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  • Typische Gedanken Depression – und warum sie so gefährlich sind

    Wenn der innere Dialog krank macht Typische Gedanken Depression  sind nicht einfach Nebengeräusche – sie gehören zu den oft übersehenen Auslösern und Verstärkern der Erkrankung. Wenn der innere Dialog  dauerhaft entwertet, kritisiert oder Druck macht, wird er selbst zur Belastung. Und gerade das passiert häufiger, als viele denken. In meiner Praxis höre ich immer wieder Sätze wie: „Ich bin doch selbst schuld.“ „Ich funktioniere einfach nicht richtig.“ „Ich krieg mein Leben nicht auf die Reihe.“ Diese Gedanken wirken nicht aus dem Nichts. Sie entstehen aus Erfahrungen, aus Erschöpfung, aus alten Mustern – oft über Jahre. Und irgendwann fühlen sie sich an wie Wahrheit. Gerade weil sie so vertraut klingen – so normal, so vernünftig, so plausibel. Aber sie sind nicht neutral. Sie prägen das Selbstbild – und sie beeinflussen, wie man sich selbst erlebt und durchs Leben geht. Typische Gedanken Depression – was Betroffene denken Typische Gedanken Depression klingen häufig etwa so Typische Gedanken Depression  klingen oft so: „Ich bin nicht gut genug.“ „Ich darf keine Fehler machen.“ „Ich muss stark sein.“ „Ich bin eine Last.“ Diese Sätze fühlen sich nicht wie Gedanken an – sondern wie Tatsachen. Und genau das macht sie so gefährlich: Sie laufen automatisch ab, klingen vertraut, plausibel – und prägen unser Erleben. Sie verstärken Gefühle wie Scham , Angst , Selbstzweifel  oder Hoffnungslosigkeit  – ohne dass wir es immer bemerken. Kennen Sie ähnliche Gedanken? Welche Sätze laufen bei Ihnen wie automatisch im Kopf ab – besonders in schwierigen Momenten? Viele typische Gedanken Depression  klingen harmlos – fast banal. Aber sie wirken. Und sie wirken oft genau dann, wenn wir schwach, müde oder verletzlich sind. „Ich bin halt so.“ „Andere kriegen das besser hin.“ „Wenn ich das schon denke, wird es wohl stimmen.“ Genau solche Sätze sind es, die sich wie ein stiller Hintergrundsound durch unser Leben ziehen. Und obwohl sie uns manchmal fast vernünftig erscheinen, sind sie oft Ausdruck verzerrter Denkmuster . Typische Gedanken bei Depression: Was dahintersteckt und wie sie entstehen ▪️ In meinem Beitrag „Denkfehler: Nährboden für Depressionen“  erfahren Sie, warum unser Gehirn so gern in Abkürzungen denkt – und wie diese Denkfehler entstehen. Vielleicht kennen Sie das: Ein kleines Scheitern – und schon heißt es innerlich „Ich krieg einfach nichts auf die Reihe.“  Nicht, weil es wahr ist. Sondern weil der Filter im Kopf verzerrt. ▪️ In „Denkfehler 2.0“  geht’s eine Ebene tiefer – zu den unbewussten Entscheidungsmustern, die uns lähmen. Wie zum Beispiel die Verlustangst: „Ich will kündigen – aber was, wenn ich es bereue?“ Oder das Gruppendenken: „Alle finden das gut – also wird’s wohl richtig sein.“ Das Problem? Diese Denkfehler merken wir meist erst, wenn wir längst in ihnen festhängen. ▪️ Ein besonders häufiger Begleiter bei typischen Gedanken Depression  ist das binäre Denken . Alles oder nichts. Perfekt oder wertlos. „Wenn ich heute nicht alles schaffe, war der ganze Tag umsonst. “ In „Die Welt ist bunt – Ihre Gedanken auch?