein stabiles Gefühl, das nicht an Bedingungen geknüpft ist. Wer sich fragt, „Was ist Selbstwert?“, wird feststellen, dass er nicht von äußerem Erfolg oder Meinungen anderer abhängt. Abgrenzung: Selbstwert unterscheidet sich klar von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen . Während Selbstbewusstsein die Selbstwahrnehmung inkl. die Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten beschreibt, bezieht sich Selbstvertrauen auf das Vertrauen in die eigene Kompetenz, bestimmte Aufgaben zu meistern. Selbstwert hingegen ist tiefer verankert: Er betrifft die emotionale Basis, auf der Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen aufbauen. Diese Inhalte erwarten Sie: Was ist Selbstwert und wie entsteht er? Was ist Selbstwert und warum ist Selbstwert so wichtig? Was ist Selbstwert und wie zeigt er sich im Alltag? Was ist Selbstwert und wie stärken Sie ihn gezielt? Langfristige Strategien zur Selbstwertpflege Was ist Selbstwert? Warum er Ihr Leben verändern kann Was ist Selbstwert und wie entsteht er? Der Grundstein für Ihren Selbstwert wurde in der Kindheit gelegt. Wurden Sie als Kind ermutigt, Ihre Stärken zu entdecken? Wie haben Sie gelernt mit Misserfolgen umzugehen? Hat man Ihnen gezeigt, dass Sie unabhängig von Ihren Leistungen geliebt werden? Hat man Ihnen vorgelebt, wie Selbstachtung und Selbstwertschätzung aussehen? All solche Erfahrungen prägen, wie Sie sich selbst heute sehen. Die Gesellschaft ist darüber hinaus noch eine tragende Säule bzw. hat sehr großen Einfluss auf die Art, wie wertvoll Sie sich als Mensch fühlen. Unsere westliche Welt ist leistungsorientiert und viele Personen fühlen sich nur dann "gut genug", wenn sie im Leben erfolgreich oder perfekt sind. Dies wiederum führt dann dazu, dass viele Menschen fälschlicherweise denken, dass Selbstwertgefühl von äußeren Faktoren abhängt. Aber was ist Selbstwert wirklich? Es ist die innere Erlaubnis, sich selbst zu akzeptieren – mit allen Ecken und Kanten, mit allen Stärken und Schwächen. Es ist die Fähigkeit, auch dann zu sich zu stehen, wenn nicht alles glatt läuft. Was ist Selbstwert und warum ist Selbstwert so wichtig? Ihr Selbstwert hat Einfluss auf viele Bereiche Ihres Lebens. Er entscheidet, wie Sie denken, handeln und fühlen: Im Beruf: Mit einem starken Selbstwert trauen Sie sich, neue Chancen zu ergreifen und Ihre Meinung klar zu äußern. In Beziehungen : Selbstwert gibt Ihnen die Sicherheit, auf Augenhöhe zu kommunizieren und Ihre Grenzen zu respektieren. Für die emotionale (mentale) Gesundheit : Ein stabiler Selbstwert schützt vor übermäßiger Selbstkritik und gibt Ihnen die Kraft, Rückschläge anzunehmen. ** Beispiele aus dem Alltag Stellen Sie sich vor, Sie sind in einer Besprechung und jemand kritisiert Ihre Idee. Wie reagieren Sie? Jemand mit einem starken Selbstwert könnte die Kritik annehmen, prüfen und daraus lernen, ohne sich selbst infrage zu stellen. Eine Person mit schwachem Selbstwert hingegen könnte sich tagelang den Kopf darüber zerbrechen, was sie "falsch" gemacht hat – und vielleicht sogar aufhören, Ideen einzubringen. Ein anderes Beispiel: Lisa, eine junge Frau, fühlt sich nach einem beruflichen Rückschlag völlig wertlos. Sie beginnt auf meinen Rat, bewusst ihre Erfolge festzuhalten. Sie notiert selbst kleine Dinge wie zum Beispiel das Lob einer Kollegin. So beginnt Sie Schritt für Schritt ihren Selbstwert aufbauen. Heute geht sie mutiger mit Kritik um und setzt klar ihre Grenzen. Was ist Selbstwert und wie zeigt er sich im Alltag? Vielleicht fragen Sie sich: Woran erkenne ich, ob mein Selbstwert stark ist? Hier sind ein paar Hinweise: Menschen mit einem gesunden Selbstwert ... Können Kritik annehmen, ohne sich komplett infrage zu stellen und sich selbst zu zerfleischen. Trauen sich, authentisch zu sein, selbst wenn das nicht jedem gefällt. Respektieren ihre eigenen Grenzen und die anderer. Ein schwacher Selbstwert hingegen zeigt sich oft durch übermäßige Selbstkritik , Angst , negative Gedanken oder das Gefühl, immer etwas beweisen zu müssen. Und auch hier wieder mein Hinweis: Selbstgefühl ist wie en Muskel, er lässt sich trainieren. Was ist Selbstwert und wie stärken Sie ihn gezielt? Was ist Selbstwert? Es ist nicht nur eine innere Überzeugung, sondern auch etwas, das Sie bewusst pflegen können. Bevor ich Ihnen einige ganz praktische Tipps für den Alltag an die Hand gebe, möchte ich Sie sensibilisieren. Die Arbeit am Selbstwertgefühl ist eine Herausforderung und auf dem Weg zum Erfolg gibt es einige Stolpersteine. Typische Hindernisse und wie Sie sie überwinden Perfektionismus: Haben Sie den Anspruch , dass alles, was Sie tun, perfekt sein muss? Versuchen Sie, sich an "gut genug" zu gewöhnen – oft reicht das völlig aus. Vergleiche mit anderen: Besonders in sozialen Medien vergleichen wir uns oft mit idealisierten Bildern anderer. Erinnern Sie sich: Niemand postet seine schlechten Tage oder Zweifel. Selbstzweifel: Diese innere Stimme, die fragt: „Bin ich gut genug?“ Beantworten Sie sie bewusst mit einem klaren „Ja!“ Praktische Tipps für den Alltag Was ist Selbstwert? Akzeptanz und Selbstvertrauen - Selbstwert fördert die mentale Gesundheit . Finden Sie es für sich heraus und arbeiten Sie an Ihrem "Wert": Probieren die nun folgenden sechs praktische Tipps, die Ihnen helfen. ** Tipp 1. Feiern Sie Ihre Erfolge Haben Sie heute eine knifflige Aufgabe gemeistert? Oder ein ehrliches Gespräch geführt? Halten Sie solche Erfolge fest – in einem Notizbuch, ganz "old fashioned". Das stärkt Ihr Bewusstsein für Ihre Fähigkeiten. ** Tipp 2. Grenzen setzen Sagen Sie öfter "Nein", wenn es nötig ist. Damit signalisieren Sie, dass Ihre Bedürfnisse genauso wichtig sind wie die der anderen. ** Tipp 3. Komplimente dankbar annehmen Wie oft haben Sie ein "Ach, das war doch nichts!" gesagt, wenn Sie gelobt wurden? Lernen Sie, ein schlichtes "Danke" zu sagen und das Lob zu genießen. ** Tipp 4. Fehler als Chance betrachten Anstatt sich für einen Fehler zu verurteilen, fragen Sie sich: "Was kann ich daraus lernen?" Jeder Fehltritt bringt Sie einen Schritt weiter – auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt. ** Tipp 5. Zeit für sich selbst nehmen Ob Sie ein Buch lesen, spazieren gehen oder eine Tasse Tee genießen. Gönnen Sie sich Auszeiten. Sie sind es wert! ** Tipp 6. Sprechen Sie freundlich mit sich selbst Hören Sie auf, Ihr schlimmster Kritiker zu sein. Würden Sie mit einem Freund so sprechen, wie Sie manchmal mit sich selbst umgehen? Wenn nicht, formulieren Sie Ihre Gedanken um – freundlich, ermutigend und wohlwollend. Das ist gelebte Selbstliebe . Langfristige Strategien zur Selbstwertpflege Was ist Selbstwert? Es ist ein Prozess, der ständige Pflege braucht: Ein unterstützendes Umfeld: Umgeben Sie sich mit Menschen, die Sie respektieren und fördern. Verzichten Sie auf Menschen, die Ihnen Energie rauben. Selektieren Sie ganz bewusst. Das ist aktive Selbstfürsorge und nährt Ihren Selbstwert. Selbstfürsorge als Ritual: Machen Sie tägliche Pausen und Aktivitäten zur Gewohnheit. Der wichtigste Mensch in Ihrem Leben sind Sie. Sorgen Sie gut für sich! Professionelle Unterstützung : Manche Etappe auf dem Weg zu mehr Selbstwert kann allein nicht gegangen werden. Manchmal braucht es Inspiration und Orientierung. Suchen Sie Hilfe, wenn Sie merken, dass Ihr Selbstwert stark beeinträchtigt ist. Was ist Selbstwert? Warum er Ihr Leben verändern kann Was ist Selbstwert? Vielleicht beginnt die Antwort genau hier: Sie stehen an der Linie, nehmen Ihren Platz ein – und gehen Schritt für Schritt in Ihre eigene Richtung. Was ist Selbstwert? Es ist der Schatz in Ihrem Inneren. Ihr Schlüssel zu einem glücklichen und erfüllten Leben . Wenn Sie sich selbst als wertvoll ansehen, wirkt sich das auf Ihre Entscheidungen, Ihre Beziehungen und Ihre Ziele aus. Erlauben Sie sich, Ihren inneren Schatz zu entdecken – einen Schritt nach dem anderen. Sie werden überrascht sein, wie sehr ein gesunder Selbstwert Ihr Leben bereichern kann. Denn Sie sind es wert. Mehr Klarheit. Mehr Selbstwert. Mehr Du. Vielleicht interessiert Sie auch: Denkfehler: Nährboden für Depressionen Persönlichkeitsentwicklung: Mehr Resilienz und Lebensfreude Emotionsregulation: Wenn Emotionen Sie ausbremsen www.soham-psychologische-beratung.de
- Selbstwert stärken für mehr Lebensfreude
Selbstwert stärken bedeutet, die Art und Weise zu verändern, wie Sie sich selbst sehen, bewerten und behandeln. Ein gesunder Selbstwert entsteht nicht durch Perfektion oder äußere Anerkennung, sondern durch innere Klarheit, Selbstakzeptanz und ehrliche Selbstfürsorge. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Selbstwert entsteht, was ihn schwächt – und welche Schritte Sie gehen können, um Ihr Selbstwertgefühl nachhaltig zu stärken. Selbstwert stärken – warum Ihr innerer Wert alles beeinflusst Selbstwert stärken – das klingt nach einem Ratgeber-Thema, das man schon oft gehört hat. Doch die Wahrheit ist: Selbstwert hat eine enorme Macht über unser gesamtes Leben. Vor mir liegt ein 20-Euro-Schein. Ganz glatt und neu. Wieviel ist der wert? Sie schmunzeln oder schütteln den Kopf? Was für eine Frage. Er ist natürlich 20 Euro wert. Nun zerknülle ich diesen 20-Euro-Schein und frage Sie erneut. Was ist der Schein jetzt wert? Er ist geknickt und unansehnlich. Welchen Wert hat er jetzt, wo er nicht mehr makellos ist? Was ist Ihr Wert? Welchen Wert messen Sie sich bei? Selbstwert ist ein großes Thema in vielen psychologischen Beratungsgesprächen . Der Wert, den Sie sich bemessen beeinflusst, wie Sie sich fühlen, wie Sie handeln und wie Sie Ihr Leben leben. In diesem Beitrag soll es um Selbstwert und seine Macht über Ihr Leben gehen: Selbstwert stärken: Was ist Selbstwert? Selbstwert stärken: Was ist Selbstwert nicht? Selbstwert stärken: Was ist ein gesundes Selbstwertgefühl? Selbstwert stärken: Wie entsteht Selbstwert? Selbstwert stärken: Was beeinflusst Ihren Selbstwert? Selbstwert stärken: 8 Tipps, wie Sie Ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl gezielt aufbauen Selbstwert stärken: Ein Prozess, der sich wirklich lohnt Selbstwert stärken: Manchmal reicht ein klarer Satz, der erinnert: Du darfst dein Leben wirklich leben – nicht nur funktionieren. 1. Selbstwert stärken: Was ist Selbstwert? Selbstwert stärken – dazu gibt’s unzählige Bücher, Ratgeber und Listen mit Tipps. Aber mal ehrlich: Was heißt das eigentlich konkret? Woher kommt ein schlechtes Selbstwertgefühl – und was hilft wirklich, wenn man sich klein, unsicher oder nicht gut genug fühlt? Genau darum geht’s in diesem Beitrag. Selbstwert stärken: Die Säulen des Selbstwert Dr. phil. Friederike Potreck-Rose ist Diplom-Psychologin in Freiburg im Breisgau. Sie definiert Selbstwert als das überspannende Dach auf vier gleich starken Säulen. Säule 1: Selbstakzeptanz - die positive Einstellung zu sich selbst Selbstliebe Selbstachtung Selbstwertschätzung Säule 2: Selbstvertrauen - die positive Einstellung zu und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Leistungen etwas erreichen etwas durchhalten etwas lassen können Säule 3: Soziale Kompetenz - das Erleben von Kontaktfähigkeit mit anderen Menschen umgehen können Flexibel auf verschiedene (schwierige) Situationen reagieren können Nähe und Distanz regulieren können Säule 4: Soziales Netz - das Eingebundensein in positive soziale Beziehungen befriedigende Partnerschaft befriedigende familiäre Beziehungen Freundschaften pflegen und halten können anderen Menschen wichtig und in Beziehungen verlässlich sein Die beiden Fundamente unter den Säulen des Selbstwert sind also sowohl auf die eigene ( intrapersonell ) als auch auf die andere ( interpersonell ) Person bezogen. Sie können sich nun ein Haus oder einen alten Tempel vorstellen und wissen sofort, dass das Gewicht des Daches auf den Säulen verteilt ist. Gerät nun eine Säule ins Wanken oder bricht weg , tragen die anderen Säulen mehr und je nach Situation, gerät das Gebäude aus dem Gleichgewicht . 2. Selbstwert stärken: Was ist Selbstwert nicht? Selbstwert stärken heißt auch, falsche Vorstellungen zu hinterfragen. Es gibt viele Irrtümer rund um das Thema Selbstwert – und genau die können das eigene Selbstbild verzerren und seelisch belasten. Hier sind die häufigsten Denkfehler, die dem Selbstwert im Weg stehen: 1. Selbstwert ist gleich Selbstbewusstsein Viele denken, Selbstwert und Selbstbewusstsein seien wie Zwillinge – quasi dasselbe in zwei Verpackungen. Falsch gedacht! Selbstbewusstsein ist eher das coole Auftreten auf der Bühne, wenn man weiß, was man kann. Wer aber seinen Selbstwert stärken will , braucht das warme, gemütliche Gefühl, auch abseits der Bühne okay zu sein – ganz egal, wie das Publikum klatscht. 2. Selbstwert hängt von externen Faktoren ab Selbstwert stärken heißt: sich nicht über Äußerlichkeiten zu definieren. „Ich bin nur etwas wert, wenn ich erfolgreich, schlank, schön oder beliebt bin!“ – kennen Sie diesen Gedanken? Gute Nachricht: Der stimmt so nicht. Selbstwert kommt von innen , nicht von Likes oder Titeln. Äußere Dinge verblassen – der wahre Schatz liegt in Ihrer Fähigkeit, sich selbst zu akzeptieren . Auch dann, wenn der Erfolg mal eine Pause macht. 3. Perfektionismus ist der Schlüssel zum hohen Selbstwert Selbstwert stärken bedeutet nicht, perfekt sein zu müssen. Hier liegt der Hase im Pfeffer: Viele glauben, sie müssten alles fehlerfrei machen, um sich selbst mögen zu dürfen. Dabei ist Perfektionismus oft der heimliche Saboteur des Selbstwerts. Die ständige Jagd nach dem Fehlerfreien führt eher dazu, dass wir uns selbst ständig kritisieren. Also: Lieber mal fünf gerade sein lassen – Ihr Selbstwert wird es Ihnen danken! 4. Selbstwert ist unveränderlich „Ich bin eben so, daran kann ich nichts ändern.“ Echt jetzt? S elbstwert ist kein Stein, sondern eher wie ein Garten – mit ein bisschen Pflege, Reflexion und positiven Erfahrungen lässt sich der Selbstwert stärken und daraus eine wunderschöne Blumenwiese wachsen. Es ist nie zu spät, sich selbst ein bisschen mehr Liebe zu schenken. Lesen Sie dazu gern mehr im Blogbeitrag Selbstliebe lernen: Wie Sie sich selbst endlich annehmen können. Darüber hinaus finden Sie ganz praktische Tipps im Beitrag — Selbstliebe: 10 Tipps für mehr Liebe zu sich selbst . 5. Selbstwert bedeutet, immer positiv über sich zu denken Selbstwert stärken heißt nicht, sich im Spiegel anzugrinsen und zu rufen: „Ich bin großartig!“ Es geht darum, sich auch an schlechten Tagen okay zu finden – und das gilt selbst dann, wenn der Kuchen anbrennt oder das Chaos im Alltag mal überhandnimmt. E in realistisches Selbstbild mit Stärken und Schwächen ist viel wertvoller als rosarote Dauer-Lobhudelei . Vertiefende Impulse dazu finden Sie im Blogbeitrag Gesunder Selbstwert: Das Gesicht des Selbstwerts. 6. Selbstwert ist egoistisch Selbstwert stärken – und schon kommt der Vorwurf: „Das ist doch egoistisch!“ Wirklich? Fakt ist: Wenn Sie sich selbst akzeptieren, sind Sie ein besserer Partner, Freund oder Kollege. Warum? Weil Sie aus einem Gefühl der Fülle heraus geben, statt aus dem Bedürfnis nach Bestätigung. Selbstwert ist also das Gegenteil von egoistisch – es ist die Basis für gesunde Beziehungen. 7. Selbstwert kann nur durch externe Bestätigung gestärkt werden Selbstwert stärken funktioniert nicht über Likes oder Schulterklopfen allein. „Du bist toll!“ – klar, solche Worte tun gut. Aber sie sollten das Sahnehäubchen sein, nicht der Kuchen. Ihr Selbstwert sollte vor allem aus Ihrer inneren Selbstakzeptanz kommen, nicht aus dem Applaus anderer. Sie sind der Chef Ihrer Selbstliebe – und glauben Sie mir, das ist ein sicherer Job. Es ist wichtig, diese Irrtümer zu erkennen – und loszulassen. Nur so können Sie Ihren Selbstwert stärken und zu einem gesunden Selbstwertgefühl finden. Selbstreflexion , Achtsamkeit und Mitgefühl mit sich selbst helfen dabei, sich realistischer zu sehen – und liebevoller mit sich umzugehen. 3. Selbstwert stärken: Was ist ein gesundes Selbstwertgefühl? Das Wichtigste vorweg: Es gibt nicht den einen guten, gesunden Selbstwert. Dazu sind wir Menschen zu verschieden und zu individuell. Wie oben schon erwähnt, ist es wichtig, den Selbstwert nicht über das Außen zu definieren. Wer Selbstwert stärken will, braucht innere Klarheit, Selbstakzeptanz – und ein realistisches Bild von sich selbst. Ein „zu viel“ oder „zu wenig“ gibt es aber durchaus. Verminderter Selbstwert - Unterschätzung der eigenen Fähigkeiten Ein zu geringer Selbstwert kann langfristig zu (erheblichen) körperlichen und seelischen Problemen führen – oft zeigt sich das auch psychosomatisch , etwa durch Schmerzen oder Verspannungen. Auch die mentale Gesundheit leidet: Erschöpfung, Antriebslosigkeit oder depressive Gedanken sind häufige Begleiter. Im schlimmsten Fall kann ein dauerhaft geschwächter Selbstwert sogar krank machen. Deshalb ist es so wichtig, den Blick nach innen zu richten – und gezielt den Selbstwert stärken zu wollen. Wie verhalten sich Menschen mit zu geringem Selbstwertgefühl? Sie bleiben hinter ihren Möglichkeiten zurück, sind oft verspannt, haben Kopf- und Rückenschmerzen , ziehen sich zurück, vermeiden soziale Situationen , schlafen schlecht , fühlen sich wie Hochstapler (Imposter) , sind traurig oder zurückhaltend. Viele neigen zur Prokrastination, flüchten sich vor den Fernseher oder Computer, oder greifen zu Alkohol – um nur einige Beispiele zu nennen. Übersteigertes Selbstwertgefühl - Überschätzung der eigenen Fähigkeiten Wer seine eigenen Fähigkeiten überschätzt , wird von seinen Mitmenschen oft als narzisstisch oder egoistisch wahrgenommen . Auch Rücksichtslosigkeit und Selbstsucht werden häufig unterstellt. Das führt nicht selten zu Schwierigkeiten in sozialen Beziehungen und zu Konflikten in Partnerschaft oder Freundeskreis. Wer wirklich Selbstwert stärken will, braucht nicht Überhöhung – sondern eine realistische, ehrliche Sicht auf sich selbst. 4. Selbstwert stärken: Wie entsteht Selbstwert? Selbstwert stärken beginnt mit dem Verständnis dafür, wie unser Selbstwert überhaupt entsteht. Selbstwert oder Selbstwertgefühl entwickelt sich durch eine komplexe Mischung aus verschiedenen Faktoren, die im Laufe des Lebens wirken. Der Grundstein wird im Elternhaus bzw. durch die Erziehung gelegt. Darüber hinaus gibt es aber viele weitere Einflüsse, die zur Entwicklung des Selbstwerts beitragen. 