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  • Selbstwertgefühl steigern: So gelingt es ohne Selbstoptimierungswahn

    Selbstwertgefühl steigern: Darum lohnt es sich wirklich Selbstwert gefühl steigern  – das klingt nach einem klaren Ziel. Und gleichzeitig nach einem stillen Wunsch, den viele lange mit sich herumtragen. Weil sie sich oft nicht gut genug  fühlen. Weil sie sich vergleichen – und dabei verlieren. Weil sie funktionieren, leisten, stark sind – aber innerlich das Gefühl bleibt: Ich reiche nicht. Also lesen sie Bücher, besuchen Kurse, arbeiten mit Affirmationen, setzen sich ehrgeizige Ziele. Und trotzdem ändert sich wenig. Weil das Gefühl bleibt. Warum ist das so? Weil Selbstwert kein Projekt ist. Sondern eine Beziehung – zu sich selbst. Und diese Beziehung beginnt nicht im Kopf. Echter Selbstwert entsteht nicht durch Leistung. Sondern durch Verbindung : Zur eigenen Geschichte. Zu den eigenen Grenzen. Und zu diesem inneren Wissen: Ich bin wertvoll. Punkt. Was das bedeutet? Nicht, dass alles leicht wird. Aber dass Sie aufhören können, sich selbst ständig zu überbieten. Selbstwertgefühl steigern: Echter Selbstwert entsteht durch Verbindung Selbstwertgefühl steigern: Warum es so wichtig ist Selbstwertgefühl steigern  – das ist kein Luxus. Das ist die Basis. Das Fundament, auf dem unser ganzes Leben steht. Denn wie wir über uns selbst denken , beeinflusst fast alles: Wie wir mit anderen umgehen. Wie wir mit Kritik  umgehen. Ob wir unsere Bedürfnisse überhaupt aussprechen  – oder lieber runterschlucken, um „nicht kompliziert“ zu sein. Und ob wir uns selbst noch vertrauen, wenn alles mal wackelt. Ich erinnere mich an eine Klientin, die beruflich immer wieder über ihre Grenzen ging. Nicht, weil sie es nicht besser wusste – sondern weil sie sich innerlich ständig beweisen wollte: dass sie stark ist. belastbar. professionell. Aber nie kam das Gefühl an: Ich bin okay, so wie ich bin. Erst als wir diesen inneren Antreiber sichtbar gemacht haben, konnte sie langsam beginnen, ihre Entscheidungen anders zu treffen – nicht aus Angst , sondern aus Selbstrespekt. Menschen mit einem gesunden Selbstwertgefühl : treffen klarere Entscheidungen geraten seltener in innere Konflikte erleben weniger Stress durch Perfektionismus und haben mehr Mitgefühl für sich selbst Klar: Auch ein stabiles Selbstwertgefühl schützt nicht vor den Zumutungen des Lebens. Aber es hilft, bei sich zu bleiben , wenn es schwierig wird. Und nicht gleich an sich zu zweifeln, nur weil es ruckelt. Selbstwertgefühl steigern bedeutet nicht, sich größer zu machen Selbstwertgefühl steigern  – das wird oft missverstanden. Es geht nicht darum , sich auf ein Podest zu stellen, immer souverän zu wirken oder unangreifbar zu sein. Es geht nicht darum , sich über andere zu stellen oder keine Zweifel mehr zu haben. Es geht darum, sich als Mensch wertvoll zu erleben . Auch mit Ecken. Auch mit Unsicherheiten. Auch dann, wenn gerade gar nichts glänzt. Ich erinnere mich an einen Mann in der Beratung, der jahrelang dachte, er müsste sich nur besser organisieren – dann würde dieses ständige Gefühl von „Ich bin nicht gut genug“ verschwinden. Aber es war kein Organisationsproblem. Es war eine innere Überzeugung: „Ich darf keine Schwäche zeigen.“ Die Arbeit begann nicht im Tun. Sondern im Annehmen von Fehlern und sich selbst. Denn: Selbstwert ist keine Frage von Lautstärke oder Leistung. Es ist dieses leise, kraftvolle Wissen: Ich bin genug. Genau so, wie ich bin. Und genau das macht den Unterschied, wenn man sein Selbstwertgefühl steigern  möchte – nicht durch mehr Perfektion, sondern durch mehr Echtheit. Vielleicht hilft Ihnen diese Gegenüberstellung, um es ein bisschen greifbarer zu machen: Wenn es um Selbstoptimierung geht... ... geht es bei Selbstwert um ... Leistung Akzeptanz Ziele erreichen Wert Druck Verbindung Vergleichen Verstehen Und wie gelingt es jetzt ganz praktisch, das Selbstwertgefühl zu steigern  – ohne sich selbst dabei unter Druck zu setzen ? Hier kommen ein paar Impulse, die Ihnen helfen können, sich selbst liebevoller und klarer zu begegnen. Selbstwertgefühl steigern: Drei praktische Schritte für den Alltag Selbstwertgefühl steigern beginnt nicht auf der Überholspur. Nicht mit To-do-Listen und Leistungstracking. Sondern in kleinen Momenten, in denen Sie sich selbst begegnen. Ehrlich. Freundlich. Manchmal auch ratlos. Aber da. Hier drei Wege, wie Sie ganz konkret an Ihrem inneren Fundament  arbeiten können – ohne Druck, aber mit Wirkung: 1. Nehmen Sie sich selbst ernst Das klingt banal. Ist es aber nicht. Denn viele Menschen behandeln sich selbst wie eine Nebenrolle im eigenen Leben. Sie sind für alle da – nur nicht für sich selbst. Besonders dann nicht, wenn etwas schiefläuft. Fragen Sie sich in solchen Momenten: Was denke ich über mich, wenn etwas nicht gelingt? Würde ich so mit einer Freundin sprechen? Welcher Gedanke könnte mir in diesem Moment guttun? Sich selbst ernst zu nehmen  bedeutet nicht, perfekt zu funktionieren. Es bedeutet, sich selbst wie einen wichtigen Menschen zu behandeln  – gerade dann, wenn’s holpert. 2. Erkennen Sie alte Prägungen Unser Selbstwertgefühl  ist kein spontanes Gefühl. Es ist ein Ergebnis. Ein Echo unserer Geschichte. Vielleicht kennen Sie solche inneren Sätze wie: „Ich muss leisten, um geliebt zu werden.“ „Ich darf keine Fehler machen.“ „Ich muss stark sein.“ Diese Glaubenssätze sind nicht falsch. Aber sie sind alt. Und oft nicht mehr hilfreich. ** Übung:  Schreiben Sie den Satz auf, der in Ihnen am lautesten ist. Formulieren Sie ihn dann um – in eine Version, die Freiraum statt Druck  schafft. *** Beispiel: Aus „Ich darf keine Schwäche zeigen“ wird: „Ich darf mich zeigen, wie ich bin – auch wenn ich mich unsicher fühle.“ Falls Sie merken, dass solche Sätze tiefer sitzen, könnte auch dieser Artikel spannend für Sie sein: Selbstwert stärken für mehr Lebensfreude 3. Stärken Sie Ihre innere Stimme Ihr innerer Dialog ist wie ein Dauer-Filter –was Sie sich selbst sagen, wird zur Wirklichkeit. Deshalb: Notieren Sie jeden Abend drei Dinge , die Sie gut gemacht haben – egal, wie klein sie erscheinen. Feiern Sie kleine Erfolge , statt sie runterzuspielen. Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihnen guttun – nicht mit denen, die Ihren Selbstwert vom Wind abhängig machen. Das klingt schlicht. Aber mit jedem kleinen Schritt stärken Sie die Beziehung zu sich selbst – und genau darum geht es, wenn Sie Ihr Selbstwertgefühl steigern wollen. Selbstwertgefühl steigern braucht Geduld – aber es lohnt sich Selbstwertgefühl steigern  fühlt sich selten spektakulär an. Es ist kein lauter Aha-Moment. Mehr so wie ein innerer Boden, der da ist – wenn außen alles wackelt. Es ist dieses leise, stabile Gefühl: Ich muss mich nicht beweisen. Ich darf da sein, auch wenn es gerade nicht glänzt. Ich erinnere mich an eine Frau, die mitten in einer beruflichen Krise steckte – Kündigung, Orientierungslosigkeit, Selbstzweifel. Was sie getragen hat, war nicht der perfekte Plan. Sondern die innere Überzeugung: „Ich bin nicht falsch. Ich bin gerade einfach unterwegs.“ Wenn Sie lernen, sich selbst anzunehmen, statt sich ständig zu hinterfragen , entsteht etwas Neues: Selbstfühlung. Das echte, kraftvolle Erleben von sich selbst –nicht als Projekt, sondern als Mensch. Und genau diese Verbindung zu sich selbst ist das, was bleibt, wenn alles andere ins Wanken gerät. Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Selbstwertgefühl stärken  zu wollen – ohne Selbstoptimierungsdruck, sondern mit mehr Klarheit und Selbstverbindung – begleite ich Sie gern dabei. In Ihrem Tempo. Mit Respekt für Ihre Geschichte. Und mit dem Vertrauen, dass Veränderung nicht laut sein muss, um echt zu sein. Mehr Klarheit. Mehr Selbstwert. Mehr Du. Vielleicht interessiert Sie auch: Imposter: Sie sind kein Hochstapler! Selbstbewusstsein stärken bei Jugendlichen: Tipps, die Dir wirklich helfen Mattering: Das Gefühl bedeutsam zu sein Quellen & Inspirationen: Kristin Neff: Self-Compassion – The Proven Power of Being Kind to Yourself  (2011) – Grundlagenforschung zu Selbstmitgefühl und innerer Stärke Grundlagen und Methoden der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) – Fokus auf Werteorientierung und Selbstannahme Eigene Erfahrungen aus psychologischer Beratung, Coaching und persönlicher Auseinandersetzung mit dem Thema Selbstwert www.soham-psychologische-beratung.de

  • Authentizität der Persönlichkeit: Was Master Typo 3® sichtbar macht

    Authentizität der Persönlichkeit  zeigt, wie sehr wir wirklich wir selbst sind – wenn Denken, Handeln und Wahrnehmung zusammenpassen. Manchmal wird uns das erst bewusst, wenn etwas im Außen in Bewegung gerät. Kennen Sie das auch?  Ein Gespräch, das plötzlich kippt. Ein Satz, den Sie sagen – und sofort bereuen. Eine Situation, in der Sie spüren: Irgendwie war ich gerade nicht ganz bei mir. So war es auch bei Clarissa  (Name geändert): Nach einem anstrengenden Wochenende bei ihrem Sohn, an dem viele unausgesprochene Erwartungen in der Luft lagen, kam sie sichtbar erschöpft in unsere Sitzung. Der Zeitpunkt hätte kaum passender sein können – wir wollten ohnehin ihr Professional Profiling mit Master Typo 3®  besprechen. Und plötzlich war alles, worüber wir theoretisch sprechen wollten, ganz praktisch spürbar. Was bedeutet Authentizität der Persönlichkeit?  Die Authentizität der Persönlichkeit  beschreibt, wie sehr ein Mensch in Übereinstimmung mit sich selbst lebt. Wenn Gedanken, Gefühle und Handlungen zueinander passen, entsteht innere Ruhe, Klarheit und Selbstvertrauen. Doch im Alltag – besonders unter Druck – kippt dieses Gleichgewicht leicht. Dann übernehmen alte Schutzmechanismen das Steuer: Wir versuchen zu gefallen. Wir wollen Erwartungen erfüllen. Wir vermeiden Konflikte. Wir halten Harmonie um jeden Preis aufrecht. Wir möchten unseren Wert unter Beweis stellen. Der Master Typo 3® , entwickelt von Dr. UCN Christian Hanisch, Psychologe und Gründer der European Business Academy, zeigt Tendenzen in der Verhaltenswahrscheinlichkeit  – also, wie Sie typischerweise denken, handeln und wahrgenommen werden. Er analysiert drei Ebenen: das gedankliche Verhalten (AGE) , das Handlungsverhalten (AHE)  und die Fremdwahrnehmung (AFE)  – oder einfacher gesagt: wie Sie denken, handeln und auf andere wirken . Wenn diese Ebenen stark voneinander abweichen, wird deutlich: Sie funktionieren – aber nicht unbedingt authentisch. Wichtig zur Einordnung:  Der Master Typo 3® leitet sich nicht  aus der Transaktionsanalyse ab. Er nutzt jedoch – wie andere psychologische Modelle auch – das allgemeine Prinzip , dass Menschen im Stress in frühere, kindliche Verhaltensmuster  zurückfallen (das in der Transaktionsanalyse als Kind-Ich  beschrieben wird). Im Unterschied dazu fokussiert Master Typo 3® auf die Kongruenz von Denken, Handeln und Fremdwahrnehmung  im Erwachsenen-Alltag. Master Typo 3® – vier Typologien: vernünftiger Analytiker (Klarheit), helfender Idealist (Liebe), aktiver Macher (Erfolg) und kreativer Synthetiker (Lebensfreude). Wenn Sie mehr über innere Balance und Selbstführung lesen möchten kommen Sie hier zu einem weiteren Blogbeitrag: Die vier Typologien im Master Typo 3® Der Master Typo 3®  beschreibt vier Grundtypen, die jeweils einen zentralen Wert betonen. Es sind keine Schubladen , sondern wahrscheinliche Handlungstendenzen . Jeder Mensch trägt alle vier Anteile in sich – nur unterschiedlich stark ausgeprägt. Der vernünftige Analytiker Wert:  Vernunft und Sachlichkeit Persönliches Ziel:  Als objektiv und überlegt wahrgenommen werden Grundeinstellung:  „Ich muss bewahren, was ich habe, und die Zukunft vernünftig aufbauen.“ Sinnvoller Einsatz:  Genauigkeit, Struktur Übertriebener Einsatz:  Sturheit, emotionale Distanz Der helfende Idealist Wert:  Unterstützung und Verbundenheit Persönliches Ziel:  Als zugänglicher, wertvoller Mensch gesehen werden Grundeinstellung:  „Wenn ich gewissenhaft bin und helfe, werde ich gesehen.“ Sinnvoller Einsatz:  Empathie, Hilfsbereitschaft Übertriebener Einsatz:  Aufopferung, ausgenutzt werden Der aktive Macher Wert:  Aktivität und Wirksamkeit Persönliches Ziel:  Als kompetent und tatkräftig gelten Grundeinstellung:  „Wenn ich will, dass etwas geschieht, packe ich’s an.“ Sinnvoller Einsatz:  Führung, Umsetzungskraft Übertriebener Einsatz:  Überheblichkeit, Kontrollbedarf Der kreative Synthetiker Wert:  Lebensfreude und Inspiration Persönliches Ziel:  Als originell und vielseitig wahrgenommen werden Grundeinstellung:  „Ich entdecke Neues, indem ich Bestehendes verbinde.“ Sinnvoller Einsatz:  Offenheit, Kreativität Übertriebener Einsatz:  Sprunghaftigkeit, Realitätsferne Hinweis: Diese Beschreibungen betonen Werte und Handlungstendenzen, nicht feste Eigenschaften. Authentizität der Persönlichkeit: Lebenswerte und Ziele der vier Master-Typo-3-Typologien. Clarissas Profil: Stärke im Erwachsenen-Ich – Rückzug im Stress Clarissa hat das Profiling ausgefüllt – die Auswertung dient als Grundlage unseres Gesprächs. Die folgenden Punkte sind Auszüge aus ihrem Persönlichkeitsprofil und ich habe die Erlaubnis von Clarissa diese in diesem Blogbeitrag vorzustellen . Im Erwachsenen-Ich  zeigt sich Clarissa mit einem deutlich ausgeprägten aktiven Macher : klar, strukturiert, verantwortungsbewusst, durchsetzungsfähig. Unter emotionalem Druck übernimmt jedoch der helfende Idealist : fürsorglich, ihren Wert beweisend, selbstaufopfernd. Diese innere Bewegung lässt sich im Profil deutlich erkennen. Zwischen unausgesprochenen Vorwürfen und dem Wunsch nach Frieden wird Grenzen setzen schwierig . Sie möchte vermitteln, verstehen, helfen – und verliert zeitweise den Kontakt zu sich selbst. Der Master Typo 3®  macht sichtbar: Außenwirkung ( Fremdwahrnehmung ): stark, souverän, regelnd . Innere Tendenz im Stress: Wenn ich helfe, bin ich wertvoll.  – ein altes Sicherheitsmuster. Vielleicht kennen Sie das: Sie übernehmen Verantwortung, von der Sie wissen, dass andere sie selbst tragen müssten. Das ist kein Versagen – es zeigt, dass Schutzprogramme  aus der Kindheit das Ruder übernehmen. Selbstbild, Fremdbild und Authentizität der Persönlichkeit Die Authentizität der Persönlichkeit  wird besonders dort sichtbar, wo Selbstbild und Fremdbild auseinandergehen. Viele halten sich für ruhig und kooperativ – andere erleben sie als angespannt oder kontrollierend. Diese Differenzen entstehen nicht zufällig, sondern zeigen, wie Stress die Wahrnehmung verschiebt . Clarissa erkennt: Sie möchte verstanden werden – und versteht sich selbst nicht immer. Die Auswertung zeigt, dass ihr Helfen lange eine Form der Selbstsicherung war. Heute ist sie stark genug, anders  zu handeln. Mehr über die Dynamik innerer Antreiber lesen Sie im Beitrag „ Innere Antreiber: Wie Stressverstärker Ihr Leben bestimmen “. Wenn Stress das Selbst verschiebt  Authentizität im Spiegel von Denken, Handeln und Fremdbild Der Master Typo 3®  beschreibt die Authentizität der Persönlichkeit  als Zusammenspiel von Denken , Handeln  und Fremdbild  – also: wie Sie über sich denken, wie Sie handeln und wie andere Sie wahrnehmen. Besonders spannend wird es, wenn diese Ebenen auseinanderdriften. Denn dort zeigt sich, wo alte Muster stärker sind als das bewusste Selbst . Für die eigene Entwicklung ist vor allem der Abgleich zwischen Denken und Handeln  entscheidend. Wenn Sie spüren, dass Sie etwas anderes tun, als Sie eigentlich wollen oder für richtig halten, entsteht innere Spannung – ein Hinweis darauf, dass sich Ihr System in den Stressmodus  verschiebt. Bei Clarissa  wird das deutlich: Im Erwachsenen-Ich zeigt sie eine starke, klare Macherenergie  – fokussiert, lösungsorientiert, strukturiert. Unter Stress jedoch sinken diese Anteile, während der helfende Idealist  an Einfluss gewinnt. Das System sucht Sicherheit über Anpassung und Harmonie. Authentizität geht dort verloren, wo alte Muster ans Steuer greifen und das Erwachsenen-Ich kurz auf den Beifahrersitz rutscht. Wenn Denken, Handeln und Fremdwahrnehmung wieder im Gleichklang sind, entsteht das, was der Master Typo 3® als echte Authentizität beschreibt: innere Stimmigkeit, Klarheit und Selbstführung. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag „Was macht Stress mit dem Körper?“. Wie Master Typo 3® die Selbstführung stärkt  Der Master Typo 3®  ist ein von einem Psychologen entwickeltes Profiling-Instrument , das hilft, die Authentizität der Persönlichkeit  zu erkennen. Er zeigt, wo Denken, Handeln und Fremdwahrnehmung übereinstimmen  – und wo Stress diese Balance verschiebt. Eingesetzt wird er in Beratung, Führung, Service und Vertrieb  – überall dort, wo Klarheit über das eigene Verhalten den Unterschied macht. Im Beratungskontext geht es darum, Verhalten nicht zu bewerten, sondern zu verstehen – und dadurch bewusster zu steuern. Aus diesem Verstehen können neue Handlungsstrategien  entstehen: Wege, die nicht aus alten Mustern, sondern aus Klarheit gewählt werden. Das hilft, die Authentizität der Persönlichkeit  gezielt zu entwickeln und die Selbstführung zu stärken. Mehr über den Zusammenhang von Selbstwirksamkeit, innerer Klarheit und Handlungskraft  lesen Sie im Beitrag „Selbstwirksamkeit stärkt innere Klarheit und Handlungskraft“. Außerdem interessant: Die 3Säulen der Persönlichkeitsentwicklung – Selbstveränderung, Selbstakzeptanz, Selbstkenntnis. Wie diese drei Aspekte zusammenwirken, entscheidet maßgeblich darüber, wie stimmig, klar und authentisch wir uns durchs Leben führen. Fazit: Authentizität ist kein Ideal – sie ist eine Haltung Clarissas Geschichte zeigt, dass Authentizität der Persönlichkeit  kein Zustand ist, sondern ein Weg. Es geht nicht darum, perfekt zu funktionieren, sondern ehrlich zu erkennen, wann Sie sich von sich selbst entfernen – und liebevoll dorthin zurückzufinden. Wenn Sie erfahren möchten, was Ihr persönliches Profil zeigt und wie Sie Ihre Authentizität stärken können: In meiner psychologischen Beratung biete ich das Master Typo 3® Profiling  an – als fundierte Grundlage für mehr Selbstführung und innere Klarheit. Vielleicht interessiert Sie auch: Selbstwert stärken für mehr Lebensfreude Burnout und Stress: Wenn alles zu viel wird Umgang mit Gefühlen: Was tun, wenn Emotionen überfordern? Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress Quellen & Inspirationen: Master Typo 3® Handout  (© 2011 Dr. UCN Christian Hanisch, European Business Academy).Grundlage der Abbildungen und Fachinhalte zu den vier Typologien: Der vernünftige Analytiker , der helfende Idealist , der aktive Macher  und der kreative Synthetiker . Dr. UCN Christian Hanisch , Entwickler des Master Typo 3®-Konzepts und Gründer der European Business Academy ( www.european-business-academy.de ) Ergänzende Inhalte und psychologische Einordnung basierend auf meiner beruflichen Erfahrung in der psychologischen Beratung, insbesondere zu den Themen Authentizität der Persönlichkeit , Selbstführung  und innere Klarheit . www.soham-psychologische-beratung.de