“  zeige ich, warum diese Sichtweise uns unter Druck setzt – und wie wir in kleinen Schritten zu mehr Differenzierung, Mitgefühl und innerer Gelassenheit finden. ▪️ Manche typische Gedanken Depression  beginnen mit einem harmlosen „Ich sollte …“ – und enden mit Druck, Schuld und Selbstüberforderung. Diese Gedanken folgen oft bestimmten inneren Regeln: „Ich muss perfekt sein“ , „Ich darf keine Hilfe brauchen“ , „Ich darf niemanden enttäuschen“ . Was nach gesundem Ehrgeiz klingt, sind in Wahrheit alte innere Antreiber  – unbewusste Glaubenssätze, die uns antreiben, aber auch erschöpfen. Wie diese Stressverstärker  entstehen, wie sie wirken und was sie mit Depression zu tun haben, lesen Sie hier: Innere Antreiber: Wie Stressverstärker Ihr Leben bestimmen ▪️ Und dann gibt es noch die Gedanken, die gar nicht nach Denken aussehen. Die eher wie Abneigung, Ablehnung oder Überreaktion wirken. „Was denkt der sich eigentlich?“„ So will ich nie sein!“ In „Schattenarbeit: Die Arbeit mit unliebsamen Anteilen“  geht es genau darum: Um die Seiten in uns, die wir weggesperrt haben – und die uns heute über Trigger oder innere Konflikte begegnen. Schattenarbeit bringt ans Licht, was uns innerlich blockiert – und gibt uns die Chance, uns selbst ganz neu zu verstehen. Denn klar ist: Nicht jeder Gedanke ist nur ein Gedanke. Manche sind alte Geschichten. Andere sind getarnte Wunden. Und manche lassen sich nicht einfach „wegdenken“ –aber verstehen, einordnen und verwandeln. Manchmal beginnt genau da die echte innere Arbeit. Mehr zu verzerrten Denkmustern und Selbstwahrnehmung lesen Sie auch im Beitrag Entstehung einer Depression. Viele dieser Gedanken und Muster wirken nicht isoliert – sie finden zusammen in einer Stimme, die wir alle kennen: den inneren Kritiker . Er fasst unsere Zweifel, Ängste und alten Überzeugungen in Worte – oft ohne, dass wir es merken. Diese innere Stimme entsteht aus frühen Lernerfahrungen – oft aus dem Bedürfnis, Kontrolle und Sicherheit zu behalten. Heute jedoch blockiert sie häufig die emotionale Selbstregulation. Und genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf ihn: Typische Gedanken Depression: Der innere Kritiker – die Stimme, die alles kommentiert Er ist nicht nur da – er kommentiert. Alles. Der innere Kritiker  kennt unsere wunden Punkte. Er bohrt, wenn wir eh schon zweifeln. Und er flüstert genau dann besonders laut, wenn wir am dringendsten Rückhalt bräuchten. Viele meiner Klienten beschreiben ihn so: „Es ist, als ob jemand in meinem Kopf ständig meckert – und ich glaub ihm auch noch.“ Seine Stimme klingt oft nach Kindheit, nach Schule, nach alten Sätzen: „Reiß dich zusammen.“ , „Das war nicht gut genug.“ , „Jetzt bloß keine Schwäche zeigen.“ Ein hilfreicher Blick ist das Konzept des inneren Teams : Wir sind nicht nur eine Stimme im Kopf. Da gibt es den Kritiker, den Antreiber – aber eben auch andere Anteile: Den, der sich nach Ruhe sehnt. Nach Leichtigkeit. Nach Mitgefühl. Typische Gedanken Depression wirken wie ein innerer Kommentar, der unser Selbstbild prägt – oft ohne, dass wir ihn bewusst wahrnehmen. Der innere Unterstützer – Einladung aus der Praxis Wenn ich mit Menschen an ihren typischen Gedanken arbeite, schlage ich oft etwas vor, das simpel klingt – aber kraftvoll ist: Sich den inneren Unterstützer vorstellen. Ich mache das selbst regelmäßig. Denn der innere Kritiker ist bei uns allen mal laut. Und gerade dann hilft es, bewusst eine andere Stimme einzuladen. Der innere Unterstützer ist nicht naiv. Er beschönigt nichts. Aber er spricht anders. Er sagt Dinge wie: „Du gibst dein Bestes." Oder: „Du darfst Fehler machen – das ändert nichts an deinem Wert.