1. Erfahrungen in der Kindheit Eltern und Bezugspersonen: Kinder, die von ihren Eltern oder Bezugspersonen geliebt, unterstützt und geschätzt werden, entwickeln oft ein stärkeres Selbstwertgefühl. Diese Kinder werden im Laufe ihrer Entwicklung positiv bestätigt und erfahren viel emotionale Wärme. Sie wachsen unter einem klaren Motto auf: Du bist gut so, wie du bist! Im Gegensatz dazu wirken Sätze wie: "Das schaffst du eh nicht!" , "Dazu bist du zu schwach!" oder "Du bist nicht gut genug!" Diese Aussagen führen zu blockierenden Glaubenssätzen – und wenn sie nicht korrigiert werden, können sie ein ganzes Menschenleben unbewusst beeinflussen. Später ist es oft ein wichtiger Schritt, den eigenen Selbstwert zu stärken , um solche inneren Botschaften zu entkräften. Erziehungsmethoden: Autoritäre oder abweisende Eltern beeinflussen das Selbstwertgefühl oft negativ , während unterstützende und wertschätzende Eltern es nachhaltig stärken. Eine Erziehung, die klar zwischen Kind und Verhalten unterscheidet – und nur das Verhalten, nie das Kind als Person tadelt – unterstützt eine gesunde Entwicklung des Selbstwerts und des Selbstvertrauens. So entsteht die Basis, auf der Kinder später lernen können, ihren Selbstwert zu stärken – unabhängig von äußeren Bewertungen. Anmerkung: Kinder zu erziehen ist wirklich nicht leicht. Wir lernen Kindererziehung nicht in der Schule und nicht in der Ausbildung oder im Studium. Die meisten Eltern erziehen ihre Kinder so gut, wie sie es eben können. Jeder von uns hat Erfahrungen und Muster, die in die Kindererziehung mit einfließen. Bitte verurteilen Sie Ihre Eltern nicht, wenn Sie heute mit Ihrem Selbstwert kämpfen oder glauben, keinen zu haben. Ihre Eltern wussten oder konnten es nicht besser. Sie aber können jetzt beginnen, Ihren Selbstwert zu stärken – dazu später mehr. 2. Persönliche Leistungen und Fähigkeiten Erfolge und Misserfolge: Erfahrungen von Erfolg – z. B. in Schule, Beruf, Sport oder Hobbys – können den Selbstwert stärken. Vorausgesetzt, man attribuiert den Erfolg auch entsprechend. Umgekehrt können wiederholte Misserfolge , Niederlagen und Tiefschläge das Selbstwertgefühl natürlich auch beeinträchtigen. Gerade wenn der Selbstwert schwach ist, neigt man dazu, den Fehler bei sich selbst zu suchen (Frauen tun dies übrigens häufiger als Männer) – und das kann wie eine Spirale nach unten wirken. Wer in solchen Momenten den Blick auf vorhandene Stärken lenkt, kann gezielt beginnen, den Selbstwert stärken zu wollen. Zielerreichung: Wer sich (erreichbare) Ziele setzt und diese konsequent verfolgt, stärkt damit automatisch auch das Selbstbewusstsein. Gleichzeitig ist es ein wirksamer Weg, den Selbstwert stärken zu können – denn wer sich als handlungsfähig erlebt, gewinnt Vertrauen in sich selbst. 3. Soziale Beziehungen Freundschaften und soziale Unterstützung: Wenn wir eingebettet sind in positive soziale Beziehungen und regelmäßig Unterstützung durch Familie und Freunde erfahren, uns geliebt und verstanden fühlen, zahlt das direkt auf unseren Selbstwert ein. Im Gegensatz dazu schwächen negative Erfahrungen, starke Verletzungen und andauernde Kränkungen in Familie, Beziehungen und Freundschaften den Wert, den wir uns selbst beimessen. Wer den eigenen Selbstwert stärken möchte, braucht deshalb auch ein Umfeld, das unterstützt – nicht abwertet. Vergleiche mit anderen: Der soziale Vergleich kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf unseren Selbstwert haben. Viele Menschen vergleichen sich mit anderen – und schneiden subjektiv schlechter ab. Der innere Kritiker nimmt das dann zum Anlass und beschimpft und verunglimpft uns massiv. Das senkt natürlich den Selbstwert – und wir fühlen uns oft noch schlechter und schwächer als zuvor. Auch hier ist es hilfreich, bewusst den Fokus zu verändern, um den Selbstwert stärken zu können – unabhängig vom Außen. Der Trick ist das mindset! Grundsatz: Sie sind genau richtig und gut, so wie Sie sind! Jeder Vergleich mit anderen zeigt Ihnen Wachstumspotentiale und einen Weg der Entwicklung für Ihre Persönlichkeit Wichtig: Es muss sich stimmig für Sie, Ihr Leben und Ihr Wertesystem anfühlen 4. Selbstwahrnehmung und Selbstakzeptanz Selbstreflexion: Die Fähigkeit, sich selbst realistisch zu sehen und zu akzeptieren, ist ein Grundpfeiler für Ihr Selbstwertgefühl. Sie sind ein Mensch und haben Stärken und Schwächen – das hat jedes menschliche Wesen. Nobody is perfect! Wer beginnt, sich selbst ehrlich wahrzunehmen, legt damit auch die Basis, um den Selbstwert stärken zu können. Selbstfürsorge : Sorgen Sie gut für sich. Behandeln Sie sich wie Ihre beste Freundin. Wer nicht ausreichend gut für sich sorgt und auf die eigenen Bedürfnisse achtet, unterschätzt seinen Wert grundlegend. Auch kleine Rituale der Achtsamkeit helfen dabei, den Blick nach innen zu richten – und Schritt für Schritt den Selbstwert stärken zu lernen. 5. Medien und gesellschaftliche Einflüsse Medien und Gesellschaft: Gerade die Darstellung von Schönheitsidealen, Lebensereignissen, Status und Erfolgen in den (Sozialen-)Medien kann dramatische Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl haben. Jedes Leben hat Höhen und Tiefen. In der ersten der 4 edlen Weisheiten der buddhistischen Psychologie heißt es sogar: "Alles Dasein ist Leid." Kein wirkliches, echtes und realistisches Leben ist eine Aneinanderreihung von Höhen. Wir sehen nur das Tolle, das Beeindruckende. Wenn wir dabei vergessen, dass das eben nur ein Auszug ist, fühlen wir uns angesichts der Darstellung (zu Unrecht) einsam und wertlos. Wer dem etwas entgegensetzen will, kann lernen, den Selbstwert stärken – unabhängig von dem, was andere zeigen. Gesellschaftliche Normen und Werte: Der Einfluss von „Das tut man nicht“ und anderen tradierten Normen und Werten kann – je nach individueller Prägung und Erziehung – ebenfalls eine entsprechend dysfunktionale Wirkung auf den Selbstwert haben. Auch hier gilt: Wer sich bewusst davon löst, kann den eigenen Selbstwert stärken – auf Basis der eigenen Werte , nicht fremder Erwartungen. Kulturelle Unterschiede: Verschiedene Kulturen haben unterschiedliche Vorstellungen von Individualität und Gemeinschaft, die dann wiederum Rückkopplungen auf den Wert unseres Selbst haben und diesen beeinflussen. Auch hier lohnt es sich, die eigene Sichtweise zu reflektieren – gerade, wenn man den Selbstwert stärken will, jenseits kultureller Zuschreibungen. 6. Individuelle Unterschiede Persönlichkeitsmerkmale: Menschen sind von Natur aus mehr oder weniger verletzlich (vulnerabel). Die Verletzlichkeit (Vulnerabilität) wirkt ebenfalls auf den Selbstwert – und so sind manche Menschen einfach von Natur aus mit einem stärkeren Selbstwertgefühl „ausgestattet“, während andere anfälliger für Selbstzweifel sind. Gerade Letztere profitieren oft besonders davon, gezielt den Selbstwert stärken zu lernen – Schritt für Schritt und auf ihre eigene Weise. Psychische Gesundheit: Probleme wie Depressionen oder Angststörungen können das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen. Auch hier kann es hilfreich sein, gezielt an den eigenen Ressourcen zu arbeiten, um langfristig den Selbstwert stärken zu können – nicht als schnelle Lösung, sondern als bewusster Prozess der Selbstzuwendung. 5. Selbstwert stärken: Was beeinflusst Ihren Selbstwert? „ Selbstwerträuber “ ist ein Begriff, den ich verwende, um bestimmte Denk- und Verhaltensmuster zu beschreiben, die das Selbstwertgefühl eines Menschen beeinträchtigen können. Diese Muster können dazu führen, dass sich jemand minderwertig, unzulänglich oder wertlos/unwürdig fühlt. „Selbstwerträuber“ sind natürlich ebenfalls sehr individuell . In meiner Praxis begegne ich einigen davon sehr häufig – und oft ist es ein wichtiger Schritt, diese zu erkennen, um den Selbstwert stärken zu können: Selbstkritik, negative Selbstgespräche: Wie reden Sie mit sich selbst? Kritisieren Sie sich oft und haben Sie häufig negative Gedanken über sich selbst? Neigen Sie dazu, Ihre eigenen Fehler und Schwächen übermäßig zu betonen oder zu verstecken? Spielen Sie Ihre Erfolge, Fähigkeiten oder positiven Eigenschaften, Ihre Stärken herunter? Wer zu kritisch mit sich umgeht oder sich Schwächen nicht zugesteht, darf darauf achten, dass der „Selbstwerträuber“ ihm nicht auflauert – und kann beginnen, den Selbstwert stärken in den Blick zu nehmen. Vergleiche mit anderen: Wie bewerten Sie sich selbst im Vergleich mit anderen? Schneiden Sie schlechter ab und verurteilen sich dann hart dafür? Wie sehen Sie sich grundsätzlich als Mensch – bevor Sie vergleichen? Sind Sie „okay, wie Sie sind“ und nutzen den Vergleich als Richtungszeiger für Ihr besseres Selbst? Oder finden Sie sich „nicht okay“ – und fühlen sich nach einem Vergleich mit anderen minderwertig oder unzureichend? Gerade in Zeiten sozialer Medien können ständige Vergleiche das Selbstbild schwächen . Umso wichtiger: bewusst hinschauen – und den Selbstwert stärken , unabhängig vom Außen. Perfektionismus: Geben Sie immer 100 %? Oder können Sie auch mal „Fünfe gerade sein lassen“? Menschen, die unrealistische Standards an sich selbst anlegen und nach Perfektion streben, setzen sich oft unter Druck und fühlen sich nie gut genug. Der Drang, alles perfekt machen zu wollen, kann zu ständiger Unzufriedenheit mit sich selbst führen – und ist ein klassischer Gegenspieler, wenn man den Selbstwert stärken möchte. Vermeidung von Herausforderungen: Nehmen Sie die Herausforderung auch mal an? Trauen Sie sich einfach mal was Neues , was Verrücktes zu tun? Menschen, die sich selbst als unwürdig oder unzulänglich empfinden, vermeiden gern Herausforderungen. Die Angst vor Versagen oder Ablehnung kann blockierend wirken – und verhindert, dass Sie sich als wirksam erleben. Wer hier gegensteuert, kann Schritt für Schritt den Selbstwert stärken und neue Erfahrungen sammeln. Ungesunde Beziehungen: Ungesunde oder missbräuchliche Beziehungen können das Selbstwertgefühl erheblich beeinträchtigen. Sind Sie in solchen Beziehungen gefangen, beginnen viele, ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu vernachlässigen – und sich selbst abzuwerten. Auch hier kann es hilfreich sein, sich Unterstützung zu holen, um den Selbstwert stärken zu können und die eigene Würde wiederzufinden. Wenn Sie genauer verstehen möchten, wie bestimmte Denkmuster Ihren Selbstwert beeinflussen, lohnt sich ein Blick auf meine Beiträge zu Denkfehlern. Viele dieser Muster – ob Schwarz-Weiß-Denken, verzerrte Selbstbewertungen oder innere Kritiker – wirken oft im Hintergrund und verstärken das Gefühl, „nicht gut genug“ zu sein. Die folgenden Artikel geben einen klaren Einstieg: – Denkfehler: Nährboden für Depressionen – Denkfehler 2.0: Warum unser Gehirn uns austrickst – Binäres Denken: Die Welt ist bunt – Ihre Gedanken auch Es ist wichtig, diese „Selbstwerträuber“ zu identifizieren – und aktiv daran zu arbeiten, sie zu überwinden. Denn wer sie erkennt und bewusst verändert, kann Schritt für Schritt den Selbstwert stärken – und so zu mehr innerer Stabilität, Selbstakzeptanz und Lebensfreude finden. 6. Selbstwert stärken: 8 Tipps, wie Sie Ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl gezielt aufbauen Selbstwert stärken: Es gibt Momente, da braucht es kein langes Abwägen, sondern einen klaren Hinweis: Go for it – du darfst dir selbst vertrauen. " Selbstwertspender " sind Quellen oder Faktoren , die zum Selbstwert stärken beitragen. Diese Faktoren können verschiedene Formen annehmen und sind individuell sehr unterschiedlich. Hier sind einige hilfreiche Tipps, wie Sie Ihren Selbstwert stärken können: Tägliche Sitzmeditation Kultivieren Sie Achtsamkeit in Ihrem Leben. Seien Sie im Hier und Jetzt präsent und nehmen Sie Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen bewusst wahr. Durch eine tägliche Meditationspraxis kultivieren Sie in recht kurzer Zeit einen inneren Beobachter, der Sie unterstützen wird. Sie werden Ihre innere Stimme "plappern" hören und sich selbst immer besser kennenlernen. Je besser Sie sich kennen, desto besser werden Sie sich verstehen. Je besser, je genauer Sie sich verstehen, desto mehr werden Sie sich Ihrer selbst bewusst. Führen Sie positive Selbstgespräche Behandeln Sie sich so, wie Sie Ihre beste Freundin/Ihren besten Freund behandeln. Sprechen Sie mitfühlend, liebevoll und freundlich mit sich selbst. Ermutigen Sie sich, wenn es schwierig ist, seinen Sie mitfühlend , tröstend und aufmunternd . Loben Sie sich wann immer es nur den kleinsten Grund dafür gibt, vergeben Sie sich Fehler und bleiben Sie geduldig und nachsichtig mit sich. Selbstfürsorge Entwickeln Sie Ihre ganz persönliche Selbstfürsorgepraxis. Sammeln Sie zunächst Ideen, was Ihrem Körper, Ihrem Geist und Ihrer Seele richtig gut tut . Das beginnt bei gesunder Ernährung und geht über die "kleinen Sünden" zum Kaffee, bis hin zu Körperpflege, ausreichend Schlaf, Bewegung und dem faulen Sonntag auf dem Sofa. Kurz: alles, was Sie zufrieden und froh macht. Selbstfürsorge ist ein Mehr von Dingen, die gut tun. Selbstfürsorge ist aber auch ein Weniger. Also ein Verzicht auf Handlungen (Konsum von ungesunden Lebensmitteln, Medien, Nachrichten, etc.) und Gedanken (Selbstvorwürfe o.ä.). Selbstfürsorgliche Handlungen zeigen und steigern die Selbstachtung und die Selbstliebe und tragen damit eben zu Selbstwert stärken bei. Übernehmen Sie Verantwortung für sich! Sie sind für Ihr eigenes Leben und Ihre Entscheidungen verantwortlich. Niemand außer Ihnen kann und wird diese Verantwortung übernehmen. Selbstverantwortung beinhaltet auch, die Verantwortung wenn nötig und angebracht bei einer anderen Person zu lassen. Sie sind nur für Ihr Handeln und Denken verantwortlich, und so sind auch die anderen Menschen für sich verantwortlich. Selbstverantwortung fördert Ihre Selbstwirksamkeit und Ihr Vertrauen in Ihre eigenen Fähigkeiten. Behaupten Sie sich! Stehen Sie für Ihre Bedürfnisse und Meinungen ein. Selbstbehauptung bedeutet, sich selbst und seine Wünsche ernst zu nehmen und nicht herunterspielen oder abwerten. Lernen Sie Ihre Bedürfnisse respektvoll zu kommunizieren und üben Sie auch mal nein zu sagen . Denken Sie dabei daran: Ein nein zu jemand anderem, ist ein ja zu sich selbst. Sie sind ein ja wert! Trennen oder distanzieren Sie sich von negativen Menschen Um den Selbstwert stärken zu können – gerade auch kurzfristig – brauchen Sie positive zwischenmenschliche Beziehungen: Unterstützende, liebevolle und respektvolle Kontakte können einen großen Einfluss auf das Selbstwertgefühl haben. Das Gefühl, von anderen gemocht, akzeptiert und geschätzt zu werden, tut gut und beflügelt ganz enorm. Prüfen Sie daher, wer in Ihrem Umfeld einen negativen Einfluss auf Sie hat, wer Sie „herunterzieht“ und wer Ihnen nicht guttut. Lösen Sie diese Kontakte auf, lassen Sie sie einschlafen oder – wenn es nicht anders geht – reduzieren Sie die Kontakthäufigkeit zumindest drastisch. Setzen Sie sich Ziele! Definieren Sie klare, erreichbare Ziele. Brechen Sie Ihre Ziele auf Teilziele herunter und arbeiten Sie systematisch daran, diese zu erreichen. Zielsetzung gibt Ihrem Leben Struktur und Richtung – und gleichzeitig das Gefühl, Kontrolle über Ihr Leben zu haben. Dieses Erleben von Selbstwirksamkeit ist ein zentraler Baustein, um den Selbstwert stärken zu können. Wichtig: Feiern Sie jeden noch so kleinen Etappensieg, bevor Sie beherzt die nächste Stufe erklimmen. Lob und Anerkennung Lernen Sie das kleine Wort „DANKE“ zu sagen. Erfahrungsgemäß können Menschen mit schwachem Selbstwert ganz schlecht Lob und Komplimente annehmen . Sie kommentieren, spielen herunter oder belächeln das Positive über sich und ihr Verhalten. Dabei ist genau das ein wichtiger Schritt, um den Selbstwert stärken zu können – nämlich sich selbst in einem guten Licht zu sehen und es auch stehen lassen zu können. Wenn Ihnen also jemand sagt: „Das hast du super gemacht“ , dann antworten Sie nicht mit „Das war doch einfach“, „nicht der Rede wert“ oder „das war nichts“ . Sie sagen einfach: „Danke“ . Und vielleicht können Sie dazu sogar noch lächeln. Das Gefühl, geschätzt und respektiert zu werden, kann dazu beitragen, das Selbstwertgefühl zu erhöhen – und langfristig den Selbstwert stärken . Wenn Sie herausfinden möchten, welche inneren Muster, Bedürfnisse oder Stressfaktoren Ihren Selbstwert aktuell beeinflussen, hilft Ihnen der Klarheits-Check . Er gibt Ihnen eine schnelle Orientierung, zeigt Ihnen Entwicklungspotenziale – und unterstützt Sie dabei, sich selbst wieder klarer zu sehen. Alle Materialien finden Sie auf der Seite Klarheit zum Mitnehmen . 7. Selbstwert stärken: Ein Prozess, der sich wirklich lohnt Die Entwicklung des Selbstwertgefühls ist ein Prozess, der Zeit braucht. Ein starkes Selbstwertgefühl bringt viele Vorteile mit sich. Sie werden mutiger, verfolgen Ziele entschlossener – und Ihr Vertrauen in Ihre eigene Persönlichkeit wächst. Indem Sie Selbstwertprobleme angehen und verstehen, wie Ihr Selbstwertgefühl Sie lenkt und steuert, können Sie aktiv Ihr Leben zum Positiven verändern. Sie gewinnen an Selbstwirksamkeit – und können so auch in schwierigen Situationen besser für sich einstehen. Das ist einer der kraftvollsten Wege, um nachhaltig den Selbstwert stärken zu können. Kurz: Sich um Ihren Selbstwert zu kümmern, bedeutet, sich um Ihr gesamtes Wohlbefinden zu kümmern. Selbstwert stärken spielt eine extrem wichtige Rolle für unser Wohlbefinden , für unsere Resilienz und unsere Lebenszufriedenheit . Vielleicht kämpfen Sie gerade – und denken, Sie hätten kein Selbstwertgefühl? Die gute Nachricht ist: Sie können Ihren Selbstwert steigern. Wie entsteht Selbstwert? Selbstwertprobleme haben oft tiefe (unbewusste) Wurzeln. Doch mit der richtigen Herangehensweise – z. B. durch Verhaltenstherapie, (Wingwave) Coaching, Yager-Code, systemisches Arbeiten oder auch Selbsthypnose – können Sie Ihr Selbstwertgefühl langfristig aufbauen. Es gibt viele Wege, den Selbstwert stärken zu lernen: Von Reflexion und selbstwertsteigernden Verhaltensweisen bis hin zu einfachen, aber wirksamen Übungen. Die Entwicklung eines robusten Selbstwertgefühls ist ein Prozess, bei dem Sie lernen, tiefe Überzeugungen zu korrigieren, sich selbst zu schätzen und zu akzeptieren – und Ihr Selbstvertrauen zu festigen. Denken Sie daran: Selbstwert stärken ist kein Luxus – sondern ein Schlüssel zum Glück. Selbstwert und Selbstbewusstsein gehen Hand in Hand – beides können Sie stärken. Vielleicht interessiert Sie auch: Gefühle verstehen – und schwierige Emotionen als Kraftquelle nutzen Ein glückliches Leben – Wünschen wir uns das nicht alle? Gesunder Selbstwert: "Das Gesicht des Selbstwert" www.soham-psychologische-beratung.de
- Stress Test: Wie gestresst sind Sie?