  • Emotionales Essen

    Emotionales Essen: Wenn Gefühle unser Essverhalten beeinflussen Viele Patientinnen kommen zu mir in die Praxis mit den Worten: „Mach das weg, ich will diese Heißhungerattacken nicht mehr haben!“ Ich kann das gut verstehen. In den Momenten einer Heißhungerattacke scheint der Verstand und die Kontrolle oft vollständig außer Kraft gesetzt zu sein. Langfristig kann emotionales Essen sogar zu gesundheitlichen Problemen wie Übergewicht oder Adipositas führen. Dieses „Einfach wegmachen“ ist ein komplexer Prozess, der auf Verstehen und bewusster Veränderung basiert. Es ist kein Knopfdruck, sondern eine Reise, bei der es wichtig ist, sich selbst und die eigenen Verhaltensmuster besser kennenzulernen und zu verstehen. Emotionales Essen betrifft viele Menschen Eine offizielle Studie über das emotionale Essen gibt es bislang nicht. Schätzungen der Krankenkassen gehen jedoch davon aus, dass mindestens 35% der Menschen in Deutschland von emotionalem Essen betroffen sind. Wahrscheinlich ist die Dunkelziffer noch viel höher. Was ist emotionales Essen? Emotionen sind ein natürlicher Bestandteil unseres Lebens. Sie beeinflussen, wie wir Entscheidungen treffen, wie wir uns fühlen und auch, wie und was wir essen. Emotionales Essen beschreibt ein Phänomen, bei dem man nicht primär hungrig bist, sondern aus emotionalen Gründen zum Essen greifst. Das passiert oft bei Gefühlen wie Stress, Langeweile, Traurigkeit, Einsamkeit oder Frustration. In solchen Momenten kompensieren wir diese Gefühle häufig mit fettigem, hochkalorischem Essen. Emotionales Essen – süße Ablenkung. Woran kannst Du emotionales Essen erkennen? Hier sind 5 Hinweise: 1.  Auslöser durch Stress und Druck: Du greifst auf Kohlenhydrate und Zucker zurück, wenn du Druck oder Stress verspürst, anstatt diese bewusst wahrzunehmen. ** Beispiel: Du hetzt von einem Meeting ins nächste, der Terminkalender und die To-Do liste ist voll. Um diesem Druck besser Standhalten zu können greifst du zu Schokolade oder Gummibärchen, anstatt Dich mit den Ursachen, nämlich dem Stress und Druck und dem Wunsch nach Ruhe und Entspannung auseinanderzusetzen. 2.  Verbindung zu bestimmten Lebensmitteln: In Momenten von Sehnsucht oder Einsamkeit greifst Du gern zu „Komfortnahrungsmitteln“ wie Süßigkeiten, Kuchen, Chips oder fettigen Snacks. Du kennst diese Gefühle und du weißt, dass das Essen Dir kurzfristig Trost spenden. ** Beispiel: Du sitzt Abends vor dem Fernseher und eine Szene aus dem Film lässt dich einsam und alleine fühlen. Du kennst das Gefühl sehr gut und Du du machst das was Du immer in solchen Situationen machst: Du holst das Stück Torte aus dem Kühlschrank um Dich zu trösten. 3.  Mangel an emotionaler Regulation: Es fällt Dir schwer, Deine Gefühle zu erkennen, zu akzeptieren oder angemessen damit umzugehen. Das kann dazu führen, dass Du im Essen eine Bewältigungsstrategie suchst. ** Beispiel: Bei Angst oder Unsicherheit greifst du zu Fastfood, weil Du keinen anderen Ausweg siehst und Dir dieses Essen in diesem Moment eine Art Halt und Sicherheit gibt. 4.  Gewohnheiten und Muster: Bestimmte Essgewohnheiten sind zu Ritualen geworden, die du unbewusst wiederholst. ** Beispiel: Das Stück Kuchen zum Nachmittagskaffee oder der süße Nachtisch – vielleicht hast du dieses Ritual schon in deiner Kindheit gelernt und nie hinterfragt. 5.  Kurzfristige Linderung, langfristige Folgen: Obwohl emotionales Essen kurzfristig Erleichterung bringt, kann es auf Dauer dein seelisches Wohlbefinden beeinträchtigen. ** Beispiel: Viele meiner Patienten berichten von Schuldgefühlen nach einem Essanfall, die wiederum das Verlangen nach Essen verstärken. Warum hat emotionales Essen nichts mit mangelnder Willenskraft zu tun? Kennst Du den Gedanken: „Wenn ich nur stark genug wäre, dann könnte ich das einfach ändern!”? Wenn das einer Deiner Überzeugungen ist, dann bist Du nicht alleine. Viele Menschen glauben, dass sie nur „willensstark“ sein müssten, um ihr Essverhalten zu ändern. Doch das ist ein Irrtum. Emotionales Essen ist kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Disziplin. Es sind vielmehr tief verwurzelte Muster, die oft schon in der Kindheit entstanden sind und im Unterbewusstsein tief verankert sind. Wiederholte Verhaltensweisen Diese Essmuster entstehen durch wiederholte Verhaltensweisen, die uns kurzfristig Trost oder Sicherheit geben. Vielleicht hast Du in Deiner Kindheit gelernt, dass Süßigkeiten eine Belohnung sind oder dass sie Trost spenden, wenn Du Dich traurig fühlst. Solche Verhaltensweisen werden im Laufe der Zeit zu automatischen Reaktionen, die wir kaum noch bewusst steuern können. Deine Willenskraft - so stark und so schwach wie ein Muskel Wenn wir versuchen, diese Essmuster nur mit Willenskraft zu überwinden, ist das meist zum Scheitern verurteilt. Denn Willenskraft ist wie die Muskelkraft: Sie ist nur begrenzt Leistungsfähig und ermüdet mit der Zeit. Du kannst Dir früh morgens vornehmen, heute mal nichts zu naschen, spätestens am Abend ist dieser Vorsatz ermüdet und Du greifst zur Schokolade. Wenn Du Dich nur auf Deine Willenskraft verlässt, um dem emotionalen Essen zu widerstehen, wirst Du irgendwann schwach – vor allem in Momenten, in denen Du emotional belastet bist. Wenn Du mehr über die Willenskraft erfahren möchtest, empfehle ich Dir den Blogbeitrag "Die Willenskraft – eine unendliche Kraft?" Wege aus dem Kreislauf des emotionalen Essens Vielleicht fragst Du Dich jetzt: „Was kann ich tun, um aus diesem Kreislauf auszusteigen?“ Hier einige Anregungen, die Dir eine Orientierung bieten können: Zugrunde liegende Emotionen erkennen: Reflektiere: Welche Gefühle tauchen bei Dir häufig auf? Welche Emotionen belasten Dich besonders? Eigene Muster verstehen: Beobachte dich selbst und notiere, welche Gefühle zu welchem Essverhalten führen. Ein Tagebuch kann Dir dabei helfen, Deine Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen besser zu erkennen. Mögliche Bewältigungsstrategien entwickeln: Um aus dem Kreislauf des emotionalen Essens auszusteigen, braucht es alternative Wege, um mit den Emotionen umzugehen. Es geht darum, Verhaltensweisen zu finden, die Dir ermöglichen, Deine Gefühle zuzulassen und zu verarbeiten, ohne gleich zum Essen zu greifen. Emotionales Essen – schnelle Auswege. Langfristig aussteigen – ohne nur auf Willenskraft zu setzen Mit diesen Strategien kannst Du langfristig aus dem Kreislauf aussteigen, ohne Dich nur auf Deine Willenskraft verlassen zu müssen. Weil dieses Thema so viele Menschen betrifft, habe ich einen Selbstlernkurs zum Thema emotionales Essen entwickelt. In diesem Kurs geht es genau darum, individuelle Strategien zu finden, um das emotionale Essverhalten zu verändern. Wenn du Interesse hast, empfehle ich dir den Onlinekurs "emotionales Essen": Emotionales Essen: Abgrenzung zur Binge-Eating-Störung Die Binge-Eating-Störung, geht auch mit viel Essen einher, ist aber eine ernsthafte Essstörung, die sich deutlich vom emotionalen Essen unterscheidet. Bei einer Binge-Eating-Störung treten wiederholte Fressattacken auf, die mindestens an zwei Tagen pro Woche über einen Zeitraum von sechs Monaten vorkommen. Dabei wird innerhalb kürzester Zeit eine unglaublich große Menge an Nahrung aufgenommen – oft mehr, als die meisten Menschen in einer vergleichbaren Zeitspanne und unter ähnlichen Umständen essen würden. Personen, die an einer Binge-Eating-Störung leiden, konsumieren diese großen Mengen an Nahrungsmitteln häufig alleine und im Verborgenen, weil ihnen das schnelle und ausgedehnte Essen in Gesellschaft sehr peinlich ist. Diese Störung ist eine schwere und ernstzunehmende psychische Erkrankung, die unbedingt professionell behandelt werden sollte. Wenn du mehr über das Thema Essstörungen erfahren möchtest, kann ich Dir die Homepage des Bundesinstituts für öffentliche Gesundheit empfehlen: Kurz zusammengefast: Emotionales Essen ist ein Kompensieren von ungewollten negativen Gefühlen. Es ist möglich, dieses Verhalten durch Verstehen und das Anwenden neuer Bewältigungsstrategien zu verändern. Während emotionales Essen eine Reaktion auf Gefühle ist, handelt es sich bei Binge-Eating um eine krankhafte Essstörung, die in die Behandlung durch Ärztinnen und Ärzte gehört! Ich lade dich ein, neugierig zu sein: Welchen Umgang findest Du in Deinem Alltag mit Deinen Emotionen? Ist es auch der Schokoriegel am Nachmittag oder die Chips am Abend? Ab und zu ist es völlig in Ordnung, sich eine kleine Nascherei zu gönnen. Problematisch wird es nur, wenn dieses Verhalten zur täglichen Routine wird und dadurch gesundheitlich Probleme wie Übergewicht oder Adipositas verursachen kann. Denn: Gefühle wollen gefühlt werden. Durch das Unterdrücken oder Kompensieren werden sie nicht kleiner, sondern lauter! Über die Autorin: Heilpraktikerin Sybille Tremel Sybille Tremel ist Heilpraktikerin mit eigener Praxis seit 2018, und ihr Herz schlägt für die Psychosomatik – das feine Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. In ihrer täglichen Arbeit widmet sie sich sowohl akuten körperlichen Beschwerden als auch seelischen und psychischen Belastungen. Dabei verfolget sie stets einen ursachenorientierten Ansatz. Hier erfährst du mehr über Sybille Tremel. Oder schau einfach vorbei: Vielleicht interessiert Sie auch: Mattering: Das Gefühl bedeutsam zu sein Emotionsregulation: Wenn Emotionen Sie ausbremsen Umgang mit Gefühlen: Was tun, wenn Emotionen überfordern? www.soham-psychologische-beratung.de

  • Binäres Denken: Die Welt ist bunt - Ihre Gedanken auch?

    Binäres Denken erkennen und überwinden Binäres Denken trübt Ihre Wahrnehmung? Binäres Denken treibst Sie vielleicht sogar in eine Depression ? Was Sie tun können, um mehr Farbe in Ihr Denken zu bekommen - 9 Tipps für alternative - buntere Denkrichtungen .   Binäres Denken, Schwarz-weiß-Denken, dualistisches Denken oder auch "alles-oder-nichts-Denken," beschreibt die Neigung, die Dinge in Extremen zu sehen: Es ist entweder gut oder schlecht, erfolgreich oder gescheitert, schön oder hässlich, hilfreich oder nutzlos. Binäres Denken: Schwarz oder weiß. Dieser binäre Denkstil kann schnell zu emotionalen Herausforderungen führen und die mentale Gesundheit belasten . Denkfehler werden auch als kognitive Denkverzerrungen bezeichnet, entstehen oft ganz früh in unserem Leben und gerade das binäre Denken setzt uns häufig innerlich stark unter Druck. Im Extremfall können Denkfehler zu depressiver Verstimmung bis hin zur Depression führen.   Doch was ist binäres Denken genau und warum bzw. wann wird es problematisch nur binär, also schwarz-weiß zu denken? Welche alternativen Denkansätze helfen, Ihren Gedanken in eine andere, funktionaler Richtung zu lenken? Darum soll es im Folgenden gehen: Was bedeutet binäres Denken? Denkfehler: Warum binäres Denken uns oft schadet Welche Bereiche beeinträchtig der Denkfehler "binäres Denken" in Ihrem Leben? 9 Tipps die helfen bunter zu denken und den binären Denkstil zu überwinden   Was bedeutet binäres Denken? Schwarz-weiß-Denken beschreibt die Neigung, Situationen, Menschen und Dinge in extreme Kategorien einzuordnen. Es existiert dabei kein " dazwischen ", keine Graustufen : Entweder ist jemand dick oder dünn, ein Gewinner oder ein Verlierer, eine Situation gut oder schlecht. Die Realität im Leben ist häufig aber anders. Das Leben lässt sich selten in so absolute, klare Kategorien einteilen. Menschen, Situationen und Dinge bewegen sich häufig in einem breiten Spektrum zwischen den Extremen. Es gibt eben viele Farbnuancen zwischen weiß und schwarz. Graustufen eben!   Der Grund, warum binäres Denken so weit verbreitet ist, liegt darin, dass es unser Gehirn entlastet , die komplexe Welt einfach zu ordnen . Doch obwohl dies zunächst hilfreich scheint , kann es schnell zu Missverständnissen und falschen Schlussfolgerungen führen.   ** Ein Beispiel: Zwischen täglichem Training und völliger Inaktivität gibt es viele mögliche Abstufungen. Wer jedoch in Extremen denkt, erkennt diese nicht, sondern gibt das Vorhaben gleich ganz auf, wenn es nicht "perfekt" umzusetzen ist.   Denkfehler : Warum binäres Denken uns oft schadet   Die Psychologie weiß, dass unser Denken unsere Gefühle direkt beeinflusst . Ebenso auch anders herum . Dualistisches Denken führt häufig zu negativen Emotionen , da kleine Misserfolge oder Abweichungen vom Ideal als persönliche Niederlagen wahrgenommen werden. Wenn Sie beispielsweise einmal einen Fehler machen und daraus schließen, dass Sie "immer" alles falsch machen, führt das dazu, dass Sie sich wie ein Versager fühlen.   Wenn Sie zu schwarz-weißem Denken neigen, betrachten Sie alles durch eine schwarz-weiße Brille . Jedes Ereignis wird also in den "vorgefilterten" Farben wahrgenommen und einsortiert. Der Moment des Scheiterns wird als "immer" empfunden, ein kleiner Erfolg als "nichts wert" eingestuft. So führt der Denkfehler nicht selten zu Gefühlen der Wertlosigkeit, Frustration und massiver innerer Anspannung.   Welche Bereiche beeinträchtig der Denkfehler "binäres Denken" in Ihrem Leben?   Selbstwertgefühl Schwarz-weiß-Denken beeinflusst den Selbstwert oft hartnäckig negativ . Es führt dazu, dass Sie sich für Fehler extrem verurteilen, wenig Selbstvertrauen in sich haben und Misserfolge kaum verarbeiten können. Die extreme Denkweise hindert Sie daran, eine stabile und positive Beziehung zu sich selbst aufzubauen.   Beziehungen Beziehungen bestehen aus Höhen und Tiefen. Wer jedoch binär (schwarz-weiß) denkt, sieht Konflikte oder Kritik schnell als Zeichen, dass der andere oder Sie selbst "schlecht" ist/sind. So werden Menschen oft vorschnell abgelehnt oder idealisiert , anstatt die Realität anzuerkennen. Keiner von uns ist fehlerfrei , wir sind Mensch mit individuellen Stärken und Schwächen.   Erfolg Der Weg zum Erfolg ist holprig und gepflastert mit Misserfolgen und Fehlern. Jeder Rückschlag bringt uns eine Stück weiter und lässt uns wachsen. Wenn Sie zu binärem Denken neigen, verurteilen sich oft selbst und verlieren bei Rückschlägen und Misserfolgen schnell die Motivation weiterzumachen. Das wirkt dann langfristig sehr kräfteraubend und verhindert Erfolg.   Binäres Denken: jenseits des Entweder-Oder. 9 Tipps die Ihnen helfen bunter zu denken und den binären Denkfehler zu überwinden:   1. Sprache bewusst reflektieren Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten. Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Taten. Achte auf Deine Taten, denn sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er bestimmt letztendlich Dein Schicksal. Aus dem Talmud Worte prägen, wie wir denken. Achten Sie auf extreme Wörter wie "immer", "nie", "alles" oder "nichts". Üben Sie diese zu ersetzen und finden sie "schwächere" weniger extreme Begriffe. Anstatt: "Heute ist der schlimmste Tag aller Zeiten", könnten Sie sagen: "Heute war ein schwieriger Tag, ich suche jetzt eine Sache die gut war" (für den Anfang: die heiße Dusche, das Dach über Ihrem Kopf oder eine warme Mahlzeit).   2. Den Blickwinkel wechseln - Refraiming Gerade wenn Sie binär Denken verengt sich Ihr Blick auf Situationen. Versuchen Sie andere Perspektiven einzunehmen. Anstatt sich bei einem Rückschlag selbst zu verurteilen, fragen Sie sich, was Sie daraus lernen können. Auch in schwierigen Momenten gibt es mindestens einen positiven Aspekt. Dazu ist es notwendig die Perspektive breiter auszurichten. Wenn Sie beispielsweise denken „Ich bin schlecht darin“, versuchen Sie diese Aussage neutraler zu formulieren: „Ich bin noch dabei, mich zu verbessern.“ Dieses Umdeuten hilft Ihnen Ihr Denken zu flexibilisieren und weniger streng mit sich selbst zu sein. 3. Graustufen erkennen  Anstatt Situationen oder Menschen als nur gut oder schlecht zu bewerten, versuchen Sie eine „Graustufen“-Perspektive einzunehmen. Fragen Sie sich, ob es zwischen den Extremen auch andere Möglichkeiten oder Nuancen gibt. So können Sie Situationen und Menschen in vielfältigeren Facetten sehen und (falls dies notwendig ist) bewerten.   4. Gedanken hinterfragen und prüfen  Bei extremen Gedankenmuster wie „immer“ oder „nie“ können sie sich die Frage stellen: "Stimmt das wirklich immer?" Durch bewusste Reflexion und Selbstbefragung können Sie sich von der Überzeugung lösen , dass nur ein bestimmtes Ergebnis möglich ist.   5. Dialektisches Denken fördern  Üben Sie sich darin, widersprüchliche Perspektiven gleichzeitig zu akzeptieren. Es kann hilfreich sein, anzuerkennen, dass etwas sowohl positiv als auch negativ sein kann . So können Sie lernen, beide Seiten zu sehen, anstatt sich auf eine extrem polarisierte Sichtweise zu beschränken.   6. Realistische Selbstbewertung kultivieren  Binäres Denken betrifft oft die eigene Einschätzung. Um dem entgegenzuwirken, ist es sinnvoll, kleine Erfolge bewusst wahrzunehmen und sich realistische Ziele zu setzen. So verhindern Sie, dass Sie sich selbst als nur „gut“ oder „schlecht“ wahrnehmen und fördern so ein ausgewogenes (realistisches) Selbstbild. Bunter denken - eine Übung zur Selbstreflektion:   7. „Und“-Statt-„Oder“-Denken verwenden  Anstatt zu denken, dass Dinge nur entweder gut oder schlecht sind, versuchen Sie es mal mit der „sowohl als auch“ Perspektive zu betrachten. Etwas kann beispielsweise herausfordernd und lehrreich sein. Dadurch schulen Sie Ihre Wahrnehmung komplexe Erfahrungen mehrdimensional zu erfassen.   8. Stärker auf Prozess statt Ergebnis fokussieren  Binäres Denken ist oft ergebnisorientiert, mit einem Fokus auf Erfolg oder Misserfolg. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf den Prozess und den Fortschritt. So nehmen Sie die Entwicklungsschritte bewusst wahr und erkennen die Wertigkeit der Erfahrung, unabhängig vom Ergebnis.   9. Über mögliche Perspektiven sprechen  Austausch mit Freunden, einem Coach oder psychologischen Berater kann helfen, alternative Sichtweisen zu erkennen. Andere Menschen sehen oft Aspekte, die uns selbst entgehen. Gerade in der psychologischen Beratung übe ich mit meinen Klienten häufig differenzierte Betrachtungsweisen. Das hilft meinen Klienten Schritt für Schritt ihr binäres Denken zu durchbrechen und buntere Denkmuster zu etablieren. Vereinbaren Sie gleich jetzt einen Termin für ein kostenfreies Vorgespräch. Gemeinsam können wir hier klären, wie ich Sie dabei begleiten kann, Ihr Denken flexibler und realitätsnaher zu gestalten und damit Ihren Umgang mit Herausforderungen deutlich zu verbessern. Vielleicht interessiert Sie auch: Selbstwert stärken für mehr Lebensfreude Denkfehler: Nährboden für Depressionen Burnout und Stress: Wenn alles zu viel wird www.soham-psychologische-beratung.de