“ Ich lade meine Klienten ein, diesen Unterstützer zu gestalten: Wie würde er aussehen? Wie würde er sprechen? Was würde er jetzt sagen? Am Anfang ist er oft leise. Aber er ist da. Und wenn er Raum bekommt, verändert sich etwas. Der Ton im Inneren wird klarer, ruhiger. Die ständige Selbstkritik verliert an Kraft. Und oft zeigt sich: Man kann sich selbst ganz anders begegnen – wenn man weiß, wie. Was hilft gegen typische Gedanken Depression? Typische Gedanken lassen sich nicht einfach abschalten. Aber man kann lernen, sie zu erkennen, zu hinterfragen – und ihnen etwas entgegenzusetzen . In meiner psychologischen Beratung online unterstütze ich Menschen genau dabei: wieder klarer zu sehen, neue Perspektiven zu entwickeln – und sich innerlich neu auszurichten. Hier ein paar bewährte Impulse, mit denen viele meiner Klienten gute Erfahrungen gemacht haben: Entwickeln Sie einen inneren Beobachter :  Lernen Sie, Ihre Gedanken wahrzunehmen, ohne ihnen sofort zu glauben. Erstmal nur beobachten – wie bei einer fremden Stimme im Raum. Schreiben Sie typische Gedanken auf – und prüfen Sie sie:  Ist das wirklich wahr? Gibt es Ausnahmen? Und: Würden Sie das so auch zu einem guten Freund sagen? Formulieren Sie neue innere Sätze:  Zum Beispiel: „Ich darf Fehler machen – und bin trotzdem wertvoll.“  Oder: „Ich darf Dinge langsam angehen.“ Arbeiten Sie mit Ihrem inneren Team:  Wer meldet sich da zu Wort? Der Antreiber? Der Kritiker? Gibt es auch eine unterstützende Stimme – selbst wenn sie leise ist? Nutzen Sie ein Gedanken-Tagebuch:  Halten Sie Grübelthemen fest. Und schreiben Sie daneben, was ein wohlwollender Coach dazu sagen würde. Holen Sie sich Unterstützung:  Oft braucht es jemanden, der von außen mit draufschaut. Im Gespräch entstehen neue Sichtweisen – und manchmal auch neue Möglichkeiten. Typische Gedanken Depression verändern sich nicht über Nacht. Aber sie verlieren an Macht , wenn wir lernen, ihnen bewusst zu begegnen . Und jeder Schritt zählt. Lesen Sie dazu gern mehr im Blogbeitrag: Wege aus der Depression . Kostenfreie Materialien für mehr Klarheit Auf der Seite Klarheit zum Mitnehmen  finden Sie das PDF Der innere Beobachter  – eine geführte Übung, die hilft, typische Gedanken Depression bewusster wahrzunehmen und innere Ruhe zu fördern. Typische Gedanken Depression - und jetzt? Wenn Sie merken, dass Ihre Gedanken Ihnen im Weg stehen – nicht, weil Sie „falsch“ denken , sondern weil typische Gedanken Depression  wie alte Muster in Ihnen wirken –, bedeutet das nicht, dass Sie gescheitert sind. Typische Gedanken bei Depression – lassen Sie uns sortieren. Es bedeutet, dass Sie hinschauen. Dass Sie anfangen, sich selbst ernst zu nehmen. Denn Gedanken können prägen. Begrenzen. Blockieren. Aber sie sind veränderbar – Schritt für Schritt. Und genau da beginnt die innere Arbeit: Nicht mit Selbstoptimierung , sondern mit Verständnis . Nicht mit Druck, sondern mit Klarheit. Nicht mit einem „Ich muss“, sondern mit einem „Ich darf“. Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen. Ich unterstütze Sie dabei, den Lärm im Kopf zu sortieren, blockierende Gedanken zu entwirren – und den Zugang zu Ihrem inneren Kompass wiederzufinden. Für mehr Klarheit. Mehr Selbstwert. Mehr Du. Wenn typische Gedanken Depression Sie ausbremsen, lohnt sich ein bewusster Blick nach innen – und ein Gespräch, das neue Perspektiven eröffnet. Vielleicht interessiert Sie auch: Selbstliebe: 10 Tipps für mehr Liebe zu sich selbst Stressprävention: Wie Sie wieder mehr Luft zum Atmen finden Work Life Balance Maßnahmen - Ihr Schlüssel zu einem erfüllten und gesunden Leben Quellen & Inspirationen: Rojas, R. & Roth, M. (2017).  Negative Gedanken verstehen und verändern. Beltz Verlag Russ Harris (2022).  Wer dem Glück hinterherrennt, läuft daran vorbei: Ein Umdenkbuch. Verlag: Kösel www.soham-psychologische-beratung.de

