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- Burnout und Stress: Wenn alles zu viel wird
Was Burnout und Stress mit Ihnen machen – und wie Sie früh gegensteuern können Wenn die Aufgaben bewältigbar werden Burnout und Stress sind allgegenwärtige Phänomene in unserem täglichen Leben – mit weitreichenden Folgen für unsere körperliche und psychische Gesundheit . Dabei geht es um weit mehr als um volle Kalender oder das Gefühl, dass der Tag mehr als 24 Stunden bräuchte. Und auch Stressbewältigung ist deutlich vielschichtiger als ein einmal jährlich geplanter Urlaub. Sie beginnt im Alltag – dort, wo wir funktionieren, aber oft nicht mehr wirklich spüren, wie es uns geht. Was genau sind Burnout und Stress? Burnout und Stress sind eng miteinander verbunden – aber nicht identisch. Stress ist zunächst eine ganz normale Reaktion des Körpers auf eine Herausforderung oder Belastung. Er sorgt dafür, dass wir kurzfristig leistungsfähig bleiben, uns konzentrieren oder in Gefahrensituationen reagieren können. Solche Belastungen können physischer , emotionaler oder psychischer Natur sein – etwa in Form von beruflichem Druck , Konflikten in Beziehungen , finanziellen Sorgen oder gesundheitlichen Problemen . Ob daraus Stress entsteht, hängt stark von unserer individuellen Wahrnehmung und inneren Bewertung ab. Wird der Stress jedoch dauerhaft – und bleibt die Erholung aus –, geraten Körper und Psyche aus dem Gleichgewicht. So entsteht der Nährboden für tiefe Erschöpfung , Rückzug , innere Leere – erste Anzeichen, die im weiteren Verlauf auch in ein Burnout münden können. Burnout und Stress: Wenn nichts mehr geht – und alles zu viel wird Manchmal ist es nicht ein einzelnes Ereignis, sondern das ständige Gefühl von Überforderung , das uns irgendwann zum Stillstand bringt. Vielleicht erleben Sie es auch so: Der Kopf rattert, der Körper ist müde – und gleichzeitig scheint es keinen Ausweg zu geben. In Gesprächen höre ich oft Sätze wie: „Ich weiß gar nicht mehr, was mich so fertig macht.“ „Ich funktioniere – aber leben fühlt sich anders an.“ Burnout und Stress zeigen sich nicht immer auf den ersten Blick. Oft werden sie erst dann erkannt, wenn bereits körperliche Beschwerden , Antriebslosigkeit oder emotionale Reizbarkeit spürbar werden. Genau deshalb lohnt es sich, früh hinzusehen – und nicht zu warten, bis gar nichts mehr geht. In der psychologischen Beratung online geht es darum, gemeinsam Klarheit zu gewinnen: Was wirkt gerade in Ihnen? Was braucht Veränderung? Und wie kommen Sie wieder zu sich selbst zurück? Burnout und Stress: Haben Sie sich darin wiedererkannt? Vor allem arbeitsbedingter Stress ist heute weit verbreitet – und nimmt seit Jahren weiter zu. Doch Burnout und Stress entstehen nicht nur im Beruf. Auch das Gefühl, zu viel Verantwortung , aber zu wenig Halt zu haben, kann belastend wirken: (keine) Beziehung, familiäre Konflikte , Elternrolle , finanzielle Sorgen , ständige Unsicherheit , allgemeine Zukunftsängste – all das kann wirken, auch wenn es im Außen gar nicht so aussieht. Stress ist heimtückisch. Er baut sich schleichend auf – und wird oft erst dann sichtbar, wenn der Körper oder die Psyche die Notbremse ziehen. Viele Menschen erkennen ihre Belastung erst spät – oder gestehen sie sich erst ein, wenn gar nichts mehr geht. Burnout und Stress zeigen sich oft nicht sofort – sondern über Umwege. Häufig werden sie erst dann als Hauptursache erkannt, wenn erste psychosomatische Symptome auftreten: Rückenschmerzen verspannte Muskeln Schlafprobleme Kopfschmerzen wenig Energie Magenverstimmung Verlust des sexuellen Verlangens etc. Auch auf psychischer Ebene hinterlassen Burnout und Stress deutliche Spuren – oft in Form von Verhaltensveränderungen oder emotionaler Überforderung : Reizbarkeit Überforderung Konzentrationsprobleme Sorgen Grübeln Gefühl der Überforderung Vermeidung unruhiges oder zwanghaftes Verhalten Rückzug von sozialen Aktivitäten und ein vermehrter Konsum von Alkohol oder Drogen Burnout und Stress: Ist das wirklich gefährlich? Stress ist an sich nichts Schlechtes – im Gegenteil. Er versetzt unseren Körper in Alarmbereitschaft und hilft uns, in akuten Situationen schnell und angemessen zu reagieren. Kurzfristiger Stress kann sogar anregend und motivierend wirken. Doch wenn der Stress nicht mehr abklingt, sondern chronisch wird, beginnt er, Körper und Psyche zu belasten. Burnout und Stress sind dann keine Schlagworte mehr, sondern spürbare Realität: mit Schlafproblemen, innerer Unruhe, Rückzug, Reizbarkeit – oder dem Gefühl, einfach nicht mehr zu können. Burnout erkennen – und ernst nehmen Burnout entsteht nicht über Nacht – und auch nicht bei „schwachen Menschen“. Oft beginnt es schleichend: ein bisschen mehr Müdigkeit, ein bisschen weniger Freude, das Gefühl, nur noch zu funktionieren. Wer zu lange durchhält, ohne hinzusehen, läuft Gefahr, in einen Zustand tiefer Erschöpfung zu geraten. Typische Warnzeichen sind: Schlaflosigkeit , Antriebslosigkeit , Konzentrationsstörungen , innere Leere , Herzklopfen , Angst , Isolation oder das Gefühl , völlig entkoppelt vom eigenen Leben zu sein. Doch: Es ist möglich, da wieder rauszukommen. Psychologische Beratung bei Burnout und Stress Je früher Sie hinschauen, desto leichter fällt der Weg zurück. In der psychologischen Beratung online geht es nicht um Therapie oder Diagnose – sondern darum, dass Sie wieder in Kontakt mit sich selbst kommen. Ich unterstütze Sie dabei, Ihre inneren und äußeren Belastungen besser zu verstehen, neue Strategien zu entwickeln und wieder in Ihre Kraft zu finden. Vereinbaren Sie jetzt ein kostenfreies Vorgespräch. Burnout und Stress müssen nicht das letzte Wort haben. Mehr Klarheit. Mehr Selbstwert. Mehr Du. Vielleicht interessiert Sie auch: Stressprävention: Wie Sie wieder mehr Luft zum Atmen finden Umgang mit Stress: 8 wirkungsvolle Übungen gegen Stress Innere Antreiber: Wie Stressverstärker Ihr Leben bestimmen Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress www.soham-psychologische-beratung.de
- Selbstcoaching Impuls: Vision, Ressourcen und Werte
Selbstcoaching: Mehr Klarheit für ein authentisches Leben Selbstcoaching als ein Weg für innere Klarheit und eine authentische Lebensgestaltung . In meinen Coachings kommen immer wieder Fragen nach Büchern, Newslettern, Tools oder Methoden zum Selbstcoaching auf. Diese Fragen nehme ich zum Anlass für diesen Beitrag. Das Ziel: Durch Selbstreflexion Klarheit im Inneren. Selbstcoaching als Teil einer gelungenen Persönlichkeitsentwicklung , als Beitrag zu Wachstum und Erfüllung im Leben. Selbstcoaching beginnt mit einer starken, liebevollen Verbindung zu sich selbst. Nur wer seinen inneren Kompass gut lesen/erspüren und verfolgen kann, geht auch in die richtige Richtung . Manchmal tappen wir im Nebel und haben den Kontakt zu uns selbst verloren . Wir wissen nicht genau, was wir eigentlich wollen , was uns wirklich ausmacht und was aus der tiefe unseres Herzens stimmig für uns ist. Die gute Nachricht: es ist in jedem von uns angelegt. Es ist da! Mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen einige Selbstcoaching Tools an die Hand geben. Mit diesen Methoden können Sie selbst arbeiten, um Ihre Richtung besser zu spüren. Nutzen Sie die vorgestellten Methoden, um Klarheit zu gewinnen und Ihren eigenen Weg zu finden. Selbstcoaching: Innere Klarheit schafft äußere Klarheit Wenn Sie zusätzliche Unterstützung suchen, sprechen Sie mich gern an. Manchmal kann eine neutrale Perspektive von außen helfen, die eigenen Gedanken und Gefühle klarer zu sortieren . In einem kostenfreien 15-minütigen Vorgespräch haben wir die Möglichkeit, gemeinsam herauszufinden, wie ich Sie am besten unterstützen kann. Nutzen Sie diese Chance, um Ihrem persönlichen Wachstum den nächsten Impuls zu geben. Selbstcoaching: Impulse für Ressourcen-Arbeit Um die Haben-Seite für Ihr Selbstcoaching einmal genauer zu betrachten, habe ich hier einige Tools für Sie zusammengestellt. Dabei geht es um Ihr Leben und das, was Sie ausmacht . Arbeiten Sie unbedingt schriftlich und feiern Sie die Fülle dessen, was sie alles in ihrem Leben haben. Selbstcoaching: Ihre persönliche Vision Ihr erster Schritt für Ihr persönliches Coaching ist Ihre ganz persönliche Vision. Eine Vision beschreibt einen wünschenswerten Zustand in der Zukunft . Sie stellt einen größeren Zusammenhang her. Sie ist eine von uns und unserer Zukunft entworfene Vorstellung. Ihre Vision gibt Ihnen Ihre Richtung der Entwicklung vor. Sie ist: wert-orientiert, mitreißend, verpflichtend nach innen und nach außen, meist nicht völlig klar, eher verschwommen. Für Ihre Vision denken Sie bitte bunt. Denken Sie ohne Limitierung und lassen Sie soziale und andere Bedenken außen vor. Ihre Vision: Hebt sich vom Klein-Klein ab Ist fern von Ängsten und Zweifeln Zeigt unseren Lebensentwurf oder eine Entwicklungsrichtung Vision gibt Werte und übergeordnete Interessen vor Vision ist nicht gleich Ziel Selbstcoaching-Methode: Vision Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und mindestens 1 Stunde Zeit. Notieren Sie erste Gedanken zu Ihrer persönlichen Vision. Strukturieren Sie nicht, schreiben Sie, was Ihnen zu o.g. Stichpunkten in den Sinn kommt. Lassen Sie das Blatt dann mindestens 1 Woche liegen. Danach holen Sie es hervor und lesen es durch. Was sind Ihre Gedanken dazu? Was ist Ihnen im Verlauf der Woche dazu noch durch den Kopf gegangen. Ergänzen Sie. Lassen Sie die Notizen wieder mindestens 1 Woche liegen. Dann arbeiten Sie weiter und verfeinern Ihre Vision zunehmend. Selbstcoaching: Ihre eigenen Ressourcen Ihr zweiter Schritt Ihres Selbstcaching ist Klarheit über Ihre Ressourcen zu gewinnen. Unter Ressourcen versteht die Psychologie im Allgemeinen alles, was Ihnen zur Verfügung steht . Ihre Ressourcen sind: Ihre Talente - Durchhaltevermögen, Neugier, etc. Ihre Kompetenzen - alles, was Sie gelernt haben Ihre Erfahrungen - alles, was Sie schon mal gemacht haben Ihre Unterstützer - Mentaler Natur oder in Personen und Gruppen Selbstcoaching-Methode: Ressourcen Nehmen sie sich 4 Blatt Papier, vorzugsweise DIN-A3 und beschriften Sie diese wie folgt: Blatt 1 - Meine Talente Blatt 2 - Meine Kompetenzen Blatt 3 - Meine Erfahrung Blatt 4 - Meine Unterstützer Notieren Sie, was Ihnen spontan einfällt – dann werden Sie spezifischer. Denken Sie dabei an: Ihre Biografie – Rückblick entlang der Lebenslinie (Schule, Ausbildung, Studium etc.) Meilensteine Ihres Lebens: Abschlüsse, Geburt von Kindern, etc. Berufliche Erfolge (nicht zwangsläufig objektiv, sondern gern subjektiv!) Krisen , die sie bewältigt haben - Was hat Ihnen dabei geholfen? Rückmeldungen /Feedback von Freunden, Wegbegleitern, Lehrern, Mentoren Analyse: markieren Sie farblich ** blau - ist derzeit hilfreich ** grün - ist in der Zukunft hilfreich Selbstcoaching: Ihre persönliche Interessen Ihre Interessen sind Dinge, Themen und Tätigkeiten, die Sie erfüllen , die Sie interessieren oder einfach Spaß machen, aus allen Lebensbereichen. Selbstcoaching-Methode: Interessen Nehmen Sie ein Blatt Papier und notieren Sie, gern in verschiedenen Farben, die Antworten auf die Fragen: Was interessiert mich? Was macht mir Spaß ? Was erfüllt mich? Was geht mir ganz leicht von der Hand? Selbstcoaching: Ihre persönliche Werte Ihre Werte sind richtungsweisend in Ihrem Leben. Es sind Themen, mit besonderer Bedeutung , sie geben Ihnen und Ihrem Denken und Handeln einen tieferen Sinn . Selbstcoaching-Methode: Werte Erstellen Sie einen Werteskala für Ihr Leben Ihr berufliches Wirken Ihr Leben in der Partnerschaft Dazu empfehle ich folgenden Selbstcoaching Prozess: Nehmen Sie sich einen Timer und stoppen Sie 4 Minuten für 20 Werte des jeweiligen Wertebereichs 2 Minuten für die Top 10 aus den 20 Werten Ihrer ersten Liste 2 Minuten für die Top 5 aus den Top 10 2 Minuten für die Top 3 aus den Top 5 Priorisieren Sie von 1 - 3 … das sind heute Ihre Werte aus dem jeweiligen Wertebereich. ** Hier einige Impulse für Werte Wenn Sie sich bisher wenig mit dem Thema Werte beschäftigt haben, wird es eventuell schwer Werte zu finden. Nutzen Sie für sich gern folgende Wertliste zur Inspiration . Lesen Sie sich die Werte eine Stunde vor Ihrer persönlichen Wertskalierung durch. Sie werden so leichter auf wichtige Werte in Ihrem Leben kommen. Abenteuer Achtsamkeit Agilität Aktivität Aktualität Akzeptanz Altruismus Andersartigkeit Anerkennung Anmut Ansehen Anstand Ästhetik Aufgeschlossenheit Aufmerksamkeit Ausgeglichenheit Ausgewogenheit Authentizität Askese Begeisterung Beharrlichkeit Beständigkeit Bescheidenheit Besonnenheit Dankbarkeit Demut Disziplin Durchsetzungskraft Effektivität Effizienz Ehrlichkeit Empathie Engagement Entscheidungsfreude Entdeckergeist Entschlossenheit Fairness Fleiß Flexibilität Freiheit Freude Freundlichkeit Freundschaft Frieden Fröhlichkeit Fürsorglichkeit Geduld Gelassenheit Gemütlichkeit Gerechtigkeit Gesundheit Glaubwürdigkeit Großzügigkeit Güte Harmonie Herzlichkeit Hilfsbereitschaft Hingabe Hoffnung Humor Idealismus Innovation Integrität Interesse Intuition Kontrolle Kreativität Leidenschaft Leichtigkeit Liebenswürdigkeit Loyalität Mitgefühl Mut Nachhaltigkeit Nächstenliebe Neutralität Neugier Offenheit Optimismus Ordnung Pflichtgefühl Phantasie Präzision Pünktlichkeit Realismus Respekt Rücksichtnahme Ruhe Sanftmut Sauberkeit Selbstdisziplin Selbstbewusstsein Selbstvertrauen Sensibilität Seriosität Sicherheit Solidarität Sorgfalt Sparsamkeit Spaß Standfestigkeit Sympathie Spontanität Tapferkeit Teamgeist Toleranz Transparenz Treue Tüchtigkeit Unabhängigkeit Unbestechlichkeit Verantwortung Verlässlichkeit Vertrauen Wachsamkeit Weisheit Weitsicht Willenskraft Würde Zielstrebigkeit Zuneigung Zusammenhalt Zuverlässigkeit Zuversicht Selbstcoaching: Der Schlüssel zu einem erfüllten Leben Diese Selbstcoaching Tools sind kraftvolle Werkzeuge, um Klarheit und Orientierung zu finden. Alles, was Sie dafür brauchen, tragen Sie bereits in sich – Ihre Vision, Werte, Ressourcen und Interessen. Es lohnt sich, diesen inneren Schatz zu heben und Bewusstheit zu schaffen. Nehmen Sie sich die Zeit , innezuhalten und Ihre nächsten Schritte bewusst zu gestalten. Wenn Sie das Gefühl haben, dass ein neutraler Blick von außen Ihnen dabei helfen könnte, bin ich gerne für Sie da. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden , wie Sie Ihr Leben so gestalten können, dass es wirklich zu Ihnen passt. Jeder Tag bietet die Chance, neu zu beginnen. Nehmen Sie diese Impulse als Einladung, Ihren Weg bewusst zu gestalten – Ihr erfülltes Leben wartet auf Sie. Vielleicht interessiert Sie auch: Wie gehen Sie mit Fehlern um? Schattenarbeit: Die Arbeit mit unliebsamen Anteilen Die 3 Säulen der Persönlichkeitsentwicklung www.soham-psychologische-beratung.de