  • Selbstbewusstsein stärken: 6 Tipps für den Alltag

    Selbstbewusstsein stärken: Die Basis für psychische Flexibilität und innere Balance Selbstbewusstsein stärken: In meinen Beratungen und Coachings lege ich großen Wert auf dieses Thema. Meine Erfahrung zeigt, dass ein starkes Selbstbewusstsein die Basis für psychische Flexibilität, Persönlichkeitsentwicklung und die Arbeit an belastenden Herausforderungen und Krisen ist. Auf dem Weg zu innerer Balance im Leben ist also die Etappe „mein Selbstbewusstsein stärken“ sehr lohnend.   Selbstbewusstsein beginnt mit einem ehrlichen Blick. Wenn Sie Ihr Selbstbewusstsein stärken möchten um mehr psychische Flexibilität und damit mehr Wohlbefinden in Ihr Leben zu holen, dann möchte ich Sie auf diesem Weg inspirieren:   Psychische Flexibilität für mehr Kraft und Wohlbefinden im Leben Definition Selbstbewusstsein | Selbstbewusstsein stärken Selbstbewusstsein stärken: Achtsamkeit und der innere Beobachter Gedanken und Gefühle: Beobachten, ohne Verstrickungen Selbstbewusstsein stärken: Mit Akzeptanz und Haltung zum Leben Leben nach Werten und engagiertes Handeln Selbstbewusstsein und Selbstwert – eine unzertrennliche Einheit 6 Tipps Selbstbewusstsein stärken für mehr psychische Flexibilität Selbstbewusstsein stärken - starten Sie noch heute!   Psychische Flexibilität für mehr Kraft und Wohlbefinden im Leben Psychische Flexibilität ist eine innere Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Lebenssituationen. Sie verleiht uns Kraft und Gelassenheit und hilft uns so auch schwierige Momente zu meistern und dabei resilient und offen zu bleiben. Sie unterstützt uns darin, auf die Herausforderungen des Lebens nicht starr oder defensiv zu reagieren, sondern flexibel und gelassen. Wenn Sie über eine hohe psychische Flexibilität verfügen fühlen Sie eine stabilere innere Balance: Sie sind in der Lage, ihre Gedanken und Gefühle zu beobachten und bewusst zu entscheiden, wie sie darauf reagieren möchten. Anstatt sich in Grübeleien oder Sorgen zu verlieren, nehmen sie an was ist und im besten Fall gewinnen daraus Kraft und richten sich gezielt auf das aus, was ihnen wichtig ist. Diese Flexibilität schafft Raum für persönliches Wachstum und stärkt das Wohlbefinden, da wir uns weniger von Stress und negativen Emotionen beeinflussen lassen.   Definition Selbstbewusstsein | Selbstbewusstsein stärken Oft ist schon allein die Begrifflichkeit bei vielen meiner Klienten unscharf. Selbstbewusstheit wird oft vermischt mit Selbstwert und Selbstvertrauen. Ihnen gemeinsam ist der Begriff „Selbst“. Selbstbewusstsein ist die Bewusstheit unseres Selbst . Neben dem Wissen über unsere Eigenschaften , Fähigkeiten und Fertigkeiten ist es vor allem die Bewusstheit über unser inneres Erleben , unser Wissen um unsere Muster und Prägungen . Selbstbewusstheit bedeutet also uns selbst bewusst und achtsam wahrzunehmen . Es unterscheidet sich sowohl vom Selbstvertrauen  als auch vom Selbstwert : *** Selbstvertrauen ist das Vertrauen , das wir uns selbst entgegenbringen . Halten wir uns an unsere Absprachen mit uns selbst? Vertrauen wir unseren Fähigkeiten und Fertigkeiten? Sind wir davon überzeugt, bestimmte Aufgaben oder Herausforderungen erfolgreich zu meistern? Selbstvertrauen ist oft situationsabhängig – wir können in einem Bereich, z. B. beruflich, voller Selbstvertrauen sein, während uns in anderen Bereichen das Vertrauen fehlt. *** Selbstwert dagegen beschreibt den Wert , den wir uns als Person selbst beimessen . Also das grundsätzliche Gefühl , als Mensch wertvoll und wichtig zu sein. Der Selbstwert bleibt unabhängig von den eigenen Leistungen bestehen und ist stärker mit unserem Gefühl der eigenen Würde und Akzeptanz verbunden. *** Selbstbewusstsein vereint beide Aspekte: Wir sind uns unserer Stärken und Schwächen bewusst (Selbstvertrauen) und empfinden gleichzeitig einen stabilen inneren Wert, unabhängig von äußeren Erfolgen oder Misserfolgen (Selbstwert). So bildet das Selbstbewusstsein eine solide Grundlage für psychische Flexibilität, weil es uns ermöglicht, in schwierigen Situationen gelassen zu bleiben und authentisch zu handeln.   Selbstbewusstsein stärken: Achtsamkeit und der innere Beobachter Selbstbewusstsein stärken beginnt mit dem inneren Beobachter. Wenn Sie Ihr Selbstbewusstsein stärken möchten, ist es gut sich Verstärkung zu holen. Die Unterstützung kommt von der beobachtenden Instanz in Ihnen, dem inneren Beobachter/dem wahrnehmenden Selbst. Ganz egal wie Sie diese Verstärkung für sich selbst benennen, wichtig ist, was hier geschieht: Was bedeutet „innerer Beobachter“ und warum ist er so wichtig? Der innere Beobachter kennzeichnet unsere einzigartige Fähigkeit als Mensch, unsere (oft automatische ablaufenden) Gedanken, Impulse, Gefühle und Verhaltensweisen zu beobachten und zu reflektieren. Durch diese Distanzierung sind wir in der Lage, Dinge neutral zu betrachten. Anstatt uns vollständig mit unseren Emotionen und Gedanken zu identifizieren, können wir sie von außen beobachten und beurteilen . Das hilft uns, automatischen Reaktionen zu entkommen , die oft wenig mit der aktuellen Situation zu tun haben, sondern auf Vorerfahrungen, Ängsten oder Unsicherheiten beruhen.   Gedanken und Gefühle: Beobachten, ohne Verstrickungen Gedanken und Gefühle kommen und gehen ständig. Sie beeinflussen sich gegenseitig und hängen zudem noch von Ihrer Grundgestimmtheit und Ihrer inneren Haltung ab. Wenn Sie sich von Ihnen „fangen“ lassen, sich verstricken , oder mit ihnen identifiziert , werden Sie leicht zum Opfer Ihrer eigenen inneren Welt. In der Akzeptanz- und Commitment Therapy unterscheidet man hilfreiche und nicht-hilfreiche Gedanken . Ist ein Gedanke hilfreich für ein erfülltes Leben nach Ihren Werten, dann verfolgen Sie ihn weiter. Ist er hingegen nicht-hilfreich, limitiert er Sie, oder macht er Sie gar traurig, hilflos oder handlungsunfähig, dann verfolgen Sie ihn nicht weiter, schenke ihm keine Macht. *** Ein Beispiel, das Sie vielleicht kennen: In Ihnen kommt der Gedanke auf, der etwa so lautet: „Ich bin nicht gut genug“. Viele meiner Klienten glauben Ihrem Verstand diesen Satz, ohne ihn zu hinterfragen. **** Die Konsequenz: Sie resignieren und sind traurig. Sie fangen erst gar nicht an damit, wozu sie vermeintlich „nicht gut genug sind“. Wenn Sie dazu mehr lesen möchten, empfehle ich Ihnen den Beitrag: Innere Antreiber. Doch wer sagt das und ist das auch wirklich wahr? Ist dieser Gedanken hilfreich für ein erfülltes Leben nach Ihren Werten? Macht Sie dieser Gedanke handlungsfähig? Was genau können Sie nicht, wenn Sie nicht gut genug sind? Was brauchen Sie, um besser zu werden? Welche Ihrer Stärken helfen Ihnen dabei sich zu entwickeln, um gut genug zu werden? Wenn Sie es doch wollen, scheint es Ihnen wichtig zu sein. Warum sollen dann ausgerechnet Sie nicht gut genug sein? Was ist denn „gut genug“? Wo liegt der messbare Wert an „gut genug“?   Ihr innerer Beobachter hilft Ihnen Ihre inneren Prozesse zu erkennen . Durch ihn finden Sie heraus, welche automatische Gedanken in Ihnen auftauchen. Selbstbewusstheit entsteht, wenn Sie diese Gedanken und Gefühle zwar wahrzunehmen, ihnen aber keine absolute Macht über Ihr Verhalten geben. Sich selbst bewusst machen, dass Gedanken nur Gedanken sind und nicht immer die Wahrheit widerspiegeln bringt Sie in die Handlungsfähigkeit. Eine distanzierte Beobachtung ermächtigt Sie den negativen Einfluss von Gedanken und Gefühlen auf Ihr Leben zu verringern . Wenn Sie diese Haltung in Ihrem Alltag üben möchten, finden Sie auf der Seite Klarheit zum Mitnehmen  – neben weiteren wertvollen Impulsen – auch eine Übung zum inneren Beobachter. Sie können das Arbeitsblatt direkt hier herunterladen oder sich auf der Seite einen Überblick über alle Downloads verschaffen.   Selbstbewusstsein stärken: Mit Akzeptanz und Haltung zum Leben Wenn du dein Hier und Jetzt unerträglich findest und es dich unglücklich macht, dann gibt es drei Möglichkeiten: Verlasse die Situation, verändere sie oder akzeptiere sie ganz. Wenn du Verantwortung für dein Leben übernehmen willst, dann musst du eine dieser drei Möglichkeiten wählen, und du musst die Wahl jetzt treffen. Eckhart Tolle Eckhart Tolle bringt es auf den Punkt. Es gibt drei Möglichkeiten mit unangenehmen Situationen umzugehen: Situation verlassen Situation verändern Situation akzeptieren Dabei bezieht sich Tolle auf Situationen im Außen. Akzeptanz bedeutet auch, unsere Empfindungen als Teil unseres inneren Erlebens zu akzeptieren und ihnen Raum zu geben, ohne sie zu unterdrücken , weg haben zu wollen oder ihnen die Kontrolle zu überlassen. Das, was in uns ist, da sein zu lassen, ohne es zu werten bzw. zu bewerten. Je bewusster wir uns selbst gegenüber sind, je besser wir uns kennen, desto klüger können wir mit unseren Empfindungen umgehen. Wir folgen dem Impuls oder wir lassen es zu, bis es vorüber ist. Es ist diese innere Bewusstheit, die uns in innere Balance bringt und uns ermöglicht, mit schwierigen Situationen gelassener umzugehen. Die Dinge verändern sich, egal, ob wir das nun wollen oder nicht. Wenn wir darauf bestehen, dass alles so bleibt, wie es ist, oder wenn wir das wegstoßen, was wir nicht mögen, dann lassen sich Veränderungen auch nicht aufhalten. Es führt nur zu weiterem Leiden. Jack Kornfield Also warum nicht einfach „dafür sein“? Das Leben ist Veränderung . Wenn wir dagegen (im Widerstand) sind, dann erzeugt dieses Grundgefühl Stress in unserem Körper. Stress schwächt uns. Stress belastet uns. Stress bringt uns in die Defensive und nimmt uns Handlungsfreiheit . Und was haben wir davon, wo doch Veränderung, ob wir es wollen oder nicht, Bestandteil des Lebens ist? Im Buddhismus gibt es eine wunderbare Formel dazu: Leid = Schmerz * Widerstand Schmerz gehört zum Leben dazu . Leid entsteht, wenn wir im Widerstand zum Schmerz sind. Der Schmerz wird dadurch also größer. Der Widerstand bringt also mehr Schmerz und nicht weniger. Akzeptanz heißt Schmerz anzuerkennen, da sein zu lassen. „Dafür sein“ als Haltung zum/im Leben. Alles, was kommt akzeptieren und dann prüfen, wie wir damit umgehen. Diese Haltung bringt uns von der Ohnmacht in die Eigenmacht . Akzeptanz unterbricht den Teufelskreis des Kämpfens und befreit Sie, damit Sie Ihre Zeit und Energie in lebensstärkende Aktivitäten investieren können. Russ Harris   Leben nach Werten und engagiertes Handeln Ein wertorientiertes Leben ist ein kraftvoller Weg, Selbstbewusstsein stärken und psychische Flexibilität zu erlangen. Werte sind Leitlinien , die uns in unserem Handeln und Entscheiden unterstützen, unabhängig davon, wie sich unsere Emotionen oder Gedanken gerade anfühlen. Zum Beispiel könnte „Ehrlichkeit“ oder „Mitgefühl“ ein wichtiger Wert sein, der uns auch in stressigen Situationen den richtigen Weg zeigt. Je klarer wir unsere Werte haben, desto bewusster können wir uns selbst führen und durch anspruchsvolle Situationen manövrieren. Wer nach seinen Werten handelt, wird sich seiner selbst sicherer und stärkt das Vertrauen in die eigene Persönlichkeit . Hierbei spricht man von „engagiertem Handeln“: Wir setzen uns bewusst für das ein, was uns wichtig ist, und lassen uns dabei weniger von kurzfristigen Impulsen oder der Meinung anderer leiten . Dies wiederum verstärkt das Selbstbewusstsein, weil wir zunehmend erkennen, dass wir unser Leben aktiv und nach unseren eigenen Vorstellungen gestalten können.   Selbstwert und Selbstbewusstsein – eine unzertrennliche Einheit Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein sind eng miteinander verbunden. Selbstbewusstsein ist das Wissen um Ihre eigenen Prägungen, Muster, automatisch ablaufenden Gedanken, Fähigkeiten und Eigenschaften, während Selbstwert das Gefühl ist, dass Sie als Person wertvoll sind. Ein gutes Selbstbewusstsein hilft den eigenen Selbstwert zu stärken , da wir dann in der Lage sind, uns mit all unseren Stärken und Schwächen anzunehmen. Im Umkehrschluss hilft Selbstbewusstsein stärken dabei, Klarheit über seine individuelle Persönlichkeit zu erlangen und diesen weniger häufig im Außen bestätigen zu wollen.   6 Tipps: Selbstbewusstsein stärken für mehr psychische Flexibilität *** Tipp 1: Üben Sie Achtsamkeit und trainieren Sie sich mit Ihrem inneren Beobachter Achtsamkeit ist die Basis, um sich mit dem inneren Beobachter zu verbinden und dessen Wachsamkeit zu schulen. Nehmen Sie sich täglich 10 Minuten Zeit und beobachten und benennen Sie Ihre Gedanken und Gefühle, als wären Sie ein Außenstehender. Beispiel: da ist ein Gedanke an den Wocheneinkauf und die Milch, die ich besorgen muss was wohl die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung von letzter Woche liefern? meine Mutter hat auch schon lange nichts mehr von sich hören lassen wenn mein Mann heute Abend pünktlich ist, dann schaffe ich es noch zum Sport irgendwie bin ich unruhig und doch müde da ist ein Zucken in meinem rechten Augenlid die Sonnenstrahlen tun sehr gut auf meinem Rücken. Es fühlt sich wohlig an. usw.   *** Tipp 2: Sich die Stärken der eigenen Persönlichkeit bewusst machen Ein weiterer wichtiger Faktor für ein gesundes Selbstbewusstsein ist die Wertschätzung der eigenen Stärken. Wir richten oft unsere Aufmerksamkeit auf unsere Schwächen und das, was wir „verbessern müssen“, anstatt unsere Talente und Qualitäten anzuerkennen. Machen Sie sich bewusst, was Ihnen leicht fällt, was Ihnen Freude bereitet und was Sie gut können. Vielleicht sind Sie besonders kreativ, einfühlsam oder haben eine schnelle Auffassungsgabe. Indem Sie Ihre Stärken bewusst in Ihren Alltag integrieren und weiter ausbauen, stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein, entwickeln ein positives Bild von sich selbst und schaffen sich selbst mehr Energie. Wenn Sie Klarheit über Ihre Stärken haben möchten, dann machen Sie sich selbst eine Stärkensammlung und fragen Sie zum Abgleich fünf gute Freunde, wo diese Ihre fünf größten Stärken sehen. Ich persönlich empfehle all meinen Klienten den kostenlosen Stärkentest der Universität Zürich  und den täglichen Einsatz mindestens einer Stärke aus den Top 5 des Testergebnisses.   *** Tipp 3: Die eigenen Glaubenssätze hinterfragen Unsere Glaubenssätze , also die tief verankerten Annahmen, die wir über uns selbst haben, beeinflussen maßgeblich, wie wir uns wahrnehmen. Dysfunktionale Glaubenssätze wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich schaffe das sowieso nicht“ entstehen oft in der Kindheit und wirken unbewusst in unserem Denken und Handeln. Selbstbewusstsein stärken heißt sich diese Annahmen bewusst zu machen und zu hinterfragen: Was halte ich eigentlich von mir? Und wie komme ich darauf? Wer bei dieser Selbstanalyse etwa feststellt "Ach, mir ist ja schon immer gesagt worden, dass ich nichts kann und unscheinbar bin", sollte dem etwas entgegensetzen und neue Glaubenssätze definieren, "Ich kann dieses und jenes, und ich bin alles andere als unscheinbar, weil … Denn oft geht es darum, das innerliche Programm zu ändern und von der Vergangenheit auf die Gegenwart umzuschreiben.   *** Tipp 4: Aufhören, sich mit anderen zu vergleichen Vergleiche mit anderen führen oft dazu, dass wir unseren eigenen Wert in Frage stellen, vor allem, wenn wir uns auf unsere vermeintlichen Schwächen oder Defizite konzentrieren. In den sozialen Medien sehen wir oft nur die besten Seiten der anderen, was schnell zu Selbstzweifeln führen kann. Doch ist das wirklich realistisch? Kein Leben ist eine Aneinanderreihung von Partys und tollem Essen. Sich seiner selbst bewusst zu sein bedeutet sich als Individuum zu erleben und zu achten. Einzigartigkeit, Fähigkeiten, Herausforderungen und Besonderheiten bewusst zu erkennen. Vergleiche sind eine unfaire Maßnahme gegen sich selbst , die weder Ihren Selbstwert widerspiegelt noch Ihre individuelle Entwicklung fördert. Vergleiche mit anderen bringen nichts. Ich bin ich – und ich bin so, wie ich bin. Wer das akzeptiert und vor allem verinnerlicht, hat einen großen Schritt hin zu mehr Selbstbewusstsein geschafft. Dabei sollte man sich auch immer vergegenwärtigen: Ich bin richtig, auch wenn ich Fehler mache. Ein wertvoller Ansatz, um Vergleiche zu vermeiden, ist es, die eigenen Fortschritte im Blick zu behalten und sich bewusst an dem zu messen, was einem wirklich wichtig ist – den eigenen Werten und Zielen.   *** Tipp 5: Stärken Sie sich – der wichtigste Mensch in Ihrem Leben sind Sie! Wie reden Sie mit sich? Sind Sie fürsorglich und liebevoll im Umgang mit sich selbst. Gönnen Sie sich täglich 20 Minuten für den wichtigsten Menschen in Ihrem Leben -> gönnen Sie sich Zeit für sich! Planen Sie „me time“ in Ihrem Terminkalender ein. Ein Vollbad, ein Spaziergang, ein schönes Hörbuch oder eine Meditation. Zeigen Sie sich selbst, wie wichtig Sie sich selbst sind und sorgen Sie gut für sich.   *** Tipp 6: „Die glorreichen Fünf“ Wenn es dann mal nicht so läuft, wie Sie es geplant hatten. Sie ausgerechnet jetzt einen platten Fahrradreifen haben und nicht rechtzeitig zum Termin kommen, dann helfen Ihnen „die glorreichen Fünf“ nach Jens Corssen:   Gefühlen Luft machen Schlucken Sie nichts runter. Lassen Sie Ihrer Wut, Ihrem Ärger, Ihrer Traurigkeit oder Ihrem Frust freien Lauf. Machen sie sich Luft! Stampfen Sie mit dem Fuß oder Ballen Sie die Fäuste und boxen Sie in die Luft (körperliche Bewegung baut Energie ab!) Dafür sein! Es gehört zum Leben dazu. Denken Sie an den Widerstand, der das Leid nur vergrößert und doch nichts ändert. Zudem machen Sie dadurch den ersten Schritt aus der Opferrolle raus in die Eigenmacht. Die Situation ist mein Coach Herausforderungen bringen Wachstum. Sie sind sich Ihrer Stärken bewusst und Vertrauen auf Ihre Fähigkeiten. Was haben Sie schon alles in Ihrem Leben gemeistert. Sie können Laufen und Schreiben. Sie fahren Rad und so vieles mehr. All diese Hindernisse haben Sie überwunden und dazu gelernt. Die aktuelle Situation bringt Ihnen wieder eine Chance auf Wachstum und Entwicklung. Lösungen suchen Überlegen Sie sich möglichst viele Lösungsvarianten. Je mehr, desto besser. Seine Sie dabei kreativ und ideenreich. Zwingen Sie sich selbst auch auf Ideen zu kommen, die nicht so nah liegen. Das Fahrrad schieben, ein Taxi rufen, per Anhalter weiterfahren, den Termin verschieben, eine Freundin anrufen, das Fahrrad tragen, etc. Treffen Sie eine Entscheidung Wenn Sie kreative Lösungsvarianten gesucht haben, dann entscheiden Sie sich für eine. Übernehmen Sie Verantwortung für die Entscheidung. Auch, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass diese nicht die Beste war. Lassen Sie sich nicht beirren. Sie haben nach bestem Wissen und Gewissen überlegt und entschieden. Sie haben sich nichts vorzuwerfen!   Selbstbewusstsein stärken - starten Sie noch heute! Selbstbewusstsein stärken ist nicht einfach, aber einfacher als Sie denken! Starten Sie noch heute und gestalten Sie Ihr Leben bewusst und authentisch, mit mehr Selbstwert und Selbstvertrauen. Im Rahmen einer psychologischen Beratung online können wir gezielt auf Ihre Bedürfnisse schauen und ganz individuell an Ihrem Selbstbewusstsein arbeiten. Vereinbaren Sie gleich heute einen Termin für ein kostenfreies Vorgespräch mit mir. Gemeinsam können wir ausloten, wie ich Sie auf Ihrem ganz persönlichen Weg begleiten kann. Ich freue mich auf Sie! Vielleicht interessiert Sie auch: Innere Antreiber: Wie Stressverstärker Ihr Leben bestimmen Selbstliebe: 10 Tipps für mehr Liebe zu sich selbst Schattenarbeit: Die Arbeit mit unliebsamen Anteilen Quellen & Inspirationen: Zeit Akademie - Business: Persönlichkeit - Ihr Weg zu beruflichem und privatem Erfolg; Diplom-Psychologe Jens Corssen Russ Harris: Raus aus der Glückfalle - Ein Umdenk-Buch in Bildern; Kösel; ISBN: 978-3-466-31007-4 Jack Kornfield: Das weise Herz - Die universellen Prinzipien buddhistischer Psychologie; arkana; ISBN: 978-3-442-33812-2 www.soham-psychologische-beratung.de