Die Antwort auf Ihre Frage: Wo liegt mein Stresspegel? Stress Test: Selbsttest für mehr Klarheit. Kommt es mir nur so vor, oder ist jeder in unserer Gesellschaft " im Stress" , "lässt sich stressen" oder ist "gestresst"? Statistiken von Krankenkassen zeigen seit Jahren stetig zunehmende Stresserkrankungen in der Gesellschaft und viele meiner Klienten wünschen sich einen besseren Umgang mit Stress. Wie sieht es mit Ihnen aus? Wo liegt Ihr Stresslevel? Sind Sie gehetzt und fühlen sich als wären Sie im Alltag ständig unter Stress? Können Sie mal alles einfach sein lassen oder drehen sich Ihre Gedanken ständig um die anstehenden To Dos, Belastungen oder geforderten Ergebnisse ? Wie gut finden Sie nachts zur Ruhe ? Oder arbeiten Sie nachts ungebremst weiter? Wie steht es um Ihre Work Life Balance Maßnahmen ? Gelingt es Ihnen pünktlich Feierabend zu machen und dann mal nur für sich zu sorgen? Gibt es noch Situationen, wo Sie richtig abschalten können und alle Stressfaktoren vergessen? In diesem Beitrag finden Sie einen kurzen persönlichen Stress Test . Bitte verstehen Sie diesen als einen Test zur "groben" Einschätzung Ihrer Stressbelastung. Der Stress-Test gibt Ihnen eine Idee über Ihr subjektives Stresslevel, ist aber keinesfalls als Diagnose-Instrument zu verstehen. Doch bevor es mit dem Stress-Test losgeht, folgt noch eine kurze Definition von Stress: Was ist Stress? Stress ist eine ganz natürliche Reaktion unseres Organismus auf eine Situation der Gefahr oder Herausforderung. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet Stress: Beanspruchung, Anspannung . Unser Körper reagiert auf Stressauslöser im Umfeld. Die Aktivierung des sympathischen Nervensystems zeigt sich in beispielsweise folgenden physiologischen Reaktionen: Herzrasen erhöhte Pulsfrequenz Ausschüttung von Stresshormonen (Kortisol und Adrenalin) Vermehrte Blutzufuhr in die Extremitäten Flache Atmung Reduktion von vegetativen Tätigkeiten wie zum Beispiel Verdauung Stress dient dem Überleben des Menschen und richtet seinen Organismus auf die Bewältigung der Gefahr aus. Ist diese Gefahr dann beseitigt, setzt eine Erholungsphase ein, die den Körper wieder in einen ausgeglichenen Zustand bringt , die sogenannte Homöostase. Das parasympathische Nervensystem wird aktiviert, der Körper erholt sich. Wie gestresst sind Sie? Neben akuten Stresssymptomen spielt auch die Gesamtbelastung durch Lebensveränderungen eine große Rolle. Wie viele Veränderungen gab es bei Ihnen in den letzten zwölf Monaten? Machen Sie den Test und finden Sie es heraus. Der Stress Test als Orientierung: Wie hoch ist Ihr Stressrisiko? Stress entsteht oft durch Veränderungen im Leben. Je mehr sich in kurzer Zeit verändert, desto größer ist die Belastung. Dieser Test hilft Ihnen, eine erste Einschätzung zu bekommen. Markieren Sie die Ereignisse, die in den letzten 12 Monaten auf Sie zugetroffen haben, und addieren Sie die Punkte: Tod des Partners oder der Partnerin – 100 Punkte Scheidung oder Trennung – 70 Punkte Jobverlust – 47 Punkte Große finanzielle Veränderung – 38 Punkte Umzug – 20 Punkte u. v. m. Gesamtpunktzahl: ___________ Ergebnis: Unter 85 Punkten: Ihr Stresslevel liegt im normalen Bereich. Achten Sie dennoch auf Warnsignale. 85 bis 170 Punkte: Ihre Anfälligkeit für stressbedingte Beschwerden ist leicht erhöht. Es lohnt sich, genauer hinzusehen. Über 170 Punkte: Sie stehen unter starkem Stress. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, aktiv gegenzusteuern. Wenn Sie Ihr Stresslevel besser verstehen oder reduzieren möchten, lassen Sie uns darüber sprechen. In einem kostenfreien Vorgespräch analysieren wir gemeinsam Ihre persönlichen Stressfaktoren und finden Wege, die Belastung zu verringern. Persönlicher Stress Test (Kurz-Version) Stress Kurz Test (Quelle MIFW) Stress Test Auswertung Gesamtpunktwerte: Zur Ermittlung des Stress-Ergebnis addieren Sie jetzt bitte Ihre Werte der Aussagen 1 - 7 zusammen. Ihr Stress-Profil Den Zahlenwert der einzelnen Aussagen übertragen Sie bitte jetzt auf das unten stehende Schema: Stressprofil aus Stress Kurz Test Stress Test: Interpretation ** Haben Sie ein Ergebnis im Stress Test von über 18? Ihr Stresslevel ist hoch. Stress ist offensichtlich ein Risiko für Sie. Unverzüglich und mit Optimismus sollten Sie beginnen, etwas dagegen zu unternehmen. Je länger Sie mit dieser Stressbelastung leben, desto wahrscheinlicher ist es, dass Beschwerden und Stresssymptome zunehmen. Vermindern Sie den Druck. Wenn Sie für den Einstieg in die Stressbewältigung, Ihren Umgang mit Stress oder stressbedingte Beschwerden im Alltag Hilfe oder Unterstützung benötigen, sprechen Sie mich gerne an. ** Wenn Ihr Test-Ergebnis unter 10 liegt Das heißt nicht, dass Stress für Sie keine Herausforderung ist. Beachten Sie Ihre persönlichen Stresssymptome und unerwünschten Auswirkungen auf Stress. Es kann sich für Sie lohnen Belastungen zu reduzieren und nach vernünftigen Möglichkeiten des Stressabbaus zu suchen. ** Ihr Stress-Test zeigt in einigen Bereichen einen Wert unter 4? Überall dort, wo eine 4 auftaucht – besser schon bei einem Stresslevel von 3 –, sollten Sie für diesen Bereich ein persönliches Ziel formulieren. Handlungsempfehlung zum Stress Test Welcher Stresstyp sind Sie? Was sind Ihre Gedanken zu Ihrem Selbsttest? Spiegelt das Ergebnis evtl. Beschwerden oder Auswirkungen auf Ihre medizinische Gesundheit wider? Vielleicht fragen Sie sich, wie Sie Ihr Stresslevel endlich senken können? Vielleicht sind Sie überrascht oder irritiert. Vielleicht sind Sie auch resigniert, weil Sie keine Idee haben, wie Ihr Umgang mit Ihren Belastungen durch Stress anders sein könnte? Haben Sie schon erste Ideen zur Stressprävention ? Lassen Sie uns gemeinsam schauen, wie Ihre persönlichen Stressfaktoren aussehen, welche Arten von negativem Stress in Ihrem Leben vorherrschen, welche Belastung Sie am stärksten herausfordert und wo in Ihrem Leben Sie Stressbelastungen reduzieren können. Vereinbaren Sie gern einen Termin für ein kostenfreies Vorgespräch. Gemeinsam werfen wir einen ersten Blick auf Ihre Stressauslöser. Vielleicht interessiert Sie auch: Yoga gegen Stress: Wie Yoga Ihnen hilft Ihr Leben zu entschleunigen Burnout und Stress: Wenn alles zu viel wird Arten von Stress: Verstehen, was uns antreibt – und was uns belastet Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress Quellen & Inspirationen: Psychologie heute; Beltz Verlag; Ausgabe 02/2025 www.soham-psychologische-beratung.de
- Persönlichkeitsentwicklung: Mehr Resilienz und Lebensfreude
Persönlichkeitsentwicklung - was können Sie sich darunter vorstellen? Sich selbst besser verstehen, stärker fühlen, klarer handeln. Klingt gut? Das ist es auch. Persönlichkeitsentwicklung ist kein esoterischer Trend und keine Selbstoptimierung für Perfektionisten . Sie ist ein zutiefst menschlicher Prozess , der uns hilft, unser Leben bewusster zu gestalten . Und zwar auf eine Weise, die zu uns passt . Was bedeutet Persönlichkeitsentwicklung eigentlich? Persönlichkeitsentwicklung beginnt dort, wo wir den eigenen Blick nach innen richten. Persönlichkeitsentwicklung bedeutet, sich auf den Weg zu machen, um sich selbst besser kennenzulernen . Es geht um die bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Gedanken, Gefühlen, Werten und Verhaltensmustern . Und darum, sich selbst nicht nur zu beobachten, sondern liebevoll zu begleiten – gerade auch dort, wo es unbequem wird . Das Ziel? Kein perfekter Mensch, sondern ein echter . Einer, der seine Stärken kennt , mit seinen Schwächen umgehen kann und sich selbst führt , statt sich zu verlieren. Warum Persönlichkeitsentwicklung kein Luxus ist Viele Menschen glauben, Persönlichkeitsentwicklung sei etwas für „die anderen“. Für Coaches, Yogalehrer oder Menschen mit zu viel Zeit. Falsch. Wer sich selbst besser versteht , trifft klarere Entscheidungen . Wer eigene Gefühle einordnen kann , handelt souveräner . Und wer sich selbst akzeptiert , muss sich nicht mehr ständig beweisen. Persönlichkeitsentwicklung bedeutet also nicht, jemand anderes zu werden – sondern mehr man selbst . Was Sie durch Persönlichkeitsentwicklung gewinnen können Mehr innere Klarheit und weniger Selbstzweifel Eine stärkere Verbindung zu sich selbst Bessere Beziehungen – weil Sie Ihre Grenzen und Bedürfnisse kennen Mehr Selbstvertrauen in beruflichen und privaten Entscheidungen Und vor allem: das Gefühl, Ihr Leben aus eigener Kraft zu gestalten Ohne Entwicklung Mit Persönlichkeitsentwicklung Innere Unruhe Innere Ruhe Getrieben von äußeren Erwartungen Geklärt im eigenen Wertesystem Reagiert impulsiv Handelt bewusst Selbstzweifel Selbstvertrauen Wiederholte Konflikte Klare Grenzen & bessere Beziehungen Orientierungslosigkeit Klare Ausrichtung & Entscheidungsstärke Erschöpfung durch Daueranspruch Gesunde Selbstführung & Regeneration Persönlichkeitsentwicklung ist kein Sprint Wenn Sie sich mit Ihrer Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen, werden Sie schnell merken: Das ist kein Projekt mit Start und Ziel, sondern ein Weg. Mal gerade, mal kurvig, manchmal mit Rückschritten. Und genau das ist okay. ** Ein Beispiel aus der Praxis: Eine Klientin, Anfang 40, erfolgreiche Projektleiterin, kam zu mir mit dem Wunsch, sich „endlich nicht mehr selbst im Weg zu stehen“. Im Coaching wurde klar: Sie hatte gelernt, immer stark zu wirken – aber nie, ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen. Erst als sie begann, sich selbst gegenüber ehrlich zu werden , veränderte sich ihr Verhalten im Alltag. Nicht über Nacht – aber nachhaltig . Wo beginnt Ihre Persönlichkeitsentwicklung? Vielleicht hier: Was zeichnet mich eigentlich aus? Was sind meine inneren Antreiber? Welche wiederkehrenden Muster hindern mich? Und: Bin ich bereit, mir selbst ehrlich zu begegnen? Persönlichkeitsentwicklung beginnt mit Fragen , nicht mit Antworten. Mehr dazu im Beitrag Die drei Säulen der Persönlichkeitsentwicklung Drei einfache Einstiege in Ihre Persönlichkeitsentwicklung Schreiben Sie auf, was Sie aktuell beschäftigt. Ohne Bewertung. Einfach notieren, was Sie bewegt. Bitten Sie eine vertraute Person um ehrliches Feedback. Was macht Sie als Mensch aus? Beobachten Sie sich selbst im Alltag. Welche Situationen triggern Sie immer wieder? Welche Rolle nehmen Sie ein? Diese einfachen Schritte schaffen erste Aha-Momente und führen oft zu erstaunlicher Klarheit. Ein kurzer Blick auf die Big Five der Persönlichkeit. Persönlichkeitsentwicklung & die Big Five: Ein kurzer Überblick Wenn Sie sich mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen, stoßen Sie früher oder später auf das Modell der Big Five – ein wissenschaftlich fundiertes Persönlichkeitsmodell mit fünf zentralen Merkmalen: Offenheit für Erfahrungen Gewissenhaftigkeit Extraversion Verträglichkeit Neurotizismus (emotionale Labilität bzw. Reizbarkeit) Diese fünf Dimensionen sagen nichts über richtig oder falsch aus. Sie helfen lediglich, die eigene Persönlichkeit besser zu verstehen – und damit auch, gezielt anzusetzen. Vertiefender Artikel: Big Five der Persönlichkeit – hilfreich oder hinderlich auf dem Weg zu mehr Selbstführung? Persönlichkeitsentwicklung braucht Mut – und ist machbar Sie müssen nicht perfekt sein , um sich zu entwickeln. Sie dürfen zweifeln , langsam gehen und Pausen machen . Das Einzige, was Sie brauchen, ist die Bereitschaft, sich selbst ehrlich zu begegnen . Und falls Sie sich fragen, ob Sie das allein schaffen müssen: Nein. Persönlichkeitsentwicklung gelingt leichter , wenn jemand an Ihrer Seite ist, der nicht wertet , sondern sieht, was in Ihnen steckt . Persönlichkeitsentwicklung - neugierig geworden? Lust, sich selbst besser zu verstehen? Ich begleite Sie auf dem Weg zu mehr innerer Klarheit und Selbstführung . Damit Sie wieder spüren, was wirklich zählt: Mehr Klarheit. Mehr Selbstwert. Mehr Du. Vielleicht interessiert Sie auch: 12 Regeln für ein gutes Leben: Wie Leichtigkeit den Alltag verändert Selbstcoaching Impuls: Vision, Ressourcen, Interessen, Werte Was ist Selbstcoaching? Eine echte Alternative zur Selbstoptimierung Quellen & Inspirationen: Heller, J. (2013). Resilienz: 7 Schlüssel für mehr innere Stärke. Laux, L. (2008). Persönlichkeitspsychologie. www.soham-psychologische-beratung.de
- Ganzheitlich gesund: Tipps & Tricks für Ihren Alltag
Ganzheitlich gesund – wie kann das gelingen? Wie gelingt es, ganzheitlich gesund zu leben? Ganzheitlich gesund zu sein bedeutet weit mehr, als nur körperlich fit zu sein – es umfasst das Wohlbefinden von Körper, Geist und Seele . Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit so: „Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen. Das Erreichen des höchstmöglichen Gesundheitsniveaus ist eines der Grundrechte jedes Menschen, ohne Unterschied der ethnischen Zugehörigkeit [original: „race“], der Religion, der politischen Überzeugung, der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung.“ Diese Definition zeigt, wie wichtig es ist, ganzheitlich gesund zu denken und den eigenen Lebensstil darauf auszurichten, um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Doch was genau bedeutet es, ganzheitlich gesund zu leben? Welche Rolle spielt Ernährung bei der ganzheitlichen Gesundheit? Wie kann ich meine ganzheitliche Gesundheit verbessern? Und last but not least: Wie kann ich ganzheitlich gesund denken und leben? Ein ganzheitlich gesundes Leben berücksichtigt unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele gleichermaßen und meint damit physische und emotionale Balance . Der Artikel möchte einen Abriss geben, was ganzheitlich gesund meint und welche Stellhebel Sie ganz persönlich anlegen können um ganzheitlich gesund zu leben und dadurch mehr in Ihre Kraft zu kommen. Darum soll es im Einzelnen gehen: Was ist ganzheitlich gesund? Ernährung als Schlüssel zu einem Lebensstil in Balance Körperliche Aktivität für ein ganzheitlich gesundes Leben Der ganzheitlich gesunde Lebensstil: Körper, Geist und Seele im Einklang Unterstützung: Gesundheitsberatung, psychologische Beratung und Coaching für ein ganzheitlich gesundes Leben Das Fazit: Ganzheitlich gesund und glücklich im Alltag Was ist ganzheitlich gesund? Ganzheitlich gesund zu sein ist ein Konzept , das die Balance zwischen Körper, Seele und Geist betont. Ganzheitlich gesund zu leben bedeutet also nicht, nur einen Teilbereich zu betonen. Es ist ein Zusammenspiel aller drei Komponenten. Auch in der modernen Gesundheitsberatung hat sich hier das Konzept „ganzheitlich gesund“ durchgesetzt und es werden emotionale und soziale Aspekte mit einbezogen. Ernährung als Schlüssel zu einem Lebensstil in Balance Ernährung ist weit mehr als reine Nährstoffzufuhr. Sie wirkt nicht nur auf den Körper – sondern auf das gesamte System: auf Ihre Energie, Ihre Stimmung und Ihr inneres Gleichgewicht. Was tut Ihnen gut? Welche Lebensmittel nähren nicht nur Ihren Körper, sondern auch Ihr Wohlbefinden? In meiner Beratung erlebe ich oft, dass Menschen intuitiv spüren, was ihnen guttut – aber den Mut brauchen, genau darauf zu hören. Ernährung darf individuell sein. Und sie darf sich verändern. Manche meiner Klienten nutzen Angebote zur Ernährungsberatung oder besuchen Kurse, die ayurvedische Prinzipien typgerecht vermitteln. Wichtig ist: Hören Sie auf Ihr System. Es sagt Ihnen oft mehr, als jede Diät. Körperliche Aktivität für ein ganzheitlich gesundes Leben Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit. Friedrich Schiller Es ist das Gleichgewicht , das zählt – zwischen Bewegung und Erholung, Anspannung und Loslassen. Gerade bei einseitiger Belastung, etwa durch viel Sitzen oder mentale Daueranspannung, wird Bewegung zum Schlüssel. Regelmäßige körperliche Aktivität reduziert Stresshormone , fördert das Körpergefühl und stärkt die seelische Stabilität. Viele meiner Klienten entdecken Bewegung ganz neu , wenn sie sich von der Pflicht lösen – und auf die Freude konzentrieren. Finden Sie heraus, was Ihnen wirklich guttut. Vielleicht ist es Ausdauersport, vielleicht Tanzen, vielleicht langsames Yin-Yoga. Wichtig ist: Es soll zu Ihnen passen. Denn nur wer auch Freude beim Tun erlebt, tut es mit Freude. Tipp aus der Praxis: Planen Sie feste Termine mit sich selbst ein – Bewegung als Verabredung mit Ihrem Wohlbefinden. Das hilft, wenn der innere Schweinehund besonders überzeugend ist. Und denken Sie daran: Selbstfürsorge , Ruhe und Entspannung gehören genauso zu einem gesunden Lebensstil wie Bewegung. Der ganzheitlich gesunde Lebensstil: Körper, Geist und Seele im Einklang Ein ausgewogenes, gesundes Leben umfasst viele Aspekte, von der bis hin zur Achtsamkeit . Wie kann ich meine ganzheitliche Gesundheit verbessern? Eine ganzheitlich gesunde Lebensweise stärkt die persönliche Balance und hilft, den eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden. Verbinden Sie sich mit der Natur und spüren Sie die Kraft und Ruhe, die sie Ihnen schenkt. Vielleicht finden Sie Kraftplätze in der Natur an denen Sie Energie schöpfen, Ihre Kraftreserven auffüllen und damit sich selbst ohne "bewusste Aktion" stärken können. Ganzheitlich gesund - Tipp aus der Praxis: Verbringen Sie Zeit alleine. Lassen Sie Ihre Gedanken schweifen und schaffen. Das hilft Ihnen zu reflektieren , loszulassen und Raum zu schaffen . Sie werden sich und Ihr Innenleben immer besser verstehen und damit Ihrem wahren selbst immer näher kommen. Unterstützung: Gesundheitsberatung, psychologische Beratung und Coaching für ein ganzheitlich gesundes Leben Aus der Praxis weiß ich, dass es sinnvoll sein kann sich Unterstützung zu suchen. Beratung oder Coaching - online - helfen, die Facetten eines ganzheitlich gesunden Lebens besser zu verstehen und für sich den richtigen Weg zu finden. Gesundheitsberatungen und Therapeuten bieten zunehmend ganzheitliche Unterstützung an, die auf verschiedene Therapiemethoden setzt, darunter Gespräche , Achtsamkeitsübungen und Entspannungstechniken . An dieser Stelle ist mir wichtig zu betonen, dass "sich Unterstützung zu suchen" kein Zeichen von Schwäche ist. Ganz im Gegenteil! Wenn Beschwerden auftreten, kann eine Beratung oder ein Coaching dabei helfen, diese auf verschiedenen Ebenen zu verstehen und zu bewältigen. Damit arbeiten Sie dann auf der Ursachen- und nicht auf der Symptomebene ; was Sie wirklich weiter bringt. Ganzheitlich gesund und glücklich im Alltag Ganzheitlich gesund zu leben ist kein Ziel, das man erreicht – sondern ein Weg, den man bewusst geht. Im eigenen Tempo. Auf eine ganz persönliche Weise. Ganzheitlich gesund: Herz, Körper und Gefühle im Gleichgewicht. Wenn Sie diesen Weg nicht allein gehen möchten, begleite ich Sie gern. Vereinbaren Sie hier ein kostenfreies Vorgespräch – für mehr Klarheit, mehr Balance und mehr Sie. Vielleicht interessiert Sie auch: Denkfehler 2.0: Warum unser Gehirn uns austrickst Glaubenssätze erkennen und verändern Psychosomatik: Wenn Körper und Seele gemeinsam leiden Quellen & Inspirationenen: https://leitbegriffe.bzga.de/alphabetisches-verzeichnis/gesundheit/ https://www.studienscheiss.de/zitate-ausruhen-faulenzen-pause/ www.soham-psychologische-beratung.de