- Was ist Selbstcoaching? Eine Alternative zur Selbstoptimierung
Was ist Selbstcoaching? Sanfte Entwicklung statt Druck und Perfektionismus Reflektieren Sie: Was ist Selbstcoaching für Sie? Was ist Selbstcoaching? Eine Antwort auf diese Frage finden Sie in diesem Artikel zur Persönlichkeitsentwicklung , zu dem mich ein Coaching mit einem Klienten inspiriert hat. In besagtem Coaching hat der Klient letzte Woche mehrfach betont, wie sehr er doch an seiner Selbstoptimierung interessiert ist. Er sieht Defizite und es muss doch möglich sein, dass er das endlich mal in den Griff bekommt. Schneller, höher, weiter. Erfolg um jeden Preis? Mir stellt sich dazu die Frage: Wo bleibt da die Selbstreflexion , das Anerkennen , Akzeptieren, die Selbstliebe und die Lebensfreude ? Ich habe ihn gebeten seine beiden Fäuste gegeneinander zu pressen und gefragt, was das in ihm auslöst. Druck, so kam es ganz schnell. Wie reagiert er auf Druck: das findet er nicht angenehm und es erzeugt Gegendruck. Dann habe ich ihn gebeten mit seiner linke Hand sanft über seine rechte Hand zu streichen. Das würde ihn weicher machen. Kein Gegendruck. Mehr etwas unterstützendes. Dieses kleine Beispiel verdeutlicht für mich - wie im übrigen auch für meinen Klienten - den Unterschied von Selbstoptimierung und Selbstcoaching . Druck , also das Pushen in die Optimierung. Schneller, höher, weiter erzeugt Gegendruck . Zumindest unterbewusst. Das umsorgen , das Üben und das Coachen ist eine sanft, nicht weniger zielstrebige Form der Entwicklung . Eben nur weicher und freundlicher. Weniger streng und mehr menschlich. Wir sind schließlich keine Maschinen. Wir sind Menschen. "Was ist Selbstcoaching? Eine echte Alternative zur Selbstoptimierung" möchte Ihnen einen Überblick geben und im besten Fall finden Sie hier Impulse, wie Sie sich mit Freude, Leichtigkeit und Selbstmitgefühl entwickeln und so mühelos an Ihr individuelles Ziel finden: Was ist Selbstcoaching? Eine einfache Definition Was ist Selbstcoaching? Die Grundlagen im Überblick Was ist Selbstcoaching? Praktische Tipps für den Alltag Kurz und Knapp: Was ist Selbstcoaching? Was ist Selbstcoaching? Eine einfache Definition Coaching leitet sich vom englischen Wort „to coach“ ab. Es bedeutet trainieren oder auch betreuen . Sich selbst zu trainieren, zu betreuen, also zu coachen, hat damit zwei Dimensionen . Zum einen bezieht es sich darauf, sich persönliche Ziele zu setzen , Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg zu identifizieren und stimmige Tools, Methoden und Strategien zu entwickeln, um diese persönlichen Ziele zu erreichen. Es bedeutet zudem, sich selbst zu betreuen, also zu unterstützen und wohlwollend zu umsorgen. Dieser selbstfürsorgliche Umgang mit sich, steigert die Widerstandsfähigkeit ( Resilienz ) und stärkt für belastende Lebenssituationen . In kritischen Lebensphasen ein liebevolles Selbstcoaching Hilfe zur Selbsthilfe . Selbstcoaching ist ein Teil der Persönlichkeitsentwicklung , weil es darum geht, sich selbst besser zu verstehen, eigene Ziele zu verfolgen und die eigenen Stärken bewusst einzusetzen . Es hilft dabei, sich mit Herausforderungen auseinanderzusetzen, neue Lösungswege zu finden und Schritt für Schritt zu wachsen – ganz aus eigener Kraft und ohne äußere Steuerung . Dadurch wird die persönliche Entwicklung auf eine sehr individuelle und nachhaltige Weise gefördert. Was ist Selbstcoaching? Die Grundlagen im Überblick 1. Selbstreflexion und Selbst-Bewusstsein: Der erste Schritt zum bewussten Selbstcoaching Was ist Selbstcoaching ohne den Blick nach innen? Wer sich selbst coachen möchte, beginnt mit Methoden der Selbstreflexion . Nur wer sich selbst kennt und versteht , kann sich optimal selbst begleiten . Wir alle sind unterschiedlich geprägt , wir haben individuelle Werte , Bedürfnisse , Überzeugungen , Ziele und Träume . Wir haben Stärken und Schwächen . Wir sind Menschen und damit nicht perfekt. Selbstcoaching heißt im ersten Schritt sich ehrlich zu begegnen, zu ergründen und sich seiner selbst-bewusst zu werden. 2. Vision und Ziel-Setzung: Der Kompass für Ihr Leben Wer eine Vision für sich und sein Leben schafft, hat eine Richtung . Klare, spezifische und erreichbare Ziele lassen sich davon ableiten . Wichtig ist allerdings, dass eben diese Vision und die Ziele auf der Basis des bewussten Selbst entwickelt sind . Erfüllung und Zufriedenheit im Leben entstehen dann, wenn wir unsere eigene Vision verfolgen, unser eigenes Selbst leben und dabei mit unserem Inneren verbunden sind. 3. Hindernisse erkennen: Ehrlich sein und Blockaden lösen Selbstcoaching erfordert eine ehrliche Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten, Zweifeln und Selbstbeschränkungen . Hindernisse können im Inneren (z.B. Glaubenssätze, fixed mindset, dysfunktionale Muster) oder im Außen liegen. Diese gilt es zu identifizieren, zu untersuchen und zu lösen. 4. Strategien entwickeln: Wege finden, um voranzukommen Sobald Sie Ihre Hindernisse erkannt haben, geht es darum, Strategien zu entwickeln, die Sie Schritt für Schritt weiterbringen . Strategien können beispielsweise darin bestehen, neue Fähigkeiten zu erlernen, Ihr Verhalten anzupassen oder eine andere Denkweise einzunehmen, die Ihnen hilft, mit der Situation besser umzugehen. Manchmal bedeutet es aber auch, anzunehmen , was sich nicht ändern lässt. Akzeptanz zu kultivieren ist keine Schwäche, sondern eine große Stärke. Manche Hindernisse sind einfach unverrückbar , und der Versuch, sie um jeden Preis zu überwinden, raubt auf Dauer Kraft und Lebensfreude. ** Mut-Macher: Akzeptanz ist für viele Menschen ein großes Thema. Sie sind keine Ausnahme. Übung hilft. Lassen Sie sich nicht entmutigen! Prüfen Sie anhand der Frage: "Kann ich die Situation/Tatsache/etc. OHNE Zauberstab selbst ändern?" Wichtig ist, dass Sie liebevoll mit sich selbst umgehen und darauf vertrauen, dass jede kleine Veränderung zählt. Mit Geduld und einer klaren Strategie können Sie langfristig Ihr Wohlbefinden stärken und Ihren persönlichen Weg finden. 5. Selbstmotivation Selbstcoaching als Prozess - allein gegangen - erfordert Selbstmotivation und Ausdauer. Es kann anstrengend und kräftezehrend sein. Es ist also hilfreich, sich Tools zur Selbstmotivation zurechtzulegen. ** Mut-Macher: Viele Menschen glauben, dass der „innere Kritiker“, der unablässig auf uns einredet, uns Vorwürfe macht oder im schlechtesten Fall sogar böse beschimpft, uns voranbringt. Das ist falsch! Studien haben belegt , dass ein fürsorglicher, mitfühlender Umgang mit sich selbst, die persönliche Leistungsfähigkeit, das Wohlbefinden und damit auch die Motivation zur Entwicklung deutlich positiver beeinflussen als die ständig nörgelnde Stimme im Kopf. 6. Feedback und Unterstützung: Perspektiven, die weiterhelfen Selbstcoaching ist etwas sehr Persönliches , das Sie ganz nach Ihren eigenen Bedürfnissen gestalten sein sollte. Trotzdem kann es unglaublich hilfreich sein, sich Feedback von Menschen einzuholen, denen Sie vertrauen – sei es ein guter Freund, ein Mentor oder jemand, der Sie gut kennt. Manchmal sehen wir uns selbst nicht ganz klar, weil wir zu nah dran sind. Jeder von uns hat diese "blinden Flecken" - keine Frage. Ein ehrlicher Blick von außen kann dann helfen, verborgene Dinge zu erkennen und neue Perspektiven zu gewinnen. Was ist Selbstcoaching: Jeder von uns hat einen blinden Fleck Manchmal ist es auch sehr sinnvoll, sich von einem professionellen Coach oder iim Rahmen einer psychologischen Beratung online begleiten zu lassen. Ein guter Coach oder Berater bringt Tools, Erfahrung und das nötige Fingerspitzengefühl mit , um Sie auf Ihrem Weg zu unterstützen – ganz ohne Druck, sondern so, wie es zu Ihnen passt. Es ist kein Zeichen von Schwäche, Hilfe anzunehmen, sondern ein Schritt, der Sie weiterbringen kann. Warum also nicht ausprobieren? Was ist Selbstcoaching ohne Selbstliebe und Selbstfürsorgen? Aus Sicht der Psychologie liegt über den Grundlagen des Selbst-Ccoaching das Dach der Selbstliebe und der Selbstfürsorge , des liebevollen Umgangs mit uns selbst. Dazu gehören zum Beispiel regelmäßige Pausen , körperliche Bewegung , gesunde Ernährung und den Aufbau nährender sozialer Beziehungen . Was ist Selbstcoaching? Praktische Tipps für den Alltag Was ist Selbstcoaching ohne Regelmäßigkeit? Selbstcoaching braucht Zeit und eine gewisse Routine . Gerade, wenn selbstfürsorglicher Umgang nicht zu Ihren größten Stärken gehört, ist Regelmäßigkeit eine große Hilfe. Selbst-Coaching ist kein Sprint , sondern eher ein Marathon . Erstellen Sie sich einen festen Studenplan und legen Sie sich feste Zeiten für Ihre Selbstcoaching-Sitzungen fest – vielleicht wöchentlich oder monatlich – und bleiben Sie dabei. Es ist Ihr Moment, um innezuhalten und sich selbst etwas Gutes zu tun . Es ist Ihr Leben! Was ist Selbstcoaching ohne Offenheit für Veränderung? Veränderung kann Angst machen und ist manchmal herausfordernd. Veränderung durch Selbstreflexion bringt aber auch frischen Wind ins Leben. Lassen Sie sich darauf ein, alte Denkmuster loszulassen und Neues auszuprobieren . Es mag sich anfangs ungewohnt anfühlen, doch genau darin steckt oft der Schlüssel zu persönlichem Wachstum im Leben . Was ist Selbstcoaching ohne Geduld, Ausdauer und Selbstmitgefühl? Nichts passiert über Nacht – das gilt auch fürs Selbstcoaching. Rückschläge gehören dazu, aber sie sind nicht das Ende, sondern einfach ein Teil des Prozesses . Seien Sie geduldig mit sich selbst und behandeln Sie sich so liebevoll, wie Sie es bei einem guten Freund tun würden. Was ist Selbstcoaching ohne Flexibilität? Manchmal funktionieren Dinge nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben – und das ist in Ordnung (auch wenn es sich in dem Moment nicht so anfühlt!). Bleiben Sie dran! Passen Sie Ihre Methoden an und probieren Sie andere, neue Wege aus , um Ihre Ziele zu erreichen. Flexibilität ist keine Schwäche, sondern eine Stärke, die Ihnen Türen öffnen kann. Was ist Selbstcoaching ohne Hilfe? Manchmal sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ich verspreche Ihnen, dass in solchen Momenten ein Austausch mit anderen – sei es ein vertrauter Freund, ein Mentor oder ein Coach – unglaublich wertvoll und eine große Hilfe ist. Das hat zwei Gründe: Dinge auszusprechen hilft. Macht Luft und schafft Raum Es hilft Ihnen, neue Blickwinkel zu entdecken und Impulse zu finden, auf die Sie alleine vielleicht nicht gekommen wären. Mit Selbstcoaching zu Zufriedenheit und Wohlbefinden Kurz und knapp: Was ist Selbstcoaching? Was ist Selbstcoaching? Selbstcoaching ist mächtig und vielschichtig . Wer sich selbst gut kennt und führt steigert sein Selbstwertgefühl und sein Selbstwirksamkeitserleben . Wer an seinem persönlichen Wachstum arbeitet, sich selbst ein hilfreicher Coach ist, beeinflusst das eigene Wohlbefinden und die Zufriedenheit im Leben. Es gibt viele verschiedene Tools, die individuell passend ausgewählt, nachhaltig helfen und zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen, und zu einem reichen, erfüllten Leben führen. Starten Sie jetzt und arbeiten Sie mit mir an Ihren persönlichen Fähigkeiten des Selbstcoaching. Buchen Sie Ihr kostenfreies Vorgespräch und lassen Sie uns unverbindlich über Möglichkeiten der Begleitung sprechen. Vielleicht interessiert Sie auch: Wingwave: Berufliche und persönliche Ziele erreichen Selbstcoaching Impuls: Vision, Ressourcen, Interessen, Werte Psychosomatik: Wenn Körper und Seele gemeinsam leiden www.soham-psychologische-beratung.de