  • Ursachen Depression – wie sie entsteht

    Ursachen Depression: Wie sie entsteht – und warum das nichts mit Schwäche zu tun hat Ursachen Depression  – das ist einer dieser Begriffe, die viele sofort in die Defensive bringen. „Ich weiß gar nicht, warum es mir so schlecht geht – eigentlich ist doch alles okay.“ Diesen Satz höre ich in meiner Praxis immer wieder. Von Menschen, die funktionieren, lächeln, weitermachen. Und sich gleichzeitig wie leer oder verloren fühlen. Depression hat Ursachen. Keine davon ist Schwäche. Keine ist Ihr Fehler. Und trotzdem bleibt oft diese Frage: Warum ich? Warum jetzt? Ursachen Depression: Keine davon ist Schwäche. Keine ist Ihr Fehler. „Ich will wieder spüren, dass ich lebe – nicht nur, dass ich funktioniere.“ Ursachen Depression  – in diesem Beitrag geht es darum, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen können. Damit Sie besser verstehen, was in Ihnen oder einem nahestehenden Menschen vorgeht. Biopsychosoziales Modell: So entstehen Depressionen Eine Klientin hat es einmal treffend beschrieben: „Es war, als hätte sich etwas über Jahre in mir festgesetzt – still, schleichend, bis ich es nicht mehr ignorieren konnte.“ So geht es vielen. Depression  entsteht selten über Nacht – und fast nie durch einen einzelnen Auslöser. Stattdessen greifen verschiedene Ebenen ineinander: die biologische, die psychologische und die soziale. Genau das beschreibt das sogenannte biopsychosoziale Modell , das heute als wissenschaftlicher Standard gilt. Manche Menschen bringen eine gewisse Veranlagung  mit – etwa weil in der Familie bereits psychische Erkrankungen vorkamen. Andere erleben in ihrer Kindheit emotionale Vernachlässigung, Dauerstress oder das Gefühl, nie „genug“ zu sein. Und wieder andere verlieren in einer belastenden Lebensphase ihre soziale Stabilität – etwa durch Trennung, Überlastung oder Einsamkeit. Was diese Fälle gemeinsam haben? Nicht die eine Ursache. Sondern ein Geflecht aus inneren und äußeren Faktoren, das die psychische Widerstandskraft nach und nach schwächt. Mehr zu den Zusammenhängen zwischen seelischer Belastung und mentaler Gesundheit finden Sie auf der Seite Mentale Gesundheit . Ursachen einer Depression  sind also nie schwarz-weiß. Sie sind so individuell wie die Menschen selbst. Biologische Ursachen: Wenn der Körper aus dem Gleichgewicht gerät Ursachen Depression  – manche davon liegen im Körper selbst. Auch wenn man es ihnen nicht ansieht, beeinflussen biologische Faktoren oft maßgeblich, wie es einem Menschen geht. Viele spüren nur: „Ich bin nicht mehr ich selbst.“  So wie ein Klient, der sagte: „Ich wache müde auf, obwohl ich geschlafen habe. Ich will nichts mehr, obwohl ich alles habe.“ Eine der möglichen Ursachen Depression  ist die genetische Veranlagung. Wenn Depressionen in der Familie vorkommen, steigt die Wahrscheinlichkeit – nicht als Schicksal, sondern als Neigung, die unter bestimmten Bedingungen wirksam werden kann. Auch die Botenstoffe im Gehirn , sogenannte Neurotransmitter , sind Teil der Gleichung. Ein Ungleichgewicht von Serotonin , Dopamin  oder Noradrenalin  kann dazu führen, dass Antrieb, Freude oder Ruhegefühl buchstäblich fehlen. Hormonelle Veränderungen  – etwa nach einer Geburt, in den Wechseljahren  oder bei Problemen mit der Schilddrüse – bringen zusätzliche Belastungen mit sich, die sich emotional bemerkbar machen können. Und nicht zuletzt: Wer dauerhaft unter Schlafstörungen , körperlichen Schmerzen  oder chronischen Erkrankungen  leidet, trägt eine ständige körperliche Last – und das wirkt sich auch auf das seelische Gleichgewicht aus. Psychologische Ursachen: Wenn innere Muster belasten Manchmal sagen Klienten Sätze wie: „Ich weiß, dass ich eigentlich okay bin – aber tief drin glaube ich es einfach nicht.