- Wingwave-Coaching: Berufliche und persönliche Ziele erreichen
Wingwave-Coaching: Das Kurzzeit-Coaching Ein Erfahrungsbericht aus dem Coaching Wingwave-Coaching - Angst vor dem Leben: Mit freundlicher Genehmigung meiner Klientin, ich nenne Sie hier Doris, darf ich über das Coaching ihrer "Angst vor dem Leben" schreiben. Nach einer kurzen Erklärung der Methode und einigen Informationen zu Wingwave, werde ich skizzieren, wie wir gemeinsam die Gründe für Doris Lebensangst gesucht und gelöst haben. Soviel schon an dieser Stelle. Wingwave-Coaching ist ein vielseitiges Tool für verschiedene Bereiche der Psychologie allgemein. Die Wingwave-Coaching-Methode Wingwave-Coaching: Forschung und Auszeichnung Die Anwendungsbereiche des Wingwave-Coaching Wingwave Methode - Coaching Bereiche Bestandteile des Wingwave-Coaching Erklärvideo Wingwave-Coaching: Das Kurzzeit-Coaching Erfahrungsbericht: Doris hat Angst vor dem Leben Die Wingwave-Coaching-Methode Die Wingwave-Coaching-Methode ist ein Emotions- und Leistungs-Coaching, das in kurzer Zeit Das innovative Kurzzeit-Coaching Blockaden löst Leistungsstress abbaut Konfliktstabilität steigert Kreativität fördert Balance finden mentale Fitness stärkt Erreicht wird dieser positive Effekt durch eine Grundintervention. Mit dem "Winken" erzeugt der Wingwave Coach hierzu "wache" REM -Phasen ( R apid E ve M ovement). Das sind Phasen, die sonst nur während des nächtlichen Traumschlafs stattfinden. Die Gehirnforschung hat belegt, dass rasche Augenbewegungen stresslindernde Reaktionen in verschiedenen, auch weit voneinander entfernten Gehirnarealen auslösen und so coaching-relevante Stressauslöser "abgearbeitet"/verarbeitet werden können. Gedanken, Emotionen und Erfahrungen werden also durch die wachen REM-Phasen auf der limbischen Ebene des Gehirns reguliert . Workforce Experience Awards der abp Durch gehirngerechte Kommunikationselementen aus dem Neuro-Linguistischen Programmieren (NLP) gelingt es so Blockaden zu lösen und Balance herzustellen. Häufig genügen nur wenige Sitzungen, um dem Klienten sein volles Leistungspotential zurückzubringen. Wingwave-Coaching: Forschung und Auszeichnung Forschungen zu Wingwave-Coaching gibt es bereits an der Universität Hamburg, der Deutschen Sporthochschule Köln und der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Jahr 2014 war das Wingwave-Coaching in der Kategorie "Excellence in Coaching und Training" für den Workforce Experience Awards der abp Association for Business Psychology nominiert und erreichte das Finale. Die Anwendungsbereiche des Wingwave-Coaching Neben Leistungssport , Pädagogik und Didaktik wird Wingwave erfolgreich im Gesundheits - und Business -Coaching eingesetzt. Weltweit arbeiten mehr als 10.000 Coaches mit der Wingwave-Coaching-Methode. Wingwave-Coaches finden Sie also nicht nur in Deutschland, sondern zum Beispiel auch in den USA, Russland, Mexiko und Kanada. Wingwave Methode - Coaching Bereiche PSI = Performance Stress Imprinting Stressregulation bei persönlichen, körperlichen und beruflichen Herausforderungen, ebenso wie Regulation von Leistungs- Stress . Wiederherstellung der inneren Balance und damit der inneren Ruhe und Konfliktstärke. Ressourcen-Coaching * Selbstwertthemen * Ziel-Verfolgung * Steigerung der Kreativität * mentale Vorbereitung auf Auftritte oder sportliche Wettkämpfe Belief-Coaching Mit Wingwave-Coaching gelingt eine rasche Arbeit an leistungseinschränkenden Glaubenssätzen und führt so zu innerer Stabilität, die auch anspruchsvollen Situationen standhält. Bestandteile des Wingwave-Coaching Neuro-Linguistisches Coaching Gehirngerechte Zielplanung mit Methoden aus dem NLP. Punktgenaue Ermittlung des Coaching-Themas Punktgenaue Planung des Coaching-Themas Das Coaching-Thema wird über einen Muskeltest punktgenau ermittelt. Die Interventionen des Coach können so passgenau ansetzten und Stressfaktoren abgetragen werden. Alternierende bilaterale Stimulation durch taktile, auditive rechts-links Impulse oder die "wache" REM-Phase entstressen schnell und nachhaltig. Erklärvideo Wingwave - Das Kurzzeit-Coaching WingWave: Wenn ein sanfter Impuls zeigt, was im Inneren arbeitet. Erfahrungsbericht: Doris hat "Angst vor dem Leben" Ich treffe mich mit Doris zu unserem zweiten Wingwave-Coaching. Im Eingangsgespräch erfahre ich von ihr, dass Sie immer wieder unter großer Angst leidet. Sie hat seit Jahren Nackenverspannungen und Spannungskopfschmerzen . Nachts trägt sie eine Schiene, weil sie so fest auf ihre Zähne beißt, dass sie morgens einen völlig verspannten Kiefer hat. Doris erzählt mir, dass sie über die letzten Jahre gelernt hat mit dieser Angst zu leben. Allerdings ist ihre private Situation jetzt etwas anspruchsvoller, sodass die Angst sich nicht mehr so gut "in Schach halten" lässt. Doris hat sich von ihrem Arbeitsgeber getrennt und plant sich selbstständig zu machen. Kognitiv weiß sie, dass sie gut genug ist und es schaffen kann. Sie hat sich gut vorbereitet und alle Menschen in ihrem Umfeld, ja sogar ihre Lehrer bestätigen ihr, dass sie das Zeug dazu hat und endlich starten soll. Das Drängen macht sich unruhig und sie ist ratlos, weil sie sich nicht erklären kann, was sie abhält. "Ich schaffe alle, was ich mache, mache ich gut und mit großem Erfolg. Und dennoch ist da ständig diese Angst. Es ist wie eine Angst vor dem Leben". Damit ist das Wingwave-Coaching-Thema formuliert : "Die Angst vor dem Leben" Das Ziel unserer Arbeit formuliert Doris so: Unbeschwert Leben und in die eigenen Fähigkeiten vertrauen. Ich überprüfe das Coaching-Thema mit dem Myostatik-Test . Dafür bitte ich Doris Daumen und Zeigefinder zu einem Ring zu schließen. Ich erkläre Doris, dass unsere Hand überproportional im Gehirn repräsentiert ist. Wir können sogar eine Gurke in unserer Hand schneiden, ohne uns zu verletzten. Der durch Forschungen objektiv bestätigte Myostatik-Test zeigt dem Coach an, was dem System des Coachee Stress macht. Dafür kalibriere ich Doris zunächst mit ganz banalen und offensichtlichen Aussagen, bevor ich das Coaching-Thema teste. Das Ergebnis ist eindeutig. Der Myostatik-Test zeigt schwach auf "Angst vor dem Leben". Als Wingwave-Coach folge ich nun einer Reihe von Standards, die ich jeweils mit dem Myostatik-Test auf ihre Richtigkeit prüfe. Da es sich um eine Angst handelt, vermute ich schon, dass es eine aus dem Familiensystem übernommene Angst handelt. Viele Ängste werden aus dem System übernommen. Dies prüfe ich, ebenfalls mit dem Myostatik-Test ab. Wir finden heraus, dass es eine Angst aus der Familie ist. Genauer gesagt eine Angst des Vaters. Entstanden ist diese Angst als Doris 6 Jahre alt war. Wir besprechen, was der Myostatik-Test uns gezeigt hat. Doris treten Tränen in die Augen . Sie erinnert sich, dass sie im Bett liegt und ihre Mutter ihr sagt, ihr Opa sei in der letzten Nacht verstorben. Der Opa, der ihr Kartoffelmännchen gebaut hat und die Schaukel, die mehrfach über die Haltestange geschlungen war, sodass die kleine Doris nicht mehr hochkam, wieder zurückgeworfen hatte. Ihr Vater war nicht da. Er liegt zur gleichen Zeit im Krankenhaus. Damals hat Doris das alles nicht verstanden. Sie erinnert sich nur, dass sie den Opa einmal, den Vater mehrfach im Krankenhaus besucht hat. Sie erinnert sich weiter, dass sie nicht zur Beerdigung des Opas durfte. Das hat ihr ihre Mutter verboten. Heute weiß Doris, dass der Opa mit nur 59 Jahren an Krebs verstorben ist. Die Mutter war schwanger mit ihrem Bruder und der Vater lag im Krankenhaus, weil man bei ihm ebenfalls Krebs vermutet hatte. Eine große Belastung für ein kleines Mädchen. Bewusst gibt es hier nur diese wenigen Erinnerungen. Aber die Angst aus dem System hat sich "eingenistet". Auf einer Skala von 0 bis -10 stuft Doris subjektiv ihr Stresserleben für "die Angst vor dem Leben" auf einer -10 ein. Unser Ziel im Wingwave-Coaching ist der Wert von 0 und damit die Neutralisation des Stresserlebens. Ich beginne mit der bilateralen Stimulation und bitte Doris dabei in das Gefühl "der Angst vor dem Leben" zu gehen. Wir arbeiten sowohl auf taktiler, auditiver und visueller Ebenen . Im Prozess laufen Doris Tränen über die Wangen und sie atmet schwer. Nach wenigen Minuten atmet Doris tief ein und aus. Für mich ein Indikator, dass sich etwas verändert hat. Die subjektive Bewertung von Doris bei dem Gedanken an das Leben und die empfundene Angst: Null. Diese Aussage überprüfe ich mit dem Myostatik-Test und dieser bestätig Doris Gefühl. Der Abschluss-Test ergibt, dass das Thema "Angst vor dem Leben" erledigt ist und daran nicht mehr weitergearbeitet werden muss. In der Nachbesprechung ist Doris erstaunt. Sie weiß, dass sie viele Dinge von ihren Eltern übernommen hat. Dass man Ängste auch übernehmen kann, das hat sie überrascht. Sie fühlt sich leicht und gleichzeitig auch traurig. So viele Jahre hat sie die Ängste als Teil ihres Lebens akzeptiert. Was sie nun als nächstes tut? Sie gestaltet eine Internetseite und möchte endlich durchstarten! Vielleicht interessiert Sie auch: Angst: Gesundes Gefühl oder behandlungsbedürftige Störung Guter Start in den Tag: 3 genial einfache Tipps Schattenarbeit: Die Arbeit mit unliebsamen Anteilen Quellen & Inspirationen: – Auszüge aus einem Klientengespräch, wiedergegeben mit ausdrücklicher Genehmigung (Name geändert). – Methodische Grundlagen in Anlehnung an die WingWave®-Technik und Informationen von www.wingwave.com . www.soham-psychologische-beratung.de
- Work Life Balance Maßnahmen - Ihr Schlüssel zu einem erfüllten Leben
Warum Work Life Balance Maßnahmen unverzichtbar sind Work Life Balance Maßnahmen sind heute kein netter Zusatz mehr – sie sind eine Notwendigkeit. Und zwar nicht erst seit gestern. Schon vor zehn Jahren hätte man das so schreiben können. Aber genau das macht es so deutlich: Es hat sich viel verändert – und doch bleibt das Grundproblem bestehen. Die Anforderungen steigen, der Stress auch. Was das mit Ihnen zu tun hat? Wahrscheinlich mehr, als Ihnen lieb ist. Viele meiner Klientinnen und Klienten berichten davon, dass sie kaum noch abschalten können – und zwar nicht nur nach Feierabend. Selbst im Urlaub kreisen die Gedanken um Unerledigtes, Mails, Erwartungen. Eine Klientin sagte einmal: „Ich war am Meer. Aber in mir war Sturm. “ Was sie gebraucht hätte, war keine Reise. Sondern eine Rückkehr – zu sich selbst . Work Life Balance Maßnahmen für Ihre Gesundheit Work Life Balance Maßnahmen für Ihre Gesundheit Unser heutiger Lebensstil ist geprägt von einem ständigen Wechselspiel zwischen beruflichem Druck und privaten Anforderungen. Smartphones, E-Mails und dauerhafte Erreichbarkeit lassen die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen – oder schlicht verschwinden. Das Ergebnis: Viele Menschen wissen gar nicht mehr, wie sich echte Entspannung überhaupt anfühlt . Hinzu kommen hohe Erwartungen – von außen und innen: Vorgesetzte, Familie, gesellschaftliche Ideale und nicht zuletzt der eigene Anspruch, allem gerecht zu werden. Wer immer funktioniert, verliert irgendwann das Gefühl für sich selbst. Work Life Balance Maßnahmen setzen genau hier an. Sie schaffen bewusst Räume: zum Innehalten, zum Spüren, zum Sortieren. Und damit sind sie weit mehr als Wellness-Tricks oder Selbstoptimierungs-Tools. Psychologisch betrachtet brauchen wir regelmäßige Phasen der Erholung, um Stress abzubauen und innere Stabilität aufzubauen. Diese Balance gibt uns die Möglichkeit, Energie zu tanken, unsere Gedanken zu sortieren und die Verbindung zu unseren Gefühlen aufrechtzuerhalten. Ohne Balance kein innerer Halt. Und ohne inneren Halt wächst die Gefahr für stressbedingte Erkrankungen – von Erschöpfung über Angst zustände bis hin zu Burnout . Auch körperlich wirkt sich eine unausgeglichene Lebensführung aus: Chronischer Stress erhöht den Blutdruck, schwächt das Immunsystem und stört den Schlaf . Umgekehrt stärkt regelmäßige Erholung Körper und Geist – und genau deshalb sind Work Life Balance Maßnahmen so wirksam wie vorbeugend. Kurz gesagt: Eine gute Balance ist kein Luxus. Sie ist Ihr Schlüssel zu mehr Gesundheit, Lebensfreude und echter Leistungsfähigkeit – nicht auf Kosten Ihrer Kraft, sondern in Verbindung mit ihr. Lesen Sie mehr: Work Life Balance Maßnahmen für den Berufsalltag Work Life Balance Maßnahmen für den Privatbereich Nachhaltige Work Life Balance Maßnahmen entwickeln Mit Work Life Balance Maßnahmen langfristig gesund und glücklich leben Work Life Balance Maßnahmen für den Berufsalltag Work Life Balance Maßnahmen sind keine Wohlfühl-Boni – sie sind ein direkter Beitrag zur Stressprävention . Denn wer Tag für Tag zwischen Meetings, Mails und To-dos rotiert, gerät irgendwann aus dem Takt. Vielleicht kennen Sie das Gefühl, wenn der Tag zu eng, der Kopf zu voll und die Energie einfach… weg ist? Negativer Stress , der sich über Wochen oder Monate aufbaut, kann leise beginnen – und endet nicht selten in emotionaler Erschöpfung oder Burnout . Dagegen hilft keine einzelne Maßnahme. Aber es hilft, wenn Sie anfangen. Work-Life-Balance Maßnahmen: Achtsamkeit als kraftvolle Pause im Arbeitsalltag. Ein erster Schritt: Flexible Arbeitszeitmodelle. Homeoffice, Gleitzeit oder Sabbaticals zählen zu den bekanntesten Work Life Balance Maßnahmen , und sie wirken – vorausgesetzt, sie werden klug umgesetzt. Homeoffice kann Ihnen mehr Selbstbestimmung über Ihren Tag ermöglichen. Kein Pendeln, mehr Pausen nach Ihrem Rhythmus – mehr Raum für das, was Ihnen guttut. Gleitzeit schenkt Ihnen Freiheit, familiäre Verpflichtungen oder Ihren Biorhythmus besser zu integrieren. Und Sabbaticals ? Die geben Zeit zum Innehalten, zur Neuorientierung, zur Weiterbildung oder einfach zum Durchatmen. Ein Klient formulierte es mal so: „Ich musste erst einen Stresstest bestehen, um zu merken, wie schmal der Grat war zwischen Anspannung und Absturz. “ Heute achtet er auf klare Grenzen – und sein Arbeitgeber unterstützt ihn dabei. Arbeitsplatzgestaltung: Kleine Maßnahme – große Wirkung Work Life Balance Maßnahmen beginnen oft mit dem, was scheinbar selbstverständlich ist: einem Arbeitsplatz, der nicht überfordert, sondern unterstützt. Ergonomisch eingerichtete Arbeitsplätze , Rückzugsorte für Pausen oder Ruhezonen ohne Bildschirmkontakt sind einfache, aber hochwirksame Maßnahmen. Auch „Digital Detox“ , also bildschirmfreie Zeiten während oder nach der Arbeit, hilft, die permanente Alarmbereitschaft im Nervensystem zu dämpfen – ein echter Beitrag zur Stressreduktion . Nicht zu unterschätzen: Bewegung und Mini-Pausen . Fünf Minuten Dehnen, ein kurzer Spaziergang oder einfach mal nichts tun – das klingt banal, ist aber ein Gegenmittel gegen Daueranspannung . Fazit: Work Life Balance Maßnahmen im Berufsalltag sind kein Luxus, sondern präventive Gesundheitsförderung – für Sie persönlich und für Ihr Team. Sie schützen vor negativem Stress , helfen, Burnout frühzeitig zu erkennen und schaffen Räume, in denen Sie sich wieder selbst begegnen können. Denn am Ende ist es nicht der Workload, der krank macht – sondern der Mangel an echten Ausgleichsmomenten. Work Life Balance Maßnahmen für den Privatbereich Zeitmanagement: Die ehrlichste Work Life Balance Maßnahme Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Ihre To-do-Liste schneller wächst als Ihr Tag lang ist? Dann geht es Ihnen wie vielen Menschen, die zwischen Pflichten, Erwartungen und stillem Stress pendeln – und sich selbst dabei verlieren. Work Life Balance Maßnahmen beginnen oft mit einer simplen, aber wirkungsvollen Frage: Was ist heute wirklich wichtig – und was nur dringend? Zeitmanagement bedeutet nicht Effizienz , sondern Bewusstheit: sich den Tag so zu gestalten, dass Luft bleibt – zum Atmen, Denken, Fühlen. Eine Klientin von mir – berufstätige Mutter von drei Kindern – stellte nach einer kleinen Übung fest, dass sie jeden Abend noch eine Stunde „funktionierte“, obwohl sie längst müde war. „Ich wollte niemanden enttäuschen – und vergaß dabei mich. “Heute baut sie gezielt Pausen ein – kleine Inseln zwischen all den Gezeiten des Alltags. Work Life Balance Maßnahmen wie bewusste Mikro-Pausen (z. B. eine Tasse Tee ganz ohne Handy, ein Spaziergang ums Haus oder drei Minuten mit geschlossenen Augen) helfen dabei, den inneren Kompass wieder zu justieren. Auch das „Nein“-Sagen ist ein Teil von Balance. Wie oft sagen wir „ja“, obwohl wir eigentlich keine Kraft mehr haben? Jedes klare Nein zu anderen ist ein Ja zu sich selbst. Und das ist keine Schwäche – sondern ein Akt von Selbstfürsorge und Selbstwert . → Wenn Sie sich gerade in einem inneren Zwiespalt befinden: Werfen Sie einen Blick auf Ihre inneren Antreiber , Glaubenssätze oder typische Denkfallen – sie sind oft die Ursache für den gefühlten Druck. Erholung und Freizeitgestaltung als Work Life Balance Maßnahme Wann haben Sie zuletzt etwas nur für sich getan? Nicht, weil es produktiv war. Sondern, weil es Ihnen Freude bereitet hat? Work Life Balance Maßnahmen im Alltag bedeuten: sich selbst ernst nehmen – nicht nur als funktionierender Mensch, sondern als fühlender. Erholung ist kein Luxus . Sie ist psychologisch betrachtet eine Voraussetzung für emotionale Regulation , stabile Beziehungen und gesunden Schlaf . Ein Klient von mir hat sich nach Jahren des Funktionierens wieder seinem alten Hobby – der Musik – zugewandt. „Ich spiele nicht gut“, sagte er, „aber ich bin wieder bei mir.