  • Yoga gegen Stress: Wie Yoga Ihnen hilft, Ihr Leben zu entschleunigen

    Yoga gegen Stress: Regelmäßige Yoga-Übungen helfen nachhaltig beim Stressabbau und bringen innere Balance Yoga gegen Stress: Lassen Sie Ihren (inneren) Druck ziehen Yoga gegen Stress: Haben Sie Stress ? Sind Sie auch ständig "unter Strom" und laufen den ganzen Tag gehetzt durch Ihre Welt? Gehören Sie zu den Menschen die sich immer getrieben fühlen. Sind Ihre Atemzüge flach und Ihre Stresshormone hoch? Kreisen Ihre Gedanken im Kopf manchmal so schnell, dass Ihre Konzentration einfach nicht stabil bleiben will. Unterlaufen Ihnen Fehler , die früher nie passiert wären? Plagen Sie Ängste oder negative Befürchtungen ? Sind Sie vielleicht manchmal barscher und unfreundlicher als sonst und bedauern das im Nachhinein? Sind Sie oft kraftlos und fühlen Sie neben physischer auch eine starke psychische Überlastung? Fallen Sie abends erschöpft auf Ihr Sofa? Schlafen Sie schlecht und wachen morgens wie gerädert auf? Tut Ihnen der Rücken weh, sind Sie oft verspannt und sehnen Sie sich nach wirklicher Ruhe ? Meinen Klienten empfehle ich in solchen Fällen regelmäßig Yoga gegen Stress und als Ausgleich für einen umtriebigen und sehr fordernden Alltag. Yoga gegen Stress: Lassen Sie Ihren (inneren) Druck ziehen! Als ausgebildete Yogalehrerin und regelmäßige Yoga-Schülerin, weiß ich um die psychischen und physischen Vorteile einer regelmäßigen Yogapraxis. Doch warum genau ist Yoga gegen Stress so wirksam? Wirkt Yoga gegen Stress auf körperlicher und psychischer Ebene? Wie trägt Yoga zu Ihrer Gesundheit und Ihrem Wohlbefinden bei? Wirkt Yoga gegen Rückschmerzen und Angst? Yoga oder andere Entspannungstechniken? Nehmen Sie sich Zeit und erfahren Sie mehr über Yoga-Übungen und machen Sie den ersten Schritt für mehr Gesundheit: Yoga gegen Stress für körperliche Entspannung Mancher glaubt Yoga sei eine Art Gymnastik. Andere wiederum meinen Yoga sei mehr etwas für spirituell "extreme" Menschen. Oder ist Yoga gar einen Entspannungstechnik? Yoga verbindet sanften, bewusste Atmung mit Bewegung . D.h. jede Bewegung wird entweder mit einer Einatmung oder einer Ausatmung verbunden. Muskeln, Gelenke, Sehnen und Bänder werden mobilisiert , durchblutet und so beansprucht , wie sie über den Tag hinweg am Schreibtisch nicht gefordert werden. Es werden Spannungen und Verspannungen, insbesondere im Rücken, den Schultern und dem Nacken gelöst. Damit allein tun Sie mit Yoga-Übungen viel für Ihre Gesundheit. Ein Beispiel: Der herabschauende Hund (Adhomukhashvanasana) Diese Umkehrstellung (die Hüfte ist oberhalb des Kopfes) kräftigt die Schulter- und Armmuskulatur. Der Hund ist außerdem eine Asana zur Stärkung und Dehnung der Rücken-, Bein-, Arm- und Schultermuskulatur, bei der auch Handgelenke Kraft und Flexibilität gewinnen. Jeder Muskel der bewusst 10 - 15 Sekunden gedehnt oder angespannt wird, kann sich nachher optimal entspannen. So hilft Yoga gegen Stress und verhilft zu körperlicher Entspannung. Yoga gegen Stress: Der herabschauende Hund – und der echte Hund gleich mit – dehnen gemeinsam Richtung Entspannung. Yoga gegen Stress: Entspannung des Nervensystems Yoga umfasst eine Vielzahl von Atemübungen (Pranayama), Körperhaltungen (Asanas) und Meditationen, die den Parasympathikus aktivieren. Damit wird das Körpersystem aus dem aktiven - sympathischen Modus - herausgeholt und bekommt ein Signal der Entwarnung: Die Gefahr (der Stress) ist vorüber, ich kann mich entspannen, "Kampf-oder-Flucht" ist nicht mehr nötig. Stressabbau beginnt dann, wenn der Sympathikus herunter- und der Parasympathikus heraufgefahren wird. Dies versetzt uns in physische und psychische Gelöstheit und Ruhe; Erholung kann beginnen. Gerade bewusste Atemzüge wirken reduzierend auf das Stressniveau und sind immer Bestandteil von Yoga Kursen, Videos oder Retreats. ** Tipp: Einfach Wechselatmung - so lange und so oft Sie mögen (optimal: 5 Minuten am Tag) Üben Sie regelmäßig und ohne großen Aufwand, indem Sie durch das linke Nasenloch einatmen und durch das Rechte ausatmen. Dann atmen Sie durch das rechte Nasenloch ein und atmen durch das Linkte aus. ** Effekt: steigert Konzentration und senkt Stresshormone, befreit von hartnäckigen Gedanken und wirkt wie ein Kurzurlaub für das Gehirn. Yoga gegen Stress: Schult Achtsamkeit und verbessert fokussiert Yoga ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Kopf Asanas, Pranayama oder Meditation, alle Yoga-Praktiken trainieren den "Achtsamkeits-Muskel" und fördern die Konzentrationsfähigkeit nachhaltig. Achtsamkeit auf körperliche Bewegung: Verbindung von Einatmung und Ausatmung mit Bewegung Achtsamkeit durch Konzentration auf den Atem: Pranayama (u.a. bewusste Atmung, Yoga Vollatmung, Wechselatmung) sowie andere Atemübungen Achtsamkeit durch Meditation: Konzentration auf Gedanken und Gefühle Regelmäßige Yoga-Üben schulen und trainieren Sie also die Fähigkeit sich im Hier-und-Jetzt zu halten, was dann über die Yoga-Praxis hinaus in den Alltag wirkt. ** Tipp: Bewusste Meditation auf Ihren Rücken - gern täglich auch gegen Angst Setzen Sie sich, oder legen Sie sich auf den Rücken. Schließen Sie die Augen und atmen Sie bewusst und entspannt durch Ihre Nasenlöcher ein und aus. Gehen Sie dann mit Ihrer Aufmerksamkeit ans untere Ende Ihrer Wirbelsäule und stellen Sie sich einen Energieball vor. Nehmen Sie sich Zeit und visualisieren Sie sich die Kraft und die Energie, die von diesem Energieball ausgeht. Dann lassen Sie diesen Ball ganz langsam entlang der Wirbelsäule über den ganzen Rücken nach oben steigen. Keine Eile. Sie haben alle Zeit der Welt. Genießen Sie bewusst, wie die Energie des Balls über Ihren Rücken nach oben steigt und vielleicht können Sie sich vorstellen, wie die Energie über die Wirbelsäule und Ihren gesamten Rücken sich im Körper verteilt. Wenn Sie am oberen Ende Ihres Rücken angekommen sind, machen Sie eine kurze, bewusste Pause, bevor Sie wieder den Energieball entlang der Wirbelsäule nach unten sinken lassen. Genießen Sie die Ruhe, die sich in Ihrem System ausbreitet und vielleicht spüren Sie auch, wie die Energie in alle Zellen sinkt und wirkt. Yoga gegen Stress: Stärkung der Stressbewältigungsfähigkeiten Yoga wirkt nicht nur gegen Stress, sondern unterstützt Sie auch dabei Ihre Stressbewältigungsfähigkeiten zu stärken. Sie konzentrieren uns auf Ihre Einatmung und Ausatmung, Sie bleiben bewusst , ruhig und gelassen , auch wenn Sie körperlich herausgefordert sind und Ihr "innerer Schweinhund" schon längst keine Lust mehr hat. Diese Stärkung der Stressbewältigungsfähigkeiten und das Training der Selbstregulation kann sich auch außerhalb der Yogamatte als äußerst nützlich erweisen. Dann nämlich, wenn Sie mit stressigen Situationen im täglichen Leben konfrontiert sind und allzu leicht den "Kopf verlieren, Sie Angst bekommen würden und Ihre Atmung durch den Stress flach werden würde. Yoga gegen Stress: Die 3 Ebenen der Yoga Praxis Wenn ich Yoga gegen Stress empfehle, dann weiß ich um die drei Ebenen, auf die sich die Asanas auswirken. Die Klienten, die regelmäßig Ihre Yoga-Matte ausrollen und, ob im Kurs oder zuhause mit Videos, Yoga-Übungen machen, bestätigen mir sehr häufig die vielschichtigen Auswirkungen des Yoga auf Ihr Leben. Jede Yoga-Übung, jede Asana, wirkt auf drei Ebenen auf den übenden Yogi: Yoga gegen Stress: Drehsitz Körperlich Energetisch Geistig Der Drehsitz beispielsweise, die neunte der zwölf Grundstellungen aus der Yoga Vidya Grundreihe, ist eine der energetisch wichtigsten Yoga-Übungen: Körperliche Wirkung Energetische Wirkung Geistige Wirkung Drehung des Oberkörpers hält die Wirbelsäule, den Rücken flexibel aktiviert das Sonnengeflecht wirkt Stress abbauend, nervenstärkend, beruhigend und harmonisierend Rückenmuskeln und Bauchorgane werden massiert öffnet die feinstoffliche Wirbelsäule hilft im Gleichgewicht zu bleiben, auch wenn äußere Umstände sich ändern sympathische Nervensystem wird gestärkt angesprochenen Chakras: Muladhara, Ajna, Sahasrara bringt Ruhe in Ihre gedanklichen Aktivitäten dehnt und stärkt verschiedene Muskeln/Muskelgruppen ** Tipp: Wenn Sie keinen Yoga Kurs besuchen können, helfen Ihnen Anleitungen zu Übungen oder Videos für den Anfang weiter. Ich empfehle Ihnen aber, gerade am Anfang einen Kurs zu besuchen. Die gemeinsame Praxis und die angeleiteten Übungen machen Ihnen den Einstieg deutlich leichter . Yoga gegen Stress und für einen tieferen, erholsameren Schlaf Durch Yoga lernt unser System sich zu strecken und zu entspannen. Es lernt und übt bewusst und unbewusst loszulassen. Yoga beruhigt Ihren Bewegungsapparat auf natürliche Weise und entspannt gleichzeitig Ihren Geist. Dadurch werden Sie tiefer und erholsamer schlafen . Eine Nacht mit tiefen Schlafphasen hat dann wiederum Auswirkungen auf Konzentration , Gelassenheit , Stresshormone , Stressbewältigungsfähigkeiten und Ihr allgemeines Wohlbefinden . Yoga gegen Stress fördert auch Selbstakzeptanz und Selbstmitgefühl "Yoga ist kein Wettbewerb". Jeder Körper ist anders, nicht jede Übung passt zu jedem Menschen. Ziel ist es die Übung an den Körper und nicht den Körper an die Übung anzupassen. Yoga ist also keine Leistungssportart, sondern eine Praxis der Selbstliebe und Selbstakzeptanz . Durch Yoga lernen wir, unseren Körper und Geist mit Freundlichkeit und Mitgefühl zu behandeln, unabhängig von unseren Fähigkeiten oder Grenzen. Diese Haltung der Selbstliebe kann dazu beitragen, das Selbstwertgefühl zu steigern und negative Gedankenmuster zu überwinden, die ebenfalls oft stressverstärkend wirken. Insgesamt ist Yoga eine ganzheitliche Praxis , die Körpersystem, Geist und Seele miteinander verbindet und eine Vielzahl von Vorteilen für die Stressbewältigung und das allgemeine Wohlbefinden bietet. Wenn Sie Yoga gegen Stress in Ihr Leben integrieren, können Sie nicht nur Stress abbauen, sondern auch ein Gefühl der inneren Ruhe, Balance und Zufriedenheit entwickeln. Was Sie langfristig unterstützt ein gesünderes und zufriedeneres Leben zu führen und ein wichtiger Schritt für mehr Selbstfürsorge ist. Ein (zu) hohes Stresslevel ist langfristig ungesund für Ihre psychische und körperliche Gesundheit. Gerne unterstütze ich Sie bei Ihrem individuellen Herausforderungen. Ob Sie Stress abbauen, über Ihre inneren und äußeren Stressoren oder andere Themen sprechen möchten. Vielleicht interessiert Sie auch: Denkfehler: Nährboden für Depressionen Gefühle verstehen – und schwierige Emotionen als Kraftquelle nutzen Schlafstörungen psychische Ursachen – wenn die Seele wach bleibt Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress Quellen & Inspirationen: Das große Hatha Yoga Buch, Yoga Vidya Verlag; ISBN: 978-3-943376-16-6 https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/hund-274/ Der Yoga Effekt, für die achtsame Vernetzung von Körper, Gehirn und Geist; Yoga - neu gedacht; Dr. Svenja Borchers; ISBN: 978-3-424-15431-3 www.soham-psychologische-beratung.de