“  Genau da beginnen viele Ursachen Depression , die im Inneren wurzeln. Ein zentraler Punkt sind frühe Bindungserfahrungen . Wer in der Kindheit keine stabile emotionale Sicherheit erlebt hat, entwickelt oft ein fragiles Selbstbild. Die Fähigkeit, mit Belastungen umzugehen – die sogenannte Resilienz  – ist dann von Anfang an geschwächt. Auch negative Denkmuster , innere Antreiber   und typische Denkfehler  prägen den inneren Dialog. Gedanken wie „Ich darf keine Schwäche zeigen“ , „Ich muss perfekt sein“  oder „Ich mache immer alles falsch“  wirken dauerhaft belastend. Denkfehler wie das Alles-oder-nichts-Denken  oder Katastrophisieren  verzerren die Wahrnehmung – und verstärken das Gefühl von Ausweglosigkeit. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie solche Denkmuster entstehen, lesen Sie den Beitrag Denkfehler 2.0 – Warum unser Gehirn uns austrickst. Ein weiterer psychologisch relevanter Mechanismus ist die erlernte Hilflosigkeit . Wer über längere Zeit erlebt, dass eigene Anstrengungen keine Wirkung zeigen, verliert das Gefühl von Einfluss und Kontrolle – ein zentrales Element psychischer Gesundheit. Was diesem Gefühl entgegengesetzt ist, nennt sich Selbstwirksamkeit  – also das Vertrauen darauf, etwas bewirken zu können. Wie Sie Ihre Selbstwirksamkeit stärken können , erfahren Sie hier. Ursachen Depression  zeigen sich auf dieser Ebene oft leise, subtil – aber sie prägen massiv, wie wir über uns selbst und das Leben denken. Ein hilfreicher erster Schritt kann sein, diese Gedanken bewusst zu beobachten. Auf der Seite Klarheit zum Mitnehmen  finden Sie dazu das kostenfreie PDF Der innere Beobachter  – eine einfache Übung, um Abstand zu gewinnen und den eigenen Denkmustern mit mehr Freundlichkeit zu begegnen. Soziale Ursachen: Wenn das Umfeld krank macht Ursachen Depression  sind nicht immer in der eigenen Psyche zu suchen. Oft hat das, was uns krank macht, auch mit dem zu tun, was außen  fehlt – oder zu viel ist. Ein zentrales Thema ist Einsamkeit . Und zwar nicht nur dann, wenn niemand da ist – sondern vor allem dann, wenn man sich nicht verbunden fühlt . Wer dauerhaft ohne echte Nähe lebt, ohne Menschen, die zuhören oder da sind, trägt ein Risiko in sich, das oft unterschätzt wird. Soziale Isolation  verstärkt das Gefühl, allein nicht mehr weiterzukommen. Auch chronischer Stress  zählt zu den sozialen Faktoren, die zu einer Depression beitragen können. Zu viel Verantwortung, dauerhafte Überforderung im Beruf, Care-Arbeit, finanzielle Sorgen – all das erschöpft. Wenn Pausen fehlen und der Druck Alltag ist, verliert man irgendwann das Gefühl, überhaupt noch durchatmen zu können. Wenn Sie besser verstehen möchten, wie Stress entsteht und was dagegen hilft, lesen Sie den Beitrag Stressprävention – wie Sie wieder mehr Luft zum Atmen finden . Krisen und Verluste  sind weitere häufige soziale Ursachen Depression : Trennung, Tod eines geliebten Menschen, eine Kündigung, ein Umzug oder andere tiefgreifende Umbrüche. Wenn der Boden unter den Füßen