“ Und genau darum geht es: um das Zurückfinden in die eigene Mitte . Hobbys , kreative Auszeiten, Zeit mit der Familie, Stille – sie alle helfen, die seelische Batterie aufzuladen. Bewusste Freizeitgestaltung ist eine der wirksamsten Work Life Balance Maßnahmen, wenn es darum geht, Schlafstörungen vorzubeugen, die oft psychische Ursachen haben. Auch gezielte Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Atemübungen sind wirkungsvoll – besonders dann, wenn der Kopf nicht mehr abschalten will. Hier lohnt sich übrigens auch ein Blick auf das Thema Selbstliebe lernen – denn wer sich selbst annimmt, gibt sich eher die Erlaubnis zur Pause. Fazit: Sie müssen nicht alles verändern. Aber Sie dürfen anfangen – mit einem „Nein“, mit einem Spaziergang, mit dem Lesen eines Buchs, das Sie schon lange interessiert. Work Life Balance Maßnahmen im Privatbereich sind kleine Türöffner – zurück zu sich selbst, zu mehr Leichtigkeit, Ruhe und echter Lebensqualität. Und Sie müssen das nicht perfekt machen. Sie dürfen einfach Mensch sein. Nachhaltige Work Life Balance Maßnahmen entwickeln Kleine, aber wirksame Work Life Balance Maßnahmen für den Alltag Es sind oft die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen – gerade dann, wenn der Alltag laut, schnell und fordernd ist. Work Life Balance Maßnahmen müssen nicht kompliziert sein, um Wirkung zu zeigen. Was es wirklich braucht, ist das Gefühl: „Ich darf durchatmen. Ich bin nicht nur im Modus – ich bin wieder bei mir.“ Work Life Balance Maßnahmen: Die wichtigsten Lebensbereiche im Blick behalten. Schon kleine Veränderungen können spürbar mehr Gleichgewicht und Wohlbefinden bringen. → Und das Beste daran? Sie können direkt damit beginnen. Ein Klient von mir – angespannter Projektmanager mit Schlafproblemen – baute sich anfangs nur eine neue Gewohnheit ein: Nach Feierabend Schuhe aus, Handy weg, zehn Minuten Sitzen in Stille. „Ich dachte, ich langweile mich. Aber ich bin endlich wieder runtergekommen. “ Heute hat er ein kleines Repertoire nachhaltiger Routinen – und schläft besser. Bewegung & Ernährung: natürliche Work Life Balance Maßnahmen Bewegung und gesunde Ernährung gehören zu den einfachsten und gleichzeitig wirkungsvollsten Ansätzen, um Körper und Geist zu stabilisieren. → Es muss kein Marathon sein. Ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause, ein paar Minuten Dehnen am Morgen oder eine kleine Yoga-Einheit nach Feierabend – all das sind echte Work Life Balance Maßnahmen , die dabei helfen, Stresshormone abzubauen , Glückshormone freizusetzen und den Kopf frei zu bekommen . In Kombination mit einer nährstoffreichen, regelmäßigen Ernährung schaffen Sie eine verlässliche Basis – nicht nur für Ihre körperliche Gesundheit , sondern auch für Ihre emotionale Widerstandskraft . Achtsame Pausen: Klein, aber entscheidend Auch achtsame Pausen sind elementare Work Life Balance Maßnahmen . Nicht irgendwann – sondern im Laufe des Tages . Was das sein kann? → einmal bewusst tief durchatmen → den Blick für zwei Minuten aus dem Fenster schweifen lassen → einen Moment einfach nichts tun Diese kleinen Pausen sind wie kurze Landungen auf einem Flug durch einen anspruchsvollen Tag. Sie helfen Ihnen, bewusst zu bleiben, sich zu spüren und den inneren Autopiloten zu unterbrechen. Tipp: Das 3-Tee-Ritual → Drei Mal am Tag → Drei Minuten Zeit → Eine Tasse Tee – ohne Handy → Einfach sitzen und die Stille genießen Es klingt simpel. Und das ist es auch. Aber genau diese Simplizität macht das Ritual so wirksam – es schenkt Ihnen Ruhe , Zentrierung und ein Stück Selbstfürsorge , das im Alltag oft verloren geht. Mit Work Life Balance Maßnahmen langfristig gesund und glücklich leben Es ist Ihre Entscheidung. Nicht jede der Work Life Balance Maßnahmen braucht viel Zeit. Aber sie braucht Ihre klare Entscheidung , sich selbst wichtig zu nehmen. Denn jeder Schritt in Richtung Balance ist ein Schritt zu mehr Energie , Lebensfreude und – vielleicht am wichtigsten – zu einem Leben, das sich nach Ihnen anfühlt. → Und genau dabei dürfen Sie sich Unterstützung holen. Fühlt sich Ihr Alltag gerade an wie ein ständiger Spagat zwischen „Ich sollte“ und „Ich kann nicht mehr“? Haben Sie das Gefühl, nicht mehr ins Gleichgewicht zu finden – trotz aller Versuche, alles irgendwie unter einen Hut zu bekommen? Dann möchte ich Ihnen sagen: Das geht vielen so. Und es darf leichter werden. Als erfahrene Heilpraktikerin für Psychotherapie und psychologische Beraterin begleite ich Menschen dabei, ihren Weg zurück in die mentale Gesundheit zu finden, eigene Bedürfnisse wieder ernst zu nehmen und Schritt für Schritt eine tragfähige Balance zu entwickeln. → Sie finden hier mehr über meine psychologische Beratung online → und hier erfahren Sie mehr über mich und meine Haltung Work Life Balance Maßnahmen sind kein Konzept – sie sind eine Haltung. Eine Entscheidung für innere Klarheit, gesunden Selbstwert und echte Verbindung mit sich selbst. Wenn Sie das Gefühl haben, dass es Zeit ist für Veränderung, dann lade ich Sie ein: → Nutzen Sie meine Starthilfe für neue Klarheit und mehr Leichtigkeit im Leben. Denn Veränderung fodert, aber sie darf sich auch leicht anfühlen. Mehr Klarheit. Mehr Selbstwert. Mehr Du. Sie möchten ins Gleichgewicht kommen? Wenn Sie spüren, dass es Zeit ist, sich selbst wieder wichtiger zu nehmen – dann ist genau jetzt der richtige Moment. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, was Sie stärkt. Vielleicht interessiert Sie auch: Ganzheitlich gesund: Tipps & Tricks für Ihren Alltag Arten von Stress – verstehen, was uns wirklich belastet Typische Gedanken Depression – und warum sie so gefährlich sind Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress Quellen & Inspirationen: Bundesministerium für Gesundheit: Betriebliche Gesundheitsförderung in kleinen und mittleren Unternehmen INHESA: Work-Life-Balance – Bedeutung, Maßnahmen, Vorteile & gesundheitliche Wirkung www.soham-psychologische-beratung.de
- Stress und Burnout am Arbeitsplatz - ein modernes Problem
Stress und Burnout am Arbeitsplatz – Die psychologische Herausforderung unserer Zeit Stress und Burnout am Arbeitsplatz – wenn innere Erschöpfung nach außen sichtbar wird. Stress und Burnout am Arbeitsplatz – wenn innere Erschöpfung nach außen sichtbar wird. Auf den ersten Blick wirken diese Phänomene oft wie persönliche Probleme , abhängig von der Belastbarkeit des Einzelnen . Aber ist das wirklich so? Waren oder sind Sie selbst betroffen? Oder fragen Sie sich manchmal, ob die Arbeit uns krank macht – oder ob wir einfach zu empfindlich geworden sind? Aus meiner Erfahrung sind Stress und Burnout weit mehr als individuelle Schicksale. Sie sind Ausdruck einer Arbeitskultur , die immer schneller, dichter und lauter geworden ist – und in der viele Menschen den Kontakt zu sich selbst verlieren . Mehr Balance beginnt mit Klarheit. Stress und Burnout: Mehr als persönliche Schwächen Wenn Klienten wegen Stress oder Burnout zu mir in die psychologische Beratung online kommen, stellen sie sich häufig selbst in Frage. Sie halten sich für zu schwach oder psychisch instabil . Und auch gesellschaftlich wird Stress meiner Erfahrung nach zu oft als reine Frage der Resilienz oder der persönlichen Fähigkeit zur Stressbewältigung betrachtet. Doch das greift zu kurz. Ich erlebe Menschen, die unter chronischem Stress oder Burnout leiden, nicht als „schwächer“ oder weniger engagiert. Im Gegenteil: Ihre Erschöpfung spiegelt meist die Bedingungen wider, unter denen sie arbeiten – Zeitdruck, ein Zuviel an Aufgaben, fehlende Wertschätzung, unsichere Arbeitsverhältnisse und ständige Erreichbarkeit. Ein Umfeld, das die psychische Gesundheit vieler Menschen schlicht überfordert. Die wachsende Bedeutung psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz Meinen Sie nicht auch, dass die Bedeutung psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz stetig wächst? Sie täuschen sich nicht. Chronischer Stress und Burnout sind längst keine Randthemen mehr – sie betreffen Menschen in allen Positionen und Branchen. Studien zeigen , dass anhaltender Druck im Job nicht nur zu körperlicher , sondern auch zu psychischer Erschöpfung führen kann, die in einem Burnout gipfelt. Laut einer Umfrage der KKH fühlt sich fast die Hälfte der Arbeitnehmer häufig stark belastet. Psychische Belastungen wie Stress hemmen nicht nur Produktivität und Kreativität , sondern kosten Unternehmen viel Geld . Fehlzeiten, Kündigungen und die Kosten für die Rekrutierung neuer Fachkräfte belasten Organisationen – während die Lebensqualität der Betroffenen massiv leidet. Aus meiner Sicht lässt das nur einen Schluss zu: Der Schutz der psychischen Gesundheit ist nicht nur ethisch geboten, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll. Warum Stress und Burnout am Arbeitsplatz systemische Probleme sind Wenn Sie unter Stress oder gar einem Burnout leiden, dann geht es Ihnen wie vielen meiner Klienten. Oft wird das als persönliche Herausforderung wahrgenommen – als etwas, das man selbst „besser in den Griff bekommen“ müsste. Doch die wahren Ursachen liegen tiefer: Sie sind fest in die Strukturen und Kulturen vieler Unternehmen eingebettet. Gestiegene Arbeitsbelastungen , überhöhte Anforderungen bis hin zur Überforderung , fehlende Unterstützung durch Führungskräfte , eine kühle oder toxische Unternehmenskultur , fehlende gesundheitliche Prävention , möglicherweise sogar Mobbing , und die Erwartung ständiger Erreichbarkeit bringen viele Menschen an ihre Belastungsgrenze. Diese Faktoren betreffen also nicht nur einzelne Beschäftigte – sie zeigen, dass das System selbst Schwächen hat. Besonders problematisch ist das Ungleichgewicht zwischen Anforderungen und Ressourcen : Wer dauerhaft mehr leisten muss, als er Zeit zur Regeneration hat, wird zwangsläufig erschöpft. Und das liegt nicht an persönlichem Versagen – sondern an Arbeitsbedingungen, die überfordern. Mehr zum Thema: Lesetipp: Stress verstehen und bewältigen Wenn Sie das Thema Stress vertiefen möchten, finden Sie in meinem Magazin weitere Beiträge: – Was macht Stress mit dem Körper? – Stressbewältigung: Wie Sie sich davor schützen können – Umgang mit Stress: 8 wirkungsvolle Übungen gegen Stress – Yoga gegen Stress: Wie Yoga Ihnen hilft, Ihr Leben zu entschleunigen Zeit für einen Kurswechsel Die Lösung kann also nicht in der Verantwortung der Betroffenen liegen, sondern braucht einen grundlegenden Wandel: Unternehmen müssen Verantwortung übernehmen und Arbeitsbedingungen schaffen, die nicht krank machen. Das bedeutet: – realistische Zielsetzungen , – faire Arbeitszeiten und – eine Unternehmenskultur , die auf gegenseitige Unterstützung und Wertschätzung baut. Es braucht das Bewusstsein, dass Gesundheit keine Option, sondern die Grundlage für langfristigen Erfolg ist. Denn was bringen erschöpfte oder kranke Mitarbeitende einem Unternehmen? Aus meiner Sicht ist es auch an der Zeit, dass wir uns als Gesellschaft fragen , wie wir Arbeit definieren. Nicht selten erlebe ich in meiner Praxis, dass sich Menschen nur wertvoll fühlen, wenn sie leisten . Doch was macht den Wert eines Menschen in unserer Gesellschaft wirklich aus? Auch wenn Sie es gerade so erleben: Stress und Burnout sind keine Einzelschicksale. Sie sind Warnsignale eines Systems , das wir neu denken müssen – hin zu einer Arbeitswelt, die den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellt. Nur so können wir eine Zukunft gestalten, in der Arbeit nicht krank macht , sondern Kraftquelle sein darf. Konkrete Lösungen: Stress und Burnout am Arbeitsplatz nachhaltig bekämpfen Stress und Burnout am Arbeitsplatz sind keine Herausforderungen, die sich schnell mit einem einzigen Ansatz lösen lassen. Vielmehr erfordern sie ein breites Spektrum an Maßnahmen , die individuell auf Unternehmen und Mitarbeitende abgestimmt sind. Hier ein paar Gedanken, wie präventive Ansätze aussehen können: 1. Präventive Maßnahmen – Stress und Burnout am Arbeitsplatz von Anfang an vermeiden Vorsicht ist besser als Nachsicht – das wusste schon meine Oma. Der beste Weg, Stress und Burnout am Arbeitsplatz zu bekämpfen, ist, ihre Entstehung von Beginn an zu verhindern. Hier liegt die Verantwortung bei Unternehmen und Führungskräften , die durch präventive Strategien eine gesunde Arbeitsumgebung schaffen können: – Gesunde Arbeitszeiten: Vertrauensvoll gestaltete, flexible Modelle und die Möglichkeit, Überstunden abzubauen, fördern die Balance zwischen Arbeit und Privatleben. – Stressbewältigungstrainings: Schulungen zu Themen wie Resilienz, Zeitmanagement und Entspannungstechniken geben Mitarbeitenden Werkzeuge an die Hand, um besser mit Belastungen umzugehen. – Externe psychologische Unterstützung: Fachkundige Begleitung durch psychologische Beratung online , Coaches oder Therapeuten, die Mitarbeitende und Führungskräfte durch berufliche oder private Herausforderungen begleiten. Mein Angebot in einem solchen Rahmen umfasst unter anderem: – Gespräche und Reflexion über individuelle Stresssituationen – Identifikation persönlicher Stressfaktoren ( innere Antreiber, Gedanken, Stressoren ) – Individuelles Stressmanagement – Maßnahmen zum Stressabbau – Burnout-Prävention – Angebote zum Erlernen verschiedener Entspannungstechniken – Kurzzeit-Coachings (z. B. Wingwave , Gespräche u. a.) – Bearbeitung spezifischer Belastungen Wichtig: Für Arbeitgeber und Mitarbeitende gilt in jedem Fall: Alles, was in diesem Rahmen besprochen wird, unterliegt der Vertraulichkeit und dient ausschließlich der Gesundheit und Stabilität des Einzelnen. 2. Die Schlüsselrolle der Führungskräfte Führungskräfte haben einen entscheidenden Einfluss darauf , wie sich Stress und Burnout am Arbeitsplatz entwickeln – und wie sie sich auf die Mitarbeitenden auswirken. Ihr Verhalten kann belastend oder entlastend , erschöpfend oder stärkend wirken. Darum ist es wichtig, sie entsprechend auszuwählen, zu schulen und zu sensibilisieren. – Offene Kommunikation fördern: Unter offener Kommunikation verstehe ich ein Klima des Vertrauens , in dem sich Mitarbeitende ohne Angst vor Konsequenzen an ihre Vorgesetzten wenden können – bei Bedarf auch über externe psychologische Beratung online . – Vorbildfunktion leben: Gesunde Führung bedeutet, das vorzuleben, was man erwartet. Führungskräfte sollten sich ihrer Vorbildrolle bewusst sein. Sie machen Pausen, setzen erreichbare Ziele und leben eine gesunde Balance zwischen Leistung und Erholung. – Konflikte konstruktiv lösen: Ebenso wichtig wie die Erreichung von Zielen ist die Fähigkeit, Konflikte frühzeitig zu erkennen und konstruktiv zu moderieren. Gut geschulte Führungskräfte schaffen Raum für Klarheit, Vertrauen und respektvolle Zusammenarbeit. 3. Stress und Burnout am Arbeitsplatz - gezielte Gesundheitsangebote Einen aktiven Beitrag zur physischen und psychischen Gesundheit leisten gezielte Gesundheitsangebote , die Stress vorbeugen und Erholung fördern. Dazu gehören zum Beispiel: – Betriebliche Gesundheitsförderung: Angebote wie Yoga, Meditation oder regelmäßige Bewegung am Arbeitsplatz helfen, Stress abzubauen und das körperliche Wohlbefinden zu stärken. – Beratungsstellen schaffen: Ein einfacher Zugang zu psychologischer Beratung online – ob intern oder extern – kann dazu beitragen, Burnout frühzeitig zu erkennen und professionell zu begleiten. – Digital Detox fördern: Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass Mitarbeitende außerhalb der Arbeitszeiten wirklich abschalten können. Klare Richtlinien zur Erreichbarkeit entlasten Teams spürbar und fördern eine gesunde Work-Life-Balance . 4. Gesellschaftliche Perspektiven: Arbeit neu denken Neben den unternehmensinternen Maßnahmen braucht es auch ein gesellschaftliches Umdenken. Wir sollten uns fragen, ob die heutige Definition von Erfolg und Leistung überhaupt noch zeitgemäß ist – oder ob sie uns immer wieder in denselben Kreislauf aus Druck, Erschöpfung und Selbstentfremdung führt. Ein kultureller Wandel beginnt dort, wo wir Arbeit nicht länger über den Menschen stellen , sondern den Menschen wieder in den Mittelpunkt von Arbeit. 5. Individuelle Strategien gegen Stress und Burnout am Arbeitsplatz Neben den strukturellen Problemen und der Notwendigkeit, diese unternehmerisch und gesellschaftlich zu lösen, liegt auch im individuellen Handeln ein wichtiger Schlüssel: Jeder Mensch kann durch bewusste Maßnahmen seine Resilienz stärken und damit besser mit Stress und Belastung umgehen. – Grenzen setzen: „Nein“ zu sagen, wenn die Belastung zu groß wird, ist kein Zeichen von Schwäche , sondern Ausdruck von Selbstfürsorge und Klarheit. – Achtsamkeit üben: Regelmäßige Achtsamkeitsübungen , Meditation oder Tagebuchschreiben helfen, Gedanken zu ordnen und Stress abzubauen. – Verbindungen pflegen: Der Austausch mit Kollegen, Freunden oder vertrauten Menschen über Herausforderungen im Alltag wirkt entlastend und stärkt das Gefühl von Verbundenheit. Eine neue Arbeitskultur gestalten Stress und Burnout am Arbeitsplatz sind mehr als individuelle Herausforderungen – sie sind ein Spiegel der Arbeitskultur , in der wir leben. Die Lösung liegt nur im Miteinander. Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeitende sind gleichermaßen gefordert, Wege zu finden, die nachhaltige Veränderungen bewirken. Solange wir Stress und Burnout nur auf Symptom-Ebene behandeln , beseitigen wir nicht die Ursachen. Arbeit darf nicht krank machen. Und: Wenn Arbeit krank macht, ist es Zeit, neu zu denken – und für sich zu sorgen. Tipp: Finden Sie weitere kostenfreie Materialien und Impulse auf der Seite Klarheit zum Mitnehmen – für mehr innere Ruhe, Balance und Selbstführung im Alltag. Vielleicht interessiert Sie auch: Was macht Stress mit dem Körper? Schattenarbeit: Die Arbeit mit unliebsamen Anteilen Gefühle verstehen – und schwierige Emotionen als Kraftquelle nutzen Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress Quellen & Inspirationen: https://gesund.bund.de/psychische-gesundheit-am-arbeitsplatz https://www.welt.de/gesundheit/article252799004/Karriere-Was-den-Job-so-stressig-macht-und-zu-welchen-Folgen-das-fuehrt.html https://www.gesundheitsmanagement24.de/praxisleitfaeden-checklisten/praxisleitfaden-burnout-praevention/?utm_ www.soham-psychologische-beratung.de