- Gelungenes Leben: 5 Faktoren für ein gelungenes Leben
Wie lebe ich ein gelungenes Leben? Gelungenes Leben - wollen wir das nicht alle? Am Ende des Lebens zurückblicken und zufrieden sagen: "Das war ein wirklich gutes, schönes, ein gelungenes Leben. Manche Zeiten war schwer und ich hatte zu kämpfen, es gab auch viele schöne Momente, die mich mit großer Dankbarkeit erfüllt haben. Ich blicke zurück und es ist gut. Es ist gut so, wie es war." In der psychologischen Beratung geht es auch immer wieder um die Frage: Wie lebe ich ein gelungenes Leben? Diese Frage nehme ich zum Anlass für diesen Beitrag. Natürlich ist es sehr individuell, wie Ihr gelungenes Leben aussieht. Aber gerade, wenn Sie mit dem L eben hadern kann die Positive Psychologie einen Impuls geben , wie Sie fürsorglich und bestimmt Ihr Leben wieder auf die richtige Spur bringen - auf den Weg in Richtung gelungenes Leben. 5 Faktoren für ein gelungenes Leben Martin Seligman, der immer wieder als der „Vater der Positiven Psychologie“ bezeichnet wird, hat in seinem Buch "Flourish – Wie Menschen aufblühen" die fünf Faktoren für ein gelingendes Leben beschrieben. Zusammengefasst hat Seligman das Ganze unter dem Akronym P.E.R.M.A. P = Positive Gefühle E = Engagement/Interesse R = Relationships (positive Beziehungen) M = Meaning (Sinn) A = Accomplishments (Errungenschaften) Positive Gefühle, Engagement/Interesse, positive Beziehungen, Sinn und Errungenschaften steigern die Resilienz , das Wohlbefinden und bringen Zufriedenheit. Die Positive Psychologie kommt aus den Vereinigten Staaten und ist ein s ehr junger, aber nicht minder faszinierender Zweig der Psychologie. Der Grundgedanke ist, nicht defizitorientiert zu arbeiten, sondern den Menschen dabei zu unterstützen , seine Stärken zu stärken und dadurch aufzublühen. Neben dem Stärkentest gibt es zu **P.E.R.M.A.** eine Vielzahl von unterschiedlichen Übungen, die den Fokus entsprechend ausrichten. Ich persönlich finden den Ansatz äußerst spannend und in meiner täglichen Arbeit mit Klienten nutze ich viele von Seligmans Inspirationen. Meine Klienten bestätigen mir immer wieder, wie hilfreich und wirkungsvoll diese Inspirationen sind. Gelungenes Leben: Die fünf Faktoren von P.E.R.M.A. im Detail Gelungenes Leben - 1. Positive Gefühle Erleben wir als Menschen positive Emotionen wie Freude , Dankbarkeit , Zufriedenheit und Hoffnung trägt das zu unserem Wohlbefinden bei . Wir fühlen uns insgesamt leichter, freier und haben mehr Energie. Dies wiederum wirkt "dämpfend" auf negative Gefühle , die sich dadurch einfach weniger "schwer" anfühlen. ** Tipps und Inspirationen: *** Dankbarkeitstagebuch : Seligmans Studien konnten belegen, dass sich durch das tägliche führen eines Dankbarkeitstagesbuchs bei Menschen mit depressiver Verstimmung in recht kurzer Zeit eine deutliche Verbesserung einstellte. Der Grund dafür: Evolutionsbedingt ist unser Gehirn auf der Suche nach Gefahren ( Fehlern ); d.h. es sucht immer das "Haar in der Suppe". Nur so konnten wir überleben. Verbinden wir uns also - vorzugsweise täglich - mit positiven Aspekten unseres Lebens, weiten wir unseren Fokus und lernen buchstäblich, dass unser Leben eben nicht nur aus Gefahren/Fehlern besteht, sondern dass da viel mehr ist. Aus meiner eigenen Erfahrung wirkt das Dankbarkeitstagebuch sehr schnell und es inspiriert uns jeden Tag ein Stück mehr Dinge zu finden, die wir abends in unser Tagebuch schreiben können. *** Genießen : Genießen Sie noch achtsam, oder funktionieren Sie nur? Nehmen Sie sich bewusst Zeit um zu spüren, was das Leben wirklich ist? Schauen Sie sich den Sonnenuntergang an, oder machen Sie nur ein Foto um es mit Freunden zu teilen? Probieren Sie es aus: Genießen Sie kleine Freuden des Alltags, wie zum Beispiel den Sonnenuntergang, eine Tasse Kakao oder ein heißes Bad. Lassen Sie Ihr Handy in der Tasche und fragen Sie sich: *** Was rieche ich? *** Was spüre ich? *** Was sehe ich? *** Wie geht es mir gerade? Gelungenes Leben - 2. Engagement Puzzeln Sie gern? Kennen Sie das Gefühl, dass Sie ein Puzzelteil in die Hand nehmen und nur mal eben schauen möchten, wo es hinpasst? Wenn Sie das nächste Mal auf die Uhr gucken, sind zwei Stunden verstrichen. Sie waren im Flow. Sie haben Zeit und Raum vergessen und waren völlig mit einer Aufgabe verbunden . Alles um Sie herum war vergessen. Es war der Psychologe Mihály Csíkszentmihályi, der den Begriff Flow definiert hat. Diesen Flow meint Seligman, wenn er von Engagement spricht. Das völlige aufgehen in einer Tätigkeit ist ein Faktor für ein gelungenes Leben. ** Tipps und Inspirationen: *** Hobbys und Interessen : Verfolgen Sie Aktivitäten, die Ihnen Freude machen, die Sie herausfordern oder sich einfach nur leicht anfühlen: Malen, musizieren, Gesellschaftsspiele (probieren Sie Puzzle), Sport oder Arbeiten im Garten. *** Berufliche Herausforderungen : Stellen Sie sich anspruchsvollen Aufgaben im Beruf und bewegen Sie sich aus der Komfortzone heraus, indem Sie sich Herausforderungen stellen, die Ihre Fähigkeiten fordern und weiterentwickeln. *** Ehrenamt : Viele Menschen erleben Flow im Ehrenamt. Durch Freiwilligenarbeit helfen Sie anderen und erfahren durch Ihr Engagement Bestätigung, Sinn und persönliche Zufriedenheit. Gelungenes Leben - 3. Positive Beziehungen Wir Menschen sind keine Einzelgänger, wir sind soziale Wesen und auf eine Gemeinschaft angewiesen. Seit je her helfen wir uns gegenseitig und sind füreinander da. Da ist es eigentlich logisch, dass positive Beziehungen zu Familie , Freunden und Kollegen entscheidend für unser gelungenes Leben, unser Wohlbefinden sind. Sie bieten Unterstützung, Liebe und ein Gefühl der Zugehörigkeit. ** Tipps und Inspirationen: *** Qualitätszeit : Treffen Sie sich regelmäßig mit Freunden und Ihrer Familie. Verbringen Sie die Zeit mit lachen, kochen, spielen. Zeigen Sie sich, wie Sie sind und genießen Sie die gemeinsame Qualitätszeit. *** Kommunikation : Sprechen Sie offene und ehrlich mit Menschen. Teilen Sie mit, was Sie bewegt. So gelingt es Ihnen Missverständnisse zu vermeiden und Sie stärken gleichzeitig Ihre Beziehungen. *** Unterstützung bieten und annehmen : Geben Sie und nehmen Sie. Unterstützung schafft Verbindung. Wir Menschen helfen uns gern gegenseitig, dabei ist es egal, ob unser Geben und Nehmen emotionaler oder ganz praktischer Natur ist. *** Gemeinsame Erlebnisse: Gemeinsam im Flow - das stärkt die Verbindung und die positive Beziehung zueinander. Schaffen Sie gemeinsame Erlebnisse, wie Reisen, sportliche Aktivitäten oder auch bei Konzerten oder kulturellen Veranstaltungen. Gelungenes Leben - 4. Sinn Sinn bezieht sich auf das Gefühl, dass unser Leben einen höheren Zweck hat und dass wir Teil von etwas Größerem sind. Ich persönlich lege Wert darauf, dass jeder "seinen Sinn im Leben" selbst definieren sollte. Es geht hier nicht um die "eine große Mission", sondern um etwas ganz individuelles. Der Fußabdruck, den Sie durch/mit Ihrem Leben hinterlassen wollen. ** Tipps und Inspirationen: *** Freiwilligenarbeit: Durch Freiwilligenarbeit helfen Sie anderen und erfahren durch Ihr Engagement Bestätigung, Sinn und persönliche Zufriedenheit. *** Berufung: Einen Beruf oder eine Tätigkeit finden, die einen tieferen Sinn und persönliche Erfüllung bietet. *** Spiritualität: Die Verbindung in einer religiösen oder spirituellen Gemeinschaft und das gemeinsame Praktizieren, gibt vielen Menschen das Gefühl der Verbundenheit und vor allem das Erleben einem höheren Zweck zu dienen. *** Ziele setzen: Egal ob private oder berufliche Ziele. Zielsetzung und die Ausrichtung auf diese Ziele kann ebenfalls ein Sinn für Ihr Leben sein. Gelungenes Leben - 5. Errungenschaften Was haben Sie schon erreicht im Leben? Erinnern Sie sich an das Gefühl, als Sie ein Ziel erreicht haben und voller Stolz und Freude waren? So wirken Errungenschaften . Setzen wir uns also Ziele - egal wie klein oder groß - und erreichen diese, ist das ebenfalls ein Faktor für ein gelungenes Leben. Steigert zudem das Selbstwirksamkeitserleben und den Selbstwert . ** Tipps und Inspirationen: *** Karriereziele: Berufliche Meilensteine, wie eine Beförderung, den Abschluss eines wichtigen Projekts oder das Starten eines eigenen Unternehmens. *** Persönliche Ziele: Persönliche Ziele, wie das Abnehmen, das Erlernen einer neuen Sprache oder das Schreiben eines Buches. *** Bildung: Bildungsabschlüsse, wie ein Studium, eine Weiterbildung oder ein Zertifikat. *** Sportliche Leistungen: Sportliche Ziele, wie einen Marathon laufen, ein neues Trainingsziel erreichen oder einen Sportwettbewerb gewinnen. Kennen Sie Ihre Charakterstärken? Die Positive Psychologie ziel darauf ab, dass das subjektive Wohlbefinden des Menschen sich nachhaltig verbessert. Dazu verfolgt Sie den Ansatz der Ressourcen- oder Kompetenzorientierung, statt der in der Psychologie üblichen Defizitenorientierung . Setzen wir unsere Stärken ein und nutzen diese so oft als möglich, gelingt uns mehr und wir erleben eine Aufwärtsbewegung unseres Wohlbefindens. Ihre Charakterstärken können Sie im kostenfreien "Signature Strengths"-Test herausfinden. Ein gelungenes Leben leben - machen Sie sich die fünf Faktoren für ein gelungenes Leben bewusst und starten Sie gleich heute mit Ihrem Richtungswechsel. Faktoren, die Sie als Mensch aufblühen lassen, Ihr Wohlbefinden nachhaltig verbessern und damit Ihren Alltag zum Blühen bringen, finden wir gemeinsam, wenn Sie das wünschen! Vereinbaren Sie gleich jetzt einen Termin für ein kostenfreies Vorgespräch. Vielleicht interessiert Sie auch: Binäres Denken: Die Welt ist bunt - Ihre Gedanken auch? Glaubenssätze erkennen und verändern Denkfehler 2.0: Warum unser Gehirn uns austrickst Quellen und Inspirationen: Flourish; Wie Menschen auflühen: die Positive Psychologie des gelingenden Lebens; Marin Seligman; ISBN: 978-3-466-30934-4 www.soham-psychologische-beratung.de
- Die 5 Sprachen der Liebe: Ihr Wegweiser für eine erfüllte Partnerschaft
Mit den 5 Sprachen der Liebe den Partner endlich verstehen 5 Sprachen der Liebe – vielleicht haben Sie schon davon gehört, vielleicht stehen Sie gerade vor der Frage: Warum fühlt sich mein Partner nicht geliebt, obwohl ich mir doch so viel Mühe gebe? Warum gibt es Paare, bei denen alles mühelos scheint, während andere trotz Liebe ständig aneinander vorbeireden? Kennen Sie das Gefühl, dass Sie und Ihr Partner in der gleichen Sprache sprechen – und sich trotzdem nicht verstehen? Dass Ihre Liebesbekundungen manchmal ins Leere laufen? Vielleicht sprechen Sie einfach verschiedene Sprachen der Liebe. Den Vorhang lüften: Die 5 Sprachen der Liebe verstehen Mit seinem Konzept der 5 Sprachen der Liebe lüftet Dr. Gary Chapman den Vorhang und eröffnet eine völlig neue Perspektive: Was wäre, wenn wir nicht zu wenig lieben, sondern einfach in der falschen Sprache? In diesem Blogbeitrag lade ich Sie ein, die 5 Sprachen der Liebe zu entdecken – und dabei nicht nur Ihre eigene, sondern auch die Ihres Partners besser zu verstehen. Denn nur, wenn wir die „richtigen Worte“ für die Liebe finden, kann eine Beziehung wirklich tief und erfüllend sein. -> Es ist ein faszinierender Weg der Selbsterkenntnis – und er lohnt sich. Für Sie. Für Ihren Partner. Für Ihre Beziehung. Love . Jeder hat seine eigene Sprache der Liebe Die 5 Sprachen der Liebe: Wie Sie und Ihr Partner sich wirklich verstehen Jeder Mensch drückt Liebe anders aus – und jeder nimmt sie auf seine eigene Weise wahr. Die 5 Sprachen der Liebe helfen uns zu erkennen, was uns wirklich berührt und wie wir unseren Partner so lieben können, dass es ankommt. Lob und Anerkennung Für Sie sind Worte mehr als nur Schall und Rauch – sie sind der Schlüssel zu Ihrem Herzen . Ein aufrichtiges Kompliment, liebevolle Worte oder ein ehrlicher Ausdruck von Wertschätzung lassen Sie aufblühen. Wenn Ihr Partner Ihnen sagt, wie sehr er Sie schätzt, Ihnen Mut zuspricht oder seine Liebe in Worten ausdrückt, fühlen Sie sich gesehen und geliebt. Wie ist das bei Ihnen? Zweisamkeit Zeit ist für Sie das wertvollste Geschenk. Sie fühlen sich geliebt, wenn Ihr Partner sich bewusst Zeit für Sie nimmt – ohne Ablenkung, ohne Handy, nur Sie beide. Gemeinsame Erlebnisse, tiefe Gespräche oder einfach zusammen sein: Wenn Zweisamkeit Ihre Sprache der Liebe ist, dann ist sie der Anker, der Ihre Beziehung trägt. Erkennen Sie sich wieder? Geschenke Es geht nicht um den materiellen Wert, sondern um die Bedeutung dahinter. Ein liebevoll ausgesuchtes Geschenk zeigt Ihnen: „Ich habe an dich gedacht.