  • 12 Regeln für ein gutes Leben: Wie Leichtigkeit Ihren Alltag verändert

    Ihr Kompass für den Alltag: 12 Regeln für ein gutes Leben 12 Regeln für ein gutes Leben - wie Leben gelingt 12 Regeln für ein gutes Leben  – kann das so einfach sein? Wie Leben gelingt? Manchmal sind es gerade die schlichtesten Lebensweisheiten, die am tiefsten wirken. Genau darum möchte ich Ihnen heute 12 Regeln für ein gutes Leben vorstellen – keine strengen Gebote, sondern freundliche Erinnerungen, die Selbstfürsorge , Leichtigkeit und Klarheit in Ihren Alltag bringen können. Diese 12 Regeln für ein gutes Leben sollen Ihnen helfen, kleine Momente des Glücks bewusster wahrzunehmen, die Balance zu halten und echte Zufriedenheit zu finden. ** 1. Regel der 12 Regeln für ein gutes Leben: Sorgen Sie gut für sich: Die Basis der 12 Regeln für ein gutes Leben Die erste der 12 Regeln für ein gutes Leben ist, sich regelmäßig Zeit für sich selbst zu nehmen. Gönnen Sie sich bewusst kleine Pausen , ohne schlechtes Gewissen. Ein Buch, ein Spaziergang oder ein Moment der Ruhe – all das gibt Ihnen Kraft und hält Sie in Balance. Selbstfürsorge Basics Wie reden Sie mit sich selbst? Hören Sie Ihre inneren Dialoge, sprechen Sie mit sich so, wie Sie es mit Ihrer besten Freundin/Ihrem besten Freund tun Sorgen Sie für gute Ernährung und gesunde Getränke ? Essen Sie ausreichend, gesund und vollwertig. Essen Sie mit Ruhe und kauen Sie gut. Sorgen Sie für genügend Flüssigkeit und trinken Sie Wasser für Ihre Zellen Schlafen Sie ausreichend lang und gut? Schlafen Sie dunkel und in einem gut gelüfteten Raum. Achten Sie auf die Regeln der Schlafhygiene Lachen Sie genug? Lachen entspannt Muskeln und versorgt Ihre Zellen mit Sauerstoff Nehmen Sie sich Zeit für sich ? Achten Sie darauf, dass Ihre Bedürfnisse ausreichend erfüllt sind und sorgen Sie nicht zuerst für alle Menschen in Ihrem Umfeld. Sauerstoff zuerst für Sie! Wenn es Ihnen gut geht, dann können Sie auch gut für andere sorgen. Schaffen Sie Ordnung im Außen Ordnung im Außen trägt dazu bei, dass im Innen die Dinge klarer werden und bringt somit Leichtigkeit und Struktur. Gönnen Sie sich ausreichend Zeit für Bewegung an der frischen Luft ? Die Natur entspannt Sie. Sie weitet Ihren Blick und verbindet Sie mit dem großen Ganzen. In der Natur und mit frischer Luft tanken wir auf und fühlen uns verbunden 12 Regeln für ein gutes Leben - sorgen Sie gut für sich! ** 2. Regel der 12 Regeln für ein gutes Leben: Seien Sie freundlich – vor allem zu sich selbst Freundlichkeit beginnt bei Ihnen selbst! Viele meiner Klienten sind zu "allen Menschen" freundlich. Wenn wir genauer hinschauen, stellen wir aber dann immer wieder fest, dass die Freundlichkeit leider nicht für den Umgang mit sich selbst zutrifft. Seien Sie n achsichtig und geduldig mit sich. Fehler gehören dazu und sind menschlich. Treiben Sie sich nicht an und tadeln sich nicht für jede menschliche Schwäche. Vergessen Sie nicht, dass Sie denselben Respekt verdienen, den Sie auch anderen entgegenbringen. ** 3. Regel der 12 Regeln für ein gutes Leben: Entdecken Sie die Freude an kleinen Dingen 12 Regeln für ein gutes Leben genießen Sie die kleinen Dinge des Lebens Suchen Sie die Freude in den Kleinigkeiten! Glück liegt nur in den großen Errungenschaften und Zielen. Es sind oft die kleinen Momente die das Leben reich und glücklich machen: ein Sonnenstrahl, der Sie auf der Nase kitzelt, das Lächeln eines Kindes oder der Duft von einer Tasse Kaffee. Das ist die dritte der 12 Regeln für ein gutes Leben: Genießen Sie die kleinen Augenblicke. Impuls ** schenken Sie sich einen Strauß Blumen ** machen Sie sich einen Kakao mit Sahne ** lassen Sie sich ein Bad ein und genießen die Zeit in der Wanne mit einem schönen Buch ** Plauschen Sie mit Ihrer Nachbarin über den Gartenzaun ** lesen Sie in Ruhe einen Artikel über Ihr Lieblingsthema ** 4. Regel der 12 Regeln für ein gutes Leben: Bleiben Sie neugierig und offen: Die Welt wartet auf Sie Bewahren Sie sich Ihre kindliche Neugierde und Offenheit . Das hält Sie jung und macht Ihr Leben leichter. Eine der wertvollsten der 12 Regeln für ein gutes Leben ist, die Welt immer wieder neu zu entdecken und Fragen zu stellen . Lernen Sie etwas Neues, lassen Sie sich auf Unbekanntes ein – das hält Sie geistig frisch und bringt Freude in den Alltag. Darüber hinaus können Sie Ihr erlebtes mit Freunden teilen, was mich zur Regel #5 der 12 Regeln für ein gutes Leben bringt. ** 5. Regel der 12 Regeln für ein gutes Leben: Schenken Sie Zeit: Beziehungen als Schlüssel für ein gutes Leben Im Mittelpunkt der 12 Regeln für ein gutes Leben stehen Ihre Beziehungen . Qualitätszeit, die Sie mit Menschen verbringen, die Sie lieben, die Ihnen wichtig sind. Zeit ist das größte Geschenk und unwiederbringlich. Ein freundliches Gespräch, ein gemeinsames Abendessen – das sind die Momente, die das Leben mit Wärme und Verbundenheit füllen . Und: Sie erhalten die Liebe über die Zeit. ** 6. Regel der 12 Regeln für ein gutes Leben: Grenzen setzen: Sagen Sie "Nein" ohne Schuldgefühle Sagen Sie "Nein", wenn Sie "nein" meinen. Setzten Sie Grenzen wo diese für Sie wichtig und fürsorglich sind. Selbstfürsorge ist kein Egoismus. Wenn Sie „Nein“ sagen, dann tun Sie das, um Ihre eigenen Bedürfnisse zu respektieren und in Balance zu bleiben. Auf dieser Welt sind Sie der wichtigste Mensch in Ihrem Leben! ** 7. Regel der 12 Regeln für ein gutes Leben: Üben Sie Dankbarkeit: Ein kleiner Schritt zu mehr Fülle im Leben Dankbarkeit ist mächtig und wendet Ihren Fokus von Mangel hin zu Fülle . Ein Leben ohne Dankbarkeit ist kalt und unpersönlich. Dankbarkeit macht es reich und voll. Aus diesem Grund darf Dankbarkeit bei den 12 Regeln für ein gutes Leben nicht fehlen. Impuls: ** Schreiben Sie täglich drei Dinge auf, für die Sie dankbar sind – und erleben Sie nach ganz kurzer Zeit, wie sich Ihr Blick auf das Leben verändert ** Gestalten Sie ein Mood-Board mit Bildern und Erinnerungen, für die Sie dankbar sind und hängen es in Ihrer Wohnung auf ** 8. Regel der 12 Regeln für ein gutes Leben: Lernen Sie loszulassen: Ärger, Schuld und Sorgen hinter sich lassen Akzeptanz und loslassen fordert viele Menschen heraus. Und trotzdem darf loslassen nicht fehlen, wenn es um 2 Regeln für ein gutes Leben geht. Lassen Sie Ärger, Schuld, Scham oder Sorgen hinter sich, schaffen Sie Raum für Neues und ermöglichen sich, Frieden zu finden. ** 9. Regel der 12 Regeln für ein gutes Leben: Bewegung für Körper und Seele: Bleiben Sie aktiv und gesund Den Körper in guter Gesundheit zu erhalten ist eine Pflicht… andernfalls können wir unseren Geist nicht stark und klar halten. Buddha Ein gesunder Körper stärkt die Seele , und deshalb zählt regelmäßige Bewegung ebenfalls zu den 12 Regeln für ein gutes Leben. Ob Spaziergang oder Sport, Bewegung hilft, sich lebendig und ausgeglichen zu fühlen – und schon kleine Schritte können Großes bewirken. ** 10. Regel der 12 Regeln für ein gutes Leben: Vergebung macht frei: Sich selbst und anderen vergeben Als ich aus der Zelle durch die Tür in Richtung Freiheit ging, wusste ich, dass ich meine Verbitterung und meinen Hass zurücklassen musste, oder ich würde mein Leben lang gefangen bleiben. Nelson Mandela Vergebung ist kraftvoll , und so ist sie eine der wertvollsten 12 Regeln für ein gutes Leben. Fehler passieren , und wir alle sind nicht perfekt. Vergebung macht frei und hilft Ihnen loszulassen. Vergebung bringt Ihnen Frieden . Vergeben Sie anderen – und vergessen Sie nicht, auch sich selbst zu vergeben. 12 Regeln für ein gutes Leben - achtsam im hier und jetzt ** 11. Regel der 12 Regeln für ein gutes Leben: Achtsamkeit im Hier und Jetzt: Den Moment leben Es gibt nur eine Zeit: und das ist die Gegenwart. Die Vergangenheit ist vorbei und die Zukunft ist noch nicht da. Üben Sie Achtsamkeit und verbinden Sie sich mit dem jetzigen Moment. Lassen Sie Gedanken an Vergangenheit und Zukunft ruhen - dieser Fokus schenkt Frieden und Zufriedenheit . ** 12. Regel der 12 Regeln für ein gutes Leben: Vertrauen Sie Ihren Gefühlen: Ihr innerer Kompass kennt den Weg Viele meiner Klienten haben sich irgendwann von Ihren Gefühlen abgeschnitten. Der Verstand zählt in unserer westlichen Welt mehr als das Bauchgefühl, die Intuition. Diese letzte der 12 Regeln für ein gutes Leben erinnert daran, dass Ihr Bauchgefühl oft ein verlässlicher Kompass ist. Manchmal weiß das Herz Dinge, die der Verstand nicht erfassen kann. Verbinden Sie sich mit Ihren Gefühlen und hören Sie auf deren Botschaft. Diese 12 Regeln für ein gutes Leben sind keine Checkliste zum Abarbeiten, sondern eine Einladung, das Leben mit mehr Achtsamkeit und Leichtigkeit zu genießen. Erinnern Sie sich daran: Ein gutes Leben ist nicht das perfekte Leben , sondern ein Leben in Ihrem eigenen Tempo und auf Ihre eigene Weise . Lassen Sie sich von diesen 12 Regeln für ein gutes Leben inspirieren und gehen Sie Ihren Weg mit einem Lächeln. Manchmal ist es hilfreich einen Wegbegleiter für die ein oder andere Etappe zu haben. Wenn ich Sie ein Stück des Weges begleiten darf, dann tue ich das sehr gern. Vielleicht interessiert Sie auch: Wege aus der Einsamkeit Work-Life-Balance: Kluger Umgang mit Stress Guter Start in den Tag: 3 genial einfache Tipps Quellen & Inspirationen: https://psychologie-einfach.de/die-besten-zitate-ueber-gesundheit/ https://dieter-jenz.de/lc/als-ich-in-richtung-freiheit-ging-mandela/ www.soham-psychologische-beratung.de

  • Selbstfürsorge: Sauerstoff zuerst für Sie!

    Selbstfürsorge: Sorgen Sie gut für sich? Selbstfürsorge : Sauerstoff zuerst für Sie! Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich das letzte Mal in einem Flugzeug saß. Und doch erinnere ich mich an die Einführung des Kabinenpersonals zu den Maßnahmen eines möglichen Notfalls. "Sauerstoff zuerst für Sie!" Eindringlich wird ausgeführt, dass man sich unbedingt selbst zuerst die Sauerstoffmaske aufsetzt, bevor man Kindern, Partner oder anderen Mitreisenden zu Hilfe eilt. Die Damen und Herren der Airline erklären auch warum: Wenn Sie selbst zu wenig Sauerstoff haben, was sehr schnell gehen kann, dann verlieren Sie das Bewusstsein. Bewusstlos können Sie weder sich selbst schützen, noch einem anderen Menschen helfen. Logisch, oder? Selbstfürsorge: Kaum ein Klient achtet ausreichend darauf! Was im Himmel so klar ist, ist auf Erden so oft ein nahezu unüberbrückbares Hindernis. Kaum ein Klient achtet ausreichend auf Selbstfürsorge . Im Gegenteil: viele meiner Klienten haben alles im Blick: die Familie, den Job, die Karriere, die Hobbies, Freunde und social media. Am Ende des Tages sind sie dann so ausgepowert , dass Sie fast bewusstlos auf ihr Sofa fallen und einfach nichts mehr tun, für nichts mehr wirklich Kraft aufwenden können und mögen. Dabei ist Selbstfürsorge so enorm wichtig für uns. Selbstfürsorge: Was macht das mit uns? Wenn wir fürsorglich mit uns umgehen, dann beeinflussen wir unsere ganze Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Lebensfreude . Wir fördern unsere mentale Gesundheit, reduzieren Stress , tanken Kraft (mental und körperlich), fördern die Kreativität und die Resilienz und nicht zu Letzt beugen wir Burnout vor. Mit dem diesem Beitrag möchte ich ein Plädoyer für mehr Selbstfürsorge halten und Sie "anstiften" für den wichtigsten Menschen in Ihrem Leben, sich selbst , gut zu sorgen. Selbstfürsorge, so wichtig wie körperliche Beschwerdefreiheit Was ist Selbstfürsorge? Selbstfürsorge sind Handlungen, die dem psychischen und physischen Wohlbefinden dienen und uns damit helfen, Stress und Belastungen des Lebens auszugleichen. Dabei hat Selbstfürsorge zwei Dimensionen. Zum einen, ist Selbstfürsorge ein Mehr . Also Dinge zu tun, die uns gut tun, uns nähren, uns verwöhnen, uns Freude und Leichtigkeit schenken. Zum anderen, ist Selbstfürsorge auch Beschränkung oder Verzicht auf Dinge die uns schaden (z.B. Arbeitszeit, bestimmte Nahrungs- und Genussmittel, Konsum sozialer Medien). Warum ist Selbstfürsorge so wichtig? Selbstfürsorge ist die Basis für ein erfülltes Leben . Sie bedeutet einen gesunden, wertschätzenden, liebevollen und fürsorglichen Umgang mit sich selbst , anderen und dem Leben. Ein liebvoll-achtsamer Umgang mit uns selbst ermöglicht einen erweiterten Blickwinkel auf das Leben und schafft lösungsorientierte Sichtweisen . Selbstfürsorge hilft Ressourcen zu aktivieren, die uns in kritischen Lebensphasen zu stärken. Dadurch erreichen wir einen konstruktiven Umgang mit dem Leben und seinen Herausforderungen.   Selbstfürsorge wirkt also präventiv . Wir beugen so psychischen und körperlichen Krankheiten vor. Selbstfürsorge kann aber auch kurativ (heilend) wirken. Sie kennen das bestimmt: Sie sind krank und jemand kümmert sich um Sie. Kocht eine Hühnersuppe, erledigt den Einkauf oder bereitet einen Tee. Es ist ein wundervolles Gefühl, umsorgt und liebevoll verwöhnt zu werden. Da geht es doch gleich viel besser! In unserm Gehirn wird Oxytocin ausgeschüttet. Dieses Hormon nennt man auch das "Kuschel- oder Liebeshormon" . Das spannende ist nun, dass unser Gehirn nicht unterscheidet, ob wir verwöhnt werden, oder ob wir uns selbst verwöhnen. Naja, so denken Sie jetzt vielleicht. Es macht aber schon einen Unterschied, ob sich jemand um mich kümmert, oder ob ich das nun selbst machen soll. Ich stimme Ihnen bedingt zu. Es ist wunderbar, dieses Gefühl umsorgt zu sein. Und doch ist es für die Wirkung irrelevant, wer das tut. Und nicht jeder hat immer jemanden zur Seite, der sich kümmert. Versuchen Se es also einmal und behandeln Sie sich fürsorglich und liebevoll. Umsorgen Sie sich, wie Sie Ihre beste Freundin/Ihren besten Freund umsorgen würden . Sie werden merken, wie wunderbar sich das anfühlt. Und: das eine schließt das andere nicht aus! Warum ist es so schwer selbstfürsorglich mit sich umzugehen? Für aufopfernde Nächstenliebe ernten wir häufig Anerkennung , während Selbstliebe und Selbstfürsorge oft als egoistisch , selbstverliebt oder narzisstisch bewertet werden. Gerade Frauen sind deutlich häufiger von der Forderung für andere zu sorgen beeinflusst und empfinden schnell Schuldgefühle, wenn es darum geht, etwas für sich zu tun. Viele benötigen eine Rechtfertigung oder einen externen Grund (bspw. eine Einladung, ein Geschenk), um sich zu erlauben, gut für sich zu sorgen.  Bei ganz vielen Menschen ist das wie ein Programm . Wie ist es bei Ihnen? Haben Sie in Ihrer Kindheit und Jugend vielleicht auch genau das vorgelebt bekommen? Und noch anders gefragt: Wie wirkt es auf Sie, wenn sich jemand zuerst um sich selbst und sein Wohlbefinden kümmert? Was sagt Ihr Verstand dazu? Unsere Hürden für Selbstfürsorge Wenn ich mit Klienten auf Ihren Umgang mit sich selbst und die Selbstfürsorge anspreche, dann entsteht oft eine kleine Pause und betretenes Schweigen. Zusammengefasst sind die Gründe für fehlende Selbstfürsorge folgende: niedriger Selbstwert - ich muss mir selbst etwas Wert sein, um gut für mich zu sorgen. Wenn Sie sich selbst einen niedrigen Wert beimessen, dann kommt die Fürsorge für Sie an letzter Stelle. Soziokulturelle und sozialpsychologische Aspekte – vielen von uns wurde anerzogen eben nicht egoistisch zu sein. Die moralische Erwartung in unserer Gesellschaft ist geprägt von Aufopferung (Familie, Job, Freundeskreis!). Nur wer etwas leistet hat auch einen Wert. Nächstenliebe   Hilfsbereitschaft Genügsamkeit Um Missverständnissen vorzubeugen: Dies ist nicht als Aufruf für eine Ellenbogenmentalität und zur Rücksichtslosigkeit gedacht. Ich glaube fest an die Gemeinschaft und die gegenseitige Hilfsbereitschaft. Wir sind soziale Wesen und helfen uns gerne gegenseitig. So funktionieren wir und so fühlen wir uns auch wohl. Wir sollten füreinander das sein. Es geht mir an dieser Stelle darum zu sensibilisieren , auf die eigenen Grenzen zu achten und das eigene Wohl nicht hinter das unserer Mitmenschen zu stellen. Denken Sie an den Sauerstoff! Nur wenn Sie ausreichend Sauerstoff haben, können Sie Mitreisenden die Sauerstoffmaske aufsetzten. Mehr Selbstfürsorge: Wie Veränderung gelingt ? Doch wie stellen Sie das nun an? Es klingt in der Theorie so einfach und plausibel. In der Praxis ist da nun der volle Terminkalender und die Anforderungen von allen Seiten. Und jetzt sollen Sie auch noch Selbstfürsorge betreiben? Unmöglich denken Sie vielleicht gerade. Vielleicht ist es aber bei Ihnen auch so, dass Sie das alles schon seit geraumer Zeit wissen und sich auch täglich vornehmen fürsorglicher mit sich zu sein. Mehr auf sich zu achten. Am Ende des Tages fallen Sie aber doch wieder völlig erschöpft auf den Sessel und zu allem Übel werfen Sie sich dann auch noch vor, wieder nichts für sich gemacht zu haben. Alles beginnt mit der Erkenntnis!  Selbstfürsorge ist so wichtig für unsere Gesundheit und Wohlergehen, wie ausreichender Schlaf , Körperhygiene und körperliche Beschwerdefreiheit.  „So schlimm ist das ja gar nicht“, „Ich halte das schon aus“, „Das wird bald irgendwie besser werden“ führen dazu, dass wir solche Defizite als unwichtig deklarieren und keine Verantwortung für die nötigen Veränderungsschritte übernehmen. Der Einsicht und die Erkenntnis zur notwendigen Veränderung folgt dann die persönliche Festlegung der individuellen Selbstfürsorge-Strategien.  Mit Selbstfürsorge zu mehr Lebensenergie Strategien für Ihre Selbstfürsorge   Mit Selbstfürsorge-Strategien beeinflussen Sie psychisches und physisches Wohlbefinden ganz enorm . Dabei gibt es drei Ebenen : Negatives ausgleichen, z.B. durch Yoga nach einem arbeitsreichen Tag Selbststeuerung durch Beschränkungen oder Verzicht, z.B. ein Glas selbstgemachter Kräuterlimonade, statt dem Glas Wein zur Entspannung Positives aufbauen , z.B. durch feste Termine für ein Vollbad oder ein schönes Hörbuch Spricht Sie das an? Helfen Sie auch immer anderen zuerst mit der Sauerstoffmaske, obwohl Ihnen schön längst langsam die Puste ausgeht? Möchten Sie endlich gut für sich sorgen ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben? Vereinbaren Sie am besten gleich heute ein kostenfreies Vorgespräch damit wir gemeinsam Ihre Hürden beseitigen und Ihr persönliches Selbstfürsorge-Konzept erarbeiten können. Vielleicht interessiert Sie auch: Selbstliebe lernen: Wie sich selbst endlich annehmen können Was ist Selbstwert? Ihr persönlicher Schatz im Alltag Denkfehler: Die Welt ist bunt - Ihre Gedanken auch? www.soham-psychologische-beratung.de

  • Umgang mit Gefühlen: Was tun, wenn Emotionen überfordern?