- Arten von Stress: Verstehen, was uns antreibt und was uns belastet
Arten von Stress ? Vielleicht fragen Sie sich gerade, ob es das gibt, wo Sie für sich "eigentlich immer nur gestresst fühlen". In der psychologischen Beratung schaue ich mit meinen Klienten gern und häufig auf die verschiedenen Arten von Stress. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dies Klarheit schafft und beim Umgang mit dem eigenen Stress ganz enorm hilfreich ist. Arten von Stress: Stress verstehen und in Balance bleiben Was sind eigentlich die verschiedenen Arten von Stress? Stress begegnet uns täglich – doch nicht jede Anspannung ist gleich . Während einige Formen uns motivieren , anspornen , ja regelrecht pushen , lähmen uns andere Arten von Stress, zehren an unseren Kräften, treiben uns in den Burnout und machen uns auch körperlich krank . Genau deshalb ist es so wichtig, die unterschiedlichen Arten von Stress zu erkennen: Nur wer weiß, was ihn antreibt und was ihn ausbremst , kann langfristig für eine gesunde Balance und damit gut für sein Wohlbefinden sorgen. Arten von Stress: Stress verstehen und in Balance bleiben Wie Sie die verschiedenen Arten von Stress erkennen und welche das überhaupt sind, das erfahren Sie im folgenden Artikel: Arten von Stress: Akuter Stress - die Sofortreaktion Arten von Stress: Chronischer Stress - wenn die Belastung bleibt Arten von Stress, die positiv wirken: Eustress Arten von Stress, die negativ wirken und uns überfordern: Disstress Emotionale Arten von Stress: Wenn Gefühle belasten Physische Arten von Stress: Die Belastung des Körpers Umweltbedingte Arten von Stress: Die Macht der Umgebung Soziale Arten von Stress: Wenn Beziehungen belasten Traumatische Arten von Stress: Extrembelastungen für die Psyche Warum die Unterscheidung der Arten von Stress entscheidend ist Arten von Stress: Akuter Stress - die Sofortreaktion Kennen Sie das Gefühl, wenn plötzlich alles auf einmal passiert? Der Chef ruft an, wo er doch eigentlich nicht "da" ist. Das Telefon klingelt pausenlos und dann kommt eine Nachricht, dass Ihr Kind aus der Schule abgeholt werden muss, weil es sich nicht wohl fühlt. Ein verhexter Tag und Sie wissen nicht, wo Sie zu erst anfangen sollen. Sie verlieren den Überblick und kommen außer Tritt. Sie spüren, wie Ihr Puls hochschnellt und die Gedanken rasen. Der Körper schüttet blitzschnell Stresshormone aus: Ihr Herz schlägt kräftiger, Sie atmen schneller, und die Muskeln spannen sich an – bereit, sofort auf „Kampf oder Flucht“ umzuschalten. Dieser Alarmmodus ist so alt wie die Menschheit und hat durchaus seinen Sinn: In brenzligen Situationen können wir so schneller reagieren und "uns retten". Früher war diese Stressreaktion überlebenswichtig . Aber 8-ung: Wenn dieser Zustand zu oft oder zu lange anhält, fängt er an, an unseren Kräften zu zehren. Genau deshalb lohnt es sich, hin und wieder die Pausentaste zu drücken – sei es durch tiefes Durchatmen , eine kleine Dehnübung oder einfach eine Minute, in der wir bewusst gar nichts tun . Indem wir uns erlauben, für einen Moment zu entspannen , signalisieren wir unserem Körper , dass der Alarm wieder auf „Aus“ gestellt werden darf. So bleiben wir nicht dauerhaft im Hochstress-Modus stecken und geben uns selbst die Chance, n eue Energie zu tanken . Arten von Stress: Chronischer Stress - wenn die Belastung bleibt Arten von Stress: Wenn der Stress chronisch ist Fühlen Sie sich manchmal, als würden Sie ständig unter Strom stehen – und das ohne Pause? Vielleicht liegt es an immer neuen Anforderungen im Job, finanziellen Sorgen oder anhaltenden Konflikten, die einfach nicht verschwinden wollen. Prüfen Sie, ob das nicht chronischer Stress ist. Chronischer Stress entsteht, wenn wir über längere Zeit das Gefühl haben, alles gleichzeitig bewältigen zu müssen, ohne je wirklich durchatmen zu können. In diesem Dauerzustand fährt der Körper permanent auf Hochleistung – die Stresshormone bleiben auf Hochtouren, unser Herz schlägt schneller, und wir fühlen uns regelrecht blockiert. Mit der Zeit kann dieser Dauerstress spürbare Folgen für Körper und Geist haben. Viele Menschen sind zum Beispiel: gereizt, schlafen schlechter und können sich kaum konzentrieren. Auch körperliche Beschwerden wie u.a. Verspannungen oder Magenprobleme häufen sich. Während akuter Stress gelegentlich sogar hilfreich sein kann, ist chronischer Stress in der Regel deutlich schädlicher: Er zehrt Tag für Tag an Ihrer Kraft und lässt Ihnen kaum die Möglichkeit, neue Energie zu tanken. Deshalb ist es so wichtig, schon früh gegenzusteuern und für ausreichend Erholungsphasen zu sorgen – sei es durch bewusste Entspannung, Bewegung oder das Gespräch mit vertrauten Menschen . So lässt sich dem Dauerstress rechtzeitig der Wind aus den Segeln nehmen. Ein Beispiel: Claudia ist Mama von zwei wundervollen Kindern. Seit die Jüngste in den Kindergarten gekommen ist, geht Claudia 25 Stunden in der Woche arbeiten. Ihr Job macht ihr Freude und sie möchte gern, trotz der Kinder, im Job am Ball bleiben. Ihr Mann Thorsten arbeitet in einer leitenden Position und ist beruflich stark eingebunden. Er bringt die Kinder morgens auf dem Weg zur Arbeit in die Schule bzw. den Kindergarten, und an zwei Abenden in der Woche zu Bett. Vor 7 Monaten ist Claudias Papa überraschend verstorben. Claudias Mutter leidet sehr unter dem Verlust und hat große Schwierigkeiten sich mit der Situation abzufinden. Als einzige Tochter springt Claudia nun oft ein, wenn ihre Mutter sich einsam fühlt oder auch ganz praktische Unterstützung braucht. Wirklich um ihren Vater hat Claudia nicht getrauert. Sie hat vom ersten Tag an ihrer Mutter beigestanden und hat "nebenbei" alle ihre Aufgaben erledigt. Seit mehr als 5 Monaten schläft Claudia nun schlecht und wacht morgens wie gerädert auf. "Es nutzt ja nichts" ist ihr Motto für den Start in den Tag. Auf der Arbeit kann sie sich nur schlecht konzentrieren und sowohl den Kindern, als auch ihrem Mann gegenüber ist sie oft ungeduldig und gereizt. Bevor Claudia zu mir in die psychologische Beratung online kam, war sie bei diversen Fachärzten bzgl. ihrer anhaltenden Bauchkrämpfe . Körperlich ist Claudia gesund, dennoch fühlt sie sich krank und erschöpft. Arten von Stress, die positiv wirken: Eustress Arten von Stress: Von Überlastung bis Entlastung. Stress muss nicht immer nur belasten. Es gibt durchaus Momente, in denen wir die Anspannung als motivierend und sogar beflügelnd empfinden . Vielleicht kennen Sie das aus Situationen, in denen Sie kurz vor einer wichtigen Präsentation stehen oder sich auf eine sportliche Herausforderung vorbereiten. In diesen Augenblicken macht sich zwar Lampenfieber bemerkbar, aber gleichzeitig fühlen wir uns angespornt, konzentriert und voller Tatendrang. Genau das ist Eustress – eine Form von Stress, die uns voranbringt und stärkt. Sie erkennen ihn daran, dass Sie sich zwar gefordert fühlen, dabei aber trotzdem ein gewisses Kribbeln der Vorfreude verspüren. Statt sich ausgelaugt zu fühlen, gibt Ihnen Eustress das Gefühl, Dinge schaffen zu können und zu wollen. Die Balance ist jedoch entscheidend: Bleibt dieser Antrieb zu lange auf Höchststufe oder kehrt sich ins Negative um, kann selbst Eustress zu viel werden. Achten Sie deshalb auf Ihre innere Stimme und gönnen Sie sich immer wieder kleine Pausen. So bleiben Sie im förderlichen Bereich so profitieren von den positiven Effekten dieses „guten Stresses“. Arten von Stress, die negativ wirken und uns überfordern: Distress Unter den verschiedenen Arten von Stress gehört der Distress zu jenen Formen, die uns regelrecht lähmen können . Vielleicht haben Sie das schon einmal erlebt: Der Arbeitsalltag türmt sich auf, persönliche Krisen rauben Ihnen den Schlaf, und irgendwann fühlt sich jede noch so kleine Aufgabe an, als würde sie Sie weiter in einen Strudel der Überforderung ziehen. Die Grenze zwischen einer gesunden Herausforderung und schädlichem Druck ist oft hauchdünn . Anfangs scheint das Pensum noch irgendwie machbar, doch sobald wir uns dauerhaft kraftlos und überfordert fühlen, ist klar: Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem Distress dominiert. In solchen Momenten empfehle ich dringend auf die Bremse zu treten. Es ist an der Zeit gezielt gegenzusteuern. Sei es durch bewusste Auszeiten, Gespräche mit vertrauten Menschen oder auch professionelle Unterstützung. Nur so lässt sich langfristig verhindern, dass diese negative Art von Stress Ihre Kraftreserven völlig aufbraucht. Emotionale Arten von Stress: Wenn Gefühle belasten Neben den rein körperlichen oder externen Auslösern gibt es auch Arten von Stress , die tief in unserer Gefühlswelt wurzeln . Vielleicht haben Sie das schon einmal erlebt: Ein Streit in der Partnerschaft nimmt Ihnen den Schlaf, der Verlust eines geliebten Menschen hinterlässt ein lähmendes Gefühl der Trauer , oder Schuldgefühle nagen so sehr an Ihnen, dass Sie sich kaum auf den Alltag konzentrieren können. All diese emotionalen Belastungen können uns regelrecht blockieren und großen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Gerade weil dieser Stress oft still und schleichend entsteht, ist es wichtig, ihm genug Aufmerksamkeit zu schenken. Gefühle wollen wahrgenommen und nicht verdrängt werden. Was kann helfen, wenn die Emotionen zu viel werden? Manchmal tut es gut, sich einer vertrauten Person anzuvertrauen , die eigene Situation laut auszusprechen oder professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Auch kreative Ausdrucksformen wie Tagebuchschreiben oder Zeichnen können Entlastung bringen. Auf diese Weise geben Sie Ihren Gefühlen Raum und verhindern, dass sich dieser emotionale Stress ins Unermessliche steigert. Physische Arten von Stress: Die Belastung des Körpers Zu den verschiedenen Arten von Stress zählt auch der Stress, der durch rein körperliche Faktoren ausgelöst wird. Ich hatte im letzten Jahr einen Klienten, der sich von seiner Partnerin getrennt hatte. Um wieder "in Form" zu kommen, hat er sich intensiv dem Sport verschrieben. In jeder freien Minute ist er entweder gejoggt, war auf dem Rad oder im Fitnessstudio. Nach 6 Monaten war er völlig geschafft. Sein Körper wollte nicht mehr, er war erschöpft. Er fühlte sich ständig müde und kraftlos. Der Dauerstress-Modus, den er seinem Körper zugemutet hatte, war zu viel. Sein Körper hat nach einer Pause "gerufen". Die Warnsignale unseres Körpers sind da, um uns zu schützen – doch oft überhören wir sie, weil wir glauben, noch durchhalten zu müssen . Wenn Sie sich regelmäßig ausgelaugt fühlen, Muskel- oder Gelenkschmerzen haben oder einfach nie richtig zur Ruhe kommen, ist es höchste Zeit, einen Gang runterzuschalten. Manchmal genügen schon kleine Veränderungen : Gönnen Sie sich bewusste Erholungsphasen , gehen Sie rechtzeitig zum Arzt oder passen Sie Ihren Trainingsplan an. So bekommt Ihr Körper die Chance, sich zu regenerieren und neue Energie zu tanken. Umweltbedingte Arten von Stress: Die Macht der Umgebung Ob Lärm , stickige Luft, laute Musik oder überfüllte Straßen – viele äußere Faktoren können unser Wohlbefinden beeinflussen und damit verschiedene Arten von Stress auslösen. Natürlich ist das so individuell, wie wir selbst, allerdings erlebe ich oft, dass meine Klienten diese Art von Stress nicht wirklich wahrnehmen. Vielleicht kennen Sie das Gefühl, wenn Sie im Berufsverkehr feststecken und ständig Hupen hören, während Ihnen die Hitze im Auto zusetzt. Schnell merkt man, wie die Nerven sich anspannen, ohne dass man etwas dagegen tun kann. Auch im Büro machen hohe Temperaturen oder schlechter Geruch manchen Arbeitstag zur Herausforderung. Arten von Stress: Die Macht der Umgebung Schon Kleinigkeiten können hier Besserung bringen: Vielleicht entlasten Sie Ihre Ohren mit geräuschdämpfenden Kopfhörern oder sorgen für regelmäßiges Lüften , um die Luftqualität zu verbessern. Auch eine bewusst gestaltete Umgebung , sei es zu Hause oder am Arbeitsplatz, kann entscheidend dazu beitragen, den Stresspegel zu senken. Indem Sie beispielsweise Pflanzen für ein besseres Raumklima aufstellen, angenehme Lichtquellen wählen oder kleine Ruheinseln schaffen, geben Sie Ihrem Körper und Geist die Chance, sich zu entspannen. So behalten Sie selbst in einer noch so reizüberfluteten Umwelt eher einen klaren Kopf. Soziale Arten von Stress: Wenn Beziehungen belasten Kennen Sie das Gefühl, von den Erwartungen anderer regelrecht erdrückt zu werden. Ob Konflikte in der Familie, überzogene Ansprüche im Freundeskreis oder gesellschaftlicher Druck durch Social Media – zwischenmenschliche Beziehungen können eine immense Quelle für verschiedene Arten von Stress sein. Meine Klientin Elke ist hier ein gutes Beispiel. Elke kam zu mir in die psychologische Beratung, weil sie psychische und physische Beschwerden hatte, die sie sich einfach nicht erklären konnte. "In meinem Leben ist alles so, wie ich es mir wünsche. Ich verstehe nicht, warum es mir so schlecht geht". Im Laufe unseres Erstgesprächs sind wir auf Elkes Freundeskreis zu sprechen gekommen. Elke hat eine alte Freundin, die sie regelmäßig trifft. Das tut sie allerdings nur noch aus dem Grund, weil sie sich ihr verpflichtet fühlt. Eigentlich will sie das gar nicht mehr. Die Frau sei so negativ und hat sich so weit von ihr weg entwickelt. "Es ist keine Freundschaft mehr, ", so erklärt mir Elke, "irgendwie bin ich schon angespannt, wenn das Telefon klingelt und sie anruft. Es ist ein ungutes Gefühl, das da entsteht. Ich kann es schlecht beschreiben." Um sozialen Stress zu minimieren , lohnt es sich, ehrlich mit sich selbst zu sein und bewusste Grenzen zu setzen. Das kann bedeuten, klare Worte zu finden, wenn Ihnen etwas zu viel wird, oder auch einmal auf „Offline-Modus“ zu schalten, wenn soziale Medien Sie belasten. Wichtig ist, dass Sie auf Ihre innere Stimme hören : Erlauben Sie sich, sich von Menschen oder Situationen zu lösen, die Ihnen dauerhaft schaden . Oft reicht schon ein kleiner Perspektivwechsel , um mehr Gelassenheit zu gewinnen und den Druck sozialer Erwartungen zu mindern. Traumatische Arten von Stress: Extrembelastungen für die Psyche Manche Erlebnisse können so tief erschüttern, dass unser gewohntes Lebensgefühl komplett aus den Fugen gerät. Ob es sich um einen schweren Unfall, körperliche Gewalt oder andere extrem belastende Situationen handelt – oft reagieren Körper und Seele mit heftigen Symptomen , die weit über gewöhnliche Anspannung hinausgehen. Man spricht dabei von traumatischem Stress , weil er unser Inneres grundlegend durcheinanderwirbelt und uns das Gefühl von Sicherheit nimmt. Warum wiegt traumatischer Stress so schwer? Weil selbst vermeintlich kleine Auslöser danach heftige Erinnerungen oder Angstreaktionen hervorrufen können. Schlafstörungen , dauernde innere Unruhe oder das ständige Gefühl, „auf der Hut“ sein zu müssen, sind nur einige Beispiele. Der Weg zur Heilung ist oft kein Sprint, sondern ein behutsamer Prozess. Wenn Sie betroffen sind: Lassen Sie traumatischen Stress nicht unbearbeitet und sprechen Sie unbedingt mir Ihrem Arzt. Suchen Sie sich Hilfe! Warum die Unterscheidung der Arten von Stress entscheidend ist Stress gehört zum Leben – doch jeder von uns erlebt ihn auf ganz eigene Weise . Während einige Menschen Stress im Job locker wegstecken , fühlen sich andere bereits durch kleine Konflikte oder körperliche Belastungen aus der Bahn geworfen . Genau deshalb ist es so wertvoll, die verschiedenen Arten von Stress zu unterscheiden: Indem Sie erkennen, ob Sie akuten, emotionalen oder gar traumatischen Stress durchleben, können Sie gezielt ansetzen und passende Strategien finden, um besser damit umzugehen. Das Bewusstsein für die eigenen Stressfaktoren ist der erste Schritt in Richtung Selbstfürsorge . Oft hilft es schon, sich kleine Auszeiten zu gönnen, die eigenen Bedürfnisse ernster zu nehmen oder sich mit einer vertrauten Person auszutauschen. Doch manchmal reicht das nicht aus, weil die Belastung so groß ist, dass sie den Alltag massiv beeinträchtigt. In solchen Fällen kann psychologische Beratung Ihnen einen wertvollen Raum bieten, um Ihre Empfindungen zu sortieren und individuelle Lösungswege zu entdecken. Zögern Sie nicht, Unterstützung zu suchen, wenn Sie merken, dass Ihr Stress Sie dauerhaft auslaugt oder Sie immer wieder in die gleiche belastende Situation geraten. Eine professionelle psychologische Beratung oder Therapie kann Ihnen helfen, neue Perspektiven zu gewinnen und die Weichen für ein gesundes, achtsames Leben zu stellen. Geben Sie sich selbst die Erlaubnis, gut für sich zu sorgen – schließlich verdienen Sie ein Leben, in dem Sie Ihre Energie in positive Richtungen lenken können. Weiterführende Unterstützung: Stress einordnen – Klarheit gewinnen Wenn Sie herausfinden möchten, welche Art von Stress bei Ihnen aktuell am stärksten wirkt, lohnt sich ein Blick auf meine kostenfreien Materialien auf der Seite Klarheit zum Mitnehmen . Dort finden Sie unter anderem meinen Kurz-Stress Test , mit dem Sie in wenigen Minuten einschätzen können, wie ausgeprägt Ihr Stressniveau ist und welche Stressfaktoren bei Ihnen eine Rolle spielen. Eine kleine, aber oft entscheidende Orientierungshilfe auf dem Weg zu mehr innerer Klarheit. Vielleicht interessiert Sie auch: Stress Test: Wie gestresst sind Sie? Schlafstörungen psychische Ursachen – wenn die Seele wach bleibt Wingwave-Coaching: Berufliche und persönliche Ziele erreichen Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress www.soham-psychologische-beratung.de