“ Kleine Gesten, Blumen, ein handgeschriebener Brief – all das gibt Ihnen das Gefühl, geschätzt und geliebt zu werden. Wenn Geschenke Ihre Sprache der Liebe sind, dann drücken sie für Sie tiefe Verbundenheit aus. Kommt Ihnen das bekannt vor? Hilfsbereitschaft Für Sie zeigt sich Liebe im Tun. Wenn Ihr Partner Ihnen im Alltag hilft, Sie unterstützt oder Ihnen Lasten abnimmt, fühlen Sie sich umsorgt und wertgeschätzt. Eine erledigte Aufgabe, ein mitgedachter Moment – all das sagt Ihnen: „Ich bin für dich da.“ Wenn Hilfsbereitschaft Ihre Sprache der Liebe ist, dann fühlen Sie sich durch Taten tiefer verbunden als durch Worte. Resoniert das mit Ihnen? Zärtlichkeit Berührungen sind für Sie untrennbar mit Liebe verbunden. Eine Umarmung, eine sanfte Berührung, eine Hand auf Ihrer – das sind für Sie die Momente, in denen Sie sich wirklich geliebt fühlen. Wenn Zärtlichkeit Ihre Sprache der Liebe ist, dann brauchen Sie körperliche Nähe, um sich Ihrem Partner tief verbunden zu fühlen. Berührt Sie das? Welche Sprache spricht Ihr Herz? Indem Sie Ihre eigene Liebessprache und die Ihres Partners verstehen, können Sie eine Beziehung gestalten, die sich tief und erfüllend anfühlt. Die 5 Sprachen der Liebe sind kein starres Konzept – sie sind ein Schlüssel zu mehr Nähe, Verständnis und Verbindung. Sprechen und verstehen Sie die Sprache Ihres Partners? Wie Kommunikation in der Partnerschaft gelingt Jeder Mensch hat eine ganz eigene Sprache der Liebe – eine Art, Zuneigung auszudrücken und zu empfangen, die sich für ihn besonders bedeutungsvoll anfühlt. Haben Sie Ihre Sprache der Liebe bereits gefunden? Und noch wichtiger: Sprechen Sie und Ihr Partner dieselbe Sprache – oder reden Sie unbewusst aneinander vorbei? Vielleicht fühlen Sie sich durch liebevolle Worte zutiefst gesehen, während Ihr Partner seine Zuneigung eher durch Gesten zeigt. Oder Sie wünschen sich gemeinsame Zeit, während Ihr Partner Ihnen mit kleinen Aufmerksamkeiten seine Liebe ausdrückt. Hier liegt der Schlüssel: Erst wenn wir verstehen, wie unser Gegenüber Liebe wahrnimmt, können wir wirklich aufeinander eingehen. Achten Sie im Alltag auf die 5 Sprachen der Liebe. Was lässt Ihr Herz höherschlagen? Welche Momente mit Ihrem Partner fühlen sich besonders verbunden an? Ebenso wichtig: Wann hat Ihnen in einer schwierigen Situation vielleicht genau das gefehlt? Verstehen, was Ihr Partner braucht Wenn wir uns die Mühe machen, die Sprache der Liebe unseres Partners zu verstehen und bewusst zu sprechen , kann das unsere Beziehung auf eine tiefere Ebene heben. Kommunikation und Empathie sind dabei essenziell. Es geht nicht darum, sich zu verbiegen – sondern darum, bewusst wahrzunehmen, was dem anderen guttut und wie wir unsere Liebe so ausdrücken können, dass sie auch ankommt. Dr. Gary Chapman spricht in diesem Zusammenhang von einem „Gefäß der Liebe“ . Ist dieses Gefäß gefüllt, fühlen wir uns geliebt, sicher und verbunden. Dann fällt es uns auch leichter, über kleine Schwächen und Unstimmigkeiten hinwegzusehen. Doch was unser Gefäß füllt, kann ganz unterschiedlich sein – und genau das gilt es herauszufinden. Wie Sie und Ihr Partner einander besser verstehen können Welche Worte und Gesten verwendet Ihr Partner? Achten Sie darauf, wie er seine Liebe ausdrückt – oft ist das ein Hinweis darauf, wie er sie selbst gern empfangen möchte. 💬 Sprechen Sie darüber! Dieser Blogartikel oder das Buch zu den 5 Sprachen der Liebe kann ein wunderbarer Gesprächsaufhänger sein. Teilen Sie Ihre Vermutungen und fragen Sie, ob Ihr Partner sie so empfindet. ❤️ Drücken Sie aus, was Ihr eigenes Gefäß der Liebe füllt. Was lässt Sie sich Ihrem Partner besonders nah fühlen? Was brauchen Sie in Ihrer Beziehung, um sich geliebt zu fühlen? Offene Kommunikation: Der Schlüssel zu einer erfüllten Partnerschaft Wir alle haben Bedürfnisse – aber nur, wenn wir sie kennen und aussprechen, kann unser Partner darauf eingehen. Liebe ist keine Gedankensprache – sie lebt von Austausch, Verständnis und bewusster Aufmerksamkeit. Ein offenes Gespräch kann der nächste Schritt sein, um Ihre Beziehung noch tiefer und erfüllender zu gestalten. Denn wahre Nähe entsteht nicht von selbst – sie wächst aus echtem Verstehen. Sie verstehen jetzt die 5 Sprachen der Liebe – aber vielleicht gibt es noch andere Fragen? Was tun, wenn trotz aller Erkenntnisse Konflikte bleiben? Wie gehen Sie mit unausgesprochenen Erwartungen um? Oder mit alten Beziehungsmustern, die sich immer wieder zeigen? Lassen Sie uns in einem kostenfreien Vorgespräch gemeinsam herausfinden, was Ihnen gerade wichtig ist – und wie Sie Ihre Partnerschaft noch bewusster gestalten können. Vielleicht interessiert Sie auch: Wege aus der Einsamkeit Gefühle verstehen – und schwierige Emotionen als Kraftquelle nutzen Umgang mit Gefühlen: Was tun, wenn Emotionen überfordern? 💛 Marco Quelle & Inspiration: Die 5 Sprachen der Liebe: Wie Sie Ihre Beziehungen verbessern können Der Frankcke Verlage hat unter der ISBN 978-3-96362-097-3 das Buch von Gary Chapman "Die 5 Sprachen der Liebe" veröffentlicht. Illustriert ist diese Auflage mit Bilden von Katja Hogh. www.soham-psychologische-beratung.de
- Selbstfürsorge Ideen: Tipps & Tricks für Ihren Alltag
Selbstfürsorge Ideen: Selbstfürsorge-Quickies für Ihre mentale Gesundheit Selbstfürsorge Ideen: Quickies für mentale Gesundheit Wenn wir selbst gut für uns sorgen, haben wir auch genügend Energie für andere Bereiche unseres Lebens und für andere Menschen in unserem Leben. Bevor es los geht mit den Selbstfürsorge Ideen: Was ist Selbstfürsorge? Selbstfürsorge beschreibt die liebevolle und wertschätzende Haltung sich selbst gegenüber . Sie nehmen Ihre Bedürfnisse wahr, geben ihnen Raum und gelangen dadurch zu mehr innerer Ruhe, Ausgeglichenheit, erleben weniger Stress und stärken Ihre Resilienz . Selbstfürsorge muss nicht umfangreich und aufwendig sein. Ganz im Gegenteil! Im Folgenden finden Sie 4 Selbstfürsorge Ideen, die Sie spielend einfach im Alltag umsetzten können: Selbstfürsorge Ideen: Los geht's! Selbstfürsorge Ideen *1 * Horchen Sie in sich und verbinden Sie sich mit sich selbst ** Spüren Sie rechtzeitig (und lieber öfter kurz!), wie es Ihrem Körper geht. ** Fragen Sie sich: Was brauche ich gerade? Was hilft mir, im Jetzt zu sein? Atme ich tief in den Bauch, oder ist meine Atmung oberflächlich. Spüre ich den Boden unter den Füßen? Selbstfürsorge Ideen *2* Innerer Beobachter - Distanzierungstechnik ** Ist der innere Beobachter "aktiv" so haben Sie den „Meta-Blick“ aufs Geschehen. Was brauchen Sie an Erinnerungen oder Hilfsmitteln, um immer wieder in die Rolle des inneren Beobachters zu gelangen? ** Wechseln Sie die Perspektive , verändern Sie die Wahrnehmung der Situation und mache Sie sich bewusst, dass es „nichts mit mir“ zu tun hat ** Prüfen Sie: Welche Gefühle und Gedanken gehören ins Hier-und-Jetzt und welche Gefühle oder Gedanken haben mit der Situation jetzt nichts zu tun. Selbstfürsorge Ideen *3* Ressourcen aktivieren ** Welche 3 Ressourcen unterstützen Sie im Alltag ? Wie rufen Sie sich diese, in angespannten Zeiten in Erinnerung? ** Kraft tanken : Welche Vorstellung, welche Erinnerung gibt Ihnen Kraft oder bringt Sie in ein ruhiges Gefühl? ** Mit wem können Sie reden, wenn etwas schief geht? Selbstfürsorge Ideen *4* Stress bewältigen: ** Welche Teile im Körper sind häufiger angespannt ? Atmen Sie dorthin! Finde einen für sich passenden Atem-Rhythmus und atmen Sie Sätze mit belastenden Inhalten aus, angenehme und wohltuende Inhalte atmen Sie dagegen ein. *** Beispiel: Ich atme Verspannung und seelische Belastung aus, ich atme Ruhe und Gelassenheit ein. Atmen Sie so mindestens 15 Atemzüge tief in den Bauch. ** Rollen Sie mit den Augen . Putzen Sie die Zähne mit der Zunge. Klopfen Sie sich an allen Körperteilen ab. Nehmen Sie angenehme Düfte mit tiefen Atemzügen in sich auf. Selbstfürsorge Ideen: Wer hat gesagt es müsse kompliziert sein? Selbstfürsorge stärken nimmt nicht viel Zeit in Anspruch. Finden Sie Ihre persönlichen Strategien und üben Sie, die Signale Ihres Körpers wahr zu nehmen. Sie sind wertvoll! Spricht Sie das an? Fragen Sie sich, wie Sie mehr Input für Selbstfürsorge Ideen bekommen? Suchen Sie nach weiteren Impulsen oder auch nach einer auf Sie abgestimmt Unterstützung um in Ihre Kraft zu kommen? Vereinbaren Sie hier ein kostenfreies Vorgespräch für Ihre individuelle Begleitung. Vielleicht interessiert Sie auch: 12 Regeln für ein gutes Leben: Wie Leichtigkeit den Alltag verändert Ein glückliches Leben – Wünschen wir uns das nicht alle? Psychosomatik: Wenn Körper und Seele gemeinsam leiden www.soham-psychologische-beratung.de
- Gesunder Selbstwert: Das Gesicht des Selbstwerts
Gesunder Selbstwert - Was Ihren Selbstwert sichtbar macht Gesunder Selbstwert: Was ist ist? Sie sieht der aus? Das sind Fragen, auf die dieser Artikel eine Antwort gibt. Das " Gesicht des Selbstwertes " ist eine metaphorische Beschreibung, die ich gerne verwende, um die äußeren Anzeichen oder Manifestationen eines gesunden Selbstwertgefühls zu beschreiben. Ähnlich wie Ihr Gesicht Ihre Emotionen und inneren Zustände ausdrückt, so kann das "Gesicht Ihres Selbstwertes" die äußeren Merkmale oder Verhaltensweisen Ihres Selbstwertgefühls zeigen. Selbstwert: Wie die Psychologie ihn definiert Die Psychologie beschreibt Selbstwert bzw. Selbstwertgefühl als die Art und Weise, wie wir uns selbst sehen und welchen Wert wir uns selbst zuschreiben . Einfacher ausgedrückt: Wie unsere Gefühle uns gegenüber sind, welche grundlegende Beziehung wir mit uns selbst haben. Fühlen wir uns wertvoll, unabhängig von äußeren Erfolgen oder Meinungen anderer? Ein gesunder Selbstwert ist dabei keine Überhöhung und auch keine Selbstkritik , die uns klein macht. Stattdessen liegt er irgendwo dazwischen: in einem realistischen, liebevollen Blick auf uns selbst – wissend um all unseren Stärken und Schwächen . Ein stabiles Selbstwertgefühl ist eng mit einem Gefühl von innerer Sicherheit, Souveränität und Lebenszufriedenheit verbunden ist. Dabei grenzt die Psychologie den Selbstwert klar von Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein ab: ** Selbstvertrauen beschreibt die Überzeugung in unsere F ähigkeiten Herausforderungen und Aufgaben meistern zu können. Abhängig von unseren Stärken und Schwächen kann dies, je nach Situation und Erfahrungsschatz Schwankungen unterliegen. ** Selbstbewusstsein bedeutet, sich seiner eigenen Identität bewusst zu sein. Dazu gehört Klarheit über das eigenen Wertegefüge, Lebensziele und innere Vorgänge. ** Der Selbstwert hingegen liegt tiefer. Er steht für Ihr grundlegendes Gefühl von Wert, ja von Würde, das unabhängig von äußeren Faktoren ist. Zu einem gesunden Selbstwertgefühl gehört Selbstliebe und Selbstfürsorge und er ist die Basis, auf der ein stabiles Selbstvertrauen und ein authentisches Selbstbewusstsein aufbauen. Gesunder Selbstwert: Wie das „Gesicht des Selbstwertes“ aussieht Ein gesunder Selbstwert zeigt sich auf vielfältige Weise . Die folgenden Merkmale sind typische Beispiele dafür, wie sich ein gesundes Selbstwertgefühl – das „Gesicht des Selbstwertes“ – im Alltag äußern kann. Sie strahlen Selbstvertrauen aus. Sie zeigen sich in sozialen Situationen selbstbewusst , treten aufrecht auf und haben eine offene Körperhaltung . Sie zeigen oft eine positive Ausstrahlung . Sie lächeln häufig, haben eine optimistische Einstellung und verbreiten gute Stimmung um sich herum. Sie akzeptieren sich selbst, so wie Sie sind, mit all ihren Stärken und Schwächen. Sie sind nicht perfektionistisch und neigen nicht dazu, sich ständig selbst zu kritisieren . Sie setzen klare Grenzen und verteidigen Ihre persönlichen Bedürfnisse und Werte . Sie sind in der Lage, "Nein" zu sagen , wenn es notwendig ist, und respektieren Ihre eigenen Grenzen sowie die anderer. Sie kümmern sich um sich selbst und achten auf Ihre körperliche, emotionale und mentale Gesundheit. Sie praktizieren regelmäßig Selbstfürsorgeaktivitäten wie Entspannung, Bewegung und Meditation. Sie glauben an sich. Sie glauben an ihre Fähigkeit, Herausforderungen zu bewältigen und ihre Ziele zu erreichen. Sie haben ein Gefühl der Selbstwirksamkeit und sind motiviert, Hindernisse zu überwinden. Ganz individuell - Gesunder Selbstwert Sie sind empathisch sich gegenüber und auch empathisch gegenüber anderen . Sie zeigen Mitgefühl und Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse anderer, ohne dabei Ihre eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen. Das "Gesicht des Selbstwertes" kann in verschiedenen Facetten auftreten und kann von Person zu Person variieren. Es reflektiert jedoch im Allgemeinen eine positive Einstellung zu sich selbst, eine gesunde Selbstakzeptanz und eine starke Selbstachtung. Gehen Sie damit in Resonanz? Überlegen Sie gerade, wie Sie Ihr Gesicht des Selbstwert zum strahlen bringen können? Vereinbaren Sie gleich jetzt einen Termin für ein kostenfreies Vorgespräch und kommen Sie in Ihre (Strahl-)Kraft. Vielleicht interessiert Sie auch: Selbstbewusstsein stärken: 6 Tipps für den Alltag Mattering: Das Gefühl bedeutsam zu sein Selbstbewusstsein stärken Übungen: Ihr Weg zu mehr innerer Stärke www.soham-psychologische-beratung.de
- Wie gehen Sie mit Fehlern um?