    Ein neuer Umgang mit Gefühlen beginnt damit, sie ernst zu nehmen – wie psychologische Beratung Sie dabei unterstützen kann Umgang mit Gefühlen - Sie können das lernen Umgang mit Gefühlen  – das klingt leichter, als es oft ist. Viele Menschen wissen, wie wichtig mentale Gesundheit ist. Und doch geraten sie immer wieder in Zustände, in denen Gefühle nicht mehr zu regulieren sind, sondern überfordern . Vielleicht kennen Sie das auch: Momente, in denen Trauer , Angst  oder Wut  übermächtig werden – und Sie nicht wissen, wohin mit sich und diesen Emotionen. Wenn Sie spüren, dass Ihre Gefühle Sie belasten oder Ihren Alltag einschränken, lade ich Sie herzlich zu einem kostenfreien Vorgespräch ein. Gemeinsam schauen wir, wie ein neuer, kraftvoller Umgang mit Gefühlen möglich wird. Lesen Sie in diesem Artikel: Welche Ursachen  einen schwierigen Umgang mit Gefühlen  begünstigen können Wie sich ein belastender Umgang mit Gefühlen  auf Körper, Psyche und Alltag auswirkt Wie psychologische Beratung helfen kann, einen gesunden Umgang mit Gefühlen  zu entwickeln Warum es sich lohnt, beim Umgang mit Gefühlen  frühzeitig Unterstützung anzunehmen Ursachen für einen schwierigen Umgang mit Gefühlen Die Ursachen für einen schwierigen Umgang mit Gefühlen  sind so individuell wie wir selbst. Es gibt keine allgemeingültige Regel, welche Emotionen wann überfordern. Oft ist es das Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Im Folgenden stelle ich Ihnen einige typische Auslöser vor, die ich in meiner Beratungspraxis regelmäßig erlebe. Alltagsstress Alltagsstress  ist einer der häufigsten Gründe für einen überfordernden Umgang mit Gefühlen . Die tägliche Hektik, berufliche Anforderungen , familiäre Verpflichtungen und persönliche Ziele unter einen Hut zu bringen, kostet Kraft – und dauerhaft auch emotionale Stabilität. Chronischer Stress  kann sich in Angstzuständen , Reizbarkeit oder körperlichen Symptomen wie Kopfschmerzen und Schlafproblemen  äußern. Trauer und Verlust Trauer und Verlust  gehören zu den intensivsten Gefühlen, die wir erleben können. Der Tod eines geliebten Menschen, eine Trennung oder das langsame Entfremden in einer Beziehung kann tiefe Verzweiflung , Leere und Orientierungslosigkeit auslösen. Diese Gefühle können lange anhalten – besonders, wenn es keine Möglichkeit gibt, sie im Gespräch zu verarbeiten. ** In der Beratung schilderte eine Klientin, dass sie nach dem plötzlichen Verlust ihres Partners monatelang „funktionierte“ – bis sie eines Tages beim Öffnen der Haustür in Tränen ausbrach. Die Trauer hatte sich still aufgebaut – und brach dann mit Wucht heraus. Unsicherheiten und Veränderungen Veränderungen im Leben  fordern unser emotionales System besonders heraus. Ein Umzug, ein Jobwechsel oder große Lebensentscheidungen wie eine Trennung können Unsicherheit und Angst  hervorrufen – selbst, wenn sie bewusst getroffen wurden. Der Verlust von Gewohnheit und Sicherheit wirkt oft stärker, als wir vorher ahnen. Traumatische Erlebnisse Traumatische Erfahrungen  hinterlassen Spuren – manchmal sichtbar, oft unsichtbar. Unfälle, emotionaler oder körperlicher Missbrauch , aber auch Naturkatastrophen oder schwer belastende medizinische Eingriffe können zu wiederkehrenden Ängsten , Panikattacken  oder starker innerer Anspannung führen. Ein belasteter Umgang mit Gefühlen ist dann kein Zeichen von Schwäche, sondern eine Schutzreaktion des Nervensystems. -> Lesen dazu mehr im Blog-Artikel: Wingwave-Coaching Verdrängte Gefühle Verdrängte Gefühle  verschwinden nicht – sie ziehen sich nur zurück und wirken im Verborgenen weiter. Wenn Emotionen wie Wut, Trauer oder Scham über längere Zeit nicht gefühlt werden dürfen, speichert der Körper sie trotzdem . Das kann zu plötzlichen emotionalen Ausbrüchen, körperlichen Symptomen  oder innerer Erstarrung führen. ** Ein Klient berichtete, dass ihn bestimmte Situationen im Beruf regelmäßig aus dem Gleichgewicht brachten – ohne erkennbaren Grund. Im Gespräch zeigte sich: Es handelte sich um alte, ungelöste Erfahrungen aus seiner Schulzeit, die nie Raum bekommen hatten. Solche inneren Prozesse stehen oft im Zusammenhang mit sogenannten Schattenanteilen  – also Persönlichkeitsanteilen, die wir lange weggeschoben haben, die uns aber unbewusst weiterhin beeinflussen. -> Mehr dazu erfahren Sie im Beitrag „Schattenarbeit: Die Arbeit mit unliebsamen Anteilen“ Auswirkungen eines belasteten Umgangs mit Gefühlen Ein schwieriger oder dauerhaft überfordernder Umgang mit Gefühlen  kann sich auf vielen Ebenen zeigen – körperlich, psychisch und sozial. Oft beeinflussen sich diese Bereiche gegenseitig und verstärken das Gefühl der Ohnmacht. Im Folgenden finden Sie typische Auswirkungen, die ich in der Beratung häufig beobachte: Körperliche Symptome Ein überfordernder Umgang mit Gefühlen  zeigt sich oft zuerst im Körper . Herzklopfen, Atembeschwerden, Magenprobleme oder Schlaflosigkeit  sind typische Reaktionen. Diese Symptome verstärken wiederum die innere Unruhe – ein Teufelskreis , der nicht selten über Jahre bestehen bleibt, wenn keine Entlastung erfolgt. Psychische Probleme Wenn Gefühle über lange Zeit nicht angenommen oder verarbeitet werden können, entwickeln sich daraus häufig psychische Erkrankungen . Angststörungen , depressive Episoden oder auch posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS)  sind mögliche Folgen. Der Alltag wird anstrengend, die Lebensfreude schwindet – und der innere Zugang zu sich selbst geht verloren. Soziale Isolation Ein überforderter Umgang mit Gefühlen  wirkt sich oft auch auf das soziale Umfeld aus. Viele Betroffene ziehen sich zurück – aus Angst, nicht verstanden oder als „zu sensibel“ abgestempelt zu werden. Dieser Rückzug verstärkt wiederum das Gefühl von Einsamkeit und Überforderung – und erschwert es zusätzlich, neue Strategien der Selbstfürsorge  zu entwickeln. Wie psychologische Beratung beim Umgang mit Gefühlen helfen kann Ein gesunder Umgang mit Gefühlen  ist keine Frage von Disziplin oder Stärke. Er ist erlernbar  – Schritt für Schritt. Und manchmal braucht es dafür ein Gegenüber, das Klarheit schafft , Sicherheit bietet  und Sie dabei unterstützt, neue Wege zu entdecken. Umgang mit Gefühlen: Schritt für Schritt lernen In der psychologischen Beratung  finden Sie genau diesen Raum: strukturiert , wertschätzend  und ganz auf Sie zugeschnitten. Raum für Ausdruck und Verstehen Ein neuer Umgang mit Gefühlen  beginnt damit, überhaupt Raum für sie zu schaffen. Als Psychologischer Berater  lade ich Sie ein, Ihre Emotionen offen auszusprechen  – ganz ohne Scham oder Bewertung. In diesem sicheren Rahmen darf alles da sein: Wut , Trauer , Angst  – auch das Unaussprechliche. Gemeinsam erkunden wir, was Ihre Gefühle Ihnen sagen wollen  – und wie Sie sie besser verstehen  und einordnen  können. Entwicklung von Bewältigungsstrategien Sie müssen Ihre Gefühle nicht „wegmachen“ – aber Sie können lernen, anders mit ihnen umzugehen . In der Beratung unterstütze ich Sie dabei, individuelle Bewältigungsstrategien  zu entwickeln: alltagstauglich , wirksam  und auf Ihre Persönlichkeit abgestimmt. Ob konkrete Methoden zur Stressbewältigung , wie Achtsamkeit  oder Atemtechniken , oder tiefere innere Arbeit – wir finden gemeinsam, was Ihnen hilft, stabiler  und gelassener  zu werden. Verhaltenstherapeutische Ansätze Ein zentraler Aspekt im Umgang mit Gefühlen  sind unsere Gedanken . Viele emotionale Überforderungen entstehen durch innere Bewertungen , die automatisiert ablaufen – und selten hilfreich sind. In der Beratung erforschen wir gemeinsam, welche Gedanken Sie belasten – und wie Sie diese in realistischere , stärkende Perspektiven  verwandeln können. Es geht nicht um Schönfärberei, sondern um einen klareren , gesünderen Blick auf sich selbst  und Ihr Leben.. Aufbau von Resilienz - innerlich wachsen Resilienz  bedeutet: Auch nach schwierigen Phasen wieder aufstehen zu können. Und das ist keine angeborene Eigenschaft, sondern eine Fähigkeit, die Sie entwickeln können. In der psychologischen Beratung unterstütze ich Sie gezielt beim Aufbau Ihrer inneren Widerstandskraft  – Schritt für Schritt. So gelingt es Ihnen zunehmend, auch in stürmischen Zeiten bei sich zu bleiben und sich selbst Halt zu geben . Selbstfürsorge leben - statt ständig zu funktionieren Gerade Menschen, die viel leisten oder funktionieren müssen, verlieren den Kontakt zur eigenen Selbstfürsorge . Doch genau sie ist entscheidend, um langfristig gesund  und stabil  zu bleiben – vor allem im Umgang mit belastenden Gefühlen . In der Beratung schauen wir gemeinsam, wie Sie neue Rituale , Pausen  und kleine Inseln der Fürsorge  in Ihr Leben integrieren können – ganz ohne Druck, aber mit klarer Wirkung. Hilfe suchen - ein Zeichen von Stärke Überfordernde Emotionen  sind kein Fehler im System. Sie sind ein Teil des Lebens – oft Ausdruck tieferer Bedürfnisse  oder alter Wunden . ** Viele Menschen, die zu mir in die Beratung kommen, sagen: „Ich habe nie gelernt, wie ich mit solchen Gefühlen umgehen soll.“ Und das ist kein Versagen – sondern eine Einladung, es jetzt zu lernen. Ein dauerhafter, ungesunder Umgang mit Gefühlen  belastet nicht nur die Psyche , sondern auch den Körper , die Beziehungen  und die Lebensfreude . Er kann langfristig zu Burnout , depressiven Verstimmungen , Angststörungen  oder Suchtverhalten  führen. Doch das muss nicht so bleiben. Wenn Sie spüren, dass es Zeit ist, etwas zu verändern: Vereinbaren Sie jetzt ein kostenfreies Vorgespräch. Gemeinsam entwickeln wir einen neuen, stärkenden Umgang mit Gefühlen  – für mehr Leichtigkeit , mehr Selbstkontakt  und mehr Lebensfreude . Mehr Klarheit. Mehr Selbstwert. Mehr Du. Vielleicht interessiert Sie auch: Wie gehen Sie mit Fehlern um? Selbstliebe: 10 Tipps für mehr Liebe zu sich selbst Wege aus der Einsamkeit www.soham-psychologische-beratung.de

  • Geringer Selbstwert in der psychologischen Beratung

    Geringer Selbstwert – wenn das Gefühl für den eigenen Wert verloren geht Geringer Selbstwert  ist häufig der Grund, warum Menschen sich Unterstützung suchen – oder ein wesentlicher Teil des Problems, das im Alltag belastet. Wenn das Vertrauen in die eigene Person fehlt, bringt das langfristig fast jeden an die Grenze der Belastbarkeit. Oft merken Sie, dass gewohnte Strategien plötzlich nicht mehr greifen. Stattdessen machen sich Traurigkeit , Überforderung , Selbstzweifel  oder sogar körperliche Symptome  bemerkbar. Dann ist es Zeit, genauer hinzusehen – und Schritt für Schritt zu lösen, was sich über Jahre angesammelt hat. Das ist kein leichter Weg – aber oft leichter, als Sie denken. Gerade weil es allein so herausfordernd ist, kann psychologische Beratung online  oder eine begleitende Therapie eine wichtige Unterstützung sein. Ein Gegenüber, das mit Feingefühl und Know-how an Ihrer Seite ist. Wie zeigt sich ein geringer Selbstwert im Alltag? Geringer Selbstwert  ist selten laut. Er zeigt sich leise – in Gedanken wie: „Ich darf nicht versagen.“ , „Ich genüge nicht.“  Oder im ständigen Grübeln , ob etwas falsch war, ob man zu viel , zu wenig , zu anders  war. Vielleicht stellen Sie Ihre eigenen Bedürfnisse  regelmäßig hinten an. Oder Sie merken, dass Sie sich ständig mit anderen vergleichen  – und dabei immer schlechter abschneiden. Selbst kleine Fehler  fühlen sich übergroß an. Lob erreicht Sie kaum. Wer mit einem geringen Selbstwert lebt, funktioniert oft gut  – aber spürt sich selbst dabei immer weniger . Und manchmal zeigt der Körper, was die Seele schon längst sagen will. Mit psychologischer Beratung den Selbstwert stärken Ein geringer Selbstwert  kann tief ins Vertrauen in die eigene Person schneiden. Die Folge: Sie zweifeln an Ihrem Wert als Mensch , an Ihren Fähigkeiten  – und manchmal sogar an Ihrer Zukunft . In der psychologischen Beratung  schauen wir gemeinsam auf diese inneren Überzeugungen und Glaubenssätzen : Woher kommen sie? Wessen Stimme sprechen sie? Und was davon stimmt wirklich – heute, hier, in Ihrem Leben? Schritt für Schritt ersetzen wir das, was Sie kleinmacht, durch realistische , freundliche  und tragende Sichtweisen . Denn wer sich selbst immer wieder infrage stellt, sabotiert oft mehr, als er schützt: Beziehungen, Arbeit, Lebensfreude  – alles kann darunter leiden. Bleibt ein geringer Selbstwert  über längere Zeit bestehen, wirkt er oft in alle Lebensbereiche hinein – bis zu dem Punkt, an dem kein Ausweg mehr sichtbar scheint. Doch Selbstwert  ist mehr als ein Gefühl – er hat ein Gesicht . Und je klarer Sie erkennen, was Selbstwert für Sie bedeutet , desto leichter fällt es, ihn zu leben – und Schritt für Schritt auch Selbstliebe zu lernen . Geringer Selbstwert: Ursachen für geringes Selbstwertgefühl Geringer Selbstwert  kann viele verschiedene Ursachen haben. Oft liegen sie in der Kindheit  oder im frühen Erwachsenenleben . Wenn Sie als junger Mensch gespürt oder gehört haben, dass Ihre Eltern , Lehrer  oder Mitschüler  Ihnen etwas nicht zutrauen, Sie abwerten  oder nicht achten , dann ist es möglich, dass Sie damals begonnen haben, eine verzerrte Meinung über sich selbst  zu entwickeln. Diese Meinung gilt es zu überprüfen  – und zu korrigieren ! Du bist genau richtig wie Du bist! Weitere mögliche Ursachen für geringen Selbstwert Ein geringer Selbstwert  entsteht oft nicht einfach so – er hat eine Geschichte. Manche Menschen haben in ihrer Kindheit oder Jugend traumatische Erfahrungen  gemacht: emotionale oder körperliche Gewalt , sexuellen Missbrauch  oder anhaltende Vernachlässigung . Auch später im Leben können tiefe Zweifel entstehen – zum Beispiel durch eine gestörte Beziehung zum eigenen Körper , ständige Vergleiche , Ablehnung durch wichtige Bezugspersonen  oder das schlichte Fehlen positiver Bestärkung . Wenn über lange Zeit niemand sagt: „Du bist okay, so wie du bist“ – dann fangen viele an, genau daran zu zweifeln. All das sind Themen , an denen wir gemeinsam arbeiten können – mit Achtsamkeit , Respekt  und in Ihrem Tempo . Selbstwert stärken durch Selbstklarheit und Selbstführung In meiner psychologischen Beratung geht es nicht darum, Ihnen Selbstwert „beizubringen“.Sondern darum, dass Sie sich selbst besser verstehen . Dass Sie erkennen, was in Ihnen wirkt – und warum. Es geht um Selbstklarheit : zu sehen, was Sie antreibt, bremst oder innerlich verunsichert. Es geht um Selbstführung : also darum, mit sich selbst achtsam, liebevoll und verantwortlich umzugehen  – auch dann, wenn es schwerfällt. Und genau daraus entsteht häufig etwas, das vorher gefehlt hat: Ein gesunder Selbstwert , der nicht laut sein muss – aber trägt. Denn wer sich selbst besser kennt und verständnisvoll begleitet, kann nicht nur seinen Selbstwert stärken für mehr Lebensfreude   – sondern oft auch spüren, wie daraus neue Energie, mehr Leichtigkeit und ein stimmigeres Lebensgefühl entstehen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Selbstwert Sie ausbremst – dass Sie sich selbst oft im Weg stehen oder sich nach mehr innerer Klarheit sehnen –dann lade ich Sie herzlich zu einem unverbindlichen, kostenfreien Vorgespräch  ein. Lassen Sie uns gemeinsam schauen, was Sie brauchen, um wieder in Ihre Kraft zu kommen Vielleicht interessiert Sie auch: 12 Regeln für ein gutes Leben: Wie Leichtigkeit den Alltag verändert Selbstbewusstsein stärken Übungen: Ihr Weg zu mehr innerer Stärke Mattering: Das Gefühl bedeutsam zu sein www.soham-psychologische-beratung.de