- Denkfehler 2.0: Warum unser Gehirn uns austrickst
Willkommen in der Welt der mentalen Stolperfallen Denkfehler 2.0 – was ist das? Vielleicht fragen Sie sich genau das gerade. Meine Gegenfrage: „Wissen Sie, warum manche Entscheidungen sich im Nachhinein wie ein Fehler anfühlen?“ Diese Frage stelle ich oft in meinen Coachings. Viele meiner Klientinnen und Klienten – darunter auch Frau Rose – merken schnell: Es liegt nicht an fehlendem Bauchgefühl oder mangelnder Intelligenz , sondern an Denkfehlern 2.0. Diese mentalen Stolperfallen , auch kognitive Verzerrungen genannt, beeinflussen unser Denken unbewusst . Obwohl wir glauben, rational zu handeln, tappen wir immer wieder in dieselben Muster, dieselben Denkfallen. Denkfehler 2.0: Mentale Denkfallen erkennen – Klarheit zurückgewinnen Mein letztes Coaching mit Frau Rose liefert mir die Inspiration für diesen Beitrag, in dem ich Ihnen nun an konkreten Beispielen zeige, wie Frau Rose ihre Denkfehler 2.0 erkennt und in Zukunft vermeidet. Vielleicht auch für Sie ein weiterer Schritt zu mehr mentaler Gesundheit ? Warum unser Gehirn Abkürzungen nimmt – und warum das zu Denkfallen führt Unser Gehirn verarbeitet täglich unzählige Informationen und trifft zahllose Entscheidungen. Um Zeit und Energie zu sparen, nutzt es mentale Abkürzungen. In der Psychologie werden diese Heuristiken genannt. Was sind Heuristiken? ✔ Heuristiken sind Denkstrategien, die schnelle Entscheidungen ermöglichen. ✔ Sie helfen uns, mit begrenzten Informationen effizient zu handeln. ✔ Meist funktionieren sie gut – aber manchmal führen sie uns in die Irre. Wann werden Heuristiken zu Denkfehlern 2.0? Wenn Heuristiken in bestimmten Situationen zu systematischen Fehlschlüssen führen , sprechen wir von kognitiven Verzerrungen – oder eben, wie ich es hier nenne: Denkfehlern 2.0 . Warum nutzt unser Gehirn Heuristiken? ✔ Effizienz: In vielen Situationen müssen wir schnell reagieren – Heuristiken sparen Zeit. ✔ Energiesparen: Bewusstes Nachdenken kostet mentale Ressourcen, daher bevorzugt das Gehirn automatisierte Prozesse. ✔ Erfahrungen nutzen: Was in der Vergangenheit funktioniert hat, wenden wir instinktiv wieder an. Warum werden diese Heuristiken zu Denkfehlern? ✔ Vereinfachung der Realität: Unser Gehirn reduziert komplexe Informationen auf einfache Muster und ignoriert wichtige Details. ✔ Emotionale Verzerrung: Entscheidungen werden von Gefühlen und Erfahrungen beeinflusst, oft unbewusst. ✔ Evolutionäre Mechanismen: Viele Denkabkürzungen stammen aus der Steinzeit – in unserer modernen Welt sind sie oft hinderlich. Heuristiken sind wie ein Autopilot für unser Gehirn. Sie erleichtern uns den Alltag, können aber auch dazu führen, dass wir systematisch falsche Entscheidungen treffen. Die 10 häufigsten Denkfehler 2.0 – und wie Sie sie vermeiden 1. Denkfehler 2.0: Bestätigungsfehler – Warum Ihr Gehirn immer Recht haben will 2. Denkfehler 2.0: Verlustaversion – Warum uns die Angst vor Verlusten blockiert 3. Denkfehler 2.0: Gruppendenken – Wenn niemand widerspricht, aber alle falsch liegen 4. Denkfehler 2.0: Status-quo-Bias – Warum wir Veränderungen vermeiden 5. Denkfehler 2.0: Ankereffekt – Wie die erste Zahl unser Urteil beeinflusst 6. Denkfehler 2.0: Verfügbarkeitsheuristik – Warum unser Gefühl oft falsche Risiken sieht 7. Denkfehler 2.0: Sunk-Cost-Falle – Warum wir an schlechten Entscheidungen festhalten 8. Denkfehler 2.0: Kurzfristiges Denken – Der Reiz der schnellen Belohnung 9. Denkfehler 2.0: Halo-Effekt – Warum der erste Eindruck oft täuscht 10. Denkfehler 2.0: Autoritätsbias – Warum wir Experten manchmal blind vertrauen 1. Denkfehler 2.0: Bestätigungsfehler – Warum Ihr Gehirn immer Recht haben will Frau Rose: „Ich hatte letzte Woche eine Diskussion mit meinem Kollegen Herrn Weber. Es ging darum, wie wir ein Projekt umsetzen. Ich war mir sicher, dass mein Ansatz besser ist, habe ihm zig Argumente geliefert – aber er blieb stur.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Haben Sie sich seine Argumente wirklich angehört?“ Frau Rose: (zögert) „Ehrlich gesagt... nicht wirklich. Ich wollte nur beweisen, dass ich recht habe.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Klassischer Bestätigungsfehler. Man sucht nur nach Beweisen für die eigene Meinung und blendet andere Perspektiven aus.“ Frau Rose: (seufzt) „Ja, das passt. Ich habe sofort alles abgetan, was er gesagt hat.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Und wenn Sie beim nächsten Mal bewusst versuchen, seine Sicht ernst zu nehmen?“ Frau Rose: „Dann wäre es vielleicht entspannter gelaufen – und wer weiß, vielleicht hätte ich sogar eine gute Idee mitgenommen.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Genau! Wenn wir aktiv nach Gegenargumenten suchen, kommen oft die besten Lösungen raus.“ Der Bestätigungsfehler (Confirmation Bias) sorgt dafür, dass wir nur Informationen wahrnehmen, die unsere Überzeugungen stärken. Tipp: Hinterfragen Sie Ihre eigenen Annahmen aktiv und suchen Sie gezielt nach gegensätzlichen Meinungen. Denkfehler 2.0: Der Bestätigungsfehler macht aus einer Frage schnell eine vermeintliche Wahrheit. 2. Denkfehler 2.0: Verlustaversion – Warum uns die Angst vor Verlusten blockiert Frau Rose: „Ich weiß nicht, ob ich meinen Job wechseln soll. Ich bin unzufrieden, aber was, wenn es woanders schlimmer ist? Was, wenn ich es bereue?“ Stefanie Heß - Psychologische Beraterin: „Also eher die Angst davor, was Sie verlieren könnten, als die Freude auf das, was Sie gewinnen könnten?“ Frau Rose: „Ja, genau! Ich denke die ganze Zeit: Hier kenne ich alles, da draußen ist es ungewiss.“ Stefanie Heß - Psychologische Beraterin: „Das nennt man Verlustaversion. Unser Gehirn hasst Verluste mehr, als es Gewinne liebt. Selbst wenn die neue Stelle besser sein könnte, fühlt sich das Risiko schlimmer an – als die Chance gut.“ Frau Rose: (seufzt) „Das erklärt, warum ich seit Monaten feststecke.“ Stefanie Heß - Psychologische Beraterin: „Möglich. Aber mal andersrum: Was verlieren Sie, wenn Sie bleiben?“ Frau Rose: (denkt nach, lächelt leicht) „Vielleicht mehr, als ich dachte.“ Die Verlustaversion lässt uns Verluste doppelt so stark spüren wie gleich große Gewinne. Tipp: Bewerten Sie Entscheidungen rational – schreiben Sie Vor- und Nachteile auf und fragen Sie sich: Überwiegt der mögliche Verlust wirklich? 3. Denkfehler 2.0: Gruppendenken – Wenn niemand widerspricht, aber alle falsch liegen Frau Rose: „Neulich im Teammeeting hat unser Chef eine Idee vorgestellt. Ich hatte Zweifel, aber keiner hat was gesagt – also habe ich auch geschwiegen. Am Ende dachten alle, wir wären uns einig.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Das ist Gruppendenken. Wenn niemand widerspricht, glauben alle, dass die Idee gut ist – selbst wenn jeder insgeheim Zweifel hat.“ Frau Rose: (seufzt) „Ja… und dann zieht man es durch, obwohl es eigentlich keiner richtig gut fand.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Genau. Kritische Stimmen sind wichtig, sonst landet man in einer Blase.“ Frau Rose: (lächelt nachdenklich) „Dann sollte ich nächstes Mal vielleicht einfach den Mund aufmachen.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Gute Idee – Sie sind bestimmt nicht die Einzige mit Bedenken.“ Beim Gruppendenken übernehmen wir unkritisch die Meinung der Mehrheit, selbst wenn sie falsch ist. Tipp: Ernennen Sie bewusst eine Person – oder auch einen Persönlichkeitsanteil – als „Devil’s Advocate“, der/die gezielt kritische Fragen stellt. 4. Denkfehler 2.0: Status-quo-Bias – Warum wir Veränderungen vermeiden Frau Rose: „In unserer Firma läuft vieles umständlich, aber wenn jemand eine Änderung vorschlägt, heißt es immer: ‚Das haben wir schon immer so gemacht.‘ Und ich erwische mich selbst dabei, genauso zu denken.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Das ist der Status-quo-Bias. Wir bleiben lieber beim Alten, selbst wenn es bessere Möglichkeiten gibt – einfach weil es vertraut ist.“ Frau Rose: (seufzt) „Ja… Veränderung fühlt sich anstrengender an als das, was ich kenne.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Genau. Aber nur weil etwas gewohnt ist, heißt es nicht, dass es gut ist.“ Frau Rose: (lächelt leicht) „Dann sollte ich vielleicht öfter fragen: Ist es wirklich besser – oder nur bequemer?“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Perfekt erkannt!“ Der Status-quo-Bias sorgt dafür, dass wir Veränderungen meiden, selbst wenn sie besser wären. Tipp: Fragen Sie sich: Würde ich mich genauso entscheiden, wenn dies nicht die aktuelle Lösung wäre? 5. Denkfehler 2.0: Ankereffekt – Wie die erste Zahl unser Urteil beeinflusst Frau Rose: „Neulich war ich einkaufen und habe eine Jacke gesehen – ursprünglich 200 Euro, aber runtergesetzt auf 120. Ich dachte sofort: Wow, was für ein Schnäppchen! Und hab sie gekauft. Erst später habe ich mich gefragt, ob 120 Euro für eine Jacke wirklich günstig sind oder ob mich einfach der hohe Originalpreis beeinflusst hat.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Klassischer Ankereffekt. Die erste Zahl, die wir sehen oder hören, setzt einen Anker in unserem Kopf. Plötzlich wirken 120 Euro wie ein super Deal, obwohl das vielleicht gar nicht so günstig ist.“ Frau Rose: (nickt nachdenklich) „Stimmt, hätte ich nur die 120 gesehen, hätte ich wahrscheinlich länger überlegt.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Genau. Das passiert überall – im Verkauf, bei Gehaltsverhandlungen, sogar im Alltag. Die erste Zahl setzt die Messlatte.“ Frau Rose: (lächelt leicht) „Also sollte ich in Zukunft zuerst überlegen, ob der Preis wirklich fair ist – und nicht, wie viel ich ‚spare‘?“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Genau! Dann treffen Sie eine bewusstere Entscheidung.“ Der Ankereffekt bewirkt, dass wir uns unbewusst an der ersten Information orientieren. Tipp: Vergleichen Sie Alternativen unabhängig vom ersten Eindruck oder Angebot. 6. Denkfehler 2.0: Verfügbarkeitsheuristik – Warum unser Gefühl oft falsche Risiken sieht Frau Rose: „Ich habe immer Angst vorm Fliegen. Man hört ja ständig von Flugzeugabstürzen! Autofahren fühlt sich viel sicherer an.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Verfügbarkeitsheuristik. Dramatische Ereignisse bleiben uns stärker im Kopf, auch wenn sie seltener passieren. Tatsächlich ist Autofahren viel gefährlicher.“ Frau Rose: (staunt) „Echt jetzt? Aber Flugzeugabstürze sind doch überall in den Nachrichten!“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Eben. Weil sie so selten sind, sind sie eine Schlagzeile wert. Verkehrsunfälle passieren täglich – aber darüber redet kaum jemand.“ Frau Rose: (nachdenklich) „Hm. Dann sollte ich meine Angst vielleicht nicht den Nachrichten überlassen.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Genau. Gefühle täuschen manchmal – Zahlen nicht.“ Wir überschätzen Risiken, die besonders präsent sind, weil sie emotional aufgeladen sind. Tipp: Überprüfen Sie Zahlen und Statistiken, bevor Sie eine Entscheidung treffen. 7. Denkfehler 2.0: Sunk-Cost-Falle – Warum wir an schlechten Entscheidungen festhalten Frau Rose: „Ich habe monatelang an einem Kurs teilgenommen, aber ehrlich gesagt, bringt er mir nichts. Trotzdem breche ich nicht ab – ich hab ja schon so viel Zeit und Geld reingesteckt!“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Das ist die Sunk-Cost-Falle. Wir halten an etwas fest, nur weil wir schon investiert haben – auch wenn es uns nicht mehr guttut.“ Frau Rose: (nickt langsam) „Ja… als würde ich sonst alles umsonst gemacht haben.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Aber wenn es nichts bringt, ist doch die eigentliche Verschwendung, weiterzumachen.“ Frau Rose: (lächelt nachdenklich) „Stimmt. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.“ Die Sunk-Cost-Falle hält uns an gescheiterten Plänen fest, weil wir frühere Investitionen nicht „verlieren“ wollen. Tipp: Ignorieren Sie vergangene Kosten – bewerten Sie nur zukünftigen Nutzen und Risiken. 8. Denkfehler 2.0: Kurzfristiges Denken – Der Reiz der schnellen Belohnung Frau Rose: „Ich wollte eigentlich sparen, aber dann habe ich diese Schuhe gesehen – im Sale! Ich wusste, dass ich sie nicht wirklich brauche, aber der Gedanke, jetzt zuzuschlagen, war einfach zu verlockend. Also hab ich sie gekauft… und am nächsten Tag hatte ich ein schlechtes Gewissen.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Klassisches kurzfristiges Denken. Unser Gehirn liebt schnelle Belohnungen und ignoriert dabei oft die langfristigen Folgen.“ Frau Rose: (seufzt) „Ja, in dem Moment fühlt es sich richtig an. Aber hinterher denke ich: War das wirklich nötig?“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Genau. Impulse steuern uns stärker, als wir merken. Aber wenn Sie das nächste Mal kurz innehalten und überlegen, wie Sie sich morgen fühlen, können Sie bewusster entscheiden.“ Frau Rose: (lächelt leicht) „Also einmal tief durchatmen, bevor ich zur Kasse gehe?“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Ganz genau!“ Der Present Bias sorgt dafür, dass wir kurzfristige Belohnungen bevorzugen. Tipp: Fragen Sie sich: Werde ich in einem Jahr noch froh über diese Entscheidung sein? Schlaf und Denkfehler 2.0: Wenn wir übermüdet sind, greift das Gehirn schneller zu Abkürzungen – Impulse steuern stärker, langfristige Folgen rutschen in den Hintergrund. Treffen Sie wichtige Entscheidungen nach erholsamem Schlaf – und beobachten Sie, wie klarer Ihr innerer Kompass wird. Mehr dazu im Beitrag „ Was sind Schlafstörungen? Wenn Ruhe zur Herausforderung wird “ sowie im Schlaftagebuch auf der Seite Klarheit zum Mitnehmen . 9. Denkfehler 2.0: Halo-Effekt – Warum der erste Eindruck oft täuscht Frau Rose: „Neulich hatten wir ein Vorstellungsgespräch. Der Bewerber war super sympathisch, gut gekleidet, einfach ein richtig souveräner Typ. Ich war sofort überzeugt, dass er perfekt für den Job ist – bis mein Kollege meinte, wir sollten uns lieber mal seine Qualifikationen genauer anschauen.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Klassischer Halo-Effekt. Wir schließen von einer positiven Eigenschaft – Aussehen, Auftreten – automatisch auf andere, wie Kompetenz. Obwohl das eine mit dem anderen nichts zu tun haben muss.“ Frau Rose: (lacht) „Ja, ich hab ihn quasi schon eingestellt, nur weil er so selbstbewusst wirkte!“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Passiert uns allen. Der erste Eindruck ist mächtig – aber nicht immer richtig.“ Frau Rose: (nickt nachdenklich) „Also lieber genau hinsehen, statt sich blenden zu lassen.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Genau! Sympathie ist toll – aber Fakten zählen am Ende mehr.“ Der Halo-Effekt führt dazu, dass ein einzelnes positives Merkmal unser Gesamturteil beeinflusst. Tipp: Bewerten Sie Menschen und Situationen systematisch nach objektiven Kriterien. 10. Denkfehler 2.0: Autoritätsbias – Warum wir Experten manchmal blind vertrauen Frau Rose: „Vor ein paar Monaten hatte ich immer wieder Rückenschmerzen. Also bin ich zum Arzt. Er hat mir sofort Schmerzmittel verschrieben. Ich war kurz unsicher, aber dann dachte ich: Er ist der Experte, also wird das schon das Richtige sein.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Das klingt nach dem Autoritätsbias. Wenn jemand eine Fachperson ist, vertrauen wir oft blind, ohne selbst nachzudenken.“ Frau Rose: (nickt langsam) „Ja… Ich habe nicht mal gefragt, ob es Alternativen gibt. Erst als die Tabletten nicht geholfen haben, bin ich zu einem anderen Arzt – und der hat mir dann Physiotherapie empfohlen. Das hat viel besser funktioniert.“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Genau das zeigt es. Expertise ist wichtig, aber manchmal lohnt es sich, eine zweite Meinung einzuholen oder einfach nachzufragen.“ Frau Rose: (lächelt leicht) „Also nicht gegen Ärzte sein, aber ruhig mal hinterfragen?“ Stefanie Heß – Psychologische Beraterin: „Genau! Vertrauen ist gut – aber ein bisschen Eigenverantwortung schadet nie. Ich hätte Ihnen noch den Hinweis gegeben, mit Yoga zu starten und natürlich ein Coaching um die Hintergründe des Schmerzes zu finden.“ Der Autoritätsbias lässt uns Entscheidungen unkritisch übernehmen, nur weil sie von einer „Experten“-Person stammen. Tipp: Prüfen Sie, ob eine Aussage auf Fakten basiert – und nicht nur auf Hierarchie. Gratis PDF: Erkennen und vermeiden Sie Denkfallen! Weiterarbeiten: Weitere Arbeitsblätter (u. a. Der innere Beobachter , Planung positiver Aktivitäten ) finden Sie auf der Seite Klarheit zum Mitnehmen . Fazit: So vermeiden Sie Denkfehler 2.0 ✔ Hinterfragen Sie Ihre ersten Impulse. ✔ Prüfen Sie gegensätzliche Perspektiven. ✔ Achten Sie auf emotionale Einflüsse. ✔ Nutzen Sie Daten statt Bauchgefühl. Möchten Sie Begleitung, um sich von festgefahrenen Denkmustern zu lösen – und bessere Entscheidungen zu treffen? Vielleicht interessiert Sie auch: Selbstbewusstsein stärken Übungen: Ihr Weg zu mehr innerer Stärke Selbstliebe Tipps für Männer: Mehr Selbstakzeptanz und innere Stärke finden Denkfehler: Die Welt ist bunt - Ihre Gedanken auch? Quellen & Inspirationen: Basierend auf den Arbeiten von Kahneman, Tversky und Ariely zur Entscheidungspsychologie und kognitiven Verzerrungen. www.soham-psychologische-beratung.de