Durch Fehler zu Selbstakzeptanz und persönlichen Entwicklung Fehler sind menschlich! Ein Sprichwort, das sich über die Jahrhunderte bewahrt hat und dennoch oft schwer zu akzeptieren ist. Viele meiner Klienten erleben implizit oft Druck und meinen perfekt sein und Fehler um jeden Preis vermeiden zu müssen. Selbst wenn von außen objektiv kein Druck ausgeübt wird, verspüren sie doch innerlich einen starken Druck fehlerfrei zu sein. Fehler sind menschlich: Wir sind alle Menschen Wie kommt das? Sind doch Fehler nicht nur unvermeidlich , sondern auch eine natürliche und enorm wichtige Chance - ja sogar Quelle - für Selbstakzeptanz , Wachstums und persönliche Entwicklung . Fehler zulassen: Warum Menschsein auch Fehlermachen heißt Meinen Klienten rate ich gern Fehler als Helfer zu betrachten. Wenn Sie lernen mit Fehlern umzugehen biete diese eine wunderbare Chance zur persönlichen Entwicklung und eine großartige Möglichkeit Selbstbewusstsein und Stärke zu gewinnen: Fehler nutzen: 7 Wege, wie Sie durch Fehler wachsen können Fehler akzeptieren und Selbstmitgefühl entwickeln Der erste Schritt im Umgang mit Fehlern ist die Akzeptanz . Fehler sind unvermeidlich und Teil des menschlichen Lebens. Anstatt sich selbst zu verurteilen oder zu kritisieren, üben Sie Selbstmitgefühl und erkennen Sie an, dass Fehler ein natürlicher Bestandteil des Lernprozesses sind. Wir sind auf der Welt, um zu lernen. Wir sind alle Schüler des Lebens. Verantwortung für Fehler übernehmen – ohne Selbstabwertung Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Fehler und deren Auswirkungen – ohne sich dabei selbst kleinzumachen . Anstatt Ausreden zu suchen oder die Schuld bei anderen zu sehen, fragen Sie sich ehrlich: Was ist schiefgelaufen? Und was kann ich beim nächsten Mal anders machen? Reflexion ist keine Selbstkritik, sondern Selbstführung . Aus Fehlern lernen und daran wachsen Fehler sind keine Rückschritte – sie sind Lernchancen . Jeder Fehler birgt eine wertvolle Lektion , die Ihnen helfen kann, sich weiterzuentwickeln. Statt sich über das Missgeschick zu ärgern , stellen Sie sich lieber die Frage: Was will mir dieser Fehler zeigen? Und: Was kann ich beim nächsten Mal anders machen? Schon als Baby sind wir beim Versuch zu laufen immer wieder gefallen. Aber genau dadurch sind wir sicherer geworden. Mit jedem Hinfallen – ein Stück mehr Standfestigkeit . Leben heißt lernen. Und Lernen heißt: auch mal stolpern dürfen. Flexibel bleiben: Fehler als Chance zur Neuorientierung Nicht jeder Plan geht auf – und das ist okay. Entscheidend ist, wie Sie mit Fehlern umgehen , wenn etwas anders läuft als gedacht. Bleiben Sie flexibel . Manchmal braucht es nur eine kleine Kurskorrektur , um eine ganz neue Richtung zu entdecken. Denn: Fehler öffnen oft Türen, die Sie sonst nie gesehen hätten. Wer bereit ist, loszulassen, kann neue Perspektiven gewinnen – und Chancen, die vorher nicht auf dem Radar waren. Fehler und Rückschläge mit positivem Denken begegnen Fehler passieren – entscheidend ist, was Sie daraus machen . Statt sich entmutigen zu lassen, setzen Sie auf eine innere Haltung, die Sie stärkt: positives Denken und Vertrauen in Ihre eigene Kraft. Jeder Rückschlag ist Teil Ihres Wachstumsprozesses . Glauben Sie an Ihre Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern – auch wenn es nicht auf Anhieb klappt. Denn ja: Alles hat zwei Seiten. Und manchmal zeigt sich die stärkere erst im zweiten Blick. Fehler offen kommunizieren und Feedback klug nutzen Stehen Sie zu Ihren Fehlern – und nutzen Sie sie als Chance für ehrliches, hilfreiches Feedback . Wer offen kommuniziert , gewinnt: an Klarheit , an Vertrauen, an neuen Perspektiven. Fragen Sie gezielt Menschen um Rückmeldung , deren Blick wohlwollend und konstruktiv ist. Denn Feedback wirkt nur, wenn Sie bereit sind, es wirklich anzunehmen – und wenn es von jemandem kommt, dem Sie zuhören wollen. Kritik muss nicht wehtun, um hilfreich zu sein. Manchmal reicht ein ehrlicher Spiegel, um weiterzukommen. Dranbleiben: Mit Fehlern Geduld und Ausdauer kultivieren Haben Sie Geduld und Ausdauer im Umgang mit Fehlern . Der Weg zur persönlichen Entwicklung ist selten gerade – oft holprig, manchmal zäh, aber immer lohnenswert. Seien Sie nicht zu hart zu sich selbst. Veränderung braucht Zeit, Rückschritte und viele kleine Schritte nach vorn. Erkennen Sie an: Wachstum ist kein Sprint, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Mit dem richtigen Umgang Fehler zur Stärke machen Fehler müssen kein Makel sein – im Gegenteil: Wenn Sie lernen, mit ihnen konstruktiv und positiv umzugehen, werden sie zu einer echten Kraftquelle. Jeder Fehler birgt die Chance, mehr über sich selbst zu erfahren, neue Wege zu entdecken – und daran zu wachsen. So entfalten Sie Schritt für Schritt Ihr volles Potenzial . Nicht trotz der Fehler, sondern gerade durch sie . Erinnern Sie sich daran: Fehler sind nicht das Ende des Weges . Sie sind ein Teil davon. Vielleicht sogar der Teil, an dem Sie beginnen, sich selbst wirklich zu begegnen. Denn persönliche Entwicklung bedeutet nicht Perfektion – sondern Echtheit. Und die entsteht immer dann, wenn wir unsere Menschlichkeit nicht verstecken, sondern einladen. Wenn Sie bereit sind, sich Ihren Fehlern ehrlich zu stellen – und das, was dahinter liegt, wirklich zu verstehen – dann lassen Sie uns sprechen. Im kostenfreien Vorgespräch klären wir, wie Sie aus Fehlern echte Entwicklungsschritte machen. Für mehr Klarheit, mehr Selbstwert – und mehr Sie in Ihrem Leben. Vielleicht interessiert Sie auch: Die 3 Säulen der Persönlichkeitsentwicklung Schattenarbeit: Die Arbeit mit unliebsamen Anteilen Ganzheitlich gesund: Tipps & Tricks für Ihren Alltag www.soham-psychologische-beratung.de
- Gefühle verstehen – und schwierige Emotionen als Kraftquelle nutzen
Gefühle: Ihre Kraft zeigt Ihnen den Weg Gefühle : Im Verlauf unseres Lebens werden wir alle mit einer Vielzahl von Ihnen konfrontiert: Die Liste der Gefühle reicht von Überraschung, Freude, Liebe , Glück, über Trauer, Wut, Abscheu, Verachtung, Eifersucht und Angst . Während positive Gefühle uns oft Zufriedenheit und Erfüllung bringen, können schwierige Gefühle uns herausfordern , aus dem Gleichgewicht bringen und sogar krank machen . Ein kluger Umgang mit herausfordernden Gefühlen ist daher entscheidend für unser Wohlbefinden , unsere emotionale und körperliche Gesundheit und unsere Zufriedenheit im Leben . Gesunder Umgang mit herausfordernden Gefühlen Der folgende Artikel soll aufzeigen, was Gefühle sind , woran wir sie erkennen , warum und wie sie entstehen und wann und in welchem Maße wir auf sie hören können und dürfen . Außerdem gibt es einige bewährte Strategien , um mit schwierigen Gefühlen umzugehen, sie konstruktiv zu verarbeiten und dadurch zu einem ausgeglichenen und erfüllten Leben zu finden. Die gute Nachricht gleich vorweg: Der Umgang mit schwierigen Gefühlen ist erlernbar – und er führt langfristig zu einem erfüllten Leben . Darum wird es in diesem Beitrag gehen: Was sind Gefühle Was ist der Unterschied zwischen Gefühlen und Emotionen? Welche Aufgabe haben Gefühle? Angenehme Gefühle Unangenehme Gefühle Können wir unseren Gefühlen vertrauen? Wie der Umgang mit schwierigen Gefühlen gelingen kann Abschließend Was sind Gefühle? Eine Beschreibung Gefühl ist ein psychologischer Oberbegriff für unterschiedliche psychische Erfahrungen und Reaktionen . Gefühle sind das Produkt der Verarbeitung von Reizen (hören, sehen, riechen, schmecken, tasten), die über die Sinnesorgane aufgenommen werden. Sie vermitteln damit ein Bild von der uns umgebenden Welt und sind physiologische Vorgänge im Körper , die mit entsprechenden Sensationen (Herzklopfen, Muskelanspannung, Schwitzen etc.) einhergehen. Gefühle sind nicht nur Ausdruck äußerer Tatsachen , sondern auch unserer eigenen Beurteilung . Von unseren frühen Bezugspersonen lernen wir die Versprachlichung innerer Zustände , wie etwa Angst , Ärger , Eifersucht , Furcht , Freude und Liebe . Es gibt Ansätze zur Messung von Gefühlen , die allerdings nicht einheitlich anerkannt sind. Dies wiederum legt die Deutung von Gefühlen als individuelle oder subjektive Bewusstseinsqualitäten bzw. Ichzustände nahe. Positive und negative Gefühle? Häufig werden Gefühle in positive und negative Gefühle unterteilt. Demzufolge ist das positive Gefühl ein gutes Gefühl , das negative Gefühl ein schlechtes Gefühl . Als Menschen neigen wir zur Unlustvermeidung und wenden uns gern ab von dem, was negativ ist. Wir streben nach dem Positiven und beschäftigen uns daher weniger gern mit den negativen Gefühlen in unserem Leben. Wenn wir aber unsere Gefühle – und damit uns selbst – besser verstehen wollen und einen Weg zu einem erfüllten Leben anstreben, ist es zunächst einmal hilfreich, sich von dieser Einteilung in gut und schlecht zu verabschieden. Wir wollen uns mit den Gefühlen beschäftigen , sie nicht mehr verdrängen , sondern sie ohne Wertung annehmen und die von ihnen vermittelte Botschaft für unser Wohlbefinden nutzen. Was ist der Unterschied zwischen Gefühlen und Emotionen? Ist denn Gefühl nicht gleich Emotion ? Gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen Emotionen und Gefühlen ? Ganz häufig werden die beiden Begriffe synonym gebraucht . Doch es gibt ihn – den Unterschied zwischen Gefühl und Emotion . Definition Emotion Gefühle sind die Ausgangsbasis – zur Emotion werden sie, wenn sie uns zum Handeln drängen . Im Wort Emotion steckt das englische Wort motion . Emotionen sind also Gefühle in Bewegung . Wenn wir Emotionen haben, sind wir nicht nur bewegt , sondern wir wollen uns bewegen . Wir möchten die psychokinetische Energie des Gefühls ausdrücken oder ausagieren . Welche Aufgabe haben Gefühle? Die biologische Aufgabe von Gefühlen ist ein inneres Bewertungssystem . Dabei kann man klar unterscheiden, welche Richtung uns ein Gefühl vorgibt – nicht aber , was genau der Handlungsimpuls dahinter ist. Dazu braucht es zunächst Übung und Introspektion . Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen: Ein angenehmes Gefühl drückt ein erfülltes Bedürfnis aus, ein unangenehmes Gefühl zeigt uns, dass mindestens eines unserer Bedürfnisse nicht erfüllt ist. 💡 Gefühle als Wegweiser: Von der Emotion zum Bedürfnis Gefühle Hinweis auf Bedürfnis Mögliche Handlung Wut Gerechtigkeit, Respekt, Autonomie Klare Grenzen setzen, sich aussprechen Traurigkeit Nähe, Trost, Annahme Kontakt suchen, weinen dürfen, innehalten Angst Sicherheit, Orientierung, Schutz Rückzug, Informationen einholen, stabilisieren Freude Verbindung, Sinn, Lebendigkeit Teilen, feiern, innehalten Eifersucht Zugehörigkeit, Vertrauen, Selbstwert Austausch suchen, Selbstreflexion Scham Zugehörigkeit, Integrität, Akzeptanz Mitfühlender Dialog mit sich selbst Angenehme Gefühle Was zeigt uns nun also ein angenehmes Gefühl ? Einfach ausgedrückt: Alles ist in Ordnung . Wir fühlen uns entspannt und wohl . Wir fühlen uns sicher . Wir, unsere Lebensumstände (Familie, Beruf etc.), die Situation und/oder die Handlung sind absolut stimmig . Wir erleben Harmonie und sind in der Lage, Fehler zu machen , daraus zu lernen und zu wachsen . Wir fühlen uns rundum wohl . Im Alltag schenken wir diesen Gefühlen jedoch oft wenig Aufmerksamkeit . Warum auch – es ist ja alles gut. Ein Trugschluss , gerade dann, wenn man im Leben strauchelt . (Dazu mehr zu einem späteren Zeitpunkt.) Unangenehme Gefühle Widrige Lebensumstände erkennen wir daran, dass sie unangenehme Gefühle in uns auslösen . An Tagen mit solchen Gefühlen schaffen wir wenig – oder gar nichts . Manchmal ist es das Umfeld , die Lebensbedingungen , der Mangel an Unterstützung – oder sogar wir selbst . Wenn wir im Umgang mit schwierigen Gefühlen wenig geübt sind, erleben wir oft eine Ungenauigkeit : Wir verstehen nicht sofort (oder gar nicht), was uns da überschattet . Bleiben unangenehme Gefühle im Zustand der Ungenauigkeit , schauen wir weg oder gehen darüber hinweg , so verdrängen wir das Gefühl – und damit auch die dazugehörige Handlungsaufforderung . Doch: Verdrängung funktioniert nur kurzfristig. Langfristig wird das Gefühl nicht im Untergrund bleiben . Es wird sich mit Nachdruck melden – und uns immer deutlicher mitteilen: So wie es ist, kann es nicht bleiben! Können wir unseren Gefühlen vertrauen? "Sei nicht so emotional!" oder "Vertraue auf dein Gefühl!" – was ist denn nun richtig? Viele Theologen, Psychologen und Philosophen haben sich mit dem Gefühl bzw. den Gefühlen beschäftigt. Es ist irgendwie suspekt , was da im Körper passiert – und wie Reize aus der Außenwelt in unserem Körper Verarbeitung finden. Gefühle sind nicht wirklich greifbar , zudem oft schwankend (von stark bis subtil) und von Situation zu Situation relativ . Gerade in unserer modernen, leistungsorientierten und schnell getakteten Welt verlassen sich viele auf ihren Verstand – und misstrauen den inneren Zuständen . Manche haben sich sogar von ihrem Körper als Impulsgeber abgeschnitten . Doch: Wer langfristig die Kopf-Bauch-Achse ignoriert , läuft Gefahr, die Verbindung zu sich selbst zu verlieren – und riskiert damit Wohlbefinden, Lebensqualität und Gesundheit . Kann man sich denn dann überhaupt auf seine Intuition , seine Gefühle verlassen? Wenn etwas schwankt und relativ ist, könnte man meinen, es sei besser, sich ausschließlich am Verstand zu orientieren. Doch damit übergehen wir wichtige Signale – und handeln gegen die biologische Funktion unserer Gefühle. 👉 Achten Sie auf sogenannte „Störgefühle“ – und beleuchten Sie diese achtsam und ehrlich . Oft steckt dahinter eine wichtige Botschaft. Wie der Umgang mit schwierigen Gefühlen gelingen kann Wenn Sie von schwierigen Gefühlen überwältigt werden, kann Sie das in eine ohnmächtige Position bringen. Totale Überforderung und das Gefühl von Handlungsunfähigkeit lähmen Sie dann zusätzlich. Im Folgenden finden Sie einige konkrete Tipps , wie Sie sich kurzfristig selbst unterstützen können – und wie Sie mittelfristig die Botschaft Ihrer Gefühle besser verstehen und für Ihr persönliches Wohlbefinden nutzen können: 1.Atmen Sie: 4 -Pause - 6 - Pause Schließen Sie für drei bis 10 Minuten Ihre Augen und konzentrieren sich auf Ihren Bauch. Verfolgen Sie mit Ihrer Wahrnehmung Ihre Atmung. Atmen Sie tief in den Bauch und zählen Sie dabei langsam bis vier. Achten Sie darauf, wie Ihr Atem in den Bauch strömt und sich dabei die Bauchdecke nach außen wölbt. Achten Sie auf die kleine Pause die entsteht, bevor der Atem wieder ausströmt. Lassen Sie die Atmung langsam und konzentriert fließen. Zählen Sie beim Ausatmen bis 6. Beachten Sie auch hier wieder die kleine Pause in der Atemleere. Dann beginnen Sie den neuen Atemzug mit Ihrer Wahrnehmung zu begleiten. Diese Atemübung beruhigt Ihr System . Sie werden in den aktuellen Moment geholt und Ihr vegetatives Nervensystem erlebt "Entwarnung" und es kommt zu einer körperlichen Entspannung. 2. Anerkennung und Akzeptanz Der nächste Schritt im Umgang mit schwierigen Gefühlen ist die Anerkennung und Akzeptanz dessen, was Sie fühlen . Jedes Gefühl trägt eine Botschaft in sich: – Ein positives Gefühl zeigt uns ein erfülltes Bedürfnis . – Ein negatives Gefühl weist auf ein unerfülltes Bedürfnis hin. Für ein erfülltes Leben ist es entscheidend, unsere Gefühle nicht zu unterdrücken oder zu verleugnen , sondern ihnen Raum zu geben – und sie anzuerkennen, wie sie sind . Wenn Sie Ihre Gefühle zulassen , spüren und akzeptieren , können Sie beginnen, sie konstruktiv zu verarbeiten . 3. Selbstmitgefühl praktizieren Seien Sie mitfühlend mit sich selbst – insbesondere dann, wenn Sie schwierige Gefühle erleben. Selbstmitgefühl bedeutet, sich selbst wie einen guten Freund zu behandeln. Sprechen Sie freundlich mit sich selbst und erinnern Sie sich daran: Es ist normal , schwierige Gefühle zu erleben. Jeder Mensch kennt herausfordernde Emotionen – Sie sind nicht allein . 4. Entwickeln Sie Ihre persönlichen Bewältigungsstrategien Bewältigungsstrategien sind Beschäftigungen oder Handlungen , die Ihnen guttun , Sie erfreuen und auf andere Gedanken bringen. Sie helfen Ihnen, mit kritischen Situationen umzugehen – und können die psychische Last spürbar erleichtern. Wenn Sie diese Strategien bereits in ausgeglichenen Phasen üben , können Sie im „Notfall“ verlässlich darauf zurückgreifen . Denn: Diese Strategien sind so individuell wie Sie selbst . – Was hilft Ihnen, wenn es Ihnen schlecht geht? – Wie bringen Sie sich auf andere Gedanken? – Was macht Ihnen wirklich Freude? Mögliche Aktivitäten: – Sport – Musik – Malen oder kreative Ausdrucksformen (z. B. singen, tanzen) – Meditation, Achtsamkeit, Natur – Das Gespräch mit einem vertrauten Menschen Finden Sie heraus, was für Sie funktioniert – und integrieren Sie es regelmäßig in Ihren Alltag. 5. Grenzen setzen und Selbstfürsorge Setzen Sie gesunde Grenzen , um sich selbst vor übermäßigem Stress oder negativen Einflüssen zu schützen. – Sagen Sie Nein zu Verpflichtungen , die Ihnen nicht guttun.– Nehmen Sie sich Zeit für Selbstfürsorge und bewusste Entspannung . – Priorisieren Sie Ihre Gesundheit – körperlich, emotional und mental. – Gönnen Sie sich regelmäßig Auszeiten , um sich zu erholen und aufzutanken . Denken Sie an die Notfallansage im Flugzeug : Sauerstoff zuerst für Sie – denn nur wenn Sie gut versorgt sind, können Sie auch anderen helfen . 6. Reflexion und Selbstreflexion Nehmen Sie sich bewusst Zeit , um über Ihre Gefühle nachzudenken und herauszufinden, was sie verursacht . Fragen Sie sich: – Welche Auslöser oder Muster könnten zu meinen schwierigen Gefühlen beitragen? – Gibt es Regelmäßigkeiten oder Gesetzmäßigkeiten , die ich erkennen kann? Gehen Sie tiefer: – Was will mir das Gefühl sagen? – Welches Bedürfnis ist nicht erfüllt? – Was kann , was muss ich ändern? Rund 90 % unserer Gefühle sind uns nicht bewusst . Aber: Es sind unsere Gefühle , die ausmachen, wer wir sind . Je weniger Verbindung wir zu unseren Gefühlen zulassen, desto stärker nehmen wir als Mensch Schaden . Und desto mehr ringen wir damit , die Persönlichkeit zu werden , die wir eigentlich sein wollen. In sich ruhende Menschen sind in erster Linie auch im Reinen mit ihren Gefühlen . Sie genießen die schönen – und verstehen die Botschaft der schwierigen . Denn diese zeigen uns, wo Veränderung nötig ist – an uns selbst oder an unseren Lebensumständen . 7. Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen Wenn schwierige Gefühle anhalten oder Ihren Alltag stark beeinträchtigen , zögern Sie nicht, sich professionelle Unterstützung zu holen. Sie müssen da nicht allein durch. Ein Psychologe , psychologischer Psychotherapeut oder psychologischer Berater kann Ihnen durch den Blick von außen helfen, Ihre Gefühle besser zu verstehen . Die gemeinsame Reflexion erleichtert es, konstruktive Wege zu finden und notwendige Veränderungen zu erkennen . In einem geschützten Raum fällt es oft leichter, offen über Gefühle zu sprechen . Durch ihre Ausbildung und Erfahrung können Therapeuten , Berater oder Coaches Sie fachkundig begleiten – auf Ihrem Weg zu mehr Klarheit , Selbstwert und mentaler Gesundheit . Abschließend Der Umgang mit überfordernden Gefühlen braucht Geduld , Selbstmitgefühl und die Bereitschaft, sich aktiv auseinanderzusetzen . Indem Sie bewährte Strategien üben , anwenden und sich auf Ihre Gefühle einlassen – sie fühlen –, werden Sie besser mit den Herausforderungen des Lebens umgehen können. Sie werden an innerer Stabilität gewinnen und – und das ist das Wichtigste – Sie werden lernen, die Botschaften Ihrer Gefühle zu verstehen und für Ihr Wohlbefinden und Glück zu nutzen. Wenn Sie bereit sind, dann starten Sie durch. Es wird Ihr Leben bereichern. Vielleicht interessiert Sie auch: Yoga gegen Stress: Wie Yoga Ihnen hilft Ihr Leben zu entschleunigen Umgang mit Stress: 8 wirkungsvolle Übungen gegen Stress Die 5 Sprachen der Liebe: Ihr Wegweiser für eine erfüllte Partnerschaft Quellen & Inspirationen: https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChlen_(Psychologie) Gesundheit ist auch Gefühlssache; Prof. Albrecht Hempel, Dominik Umberto Schott; Praxis Kommunikation 05|2023 www.soham-psychologische-beratung.de
- Was macht Stress mit dem Körper?