  • Bewältigung von Krisen: Wege zurück ins innere Gleichgewicht

    Bewältigung von Krisen: Hilfe bei privaten und beruflichen Umbrüchen Bewältigung von Krisen  gehört zu den tiefgreifendsten Erfahrungen, die wir im Leben machen. Wenn eine Beziehung zerbricht. Wenn der Job plötzlich weg ist. Wenn der Körper streikt oder die Gedanken nicht mehr zur Ruhe kommen. In solchen Momenten geraten private oder berufliche Sicherheiten ins Wanken – und mit ihnen oft auch das innere Gleichgewicht. Dann geht es nicht mehr ums Funktionieren. Sondern darum, wieder Boden unter den Füßen zu spüren . Genau hier zeigt sich Ihre Resilienz : Nicht in der Abwehr von Gefühlen , sondern in der Fähigkeit, sich Schritt für Schritt neu auszurichten. Auch dann, wenn noch nichts klar ist – außer, dass sich etwas ändern muss. Wenn Sie spüren, dass Sie gerade Unterstützung brauchen, ist das kein Zeichen von Schwäche. Sondern von Klugheit. Ein erstes Gespräch ist kostenfrei  – und der erste Schritt kann schon vieles verändern. Bewältigung von Krisen: Was genau ist eine Krise überhaupt? Bewältigung von Krisen  beginnt oft mit einer Phase, in der scheinbar nichts mehr sicher ist. Im Dorsch Lexikon der Psychologie  werden Krisen als Ausnahmesituationen , Wendepunkte  oder anspruchsvolle Lebensphasen  beschrieben. Was sich sachlich anhört, fühlt sich im echten Leben oft wie ein inneres Beben an – als würde der gewohnte Halt unter den Füßen wegbrechen. Manche Krisen entstehen durch ein einzelnes Ereignis – eine plötzliche Kündigung, das Ende einer Partnerschaft oder eine Diagnose, die alles infrage stellt. Andere schleichen sich leise ins Leben. Über Wochen. Über Monate. Bis der Moment kommt, in dem klar wird: So geht es nicht weiter. Bewältigung von Krisen  wird dann zur Herausforderung, wenn der Alltag seinen Rhythmus verliert und das innere Gleichgewicht zu kippen droht. Die Auslöser sind so individuell wie das Leben selbst – sie können privater oder beruflicher Natur  sein, und nicht selten greifen beide Bereiche ineinander. ** Ein Beispiel: Eine Klientin, Mitte 40, erfolgreiche Projektleiterin, erzählt im Gespräch, dass sie seit Monaten nachts aufwacht – mit dem Gefühl, zu fallen. Tagsüber funktioniert sie, wie immer. Aber innerlich ist alles aus dem Takt. Der neue Chef, die Trennung, das Gefühl, niemandem mehr wirklich gerecht zu werden. „Ich erkenne mich selbst kaum wieder“, sagt sie. Besonders schwer falle ihr der Umgang mit Gefühlen , die sie früher gut im Griff hatte – jetzt aber überfordern, verunsichern, überrollen. Und genau dort beginnt unsere Arbeit. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie psychologische Beratung online  Ihnen helfen kann, wieder Stabilität , Klarheit  und einen sicheren inneren Boden  zu finden. Bewältigung von Krisen - Ihr Weg aus der anspruchsvollen Lebensphase Bewältigung von Krisen: Psychische Reaktionen auf private Belastungen Private Krisen  können durch ganz unterschiedliche Ereignisse ausgelöst werden – etwa durch eine Trennung, den Verlust eines geliebten Menschen, eine Krankheit oder familiäre Konflikte . Oft liegt der Ursprung jedoch tiefer. Dann entsteht die Krise nicht durch ein einzelnes Erlebnis – sondern weil bestimmte Denkmuster  und Verhaltensstrategien , die früher einmal hilfreich waren, nicht mehr tragen. Gerade dysfunktionale Denkmuster  – wie etwa ein binäres Denken  ( alles oder nichts , richtig oder falsch ) oder andere klassische Denkfehler  – können sich in solchen Phasen verstärken. Auch innere Antreiber   wie „Sei stark!“ , „Mach es allen recht!“  oder „Streng dich mehr an!“  wirken dann nicht mehr motivierend – sondern setzen zusätzlich unter Druck. Und oft merken Sie: „Ich strenge mich an – und trotzdem fühle ich mich schlecht.“ Sie sagen sich: „Es ist doch eigentlich alles gut.“ Und trotzdem spüren Sie: „Ich bin erschöpft. Ich kann nicht mehr.“ Natürlich geht jeder Mensch unterschiedlich mit belastenden Situationen um. Und doch zeigen sich bei der Bewältigung von Krisen  immer wieder typische psychische Reaktionen , die viele Betroffene gemeinsam haben.   Zu den häufigsten psychischen Reaktionen, die im Rahmen der Bewältigung von Krisen  auftreten, gehören: Stress und Angst : Der Verlust von Stabilität  und Sicherheit  belastet uns stark. Häufig führt das zu anhaltendem Stress , innerer Anspannung  und erhöhter Angstbereitschaft . Depressive Verstimmung/Depression : Gefühle von Trauer , Verzweiflung  und Hoffnungslosigkeit  können sich zu einer depressiven Verstimmung  entwickeln – in manchen Fällen bis hin zur Depression . Selbstwertprobleme : Gerade durch Trennungen  oder familiäre Konflikte  leidet oft das Selbstwertgefühl . Wir fühlen uns minderwertig , überfordert  oder nicht gut genug . Wenn bereits zuvor ein Selbstwertkonflikt   bestanden hat, kann sich dieser im Zuge einer Krise noch deutlich verstärken. Sozialer Rückzug, soziale Isolation : Viele Menschen ziehen sich in Krisen aus ihrem Umfeld zurück. Die Gründe sind vielfältig: Erschöpfung , das Gefühl, anderen zur Last zu fallen, oder die Angst, sich verletzlich  zu zeigen. Doch was zunächst als Selbstschutz gedacht ist, verstärkt häufig das Gefühl von Einsamkeit   – und damit auch die Krise selbst.   Bewältigung von Krisen: Wenn der Beruf zur Belastung wird Berufliche Krisen entstehen häufig durch Arbeitsplatzverlust , Mobbing , berufliche Überlastung oder unklare Karriereperspektiven . Auch mangelnde Wertschätzung , ein toxisches Arbeitsumfeld oder das Gefühl, in der falschen Rolle festzustecken , können stark belasten. Die psychischen Reaktionen auf berufliche Belastungen ähneln oft denen, die bei privaten Krisen auftreten. Die Bewältigung von Krisen im beruflichen Kontext bringt dabei jedoch eigene Dynamiken mit sich – insbesondere dann, wenn der Beruf nicht nur Job, sondern Teil der eigenen Identität ist.   Burnout : Durch chronische Überlastung  und anhaltenden Stress  fühlen wir uns getrieben, innerlich leer und dauerhaft überreizt. Wir gehen immer wieder über unsere Grenzen, und Selbstfürsorge   steht – wenn überhaupt – ganz unten auf der To-do-Liste. Irgendwann geht dann einfach nichts mehr: Wir verfallen in tiefe Erschöpfung , verlieren den Antrieb, erleben ein Gefühl von Sinnlosigkeit  und tiefer Ohnmacht . -> Stress und Burnout am Arbeitsplatz  gehören zu den häufigsten Themen, die Menschen in die Beratung führen – gerade dann, wenn es keine funktionierenden Work-Life-Balance Maßnahmen  gibt. Angst und Panikattacken : Jeder Mensch hat ein tiefes Bedürfnis nach Sicherheit . Bei Jobverlust , ständiger Unsicherheit oder fehlender Perspektive reagiert unser System mit Angst , Unruhe  oder sogar Panikattacken . Ein gesunder Umgang mit Stress  fällt in solchen Phasen besonders schwer – vor allem, wenn keine Zeit für echte Stressprävention  bleibt. Selbstzweifel : Herausfordernde oder toxische Arbeitssituationen lassen häufig Selbstzweifel  aufkommen. Wir suchen die Schuld bei uns, hinterfragen unsere Kompetenz und verlieren das Vertrauen in die eigene Wirksamkeit. Gerade in der Bewältigung von Krisen  ist es entscheidend, sich wieder mit den eigenen Stärken zu verbinden. Depression : Anhaltende Unzufriedenheit , Misserfolge , Überforderung  oder Mobbing  können über längere Zeit zu depressiven Verstimmungen  oder einer ausgewachsenen Depression  führen. In der Beratung arbeiten wir hier unter anderem mit den 7 Säulen der Resilienz , um Schritt für Schritt neue Stabilität und innere Stärke aufzubauen. Diese Reaktionen sind nicht ungewöhnlich – und sie sagen nichts über Ihr Scheitern, sondern über Ihre Erschöpfung. ** Beispiel aus der Praxis: Ein Klient, Anfang 50, erzählte mir einmal, dass er jahrelang Führungsverantwortung getragen hatte – mit Stolz, Disziplin und einer enormen Leistungsbereitschaft. Doch irgendwann kamen die Sonntage, an denen er nur noch an den Montag dachte. Die Panik beim E-Mail-Check. Die Gereiztheit zu Hause. Und schließlich das Gefühl: „Ich kann nicht mehr – und ich weiß nicht, warum.“ In der psychologischen Beratung ging es nicht darum, ihn „fit für den Job“ zu machen – sondern darum, ihn wieder mit seiner inneren Kraft zu verbinden. Schritt für Schritt. Über die Reflexion seiner Werte, seiner Grenzen – und über den gezielten Aufbau von Resilienz . Bewältigung von Krisen: Wie psychologische Beratung helfen kann Psychologische Beratung  kann eine wertvolle Ressource sein, um eine Krise zu verstehen und ihre Auswirkungen besser zu bewältigen. Im Rahmen der Bewältigung von Krisen  unterstütze ich Sie dabei, neue Perspektiven zu entwickeln, Ihre innere Stabilität zu stärken – und Schritt für Schritt wieder handlungsfähig zu werden. Emotionale Unterstützung Ich biete Ihnen einen geschützten Raum, in dem Sie Ihre Gefühle   offen aussprechen und ordnen können – ohne Bewertung, ohne Scham. Gerade in belastenden Lebensphasen ziehen sich viele Menschen zurück, weil sie niemanden mit ihren Sorgen belasten wollen. Doch sich mitzuteilen ist oft der erste Schritt zur Entlastung – und eröffnet neue Sichtweisen. Strategien zur Stressbewältigung Ein zentraler Bestandteil der Bewältigung von Krisen  ist ein gesunder Umgang mit Stress . In der Beratung arbeiten wir gemeinsam daran, Ihre Stressmuster  und Stressverstärker   zu erkennen – und individuelle Stressbewältigungsstrategien  zu entwickeln. Dazu gehört auch, herauszufinden, welche Techniken Ihnen persönlich guttun . Im Mittelpunkt stehen dabei Elemente der Stressprävention , wie zum Beispiel: Achtsamkeit , Selbsthypnose , Atemübungen , Yoga Nidra , progressive Muskelentspannung  – oder andere Methoden, die für Sie stimmig und im Alltag umsetzbar sind. Kognitive Umstrukturierung - Klarer denken – leichter leben Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Bewältigung von Krisen  ist der Umgang mit unseren inneren Bewertungen . Was so technisch klingt, beginnt ganz praktisch: mit dem Erforschen unserer automatisierten Gedanken . In belastenden Lebensphasen übernehmen oft alte, negative Muster das Steuer – ohne dass wir es bewusst merken. Gemeinsam schauen wir, welche Gedanken Ihre Krise verstärken  oder Sie in ihr festhalten. Dann prüfen wir, wie sich diese Denkmuster durch realistischere , stärkende  und alltagsnahe Überzeugungen  ersetzen lassen. Es geht nicht darum, alles „positiv zu denken“, sondern darum, zu mehr innerer Klarheit  und Selbstwirksamkeit zurückzufinden. Aufbau von Resilienz Resilienz  ist die Fähigkeit, sich nach belastenden Lebenssituationen wieder zu erholen – nicht trotz, sondern gerade durch  die Erfahrung von Krisen. In der psychologischen Beratung arbeiten wir Schritt für Schritt an Ihrer inneren Widerstandskraft . Dabei geht es nicht um Härte, sondern um Flexibilität im Denken und Fühlen . Elemente wie Akzeptanz , Selbstfürsorge  und ein konstruktiver Umgang mit Stress  sind dabei genauso wichtig wie die Fähigkeit, neue Perspektiven einzunehmen. Im Zentrum stehen unter anderem die 7 Säulen der Resilienz , die wir gezielt und individuell für Sie erfahrbar machen. Werte und Ziele Ihre Werte  sind Ihr innerer Kompass – vor allem dann, wenn im Außen alles wankt. Doch in Krisen kann es passieren, dass diese Verbindung abbricht oder unklar wird . Vielleicht wissen Sie, was nicht mehr geht – aber nicht, was stattdessen kommen darf. In der Beratung arbeiten wir heraus, was Ihnen wirklich wichtig ist  – persönlich wie beruflich. Daraus entwickeln wir realistische, erreichbare Ziele , die zu Ihnen passen – und eine klare Richtung geben. Es geht nicht nur um Ziele im klassischen Sinn – sondern um eine Rückverbindung mit Ihrem innersten Selbst. Um mehr „ So ham “: Wer bin ich, wenn ich nicht funktioniere, sondern wirklich bin?. Systemische Klärung Krisen entstehen selten im luftleeren Raum.  Wir betrachten gemeinsam, wie Ihre Situation im Zusammenspiel mit Ihrem persönlichen Umfeld wirkt: Familie, Partnerschaft, Arbeit, Herkunftssystem. Systemische Klärung  bedeutet, die unsichtbaren Dynamiken und Rollen  zu verstehen, in denen Sie vielleicht schon lange stecken. Und genau dort setzen wir an. Manchmal tauchen in diesem Prozess auch Schattenanteile   auf – Persönlichkeitsaspekte, die lange verdrängt wurden, aber in der Krise spürbar werden. Gemeinsam geben wir ihnen Raum, ohne dass sie Sie weiter unbewusst steuern müssen. So entsteht neue Ordnung im Innen wie im Außen  – und damit auch Freiheit , das eigene Leben wieder bewusst zu gestalten. Was auf den ersten Blick komplex wirkt, wird durch Klarheit oft erstaunlich einfach. Und genau dabei begleite ich Sie – Schritt für Schritt. Bewältigung von Krisen braucht kein Alleingang zu sein Private und berufliche Krisen  können Ihr psychisches Wohlbefinden  massiv beeinträchtigen – und Sie völlig aus der Bahn werfen. Vielleicht denken Sie: „Ich kann nicht mehr.“  Oder Sie empfinden Scham , Schuld  oder das Gefühl, allein mit allem zu sein. Doch es gibt einen Weg – auch wenn Sie ihn gerade noch nicht sehen. Die Bewältigung von Krisen  beginnt oft mit einem einzigen Schritt: sich Unterstützung zu erlauben. Ich reiche Ihnen die Hand, um gemeinsam aus dem Tal aufzubrechen – zurück auf sicheren Boden – und Schritt für Schritt in Ihre Kraft. Mehr Klarheit. Mehr Selbstwert. Mehr Du. Vielleicht interessiert Sie auch: Selbstbewusstsein stärken: 6 Tipps für den Alltag Binäres Denken: Die Welt ist bunt - Ihre Gedanken auch? Negativer Stress: Wie Sie sich Schritt für Schritt davon befreien können Quellen & Inspirationen: https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/krise-der-psychologie www.soham-psychologische-beratung.de