- Psychosomatik: Wenn Körper und Seele gemeinsam leiden
Wenn der Körper sagt, dass etwas nicht stimmt Psychosomatik: Wenn Gefühle schwer werden und der Körper beginnt, mitzuerzählen. Was ist Psychosomatik? Psychosomatik beschreibt in der Psychologie allgemein die Wechselwirkung zwischen unserer seelischen Verfassung und unserem körperlichen Empfinden . Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern „psyche“ für Seele und „soma“ für Körper zusammen – und genau diese Verbindung steht im Mittelpunkt. Die Grundidee: Was wir fühlen, denken und erleben, beeinflusst unsere körperliche Gesundheit – und umgekehrt. Wenn uns etwas belastet, aber kein Raum für Gefühle da ist, sucht sich der Körper manchmal einen anderen Weg, um sich Gehör zu verschaffen. ** Ein Beispiel? Manche Menschen bekommen regelmäßig Kopfschmerzen – immer dann, wenn sie sich überfordern, aber „noch durchziehen“. Nicht immer ist das Zufall. Psychosomatik verstehen: Warum Körper und Seele untrennbar verbunden sind In der Psychosomatik geht man davon aus, dass Gefühle , Gedanken, Überzeugungen und Verhaltensweisen direkten Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit haben können – und umgekehrt. Wer unter ständiger Anspannung steht, reagiert möglicherweise mit Magenbeschwerden , Kopfschmerzen oder Schlafstörungen – auch dann, wenn ärztlich kein klarer Befund vorliegt. Umgekehrt wirken auch körperliche Erkrankungen auf unsere seelische Verfassung : Schmerzen, Erschöpfung oder Bewegungseinschränkungen können Angst , Frust oder depressive Verstimmungen auslösen. Die Psychosomatik betrachtet den Menschen deshalb nicht in Einzelteilen , sondern als Einheit aus Körper, Geist und Seele . Ziel ist es, ein Gleichgewicht zwischen diesen Ebenen zu schaffen – für mehr Wohlbefinden , Gesundheit und ein besseres Verständnis für sich selbst. Psychosomatik im Alltag: Wie Beschwerden ohne klare Ursache entstehen Psychosomatische Erkrankungen treten oft dort auf, wo der Körper reagiert – aber medizinisch keine klare Ursache gefunden wird. Typische Beschwerden betreffen den Magen-Darm-Bereich (z. B. Reizdarm oder Magengeschwüre), die Haut (wie Neurodermitis oder Psoriasis), die Atemwege (etwa Asthma) oder das Herz-Kreislauf-System (z. B. Bluthochdruck). Hinter diesen Symptomen stehen häufig Stress , Angst , innere Anspannung oder belastende Lebensereignisse . Sie verstärken die Beschwerden – oder können sie sogar auslösen. ** Ein Beispiel: Eine Klientin entwickelt regelmäßig Hautausschlag – immer kurz vor beruflichen Präsentationen. Oder ein junger Mann leidet unter Durchfall und Bauchkrämpfen – immer dann, wenn familiäre Konflikte ungelöst bleiben. Psychosomatik bedeutet nicht, dass die Beschwerden „nur im Kopf“ entstehen. Im Gegenteil: Der Körper meldet sich, wenn die Seele keine andere Sprache mehr findet. Oft entsteht ein Teufelskreis : Die Symptome führen zu Sorgen, die Sorgen verstärken die Symptome. So wird aus einer körperlichen Reaktion eine echte Belastung – mit Auswirkungen auf Schlaf, Lebensfreude und das gesamte Alltagsgefühl. Psychosomatik ganzheitlich verstehen – und wirksam behandeln Eine ganzheitliche Sichtweise ist in der Psychosomatik zentral – denn hier geht es nicht nur darum, ein Symptom zu behandeln, sondern den Menschen in seiner Gesamtheit zu verstehen. Körper und Psyche arbeiten zusammen – also sollten auch medizinische und psychologische Maßnahmen Hand in Hand gehen. Auf der einen Seite kann es sinnvoll sein, körperliche Beschwerden medizinisch abzuklären und zu behandeln – zum Beispiel durch Medikamente, Physiotherapie oder andere therapeutische Maßnahmen. Gleichzeitig ist es oft entscheidend, auch die seelischen Belastungen zu erkennen, die hinter den körperlichen Reaktionen stehen. Entspannungstechniken , Achtsamkeitsübungen , kognitive Strategien oder begleitende Gespräche können helfen, Stress abzubauen , innere Anspannung zu lösen und neue Handlungsspielräume zu entwickeln. Ein zentraler Gedanke in der Psychosomatik ist dabei auch:👉 Sie selbst sind nicht nur Betroffene – Sie sind mitverantwortlich für Ihre Gesundheit. Das ist kein Druck, sondern eine Einladung zur Selbstwirksamkeit . Wer die eigenen inneren und äußeren Zusammenhänge besser versteht, kann auch bewusster mit Belastungen umgehen – und aktiv etwas zur eigenen Stabilität beitragen. Entspannungstechniken wie Meditation , progressive Muskelentspannung oder einfache Atemübungen können eine spürbare Entlastung bringen – gerade wenn Stress und innere Anspannung sich körperlich bemerkbar machen. Bei psychosomatischen Beschwerden ist es besonders hilfreich, dem Körper regelmäßig die Möglichkeit zu geben, in die Ruhe zu kommen. Durch kontinuierliche Praxis lassen sich viele Symptome lindern – etwa Muskelverspannungen, Schlafprobleme oder innere Unruhe . Gleichzeitig stärken Sie damit das Gefühl, wieder mehr bei sich zu sein. Auch Lebensstilfaktoren spielen in der Psychosomatik eine große Rolle. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung , ausreichend Schlaf und der bewusste Umgang mit Alkohol , Nikotin oder Koffein können entscheidend dazu beitragen, Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Es geht nicht darum, perfekt zu leben – sondern darum, gut für sich zu sorgen. Psychosomatik: Wenn innere Spannungen spürbar werden – im Gefühl und im Körper. Was Ihr Körper Ihnen vielleicht schon lange sagen will Die Psychosomatik zeigt eindrücklich, wie eng Körper und Seele miteinander verbunden sind. Unsere Gedanken, Gefühle und inneren Konflikte wirken oft tiefer, als wir glauben – und beeinflussen unser körperliches Wohlbefinden ebenso wie umgekehrt. Wenn wir lernen, diese Wechselwirkungen zu erkennen, können wir anfangen, bewusst Einfluss zu nehmen – auf unsere Gesundheit, unsere Lebensqualität und unser inneres Gleichgewicht. Dazu gehört: auf die Signale des Körpers zu hören. Nicht mit Angst – sondern mit Verständnis, Achtsamkeit und Fürsorge . Und: sich selbst wichtig zu nehmen – gerade dann, wenn der Alltag laut und fordernd ist. Fragen Sie sich gerade, ob sich bei Ihnen ein Teufelskreis aus körperlichen Beschwerden und seelischer Belastung eingeschlichen hat? Dann lassen Sie uns gemeinsam hinschauen. Ein Blick von außen kann neue Perspektiven öffnen – und der erste Schritt sein, raus aus dem Kreislauf, hin zu mehr Klarheit, Stabilität und Lebensfreude . 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- Stressbewältigung: Wie Sie sich schützen können
Stressbewältigung beginnt oft genau dort, wo wir merken: Es geht so nicht mehr. Es gibt Tage, an denen wir funktionieren, obwohl das innere System längst am Anschlag läuft. Und trotzdem machen wir weiter – aus Pflichtgefühl, aus alter Gewohnheit oder weil wir glauben, dass es eben nicht anders geht . Ein Moment zum Durchatmen – Stressbewältigung beginnt oft mit kleinen, bewussten Pausen im Alltag Dabei ist Stressbewältigung kein Luxus. Sie ist eine Form der Selbstführung – und ein Schutz für Ihre körperliche und seelische Gesundheit. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Stress entsteht, wie Sie Belastung früher erkennen und welche Strategien Sie im Alltag wirklich entlasten können. Klar. Menschlich. Ohne Druck. Ohne Perfektionismus. Wenn Sie merken, dass Sie das gern sortieren würden: Ein kostenfreies Vorgespräch können Sie jederzeit direkt über meine Website buchen. Ein kurzer Rahmen, in dem es nur um eines geht: Was gerade wichtig ist – und was Ihnen helfen könnte. Weitere Beiträge rund um Stress finden Sie im Psychologie Magazin in der Kategorie Stress. Warum Stressbewältigung heute so wichtig ist Stress gehört zum Leben. Aber anhaltender Stress gehört nicht zu einem guten Leben. Ein kurzer Moment aus meiner Praxis: Beispiel aus der Praxis Eine Klientin sagte im Erstgespräch: Ich glaube, ich bin einfach nicht belastbar genug. Nach wenigen Minuten zeigte sich: Sie schlief kaum noch, arbeitete abends weiter und versuchte jeden Tag, schneller zu sein als ihre eigenen Bedürfnisse. Ihr Problem war nicht fehlende Belastbarkeit. Ihr Problem war fehlende Entlastung. Stressbewältigung bedeutet nicht, perfekt zu funktionieren. Sie bedeutet, sich selbst wieder zu erreichen. Wenn Stress leise beginnt Viele Belastungen melden sich nicht laut, sondern schleichend. Typische frühe Hinweise: innere Unruhe körperliche Anspannung Reizbarkeit weniger Geduld, besonders mit sich selbst Gedanken, die im Kreis laufen das Gefühl, den Überblick zu verlieren Diese Signale sind nicht gefährlich. Sie sind hilfreich. Sie zeigen, dass Ihr inneres System Unterstützung braucht. Warum frühe Stresssignale so wertvoll sind Stress wird gefährlich, wenn er unbemerkt chronisch wird. Wenn Sie früh wahrnehmen, was in Ihnen passiert, können Sie gegensteuern, bevor es Ihren Schlaf , Ihre Energie oder Ihre Stimmung massiv beeinflusst. Frühe Stressbewältigung ist daher immer leichter als späte. Stressbewältigung beginnt mit Verstehen Sie können nur bewältigen, was Sie verstehen. Deshalb lohnt ein kurzer Blick darauf, was im Körper passiert. Was Stress im Körper auslöst Wenn wir etwas als belastend erleben, aktiviert der Körper ein uraltes Programm: Kampf oder Flucht. Das ist in Gefahrensituationen sinnvoll. Im Alltag jedoch eher unpraktisch – wir müssen weder vor Mails flüchten noch Meetings bekämpfen. Typische körperliche Reaktionen: schneller Puls flachere Atmung verspannte Schultern Druckgefühl im Brustbereich Schlafstörungen innere Unruhe Stressbewältigung heißt daher immer: Das Körper-Nervensystem beruhigen. Warum Stress oft unbemerkt eskaliert Unser Gehirn fokussiert in belastenden Zeiten automatisch auf Dringliches und Gefährliches. Es blendet Erholungsimpulse eher aus. Dadurch entsteht das Gefühl, alles sei wichtig. Das führt zu mehr Stress. Stressbewältigung bedeutet deshalb auch, die eigene Wahrnehmung wieder zu erweitern – und bewusst wahrzunehmen, was gut tut. Drei Ebenen wirksamer Stressbewältigung Stress lässt sich nicht mit einer einzigen Methode lösen. Wirkungsvolle Stressbewältigung entsteht durch das Zusammenspiel aus Körper, Gedanken und Emotionen. Körperliche Stressbewältigung: schnelle Entlastung Der Körper ist oft der schnellste Weg heraus aus der Anspannung. Drei einfache Impulse: Ausatmen verlängern . Langes Ausatmen führt das Nervensystem in Richtung Ruhe. Bewegung nutzen . Zehn Minuten gehen oder strecken können Stresshormone abbauen. Mikropausen einführen . Einmal pro Stunde für sechzig Sekunden kurz innehalten – ohne Handy. Beispiel aus der Praxis Ein Klient stellte dreimal täglich den Wecker auf zwei Minuten bewusstes Atmen. Nach drei Wochen: Ich renne meinem Tag nicht mehr hinterher. Ich gestalte ihn wieder. Mentale Stressbewältigung: Gedanken entlasten Nicht die Situation erzeugt Stress – sondern die Bewertung. Oft sind es innere Sätze, die Druck verstärken: Ich muss das perfekt machen. Ich darf niemanden enttäuschen. Ich habe keine Zeit für Pausen. Stressbewältigung beginnt daher beim Erkennen dieser inneren Antreiber. Drei wirkungsvolle Fragen: Wie wichtig ist das wirklich? Muss das heute passieren? Was würde ich einem Freund raten? Allein diese Perspektivwechsel entlasten spürbar. Emotionale Stressbewältigung: Abstand gewinnen Emotionen steuern uns besonders dann, wenn wir keinen inneren Raum mehr haben. Der innere Beobachter hilft, diesen Raum wieder zu öffnen. Wenn Sie wahrnehmen, was in Ihnen passiert, bevor es Sie steuert, gewinnen Sie Entscheidungsspielraum zurück. Passend dazu finden Sie auf der Seite Klarheit zum Mitnehmen das Arbeitsblatt Der innere Beobachter – ein wohltuender Anfang für mehr innere Klarheit. Alltagsnahe Strategien für Ihre Stressbewältigung Diese Strategien erleben viele Menschen in meiner Praxis als besonders hilfreich – ohne großen Aufwand, ohne Perfektionismus. Eine kleine Pause kann viel bewirken – Stressbewältigung beginnt oft mit genau solchen einfachen Momenten. Auf einen Blick: 6 einfache Schritte der Stressbewältigung Atmen verlängern – eine ruhige, lange Ausatmung führt das Nervensystem zuverlässig aus der Stressreaktion. Bewegung einsetzen – zehn Minuten Gehen reichen, um Stresshormone spürbar abzubauen. Gedanken prüfen – Was ist wirklich wichtig? Was kann warten? Was gehört nicht zu Ihnen? Gefühle sortieren – wahrnehmen, was in Ihnen passiert, bevor es Sie steuert. Mikropausen nutzen – eine Minute Stille pro Stunde verändert mehr, als viele Menschen glauben. Schlaf priorisieren – ein stabiler Abendrhythmus reduziert Stress langfristig und nachhaltig. Positive Emotionen als Gegenspieler von Stress Positive Gefühle wirken wie ein innerer Gegenpol zu Stress. Die Forschung nennt das den Undoing-Effekt: Angenehme Momente neutralisieren körperliche Anspannung. Ein kleiner Tipp: Notieren Sie täglich drei Dinge, die gut waren. Das muss nicht groß sein. Es muss nur echt sein. Achtsamkeit ohne Druck Achtsamkeit bedeutet nicht, perfekt zu meditieren. Es bedeutet, im Moment zu sein. Zum Beispiel: Beim Essen nur essen. Beim Zähneputzen nur Zähneputzen. Beim Gehen bewusst gehen. Kleine Inseln. Große Wirkung. Schlaf als natürliche Stressbewältigung Schlaf reguliert Stress besser als jede Methode. Wenn Schlaf ein Thema bei Ihnen ist, hilft das Schlaftagebuch weiter, das Sie auf der Seite Klarheit zum Mitnehmen finden. Es macht Muster sichtbar, die im Alltag leicht übersehen werden. Grenzen setzen – innen und außen Stress entsteht oft, weil alles wichtig erscheint. Eine der wirksamsten Formen der Stressbewältigung ist daher innere Priorisierung. Ein Satz, der vielen hilft: Ich darf heute weniger tun. Dafür bewusster. Stressbewältigung braucht Klarheit – und manchmal Unterstützung Stress wächst oft dort, wo Klarheit fehlt. Eine einfache Möglichkeit, wieder Übersicht zu gewinnen, finden Sie auf der Seite Klarheit zum Mitnehmen. Dort stehen kostenfreie Materialien bereit: Klarheits-Check Stress-Test Denkfehler 2.0 Schlaftagebuch Lebensrad Bedürfnis-Check und viele weitere wertvolle Impulse Diese Übungen sind kleine, stille Wegweiser – und machen sichtbar, was in Ihnen gerade wirklich Raum braucht. Vielleicht interessiert Sie an dieser Stelle auch tiefer einzutauchen. Dann empfehle ich Ihnen auf der Magazin Seite über Stress vertiefende Artikel. Hier finden Sie zum Beispiel Beträge wie Negativer Stress — erkennen, verstehen, loslassen Umgang mit Stress: 8 Wirkungsvolle Übungen gegen Stress Stressprävention: Wie Sie wieder Luft zum Atmen finden Woran Sie erkennen, dass Stress zu viel wird Schlafprobleme körperliche Beschwerden starke Erschöpfung Überforderung bei Kleinigkeiten Rückzug emotionale Dünnhäutigkeit innerer Druck oder Leere Wenn Sie sich darin wiederfinden, ist das kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Zeichen dafür, dass Sie lange stark waren. Und jetzt Entlastung brauchen. Wann ein Gespräch sinnvoll ist Manchmal reicht ein kleiner Impuls. Und manchmal hilft es, mit jemandem zu sortieren, was gerade schwer wiegt und wo wieder Platz entstehen kann. Im Orientierungsgespräch schauen wir gemeinsam auf das, was wirklich wichtig ist – und welche nächsten Schritte Sie entlasten können. Viele Wege führen aus dem Stress. Der erste entsteht oft in dem Moment, in dem Sie sich selbst wieder zuwenden. Vielleicht interessiert Sie auch: Yoga gegen Stress: Wie Yoga Ihnen hilft Ihr Leben zu entschleunigen Psychosomatik: Wenn Körper und Seele gemeinsam leiden Burnout und Stress: Wenn alles zu viel wird Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress www.soham-psychologische-beratung.de