Stress ist eine körperliche Alarmreaktion, die tief im Nervensystem verankert ist und den gesamten Organismus innerhalb von Sekunden in höchste Bereitschaft versetzt. Was macht Stress mit dem Körper? So reagiert Ihr System Was macht Stress mit dem Körper? Diese Frage begegnet mir in der Praxis fast täglich – und sie ist absolut berechtigt. Denn Stress ist weit mehr als ein vages Gefühl von Überforderung oder Rastlosigkeit. Er ist ein hochkomplexes körperliches Programm, das tief in unserer evolutionären Geschichte verankert ist: die sogenannte Stressreaktion . Doch was genau passiert da eigentlich im Körper – und warum fühlen wir uns manchmal wie gejagt, obwohl wir nur vor dem Laptop sitzen? Die Antworten darauf sind ebenso spannend wie aufschlussreich. Und sie geben einen klaren Hinweis darauf, warum es sich lohnt, Stress besser zu verstehen – und den eigenen Umgang damit bewusst zu gestalten. Was macht Stress mit dem Körper: Der Ablauf einer Stressreaktion Was macht Stress mit dem Körper – konkret, Schritt für Schritt? Tatsächlich folgt unsere innere Alarmanlage einem festgelegten biologischen Ablauf. Diese fünf Phasen laufen blitzschnell ab und sind darauf ausgelegt, unser Überleben zu sichern: Orientierungsphase Stressoren tauchen auf – der Körper schüttet Noradrenalin aus, um Aufmerksamkeit und Wachsamkeit zu erhöhen. Alarmphase Jetzt wird Energie mobilisiert: Die Nebenniere schüttet Adrenalin aus, Herzschlag und Atmung beschleunigen sich. Handlungsphase Kampf oder Flucht: Die bereitgestellte Energie wird genutzt. Cortisol hält das Erregungsniveau hoch, damit wir durchhalten. Neubewertungsphase Das Gehirn bewertet die Situation neu – je nach Ausgang wird das Verhalten durch Dopamin oder Oxytozin verstärkt. Ruhephase Nach dem „Einsatz“ kommt die Regulation: Der Körper schaltet runter, Serotonin und Melatonin sorgen für Erholung. Wenn Stress sich staut: Der Teufelskreis ohne Energieabbau Was passiert, wenn der Körper die bereitgestellte Energie nicht loswird – also weder kämpft noch flieht? Genau hier wird Stress zum Risiko: Adrenalin und Cortisol bleiben im System, die Stressreaktion läuft weiter. Das Ergebnis: Ein biologischer Teufelskreis , der Körper und Psyche in Daueralarm versetzt. Die Amygdala bleibt erregt, die Muskeln sind dauerhaft angespannt, der Atem wird flach und unruhig. Das folgende Schaubild zeigt diesen Kreislauf: Ein Kreislauf, der uns oft festhält: Wenn Anspannung und innere Alarmbereitschaft sich gegenseitig verstärken. Aktivierung von Energie ohne ausreichenden Abbau von Adrenalin und Cortisol führt zu einem Teufelskreis von Stress und Angst. Was macht Stress mit dem Körper: Die Stresstreppe als Warnsignal Stress wirkt – auf allen Ebenen. Was macht Stress mit dem Körper? Nicht nur Muskeln, Herz und Immunsystem reagieren, sondern auch Konzentration, Stimmung und Energielevel. Und das Ganze oft schleichend – Stufe für Stufe , wie auf einer unsichtbaren Treppe. Damit Sie besser einschätzen können, wo Sie selbst gerade stehen, lohnt sich ein Blick auf Ihre eigene Stressbelastung. Viele meiner Klienten nutzen dafür gern meinen kurzen Stress Test – ein einfaches Tool, das sofort ein Gefühl dafür gibt, wie sehr Ihr Nervensystem aktuell gefordert ist. Wenn Stress nicht aktiv abgebaut wird, steigen wir mit jeder Belastung eine Stufe höher. Das geht eine Zeit lang gut – bis Körper und Psyche beginnen zu streiken. Und falls Sie zusätzlich Materialien suchen, die Sie bei der Stressregulation unterstützen, finden Sie auf der Seite Klarheit zum Mitnehmen weitere kostenlose Impulse – vom Bedürfnischeck bis zum Klarheits-Check . Stresstreppe: Wie sich Belastung still und schrittweise aufbaut – oft lange, bevor der Körper laut wird. Körperliche Ebene – wenn der Körper Alarm schlägt: – Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, Muskelschmerzen – Atemnot, Herzrasen, Bluthochdruck – Häufige Infekte, Hautreaktionen, Kopfschmerzen Mentale Ebene – wenn der Kopf nicht mehr mitzieht: – Konzentrationsschwierigkeiten, Gedankenkreisen, Überforderung – Schlafstörungen, emotionale Erschöpfung – Kreativitätsverlust, Burnout, depressive Verstimmung oder Ängste Energie-Ebene – wenn der Akku leer ist: – Dauermüdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit – Sinkende Motivation, keine Lust mehr auf Dinge, die früher Freude gemacht haben Je länger dieser Zustand anhält, desto schwieriger wird der Weg zurück. Deshalb ist es so wichtig, rechtzeitig gegenzusteuern – mit echten Pausen, bewusster Selbstfürsorge und einem klaren Blick auf die eigenen Stressmuster. 💡 Wussten Sie schon? Auch innere Antreiber wie „Sei perfekt!“ oder „Mach es allen recht!“ können das Stresslevel massiv erhöhen. Lesen Sie mehr über typische Stressverstärker und ihre Herkunft ** Typische Symptome bei chronischem Stress – auf einen Blick Stress wirkt auf vielen Ebenen. Die folgende Übersicht zeigt typische Symptome, die bei chronischer Belastung auftreten können – körperlich, psychisch und energetisch. Ebene Typische Symptome bei chronischem Stress Körperlich Verspannungen, Rückenschmerzen, Muskelbeschwerden, Herzrasen, Bluthochdruck, Atemprobleme, Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen, Hautprobleme Psychisch Reizbarkeit, Nervosität, innere Unruhe, Schlafstörungen, depressive Verstimmung, Ängste, Gedankenkreisen, emotionale Erschöpfung Mental / Energetisch Konzentrationsstörungen, kreative Blockaden, Antriebslosigkeit, Erschöpfung, Motivationsverlust, Gefühl von Leere oder Getriebenheit Vertiefende Artikel rund um Stress Wenn Sie tiefer verstehen möchten, wie Stress Körper und Psyche belastet – oder wie Sie Ihre Stressregulation aktiv stärken können –, lohnen sich diese Beiträge: – Burnout und Stress: Wenn alles zu viel wird – Psychosomatik: Wenn Körper und Seele gemeinsam leiden – Umgang mit Stress: Acht wirkungsvolle Übungen gegen Stress – Stressbewältigung: Wie Sie sich schützen können – Yoga gegen Stress: Wie Yoga Ihnen hilft, Ihr Leben zu entschleunigen Diese Artikel ergänzen sich, weil sie unterschiedliche Facetten von Stress beleuchten – körperlich, emotional und mental – und Ihnen helfen, Ihren eigenen Stressverlauf besser zu verstehen. Der Körper im Fokus: Was macht Stress mit dem Körper? Was macht Stress mit dem Körper – vor allem dann, wenn wir ihn nicht aktiv abbauen? Genau hier setzt ein häufig übersehener Faktor an: Bewegung. Denn obwohl sich viele Menschen in Stressphasen nach Ruhe sehnen, ist reines Ausruhen oft nicht die effektivste Strategie. Die biologische Stressreaktion bereitet uns auf Kampf oder Flucht vor – mit einem Energie-Boost, der sich nur durch Bewegung wieder regulieren lässt. Wenn diese Energie im Körper steckenbleibt, weil wir viel sitzen, zu wenig atmen oder uns kaum bewegen, verstärkt das den Stress sogar. Warum Bewegung bei Stress unverzichtbar ist: Baut Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol ab Bringt Muskeln, Gelenke und Kreislauf in Balance Stärkt das Gefühl von Selbstwirksamkeit Fördert Glücksgefühle durch Endorphine Kurz gesagt: Bewegung wirkt wie ein innerer Reset. Nicht zur Leistung – sondern zur Regulation. Und sie hilft, den Körper wieder als Verbündeten wahrzunehmen. Was macht Stress mit dem Körper – und was Entspannungstechniken bewirken „Entspannungstechniken sind nichts für mich.“ Ein Satz, den ich in der Praxis häufig höre. Und einer der Gründe, warum ich so gern über die Stressreaktion aufkläre. Denn: Was macht Stress mit dem Körper? Er versetzt ihn in Alarmbereitschaft. Und genau da setzen Entspannungsübungen an – als Gegenimpuls. Sie signalisieren dem Nervensystem: Gefahr vorbei, du darfst loslassen. ** Wichtig dabei: Es geht nicht um Leistung, sondern um wohltuende Bewegung und bewusste Auszeiten – körperlich, geistig, emotional. Bewegung zur Stressreduktion – aber bitte ohne Leistungsdruck Nicht jeder braucht schweißtreibenden Sport. Was Stress mit dem Körper macht, lässt sich auch mit achtsamer Bewegung regulieren – idealerweise: Spaßorientiert, nicht leistungsgetrieben Mit Atmung verbunden , z. B. in Yoga, Tai Chi oder Qi Gong In der Natur oder mit anderen Menschen – das stärkt das emotionale Immunsystem Achtsame Bewegung … – fördert Entspannung – mobilisiert den Körper – fokussiert den Geist – bringt Energie zum Fließen – löst Blockaden – körperlich wie mental Entspannungsverfahren: Finden Sie Ihren eigenen Zugang Es muss nicht gleich OM im Lotussitz sein – Entspannung ist so vielfältig wie die Menschen selbst. Erfahrung zeigt: Fast jeder findet früher oder später „sein“ oder „ihr“ Verfahren . **Mein Tipp: Probieren Sie aus – und bleiben Sie ein paar Mal dran, bevor Sie urteilen. Mögliche Verfahren sind z. B.: Selbsthypnose Yoga Nidra Progressive Muskelentspannung (PMR) Body Scan Autogenes Training Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über bewährte Entspannungsverfahren: Diese Übersicht zeigt, wie vielfältig Entspannungsverfahren sein können – und wie unterschiedlich Wege aussehen dürfen, um mehr Ruhe in Körper und Kopf zu bringen. Was sie verbindet: Entspannungsreaktionen wirken – kurzfristig und langfristig So unterschiedlich die Methoden auch wirken – die Ergebnisse sind vergleichbar . Entspannung wirkt auf den Körper wie ein inneres Umschalten. Kurzfristige Effekte: – körperliche Entspannung – Beruhigung des Nervensystems – psychische Erleichterung Langfristige Effekte: – Abnahme der Stressreaktionsbereitschaft – Regulation des vegetativen Nervensystems – Aufbau einer stabilen Entspannungsreaktion durch Übung (konditionierter Reflex) Meditation bei Stress und Überlastung Auch Meditation ist ein wirkungsvolles Tool zur Stressbewältigung. Durch die Fokussierung auf den Atem und das Loslassen belastender Gedanken … – beruhigt sich das Nervensystem – sinkt der Cortisolspiegel – steigen Glückshormone wie Serotonin und Endorphine Regelmäßige Meditation stärkt nicht nur Ihre innere Balance, sondern auch Ihre Widerstandskraft gegenüber künftigen Belastungen. Fazit: Was macht Stress mit dem Körper – und was Sie für sich tun können „Tu deinem Leib des Öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ Teresa von Ávila Stress ist nicht (nur) Kopfsache – er ist körperlich spürbar. Und deshalb lohnt es sich, auch über den Körper in die Regulation zu kommen. 🧡 Sorge für dich. Mit Bewegung, Ruhe, gesunder Ernährung, bewusstem Denken und ehrlicher Selbstfürsorge . Sie möchten Ihr Stresslevel auf körperlicher und mentaler Ebene nachhaltig senken? Dann lade ich Sie herzlich ein zum kostenfreien Vorgespräch . Wir schauen gemeinsam, was Sie aktuell belastet – und wie Sie in kleinen Schritten zurück zu innerer Ruhe, Klarheit und Selbstwirksamkeit finden. Vielleicht interessiert Sie auch: Yoga gegen Stress: Wie Yoga Ihnen hilft Ihr Leben zu entschleunigen Stressprävention: Wie Sie wieder mehr Luft zum Atmen finden Stress und Burnout am Arbeitsplatz - ein modernes Problem Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress Quellen & Inspiration: Kursunterlagen TEK Trainer Ausbildung - Training emotionaler Kompetenzen, nach Prof. Dr. M. Berking www.soham-psychologische-beratung.de
- Resilienz stärken: 4 Tipps für Ihren Alltag