  • Selbstbewusstsein stärken Übungen: Ihr Weg zu innerer Stärke

    12 Selbstbewusstsein stärken Übungen: Wie Sie Ihr Selbstwertgefühl nachhaltig aufbauen Selbstbewusstsein stärken Übungen für Ihr Selbstwertgefühl Selbstbewusstsein stärken Übungen: Was sagt die Wissenschaft über Selbstbewusstsein und Selbstwert ? In diesem Artikel stelle ich Ihnen 12 praktische und zugleich wirkungsvolle Übungen vor, wie Sie Ihr Selbstbewusstsein und Ihren Selbstwert stärken können. Bevor es praktisch wird, möchte ich mit Ihnen einen kurzen Blick darauf werden, was die Wissenschaft über Selbstbewusstsein und Selbstwert sagt. Denn nur, wenn wir verstehen, worauf unser Selbstwertgefühl basiert, können wir es nachhaltig fördern. Selbstbewusstsein Selbstbewusstsein ist etwas, das fast auf alle Lebensbereiche wirkt. Es beeinflusst, wie Sie mit herausfordernden Situationen umgehen, wie Sie mit sich selbst umgehen ( Selbstfürsorge ), wie Sie Beziehungen gestalten und Ihre Ziele verfolgen. Doch was genau bedeutet Selbstbewusstsein? Und wie unterscheidet es sich vom Selbstwert ? Umgangssprachlich erlebe ich oft, dass Menschen die Begriffe fast synonym verwenden. Aus diesem Grund möchte ich zunächst eine Definition und Abgrenzung voranstellen.   Was ist Selbstbewusstsein? Der Begriff Selbstbewusstsein setzt sich aus den Wörtern „Selbst“ und „Bewusstsein“ zusammen. Er meint die Fähigkeit, sich seiner eigenen Stärken , Schwächen , Gedanken und Emotionen bewusst zu sein. Psychologisch betrachtet handelt es sich um einen kognitiven Prozess . D.h. ein Prozess, bei dem das Selbstbild reflektiert und bewertet wird. Merkmale des Selbstbewusstseins Die drei zentralen Merkmale des Selbstbewusstseins sind: Selbstwahrnehmung Authentizität Selbstsicherheit 1. Selbstwahrnehmung Selbstwahrnehmung ist die Fähigkeit , über die eigenen Gedanken, Gefühle und Handlungen objektiv nachzudenken. Hat ein Menschen ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein , so erkennt er nicht nur seine Stärken , sondern auch seine Schwächen. Wichtig dabei ist: Er ist in der Lage, sich selbst ehrlich zu bewerten , ohne dabei destruktiv (zu negativ) zu sein. ** Ein Beispiel aus der Praxis: Hans ist vor der bevorstehenden Präsentation extrem nervös. Durch die psychologische Beratung online hat er in den letzten Wochen viel über sich gelernt und verstanden, dass er, um sich selbst zu entwickeln, seine Komfortzone verlassen muss. Außerdem hat er gelernt, dass er Gefühle auch mal " aushalten " kann. Für seine berufliche Entwicklung und seine Karriereziele ist die anstehende Präsentation wirklich wichtig. Er hat sich also entschieden das Gefühl der Nervosität zu akzeptieren und sich Strategien zurecht gelegt, wie er sich zum einen gut vorbereiten und dazu, wie er die Präsentation souverän vorbereiten und halten kann. ** Warum ist Selbstwahrnehmung nun so wichtig? Vermutlich haben sie es schon bemerkt. Eine gute Selbstwahrnehmung schafft die Grundlage für persönliche Weiterentwicklung . Wenn wir uns selbst bewusst wahrnehmen, erkennen wir Muster ( Prägungen , Standardverhaltensweisen) und können an diesen arbeiten. 2. Authentizität Wer authentisch lebt, handelt im Einklang mit den eigenen Überzeugungen , Werten und Gefühlen . Das bedeutet, dass sich diese Menschen von äußeren Erwartungen und Meinungen wenig beeinflussen lassen. Sie stehen zu sich selbst , auch wenn ihre Ansichten oder Handlungen nicht der Mehrheit entsprechen, sie damit auffallen oder als "anders" bewertet werden. ** Ein Beispiel aus der Praxis: Meine Klientin S. hat viele Jahre erfolgreich als Juristin gearbeitet. Sie hat ihren Job sehr gut gemacht und sie wurde von Vorgesetzten und Kollegen immer sehr gelobt. Ein Gefühl der Zufriedenheit und der Erfüllung hat sie aber nie verspürt. So ist sie dann zu mir gekommen. Ihr vorherrschendes Lebensgefühl war Trauer. Ihr Körper hat viele deutliche Signale der Warnung geschickt. Der Hausarzt hat ihr empfohlen, sich professionelle Hilfe zu suchen und den Verdacht einer depressiven Episode in den Raum gestellt. Frau S. hat in der Beratung herausgefunden, dass ihr bisheriger Lebensweg nicht dem entspricht, was sie tief in ihrem Inneren wirklich will. Sie arbeitet jetzt nicht mehr als Juristin und hat einen ganz anderen Weg eingeschlagen. Und das obwohl Ihre Familie und Freunde sie "zur Vernunft gerufen" hat. Körperlich geht es ihr wieder richtig gut und die Trauer ist der Leichtigkeit zum Opfer gefallen. ** Warum ist es so wichtig authentisch zu leben? Authentizität stärkt das Selbstbewusstsein. Selbstbewusstsein stärkt die Authentizität. Damit gelingt ein echtes, ein integreres Leben . Ein Leben mit weniger inneren Konflikten und einer starken inneren Balance. 3. Selbstsicherheit Würden Sie sagen, Sie sind selbstsicher? Fühlen Sie sich sicher Entscheidungen zu treffen und können Sie sich in sozialen Situationen sicher bewegen? Dann sind Sie ein Mensch mit Selbstsicherheit. Selbstbewusste Menschen vertrauen auf ihre Fähigkeiten. Sie handeln souverän , auch wenn das Umfeld herausfordernd ist. ** Wie hilft es uns, wenn wir Selbstsicherheit spüren? Wer sich seiner selbst sicher ist, vertraut auf die eigenen Fähigkeiten, ohne sich dabei selbst zu überschätzen oder unüberlegt zu handeln. Ganz im Gegenteil. Selbstsicherheit hilft uns in stressigen oder neuen Situationen gelassen zu bleiben. Sie stärkt auch die Ausstrahlung und macht es leichter, sich in sozialen und beruflichen Kontexten zu behaupten.    Selbstwert: Das Gefühl unseres Selbst - der Wert den wir uns selbst beimessen   Der Selbstwert ist die emotionale Bewertung des eigenen Selbst . Er ist die tiefe Überzeugung, dass man als Person wertvoll und liebenswert ist, und das absolut unabhängig von äußeren Umständen oder Leistungen . Selbstbewusstsein ist die kognitive , Selbstwert die emotionale Komponente des Selbstkonzept . Merkmale des Selbstwerts Ein gesunder Selbstwer t ist ein entscheidender Faktor für das persönliche Wohlbefinden und die emotionale Stabilität. Er beeinflusst, wie Menschen mit sich selbst umgehen , wie sie Herausforderungen bewältigen und wie widerstandsfähig sie in stressigen oder schwierigen Situationen sind. Die drei zentralen Merkmale des Selbstwerts: innere Akzeptanz Unabhängigkeit von äußeren Faktoren  und Resilienz   1. Innere Akzeptanz Wenn der innere Kritiker in Ihrem Leben die lauteste Stimme hat, dann ist es an der Zeit sich mit Akzeptanz zu beschäftigen. Denn innere Akzeptanz beschreibt die Fähigkeit, sich selbst mit allen Stärken und Schwächen zu akzeptieren . Menschen mit einem gesunden Selbstwertgefühl sehen sich nicht als perfekt, sondern als menschlich und nehmen sich so an, wie sie sind . Wer sich akzeptiert hat eine Basis für emotionale Stabilität und Zufriedenheit. ** Zwei Beispiele aus der Praxis: *** Frau S. hat sich ihr Leben lang bisher für Fehler und Schwächen scharf verurteilt. Sie hat jedes Gespräch im Nachhinein analysiert und ihre Aussagen kritisch beurteilt. Sie war sich im Grunde selbst nie gut genug. In der psychologischen Beratung online haben wir mit ihren inneren Anteilen gearbeitet und uns vor allem den inneren Kritiker genau angeschaut. In einer der letzten Prüfungen Ihres Medizinstudiums hat sie nicht so gut abgeschnitten, wie sie sich das erhofft hatte. Anders als sonst ( Wie gehen Sie mit Fehlern um?) , hat konnte sie jedoch mitfühlend und freundlich zu sich selbst bleiben und sieht den Fehler als Chance sich zu verbessern. *** Marco sagt von sich selbst er sei introvertiert. In unseren Gesprächen im Rahmen seiner psychologischen Beratung haben wir herausgefunden, dass er sich für Fehler und vermeidliche Schwächen selbst streng verurteilt. Über unsere gemeinsame Arbeit hat er mehr über seine inneren Antreiber gelernt - unter anderem darüber ist es ihm gelungen, sich so anzunehmen wie er ist. Er verurteilt sich nun nicht mehr, wenn er bei gesellschaftlichen Anlässen weniger sagt als andere Gäste. ** Warum ist innere Akzeptanz wichtig? "So bin ich eben, und das ist gut so! Was mich an mir stört, verändere ich - jeden Tag ein Stückchen mehr!" Innere Akzeptanz fördert ein positives Selbstbild und bringt den inneren Kritiker zum Schweigen . Wer sich akzeptiert, kann leichter an sich arbeiten und persönliche Ziele erreichen, ohne sich von unrealistischen Perfektionsansprüchen unter Druck setzen zu lassen. 2. Unabhängigkeit von äußeren Faktoren Menschen mit einem stabilen Selbstwertgefühl s chätzen sich unabhängig davon, was andere über sie denken oder wie sie im Vergleich zu anderen abschneiden . Und ich gehe noch ein Stück weiter: Sie vergleichen sich erst gar nicht. Mit dieser Grundhaltung, weg von äußeren Bewertungen leben sie unabhängiger und sind emotional freier. ** Ein Beispiel aus der Praxis: Herr H. ist als Projektleiter noch unerfahren und relativ neu mit einem Projekt betraut. Die neue Aufgabe macht ihm große Freude und er ist mit großem Engagement dabei. Nach den ersten Projektphasen wird er von seinem Vorgesetzten zu einem Gespräch gebeten. Das Feedback, das Herr H. bei diesem Gespräch erhält ist durchwachsen. Zurück in seinem Büro geht er mit großem Eifer an die Arbeit. Er hat die positive Rückmeldung als Antrieb genommen und das kritische Feedback wird im künftig helfen noch besser zu werden. ** Wie uns Unabhängigkeit von äußeren Faktoren hilft? Wer seinen Wert aus dem Inneren schöpfen kann, also unabhängig von äußeren Faktoren , schützt sich vor emotionaler Abhängigkeit durch Lob oder Bestätigung von anderen. So ist es möglich, die eigene Werten und Überzeugungen zu priorisieren und ein stabiles Selbstwertgefühl zu bewahren , selbst wenn äußere Umstände unsicher oder negativ sind. 3. Resilienz Als Resilienz bezeichnet die Psychologie ist die Fähigkeit, Rückschläge, Kritik oder schwierige Lebenssituationen zu bewältigen , ohne das Gefühl der eigenen Wertigkeit zu verlieren . Wer als Menschen einen stabilen Selbstwert fühlt, weiß, dass solche Herausforderungen ein natürlicher Teil des Lebens sind und zum Leben dazu gehören. ** Ein Beispiel aus der Praxis: Herr E. ist seit einigen Monaten in der psychologischen Beratung online . Seine Frau hat sich von ihm getrennt. Das Ende der langjährigen Beziehung hat ihn arg getroffen. Im Verlauf unserer gemeinsamen Arbeit haben wir u.a. seine eigenen Werte wieder herausgearbeitet und Herr E. lernt in kleinen Schritten mit der veränderten Situation umzugehen. Immer häufiger entdeckt er wieder die Freude an Unternehmungen, für sich ganz allein und ganz unabhängig von seiner Frau. ** Warum ist Resilienz für unser Leben so wichtig? Resilienz fördert die Fähigkeit, sich von Rückschlägen zu erholen und bestenfalls gestärkt daraus hervorzugehen. Wer als Mensch resilient ist, hat die Kraft sich nicht von negativen Ereignissen definieren zu lassen und stattdessen den Fokus auf positive Entwicklungen zu richten . Der Unterschied zwischen Selbstbewusstsein und Selbstwert im Überblick   Obwohl die Begriffe Selbstbewusstsein und Selbstwert häufig synonym gebraucht werden, gibt es wesentliche Unterschiede : Selbstbewusstsein          Selbstwert                               Beschreibt die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und Reflexion Beschreibt die emotionale Bewertung der eigenen Person Beruht auf kognitiven Prozessen      Beruht auf emotionalen Prozessen Kann durch äußere Erfolge oder Feedback beeinflusst werden Ist unabhängig von äußeren Umständen Zeigt sich in der Fähigkeit, authentisch und selbstsicher zu handeln Zeigt sich in der Fähigkeit, sich selbst anzunehmen Zusammenhang zwischen Selbstbewusstsein und Selbstwert Selbstbewusstsein stärken Übungen machen Sie stark Wir wissen nun, dass die Konzepte Selbstbewusstsein und Selbstwert unterschiedlich sind. Gleichwohl beeinflussen sie sich gegenseitig . Ein starkes Selbstbewusstsein kann dazu beitragen, den Selbstwert zu stärken , weil Selbstreflexion und das Bewusstsein für eigene Stärken zu einer positiven Selbstwahrnehmung führen. Umgekehrt kann ein gesunder Selbstwert das Selbstbewusstsein fördern , indem er eine stabile Basis für authentisches Handeln und Selbstsicherheit schafft. Wie Ihnen die 12 Selbstbewusstsein stärken Übungen helfen? Die 12 Übungen, die ich Ihnen in diesem Beitrag vorstelle, wirken gezielt sowohl auf das Selbstbewusstsein als auch auf den Selbstwert . Es sind ganz praktische Methoden , um die eigene Wahrnehmung, emotionale Stärke und das Vertrauen in Ihre Fähigkeiten zu fördern. Außerdem werden Sie durch die Übungen ein tieferes Verständnis für sich selbst entwickeln, Ihre Stärken und Schwächen akzeptieren lernen und gleichzeitig eine bessere, liebevollere Verbindung zu sich selbst aufbauen. Psychologischer Hintergrund der Übungen Die Wirkung von Selbstbewusstsein stärken Übungen basiert auf mehreren psychologischen Prinzipien, um das Selbstbild zu stärken und Selbstzweifel zu reduzieren. 1. Verbesserung der Selbstwahrnehmung Übungen wie Reflexion oder Visualisierung schulen Sie darin Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen bewusst(er) wahrzunehmen.  Wenn Sie sich selbst besser wahrnehmen, verstehen Sie sich besser und verstehen auch, warum Sie in bestimmten Situationen auf eine bestimmte Weise reagieren. 2. Stärkung des positiven Selbstbilds Ein weiterer Aspekt der Selbstbewusstsein stärken Übungen ist die Schaffung und Stärkung eines positiven Selbstbilds. Der stärkenfokussierte Ansatz kommt aus der positiven Psychologie und konzentriert sich auf Ihre Erfolge und Stärken. Motto: Stärken stärken! und dadurch mehr Vertrauen in Ihre eigenen Fähigkeiten gewinnen, das Selbstbild neu gestalten und den Selbstwert zu stärken. 3. Reduktion von Selbstzweifeln Negative Gedanken huschen oft häufig unbemerkt durch unseren Geist. Gleichzeitig sind es aber gerade die negativen Gedankenmuster , die unseren Selbstwert , ja unser ganzes Leben erheblich beeinträchtigen . Ein vorrangiges Ziel der Selbstbewusstsein stärken Übungen ist es, diese Muster zu durchbrechen und durch positive, stärkende Gedanken zu ersetzen . Praktische Tipps für die Anwendung von Selbstbewusstsein stärken Übungen ** Kombinieren Sie mentale und körperliche Übungen:  Verbinden Sie Reflexion mit einer bewussten Körperhaltung. Eine starke, aufrechte Haltung verstärkt positive Gedanken und Gefühle. Was übrigens auch andersherum gilt. ** Experimentieren Sie mit verschiedenen Übungen:  Probieren Sie unterschiedliche Ansätze aus – wie Erfolgstagebücher, Visualisierung oder Power-Posen – und finden Sie für sich heraus, welche Methode für Sie am besten ist. ** Übung macht den Meister: Vertrauen und Selbstwert bauen sich durch Wiederholung und konsequentes Üben auf. Je öfter Sie diese Übungen anwenden, desto besser und nachhaltiger ist die Wirkung. So verändern Selbstbewusstsein stärken Übungen Ihr Leben Selbstbewusstsein stärken Übungen können Ihr Leben spürbar verändern . Sie helfen Ihnen, Ihre Stärken zu erkennen, Selbstzweifel loszulassen und mit mehr Vertrauen durchs Leben zu gehen. Schon kleine Schritte machen einen Unterschied – beginnen Sie heute und erleben Sie, wie ein gestärktes Selbstbewusstsein Sie selbstbewusster und glücklicher macht! 12 Effektive Selbstbewusstsein stärken Übungen   Ein starkes Selbstbewusstsein ermöglicht es, Herausforderungen anzunehmen, authentisch zu handeln und ein erfülltes Leben zu führen. Mit diesen 12 Selbstbewusstsein stärken Übungen können Sie Ihr Selbstwertgefühl verbessern und gewinnen an innerer Stärke. Viel Spaß dabei! Los geht's: Alle Selbstbewusstsein stärken Übungen auf einen Blick 1. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Das Tagebuch Ihrer persönlichen Erfolge 2. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Visualisierung Ihrer Erfolge und Ziele 3. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Wie sprechen Sie mit sich selbst? 4. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Bewusste Körperhaltung 5. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Reflexion und Selbstanalyse 6. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Freundschaften pflegen 7. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Die Macht der Dankbarkeit 8. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Stärken Sie Ihre Stärken 9. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Nein zu anderen - Ja zu sich selbst 10. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Den eigenen Körper spüren 11. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Fehler sind Helfer 12. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Raus aus der Komfortzone   1. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Das Tagebuch Ihrer persönlichen Erfolge Warum ist diese Übung wichtig? Wir Menschen haben eine ganz natürliche Neigung , uns stärker an negative als an positive Erlebnisse zu erinnern . Erfolge geraten daher ganz leicht in Vergessenheit . Wenn wir uns bewusst mit unseren Erfolgen verbinden, lenken wir unseren Fokus auf unsere Leistungen und nehmen diese damit bewusster wahr. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Erfolgstagebuch trainiert Ihr Gehirn So funktioniert’s: ** Notieren Sie täglich mindestens drei Dinge, die Sie gut gemacht haben oder auf die Sie stolz sind. ** Ergänzen Sie Ihre Einträge mit Details: Was haben Sie getan, um den Erfolg zu erreichen? Wie hat es sich angefühlt? ** Lesen Sie Ihr Tagebuch regelmäßig durch, besonders in Momenten der Selbstzweifel. Psychologische Wirkweise: Das Erfolgstagebuch trainiert Ihr Gehirn darauf, Erfolge wahrzunehmen und zu bewerten . Das stärkt Ihr Selbstbewusstsein und gibt Ihnen ein Gefühl von Kontrolle und Wirksamkeit.   2. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Visualisierung Ihrer Erfolge und Ziele   Warum ist diese Übung wichtig? Unser Gehirn kann Realität von Vorstellung nicht unterscheiden . Wenn wir uns also Erfolge mental vorstellen, bereiten wir das Gehirn darauf vor, Herausforderungen zu meistern - erfolgreich zu sein. Visualisierungstechniken sind im Sport und der Psychologie weit verbreitet und fördern Selbstbewusstsein und Zielstrebigkeit. So funktioniert’s: ** Setzen Sie sich an einen ruhigen Ort, schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, wie Sie eine konkrete Herausforderung erfolgreich meistern. ** Gehen Sie mit all Ihren Sinnen bis ins kleinste Detail. Was hören Sie, was riechen Sie, was schmecken und fühlen Sie? Was können Sie sehen? ** Wichtige Emotionen bei der Visualisierung: Stolz, Freude und Zufriedenheit. Psychologische Wirkweise: Visualisierung aktiviert ähnliche neuronale Netzwerke wie die tatsächliche Handlung. Sie reduzieren mit dieser Übung also Ängste und stärken das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.     3. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Wie sprechen Sie mit sich selbst?   Warum ist diese Übung wichtig? Wie sprechen Sie mit sich selbst? Ist es mitfühlend und fürsorglich? Oder ist es streng und anklagend? Die Stimme in unserem Kopf beeinflusst maßgeblich , wie wir uns wahrnehmen , fühlen und wie wir mit Herausforderungen umgehen . Negative Selbstgespräche („Ich schaffe das nicht“) können das Selbstbewusstsein schwächen, während positive innere Dialoge uns ermutigen und stärken. So funktioniert’s: ** Negative Gedanken erkennen:  Achten Sie bewusst auf Ihre innere Stimme, insbesondere in stressigen oder herausfordernden Situationen. Notieren Sie negative Aussagen, die Sie über sich selbst denken. Z.B.: „Ich bin nicht gut genug für diese Aufgabe.“ ** Negative Gedanken umformulieren:  Wandeln Sie diese Aussagen in unterstützende und realistische Selbstgespräche um. Z.B.: „Ich kann das schaffen und werde mein Bestes geben.“ ** Tägliche Reflexion:  Nehmen Sie sich am Abend 5 Minuten Zeit, um darüber nachzudenken, wie Sie Ihre inneren Dialoge am Tag gelenkt haben. Feiern Sie bewusst die Momente, in denen Sie Ihre innere Stimme positiv beeinflusst haben. Psychologische Wirkweise: Selbstgespräche sind ein Spiegel unserer inneren Überzeugungen . Durch die bewusste Lenkung hin zu positiven und unterstützenden Aussagen können Sie langfristig Ihr Selbstbewusstsein stärken. Studien zeigen, dass realistische, ermutigende Selbstgespräche das Selbstwertgefühl fördern und Stress reduzieren. 4. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Bewusste Körperhaltung   Warum ist diese Übung wichtig? Die Art, wie Sie Ihren Körper halten, beeinflusst nicht nur, wie andere Sie wahrnehmen, sondern auch, wie Sie sich selbst fühlen. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Gefühle bestimmen Körperhaltung - Körperhaltung bestimmt Gefühle So funktioniert’s: ** Überprüfen Sie Ihre Haltung regelmäßig: Sind Ihre Schultern entspannt? Ist Ihr Kopf aufrecht? ** Üben Sie Power-Posen wie die „Superhelden-Pose“: Stellen Sie sich breitbeinig hin, legen Sie die Hände in die Hüften und heben Sie das Kinn leicht an. ** Atmen Sie dabei tief ein und aus, um Ihre Haltung bewusst zu verankern. ** Halten Sie die Übung mindestens zwei Minuten. Psychologische Wirkweise: Studien zeigen, d ass eine aufrechte Haltung das Stresshormon Cortisol senkt und den Testosteronspiegel erhöht, was direkt mit Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit und Selbstvertrauen verbunden ist.     5. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Reflexion und Selbstanalyse   Warum ist diese Übung wichtig? Selbstreflexion hilft Ihnen, sich besser zu verstehen und schafft Bewusstheit über Ihre Gedanken, Wünsche, Ziele, Werte, Bedürfnisse, Stärken und Schwächen. So funktioniert’s: ** Planen Sie wöchentlich 20 Minuten für eine Reflexion ein. ** Schreiben Sie Antworten auf Fragen wie: „Was habe ich diese Woche gut gemacht?“ oder „Welche Herausforderungen möchte ich besser bewältigen?“ ** Halten Sie Ihre Erkenntnisse in einem Tagebuch fest. Psychologische Wirkweise: Selbstreflexion fördert die Selbstwahrnehmung und hilft, ein realistisches und positives Selbstbild zu kultivieren.     6. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Freundschaften pflegen   Warum ist diese Übung wichtig? Menschen mit einem starken sozialen Netzwerk haben oft ein höheres Selbstbewusstsein, da sie sich von ihren Mitmenschen wertgeschätzt fühlen. Soziale Beziehungen sind enorm wichtig für ein gelungenes Leben und beeinflussen darüber unseren Selbstwert. So funktioniert’s: ** Verbringen Sie regelmäßig Zeit mit Menschen, die Ihnen guttun und Sie unterstützen. ** Suchen Sie den ehrlichen Austausch über Ihre Gefühle und Ziele. ** Nehmen Sie aktiv Anteil am Leben Ihrer Freunde, das stärkt die Bindung. Psychologische Wirkweise: Durch Freundschaften erleben wir Zugehörigkeit und erfahren emotionale und auch ganz praktische Unterstützung, was unser Selbstwertgefühl ganz erheblich positiv beeinflusst.     Selbstbewusstsein stärken Übungen: 7. Dankbarkeit 7. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Die Macht der Dankbarkeit Warum ist diese Übung wichtig? Dankbarkeit fördert eine positive Einstellung und hilft, den Fokus auf die guten Dinge im Leben zu richten. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Dankbarkeit üben So funktioniert’s: ** Schreiben Sie täglich drei Dinge auf, für die Sie dankbar sind. ** Reflektieren Sie, warum diese Dinge für Sie wichtig sind und wie sie Ihr Leben bereichern. ** Wenn Sie diese Übung abends vor dem Schlafengehen machen, kann das zu einem erholsamer Schlaf beitrage. Psychologische Wirkweise: Dankbarkeit reduziert Stress und fördert die Produktion von Dopamin und Serotonin – beides Neurotransmitter, die für Wohlbefinden und Selbstbewusstsein sorgen.   8. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Stärken Sie Ihre Stärken   Warum ist diese Übung wichtig? Der bewusste Einsatz eigener Stärken fördert ein realistisches und positives Selbstbild . So funktioniert’s: ** Erstellen Sie eine Liste Ihrer Stärken und überlegen Sie, wie Sie diese im Alltag einsetzen können. Alternativ dazu: Stärkentest der Uni Zürich . ** Bitten Sie Freunde oder Kollegen um Feedback, um zusätzliche Stärken zu entdecken. ** Feiern Sie Ihre Erfolge bewusst. Psychologische Wirkweise: Der Fokus auf Stärken stärkt die Selbstwahrnehmung und fördert positive Meinung über die eigene Person.     9. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Nein zu anderen - Ja zu sich selbst   Warum ist diese Übung wichtig? Wer Grenzen setzt nimmt sich selbst und seine Bedürfnisse ernst. Grenzen sind ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung für sich selbst. So funktioniert’s: ** Üben Sie höflich, aber bestimmt „Nein“ zu sagen, wenn etwas nicht zu Ihren Bedürfnissen passt. ** Reflektieren Sie, wie es sich anfühlt, für Ihre eigenen Werte einzustehen. Psychologische Wirkweise: Grenzen setzen fördert die Selbstachtung, das Selbstvertrauen und stärkt das Gefühl von Kontrolle über das eigene Leben (Selbstwirksamkeit).     10. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Den eigenen Körper spüren   Warum ist diese Übung wichtig? Körperliche Bewegung baut Stress ab und setzt gleichzeitig Glückshormone (Endorphine) frei. Den eigenen Körper spüren hebt also die Stimmung und steigert das Selbstbewusstsein. So funktioniert’s: ** Wählen Sie eine Bewegungs-/Sportart, die Ihnen Freude bereitet, z. B. Joggen, Tanzen, Yoga oder regelmäßige Spaziergänge. ** Planen Sie Ihre "Körper-Zeit" fest in Ihrem Terminkalender ein ** Setzen Sie sich erreichbare Ziele und verfolgen Sie Ihre Fortschritte. Psychologische Wirkweise: Sport stärkt das Körperbewusstsein , macht glücklich und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle und Stärke.     11. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Fehler sind Helfer   Warum ist diese Übung wichtig? Wie gehen Sie mit Fehlern um? Fehler sind ein unvermeidbarer Teil des Lebens und bieten die Möglichkeit, zu lernen und zu wachsen . Selbstbewusstsein stärken Übungen: Fehler sind Helfer So funktioniert’s: ** Schreiben Sie nach einem Fehler auf, was Sie daraus gelernt haben. ** Vergeben Sie sich selbst bewusst für den Fehler. Psychologische Wirkweise: Die Akzeptanz von Fehlern stärkt die Resilienz und fördert ein realistisches Selbstbild. Wer lernt Fehler als Helfer zu betrachten, verändert den Fokus und nutzt einen Rückschlag um Vorwärts zu kommen.   12. Selbstbewusstsein stärken Übungen: Raus aus der Komfortzone!   Warum ist diese Übung wichtig? Das Verlassen der Komfortzone ermöglicht persönliches Wachstum und stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten (Selbstvertrauen) . So funktioniert’s: ** Suchen Sie sich eine Herausforderung, die leicht außerhalb Ihrer Komfortzone liegt, z. B. ein neues Hobby, ein handwerkliches Projekt oder etwas, was Sie schon immer machen, sich aber nicht zugetraut haben. ** Teilen Sie die Aufgabe in kleinere Schritte, um Überforderung zu vermeiden. ** Belohnen Sie sich für jeden Erfolg. Egal wie klein der Schritt war. Psychologische Wirkweise: Das Annehmen neuer Herausforderungen aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn. Lernen erfolgt am besten über eine emotionale Komponente. Belohnung ist für uns (und unser Gehirn) hoch emotional. Wenn wir uns aus der Komfort-Zone herausbewegen und die Angst-Zone überwinden , kommen wir einen Schritt weiter und lernen , werden selbstwirksamer und gewinnen an Selbstvertrauen. Mit jedem kleine Schritt treten wir weiter hinaus und kommen dann in die sogenannte Wachstums - Zone . Das ist die Zone, wo wir beginnen neue Ziele zu definieren, Träume leben, Leidenschaften finden und uns neuen Aufgaben stellen. Selbstbewusstsein stärken Übungen: von der Komfort- zur Wachstumszone   nach Grafik der Maik Lärz Akademie   Ausblick Mit diesen 12 Tipps zu Selbstbewusstsein stärken Übungen haben Sie eine umfassende Grundlage zur Stärkung Ihres Selbstwertgefühls und für den Aufbau eines positiven Selbstbilds . Jede Übung ist nicht nur praktisch umsetzbar, sondern auch wissenschaftlich fundiert. Probieren Sie es aus und erleben Sie, wie Ihr Selbstbewusstsein Tag für Tag, Versuch für Versuch, Situation um Situation wächst! Für manche Herausforderung im Leben ist es wertvoll sich Wegbegleiter zu suchen. Psychologische Beratung online kann helfen die ersten Schritte zu einem Leben mit mehr Selbstvertrauen , Selbstbewusstsein und Selbstliebe zu gehen. Sprechen Sie mich an, ich unterstütze Sie von Herzen gern! Vielleicht interessiert Sie auch: Mattering: Das Gefühl bedeutsam zu sein Wingwave: Berufliche und persönliche Ziele erreichen Resilienz Aufbau: Ihr Weg zu mehr Wohlbefinden und Zufriedenheit im Leben Quellen und Inspirationen: Den Selbstwert stärken, Wie Sie Selbstakzeptanz entwickeln und Ihr Selbstwertgefühl langfristig festigen; Dr. Johannes Lichtenberg, ISBN: 978-3-658-02481-9 Selbstzuwendung, Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen, Ein psychologischer Leitfaden für die Stärkung des Selbstwerts, Prof. Dr. Hans Müller, ISBN: 978-3-662-48014-4 Maik Lärz Akademie, Erfurt: https://maik-laerz.de/ www.soham-psychologische-beratung.de

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