Resilienz stärken: Herausforderungen und Krisen des Lebens besser meistern Resilienz stärken: Mit mehr Resilienz selbstbewusster und gelassener durchs Leben schreiten Resilienz stärken - was ist Resilienz? Mit Resilienz wird die psychische Widerstandskraft eines Menschen bezeichnet, mit der er schwierige Lebenssituationen meistert. So individuell wie wir Menschen sind, so individuell ist auch unsere Resilienz ausgeprägt. Vielleicht kennen Sie Menschen, die im Verlauf ihres Leben eine Reihe von "Tiefschlägen" wegstecken mussten und wundern Sie sich, wie gut ihnen das gelungen ist? Und dann wieder gibt es Menschen, die erholen sich einfach nicht mehr (ausreichend), wenn das Schicksal zugeschlagen hat. Nicht bei jedem Menschen ist Resilienz gleich stark ausgeprägt. Menschen mit einer ausgeprägten Resilienz fällt es leichter Krisen wegzustecken und ihr Leben danach (ähnlich) wie zuvor weiterzuführen. Sie sind eben resilienter! Verzagen Sie nicht. Die eigenen Resilienz stärken ist möglich. Tipps, wie Sie Ihre persönliche Fähigkeit der Resilienz stärken können, möchte ich Ihnen in diesem Beitrag aufzeigen. Weiterführende Informationen zum Thema Resilienz, der seelischen Widerstandsfähigkeit, finden Sie hier: Resilienz stärken: Einfache Tipps für Ihren Alltag Ein starkes soziales Netz gibt Halt Wir Menschen, egal ob introvertiert oder extrovertiert, sind soziale Wesen . Gemeinschaft gibt uns Halt und Sicherheit. Diese Bedürfnisse sind ganz tief in uns angelegt. Wenn Sie Ihre Resilienz stärken möchten, dann ist mein erster Tipp: Schließen Sie sich einer Gemeinschaft an – sei es in der Nachbarschaft, in der Familie, unter Gleichgesinnten oder in einer Sportgruppe. Finden Sie eine Aktivität , die Ihnen Freude bereitet, und überlegen Sie, wie Sie einen wertvollen Beitrag leisten können. So nähren Sie Ihr Bedürfnis nach Verbundenheit und fördern auch Ihr Wohlbefinden. Resilienz stärken durch achtsame Selbstwahrnehmung Selbstwahrnehmung bedeutet, bewusst wahrzunehmen , was in uns geschieht . Sie hilft, Gefühle , Gedanken und körperliche Empfindungen besser zu verstehen und darauf angemessen und bewusst zu reagieren . Verbessern Sie Ihre Selbstwahrnehmung – Meditation kann dabei eine wertvolle Unterstützung sein. Hier einige Impulse für Fragen, die Ihnen helfen Ihre Selbstwahrnehmung zu fördern: Was nehme ich in mir wahr? Gibt es bestimmte Gerüche, Geräusche, oder spüre ich Wärme oder Kälte? Wie fühlt sich mein Körper an? Gibt es vielleicht eine Stelle, die schmerzt oder sich besonders anfühlt? Was spüre ich in meiner linken Hand, im rechten Knie, etc. Welche Gedanken bewegen mich gerade? Welche Gefühle sind in diesem Moment präsent? Resilienz stärken durch den Aufbau von Selbstregulationsfähigkeiten Die Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen und ins Gleichgewicht zu bringen , ist ein wichtiger Baustein für innere Stärke und Gelassenheit . Resilienz stärken geht also kaum ohne achtsames Training der Selbstregulationsfähigkeit . Hier sind einige einfache Übungen aus der Psychologie, die Ihnen dabei helfen können: Lassen Sie zum Beispiel Ihren Blick sanft über die Umgebung schweifen und nehmen Sie alle Details ganz genau wahr. Seufzen Sie und strecken Sie Ihren Körper. Rollen Sie dabei Ihre Gelenke und lockern Sie sie, indem Sie Ihre Beine und Arme leicht hin und her pendeln lassen. Sie können auch Ihren Körper abklopfen oder massieren. Bewegungen, welche die Körpermitte kreuzen, sind ebenfalls hilfreich z. B. rechts-links-Übungen, Überkreuzklopfen mit den Händen auf das jeweils andere Knie etc. Visualisieren Sie einen Ort, an dem Sie sich sicher, wohlig und frei fühlen. Resilienz stärken - mentale Ausrichtung auf das Positive Wie wir denken , beeinflusst , wie wir uns fühlen und damit auch, wie wir handeln . Eine positive Grundhaltung hilft dabei, das Leben bewusster zu genießen und Herausforderungen gut zu bewältigen . Unser Gehirn ist schnell und gut darin Negatives zu suchen und zu finden. Nur so konnten wir über die vielen Jahrtausende überleben. Studien aus der allgemeinen und der positiven Psychologie konnten gut belegen, dass wir unser Gehirn aber recht schnell umerziehen können. Wir können lernen den Fokus zu erweitern und uns bewusst auf Positives ausrichten. Bauen Sie die folgenden Impulse in Ihren Alltag ein, sie werden überrascht sein, wie wirkungsvoll und kraftvoll sie sind: • Positive Momente bewusst nacherleben: Nehmen Sie sich Zeit , schöne Erlebnisse oder kleine Erfolge des Tages in Gedanken Revue passieren zu lassen. Erinnern Sie sich an die Details – was haben Sie gesehen, gehört oder gefühlt? Diese Übung verstärkt das gute Gefühl und richtet Ihren Fokus auf das, was Ihnen guttut bzw. erfüllt. • Dankbarkeit zeigen: Machen Sie es sich zur Gewohnheit, Dinge zu benennen , für die Sie dankbar sind – sei es ein Lächeln, ein freundliches Gespräch oder ein Moment der Ruhe. So gelingt es leichter, die positiven Aspekte im Alltag zu erkennen und zu fördern. Resilienz stärken - Unterstützung macht es einfacher Schwierige Zeiten gehören zum Leben – sie treffen jeden von uns. Doch indem wir in ruhigeren Phasen bewusst daran arbeiten und unsere Resilienz stärken , können wir uns besser auf herausfordernde Situationen und Krisen vorbereiten . Diese innere Widerstandskraft hilft uns, auch in anspruchsvollen Momenten gelassen zu bleiben und vertrauensvoll nach vorn zu schauen. Stellen Sie sich vor, wie viel Leichtigkeit und Ruhe in Ihrem Leben möglich wären, wenn Sie Ihre Resilienz stärken. Wäre es nicht wohltuend, Herausforderungen mit mehr Zuversicht zu begegnen und auf die Unterstützung Ihres sozialen Umfeldes bauen zu können? Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten. Vereinbaren Sie gleich heute ein kostenfreies Vorgespräch und entdecken Sie, wie Sie Ihre Resilienz stärken und damit Ihr Leben bereichern können. Vielleicht interessiert Sie auch: Teufelskreis der Depression: Die Abwärtsspirale verstehen Die 7 Säulen der Resilienz: Schlüssel zu mehr Balance Bewältigung von Krisen: Wege zurück ins innere Gleichgewicht Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress www.soham-psychologische-beratung.de
- Wege aus der Einsamkeit
Sie sind nicht allein! Es gibt Wege aus der Einsamkeit! Wege aus der Einsamkeit - ist es das was Sie suchen? Vielleicht haben Sie gerade jetzt ein plötzliches Gefühl der Einsamkeit und Leere? Vielleicht haben Sie im Netz oder in Themenheften darüber gelesen? Vielleicht fragen Sie sich: Gibt es Wege aus der Einsamkeit? Wie Einsamkeit überwinden? Oder Sie überlegen: Kann man sich mit der Einsamkeit abfinden? Das Wichtigste gleich zu Beginn: Sie sind nicht allein und es gibt Wege aus der Einsamkeit! Einsamkeit in Deutschland? Gibt es die? Ein klares "ja!". Und das tatsächlich in allen Generationen hinweg. Einsamkeit betrifft Senioren die zuhause oder im Altenheimen leben, Frauen und Männer verschiedenen Alters und dies ist meiner Ansicht nach ein großes Warnsignal für unsere Gemeinschaft. Immer mehr Menschen in Deutschland fühlen sich einsam. Im Jahr 2017 fühlten sich 9,2 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen im Alter zwischen 45 und 84 einsam (Deutsches Zentrum für Altersfragen). Im Zeitraum von 2011 bis 2017 ist die Einsamkeitsquote in der genannten Altersklasse um 15 Prozent gestiegen. Probleme mit Einsamkeit haben bereits Teenager zwischen dem 11 und 17 Lebensjahr, was auch in dieser Alterskategorie durch Corona und die entsprechenden Beschränkungen noch einmal verschärft wurde und den Weg aus der Einsamkeit erschwert hat. Einsamkeit macht krank Wege aus der Einsamkeit zu finden ist wichtig, denn Einsamkeit macht krank . Wissenschaftliche Studien konnten belegen, dass insbesondere soziale Isolation das Auftreten und den Verlauf chronischer Erkrankungen ungünstig beeinflussen. So zeigen sich etwa Zusammenhänge für Bluthochdruck oder psychische Erkrankungen und Demenz oder ein geschwächtes Immunsystem . Meine Erfahrungen bestätigen dies ebenso. Einsamkeit erfährt oft eine Tabuisierung , ist nicht selten mit Scham , Trauer oder Enttäuschung verknüpft und kaum einer - von der Teilnahme an speziellen Gesprächsrunden abgesehen - spricht über diese Erfahrungen. Dabei hilft gerade die Ent-Tabuisierung Wege aus der Einsamkeit zu finden! Einsame Menschen schlafen schlechter , ernähren sich ungesünder, gehen weniger großen und kleinen Aktivitäten nach und bewegen sich insgesamt weniger. Einsame Personen haben Suizidgedanken und sterben früher . Einsamkeit ist keine psychische Störung im pathologischen Sinn, sie kann aber eine solche auslösen oder verstärken. Vertrauensvolle Beziehungen, positive Lebensumstände, Aktivitäten und persönliche Projekte tragen deutlich zur psychischen Stabilität bei, beeinflussen insgesamt das Wohlbefinden auf positive Weise und unterstützen langfristig ein erfülltes Leben . Warum dieser Beitrag? Immer wieder ist Einsamkeit ein Thema in der psychologischen Beratung . Befreundet und vernetzt über Facbook, Youtube, Instagram und LinkedIn und doch sind viele schlicht allein oder fühlen sich einsam . Dieser Beitrag soll Ihnen helfen, Einsamkeit zu verstehen und Ihnen 3 Tipps für Wege aus der Einsamkeit anbieten: Wege aus der Einsamkeit: Einsamkeit vs Alleinsein Macht Einsamkeit krank? Welche Einsamkeit macht krank? Sich einsam fühlen Zusammenhang von psychischen Erkrankungen und Einsamkeit Wie entsteht chronische Einsamkeit? Welche Faktoren begünstigen emotionale Einsamkeit und Isolation? Typische Gedanken bei Einsamkeit Wege aus der Einsamkeit brauchen Strategien Wie Einsamkeit entsteht Wege aus der Einsamkeit: 3 Tipps Wege aus der Einsamkeit - meine Fazit Wege aus der Einsamkeit: Einsamkeit vs Alleinsein Einsamkeit wird oft mit Alleinsein verwechselt. Dabei gibt es da einen Unterschied, der im Verlauf des Beitrags deutlich werden wird. Grundsätzlich kann eine Person die Einsamkeit oder Zurückgezogenheit aktiv suchen, zum Beispiel in einem Kloster, um seine Persönlichkeit zu entwickeln und spirituell zu wachsen. Allein sein bedeutet nicht gleichzeitig auch einsam zu sein. Wer allein ist, sucht nicht zwangsläufig Wege aus der Einsamkeit. Die Angst vor Vereinsamung und Einsamkeit ist hier ein großer Faktor in Richtung Krankheit Macht Einsamkeit krank? Welche Einsamkeit macht krank? innere Leere das Gefühl überflüssig und ungeliebt zu sein sich allein gelassen fühlen sich schämen Trauer oder Verlust spüren - ohne das Gefühl unterstützt zu sein niemanden zu haben, der einen wertschätzt das Fehlen eines "Gesellen", dem man bedingungslos vertrauen kann Niemanden zu haben, mit dem man über wichtige Dinge sprechen kann keine wirklich bedeutsame Bezugsperson zu haben Sich einsam fühlen Einsamkeitsgefühle können auch auftreten, obwohl wir von Menschen umgeben sind, obwohl unser Leben von außen betrachtet nicht den Anschein von Einsamkeit vermitteln. So gibt es: Einsamkeit in der Ehe Einsamkeit, obwohl ein Netz an Freunden besteht Einsamkeit trotz Beruf (und guter Erfolge und Leistungen im Job) Einsamkeit, auch wenn Sie sympathisch gefunden werden, von vielen gemocht werden Einsamkeit ist keine Frage des Alters Einsamkeit trotz Mann, Frau, Familie, Kindern, Eltern, etc. Einsamkeit, auch wenn wir uns in Gesellschaft befinden (z.B. Vereine o.ä.) Zusammenhang von psychischen Erkrankungen und Einsamkeit Wie oben bereits ausgeführt, ist Einsamkeit keine psychische Störung. Allerdings kann Einsamkeit psychische Störungen auslösen oder verstärken. Zudem ist es ganz häufig so, dass psychisch Kranke oft einsam sind. Wir Menschen sind soziale Wesen . Wir brauchen andere, nur so konnten wir überleben, wachen und nur so bleiben wir langfristig stark und mental gesund . So liegt das Gegenteil von Einsamkeit auf der Hand: das Eingebundensein in eine menschliche Gemeinschaft, in vertrauensvolle Beziehungen. All das trägt erheblich zu psychischer Stabilität bei und ggf. zur Gesundung. Ungeachtet dessen, ist es für das persönliche Wachstum und die Lebensfreude wichtig ein stabiles Umfeld zu haben. Damit meine ich nicht ein endlose Liste an Freunden, sondern wenige, wirklich tiefe und verlässliche Verbindungen. Wie entsteht chronische Einsamkeit? Momentane, vorübergehende Einsamkeit Der erste Schritt ist häufig nur ein kurzes Gefühl der Einsamkeit. Zum Beispiel aufgrund von äußeren Umständen wie ein Umzug in eine andere Stadt, ein Todesfall, eine Trennung, eine negative Erfahrung oder ein persönliche Krise. Ausgelöst durch ein solches Ereignis, können wir von dem Kontakt zu vertrauten Personen abgeschnitten sein, oder bewusst einen Rückzug herbeigeführt haben (Scham, Trauer, Enttäuschung). Diese Phase ist absolut nicht problematisch. Ganz im Gegenteil. Der Rückzug ist im ersten Schritt Selbstfürsorge . Er hilft sich zu sortieren, sich neu auszurichten, Dinge zu "verdauen" oder einfach nur mal zur Ruhe zu kommen. Es ist eine Phase die die Veränderung im Leben einläutet. Langsamer Rückzug - das Warnsignal Die Einsamkeit wird zu unserem dauernden Begleiter . Bedingt durch den temporären Rückzug nimmt die Fähigkeit uns mit anderen zu unterhalten stetig ab , wir werden träge im sozialen Umgang und verlieren die Lust an Aktivitäten oder generell in Kontakt zu treten. Chronische Einsamkeit - was Einsamkeit aus Menschen macht Die chronische Einsamkeit ist wie eine Spirale mit sich gegenseitig bedingenden Faktoren . Wenn die Einsamkeitsgefühle über Monate (oder gar Jahre) andauern versteinern wir inne rlich und äußerliche . Wir werden immer unsicherer im Umgang mit anderen, wir "verlernen" regelrecht in Kontakt zu treten und diesen aufrecht zu erhalten. Es fällt uns zunehmend schwer Anerkennung anzunehmen und zu geben. Andere wissen nicht, was sie mit uns anfangen sollen. Wir sind wortkarg bis hin zu unfreundlich . Wir fühlen uns unattraktiv und abgelehnt und verlieren zunehmend das Vertrauen in unsere Fähigkeiten. Wir ziehen uns immer weiter zurück, kapseln uns ab und werden immer noch weiter abweisender und gereizter. Wege aus der Einsamkeit: Was macht Sie einsam? Welche Faktoren begünstigen emotionale Einsamkeit und Isolation? Es gibt innere Ursachen und äußere Faktoren -> Auslöser Schwierigkeiten beim Aufbau und der Aufrechterhaltung zwischenmenschlicher Beziehungen Umzüge und hohe berufliche Mobilität Trennung/Scheidung Verlust eines Partners oder einer anderen bedeutenden Person durch Tod Fokussierung auf berufliche Projekte und beruflichen Erfolg - oft verbunden mit hoher Leistungserwartung Smartphones, Google/Netz, soziale Medien, Youtube, WhatsApp, etc. Berufstätige Eltern haben wenig Zeit soziale Kommunikation und Interaktion mit ihren Kindern zu trainieren und ihnen die Bedeutung entsprechend zu vermitteln Rückgang von Ehrenamt und Vereinstätigkeiten mangelnde Selbstliebe ("wenn ich mich selbst nicht liebe, warum sollen es die anderen tun?") Vorurtele und Stigmatisierung, z.B. bei behinderten, psychisch Kranken oder Außenseitern Gene und das Lernen von Bezugspersonen Etwas 50 Prozent der Neigung zur Einsamkeit sind angeboren , etwa weitere 50 Prozent sind erworben - also erlernt. Wobei dieser Fakt noch nicht zwangsläufig zu Einsamkeit führt. Die angeborene Vulnerabilität allerdings kann bestimmte einsam machende Denk- und Verhaltensweisen verstärken . Wege aus der Einsamkeit TIPP aus der Praxis: + Gemeinsam mit einem psychologischen Berate r oder Therapeut können Sie als Betroffener lernen, verstärkenden und auslösende Faktoren zu identifizieren und diese dann sukzessive zu vermeiden. + Das Erlernen und Auffrischen von sozialen Fertigkeiten kann ebenfalls ein Thema von Therapie und Beratung sein und kann schrittweise Sicherheit (zurück) bringen. + Gesprächsgruppen, Gesprächsrunden, Veranstaltungen im Altenheim oder z.B. im Rahmen des Weltseniorentages (-> viele Veranstaltungen dieser Art sind kostenfrei) Persönlichkeit Es ist umstritten, ob die Neigung zu Einsamkeit als Persönlichkeitsmerkmal aufgefasst werden kann. Betroffene weisen aber häufig charakteristische Gemeinsamkeiten auf: Misstrauen, Zynismus, Aggressivität gegenüber Mitmenschen negative Selbstbewertung und Erwartung von Zurückweisung durch andere Schüchternheit, Pessimismus verminderter Selbstwert Unbeholfenheit in sozialen Situationen, was dann wieder rum dazu führt, dass andere sie genervt zurückweisen Wege aus der Einsamkeit TIPP aus der Praxis: + Wahrnehmung und Wirkung des Verhaltens gezielt hinterfragen und überprüfen + Arbeit am Selbstwertgefühl + Arbeit an Selbstreflexion, Selbsterkenntnis und Persönlichkeit + Maßnahmen und Etappenziele für mehr Verbundenheit und Zugehörigkeit mit anderen Menschen zu schaffen Begleitende Kognition Einsamkeit als eine Folge der negativen Deutung des Alleinseins ist oft eine Kombination mit mit Übersensibilität für soziale Beziehungen Der kognitive Fokus ist oft auf den negativen Aspekten , während positive Aspekte ausgeblendet werden. So sehnt sich der Single oft nach einer Beziehung mit einem Menschen, einem gemeinsamen Leben in Zweisamkeit. Vergessen wird dabei recht häufig, dass das allein leben auch Freiheiten und Selbstbestimmung bringt, die in einer Paarbeziehung häufig Kompromisse erfordern. Wege aus der Einsamkeit TIPP aus der Praxis: + Abgleich dysfunktionale Kognition mit Realität und entsprechende Anpassung -> positives Interagieren mit anderen ist möglich + Re-Framing: Alleinsein als Chance auf Entwicklung und Wachstumsmöglichkeit Umfeld Das Umfeld ist ebenfalls von Bedeutung. So haben einsame Menschen häufig mit einsamen Menschen zu tun. Wenn ein "nicht-einsamer-Mensch" hingegen mit einem einsamen Menschen zusammentrifft, so wird er oft selbst einsamer. Wege aus der Einsamkeit TIPP aus der Praxis: + "Lernen am Modell": Nehmen Sie sich "nicht-einsame-Menschen" als Vorbild und schauen Sie sich ab, wie es gehen kann Äußere Hindernisse und Beschränkungen Räumliche Abgeschiedenheit, mangelnde Mobilität und Krankheiten können große Hindernisse darstellen. Wege aus der Einsamkeit TIPP aus der Praxis: + Notfalls hilft ein Umzug in eine verkehrsgünstigere Lage + Moderne Technologien (Smartphones, Google, etc.) haben seit Corona die soziale Interaktion deutlich verbessert. Der Anfang mag beschwerlich sein, aber es ist möglich und leichter als Sie denken. Typische Gedanken bei Einsamkeit Im Folgenden habe ich einige typische Gedanken zusammengetragen. Die Liste ist weder vollständig noch muss sie für Sie zutreffend sein. Mir begegnen diese Aussagen häufig in der Praxis. Ihnen soll diese Liste zeigen, dass Ihre Gedanken nicht ungewöhnlich oder schräg sind: "niemand interessiert sich für mich" "ich bin langweilig und für Andere uninteressant" "alles ist sinnlos und leer" "alle genießen das Leben und ich bin hier ganz allein" "niemand versteht mich" "ich empfinde große Scham für meine Einsamkeit" "einsame Menschen sind unfähig/kaputt/langweilig..." "ich bin falsch und keiner will etwas mit mir zu tun haben" Wege aus der Einsamkeit brauchen Strategien überprüfen Sie Ihre Gedanken über andere und soziale Beziehungen üben Sie positive Gedanken und Verhaltensweisen arbeiten Sie an Ihren sozialen Fertigkeiten , an Ihren sozialen Ängsten und Ihrem Selbstwert schaffen Sie sich schrittweise die Voraussetzungen für Kontakte und Begegnungen - VHS-Kurse, Vereine, Projekte, Fortbildungen, Ehrenamt, Freizeitaktivitäten wie Wanderungen o.ä. holen Sie sich Hilfe - Sie müssen da nicht allein durch! Wie Einsamkeit entsteht Wenn Sie gerade Wege aus der Einsamkeit suchen, sind Sie vielleicht auch verwundert: Wieso fühlen sich manche Menschen oft oder ständig einsam und andere hingegen nie ? Der Grund wird im Zusammenspiel von inneren Ursachen und äußeren Auslösern gesehen. Innere Ursachen Unter inneren Ursachen werden Überzeugungen und Einstellungen subsummiert, die Einsamkeit begünstigen . Typisch hierfür sind beispielsweise folgende Überzeugungen: "Ich brauche einen Partner um glücklich zu sein" "Alleine machen viele Dinge einfach keinen Spaß!" "Wenn mich jemand nicht mag, dann ist mit mir irgendwas falsch!" "Das Leben ist sinnlos ohne Partner und Freunde" Äußere Auslöser Mögliche äußere Auslöser können zum Beispiel sein: Trennung/Verlust von einem Partner Kinder verlassen das Haus Remote Arbeit verhindert soziale Interaktion im Büro mit Kollegen Extreme Schüchternheit, niedriger Selbstwert Perfektionismus: hohe Erwartungen an sich und andere Wenn innere Ursachen und äußere Auslöser zusammen kommen kann es zu einem Gefühl der Einsamkeit kommen. Demzufolge gibt es auch zwei Möglichkeiten auf dem Wege aus der Einsamkeit: arbeiten an der inneren Einstellung , oder die äußeren Umstände aktiv beeinflussen, dass Sie sich nicht mehr einsam fühlen -> eine Kombination aus beidem , weil die Methoden sich gegenseitig unterstützen und eine Kombination am nachhaltigsten und stabilsten ist, wäre die beste Vorgehensweise. Auch hier gilt: Sich Hilfe von außen holen ist keine Schande. Ganz im Gegenteil! Aktiv Strategien gegen die Einsamkeit zu entwickeln gibt Ihnen Kraft und langfristig eine perspektive aus dem beklemmenden Gefühl des einsam seins. Wege aus der Einsamkeit 3 Tipps: Wege aus der Einsamkeit 1. Tipp - Was denke ich eigentlich? Akzeptanz ist fast immer der erste Schritt in Richtung nachhaltiger Veränderung. Daher gilt: Akzeptieren Sie erstmal, dass Sie im Moment einsam sind. Akzeptieren heißt nicht, sich Ihrem Schicksal ergeben, Sie arbeiten dran und es wird besser werden. Wege aus der Einsamkeit: Reflektieren Sie schriftlich Um Wege aus der Einsamkeit und Strategien gegen Ihre Einsamkeit zu finden, ist es zunächst hilfreich herauszufinden, woher die Einsamkeit kommt und was im Moment der Einsamkeit in Ihrem Kopf vorgeht . Für die Übung ist es unbedingt wichtig, dass Sie schriftlich arbeiten. Zum einen schafft das Klarheit, zum anderen hören dadurch die Gedanken auf zu kreisen. Nehmen Sie Zettel und Stift und reflektieren Sie Ihre Gedanken - notieren Sie im Moment der Einsamkeit die Antwort auf: "Welche Gedanken denke ich, wenn ich mich einsam fühle" Welche Gedanken haben Sie aufgeschrieben? Woher kennen Sie diese Gedanken? Gibt es einen bestimmten Auslöser damit sie genau das denken? Wie könnten andere, funktionalere Gedanken lauten? Wege aus der Einsamkeit 2. Tipp - Mit mir selbst verbunden sein Bevor Sie sich mit anderen wirklich und echt Verbindung herstellen können, ist es unumgänglich sich mit sich selbst verbunden zu fühlen . Das Gefühl der Einsamkeit entsteht in uns selbst. Niemand anders ist verantwortlich, wenn wenn sie sich einsam fühlen. Sie allein haben hier die Verantwortung und damit auch die große Chance für sich selbst Wege aus aus der Einsamkeit zu finden. Yoga Durch Meditation und Yoga gelingt es sehr gut, die Verbindung zu sich wieder aufzunehmen und zu intensivieren . Yoga verbindet Bewegung mit Atmung. Schult die Achtsamkeit und bringt uns in den aktuellen Moment. Wir erleben durch Yoga unseren Körper und seine Bewegungen bewusst und r egulieren gleichzeitig Hormone, Stress und bringen unsere Gedanken zur Ruhe. Yoga ist für jeden Körper geeignet. Sie müssen nicht sportlich oder ehrgeizig sein. Die Yoga-Übungen passen sich Ihrem Körper an und alle Leistungsgedanken können in den Hintergrund treten. Anmerkung: Wenn Sie sich ein kleines Yoga-Studio suchen, dann kommen Sie ganz langsam mit anderen Menschen in Kontakt und haben darüber die Möglichkeit erste Wege aus der Einsamkeit zu gehen. Wege aus der Einsamkeit Tipp aus der Praxis: Meditationsübung für Einsteiger Setzen Sie sich aufrecht im Schneidersitz oder auf einen Stuhl Die Schultern sind entspannt, der Rücken gerade Ihr Kopf ist wie an einer gedachten Schnur von der Krone des Kopfes zum Himmel aufgerichtet Die Arme ruhen entspannt auf den Oberschenkeln Bringen Sie die Aufmerksamkeit in den Bauchraum Atmen Sie in den Bauch und verfolgen Sie, wie sich die Bauchdecke dabei sanft nach außen wölbt Halten Sie den Atem kurz an, ohne sich zu verspannen oder zu verkrampfen Atmen Sie dann langsam und vollständig aus, wobei sie verfolgen, wie die Bauchdecke bei der Ausatmung nach innen sinkt Achten Sie auf die Atempause am Ende der Ausatmung Beginnen Sie von vorne Wiederholen Sie den Vorgang mehrere Male und üben Sie regelmäßig. Wenn es am Anfang nicht klappt, dann ist das ganz normal. Mit jeder Übung wird es besser und es wird Ihnen immer leichter fallen. ** Meditation und Yoga ist nie als Wettbewerb zu verstehen ** lassen Sie sich Zeit und runden Sie Ihre Übungen mit einem kleinen Moment der Stille ab ** Wege aus der Einsamkeit 3. Tipp - Tiefe Verbindungen zu anderen Menschen aufbauen Vielleicht kennen Sie das Gefühl, Sie sind in einer Gruppe von Menschen oder sogar wegen Ihrer Arbeit ständig von Personen umgeben. Trotzdem fühlen sie sich einsam und getrennt von den anderen. Wieso ist das so? Es geht nicht darum, wie viele Menschen wir treffen, sondern wie tief die Beziehungen zu diesen sind und welche Verbindung wir zum anderen haben. Daher empfehle ich oft sich darauf zu konzentrieren echte und tiefe Verbindungen zu anderen aufzubauen. Sie können dies erreichen, indem Sie sich anderen öffnen und Ihre Verletzlichkeit zeigen . Das Leben ist keine Wettbewerb, es läuft nicht immer alles rund. Wir haben alle unsere Hürden und Herausforderungen im Leben. Das hatten schon die Generationen vor uns. Enttäuschung kann zum Alter gehören - Scham oder Tabuisierung nicht. Gehen Sie auf Menschen zu und zeigen Sie sich so wie Sie sind. Sie sind ok! Erlauben Sie sich Ihre Verletzlichkeit zu zeigen, auch wenn die Gefahr der Zurückweisung oder Enttäuschung besteht. Wege aus der Einsamkeit 3. Tipp - Tiefe Verbindungen zu anderen Menschen aufbauen ** Smaltalk ade: Erzählen Sie von sich. Fragen Sie Ihren Gegenüber, wenn Sie etwas wirklich interessiert. Jeder erzählt gern von sich. ** Erzählen Sie von sich selbst: öffnen Sie sich für andere. Zeigen Sie sich echt und ungekünstelt ** Lernen Sie richtig zu zuhören und stellen Sie Fragen um den anderen noch besser zu verstehen Wege aus der Einsamkeit - mein Fazit Fühlen Sie sich einsam und leer. Suchen Sie Wege aus der Einsamkeit? Überlegen Sie vielleicht gerade, wie Sie Ihre ganz persönlichen inneren und äußeren Auslöser für Ihre Situation finden und bearbeiten können? Einsamkeit kann Ihr Lebensgefühl dramatisch einschränken . Sie kann sich chronifizieren, krank machen und reduziert nachweislich die Lebenserwartung. Die Arbeit an den Ursachen für Ihre Einsamkeit kann kurzfristig kleine Schritte in die richtige Richtung ermöglichen. Für weitere Impulse oder Unterstützung ist psychologische Beratung online hilfreich. Sie müssen da nicht allein durch! Lassen Sie uns gemeinsam für Sie Wege aus der Einsamkeit suchen. Vielleicht interessiert Sie auch: D ie 5 Sprachen der Liebe: Ihr Wegweiser für eine erfüllte Partnerschaft Emotionsregulation: Wenn Emotionen Sie ausbremsen Gefühle verstehen – und schwierige Emotionen als Kraftquelle nutzen Quellen & Inspirationen: https://www.aerzteblatt.de/archiv/208203/Gesellschaft-Einsamkeit-nimmt-zu Kinnert, D. (2021). Die neue Einsamkeit. Gesundheitswesen, 83 774-776 Krämerer, A. (2009). Psychotherapeutische Schätze. 2. 125 weitere praktische Übungen, Methoden und Herausforderungen. S. Fliegel (Ed.) Dgvt-Verlag www.soham-psychologische-beratung.de