wegbricht, braucht es Zeit – und Unterstützung –, um wieder Halt zu finden. Multifaktorielle Ursachen Depression: Kein Auslöser allein Ursachen Depression  lassen sich selten auf einen einzelnen Moment zurückführen. Meist ist es ein Zusammenspiel aus vielen Einflüssen – über Wochen, Monate oder Jahre hinweg. Vielleicht gab es eine genetische Veranlagung , die lange still blieb. Bis eine Trennung kam. Oder dauerhafter Stress. Oder eine körperliche Erkrankung, die das System zusätzlich geschwächt hat. Depression entsteht selten plötzlich.  Sie entwickelt sich oft schleichend – als Summe vieler kleiner Schritte in eine Richtung, die irgendwann zu viel wird. Und irgendwann merkt man: „So wie es ist, geht es nicht mehr.“ Mehr darüber, wie sich dieser Kreislauf Schritt für Schritt aufbaut, erfahren Sie im Beitrag T eufelskreis der Depression: Die Abwärtsspirale verstehen . Was das für Sie bedeutet Wenn Sie sich in vielem wiedererkennen: Sie sind nicht allein.  Und Sie tragen keine Schuld.  Eine Depression ist kein Charakterfehler, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung – mit vielen Ebenen, vielen möglichen Einflüssen und vielen Ursachen Depression . Wichtig ist, dass Sie sich selbst ernst nehmen . Dass Sie sich erlauben, Hilfe zu suchen. Und dass Sie verstehen: Auch aus scheinbar ausweglosen Situationen führen Wege heraus. Erste Impulse und konkrete Anregungen finden Sie auch im Beitrag Wege aus der Depression: Erste Schritte zurück ins Leben. Ich unterstütze Sie dabei, Klarheit zu gewinnen , die Zusammenhänge zu verstehen – und Schritt für Schritt zurück in Ihre eigene Stärke zu finden. Vereinbaren Sie gern ein kostenfreies Vorgespräch , wenn Sie herausfinden möchten, ob meine Begleitung für Sie passt. Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen. Auf der Seite Klarheit zum Mitnehmen  finden Sie zudem kostenfreie Übungen und Arbeitsblätter, die Sie auf Ihrem Weg unterstützen – für mehr Klarheit, Selbstführung und innere Stärke. Vielleicht interessiert Sie auch: Selbstwirksamkeit stärkt innere Klarheit und Handlungskraft Umgang mit Stress: 8 wirkungsvolle Übungen gegen Stress Resilienz stärken: 4 Tipps für Ihren Alltag Quellen & Inspirationen: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN): www.dgppn.de Stiftung Deutsche Depressionshilfe: www.deutsche-depressionshilfe.de www.soham-psychologische-beratung.de

  • Depression Arten im Überblick: Nicht jede Depression ist gleich

    Wie sich Depression Arten unterscheiden – und warum das wichtig ist Depression Arten sind so unterschiedlich wie die Menschen, die darunter leiden. Manche erleben sie wie eine bleierne Schwere , die kaum aus dem Bett aufstehen lässt. Andere funktionieren weiter – scheinbar ganz normal . Aber innen? Ist es still. Oder leer. Oder einfach nur zu viel. Depression Arten: so unterschiedlich wie die Menschen, die darunter leiden Gerade weil sich Depression so unterschiedlich zeigt, ist es wichtig, die verschiedenen Depression Arten zu kennen. Sie verlaufen anders , fühlen sich anders an  – und brauchen oft unterschiedliche Wege der Unterstützung . Dieser Beitrag gibt einen Überblick – und kann ein erster Schritt sein. Ein Schritt zu mehr Verständnis . Und vielleicht auch zu mehr Mitgefühl – für andere oder für sich selbst . Wenn Sie gerade nach Orientierung suchen, finden Sie hier mögliche Wege aus der Depression . Hauptsymptome, die bei Depression Arten auftreten Depression Arten haben unterschiedliche Verläufe – doch einige Symptome zeigen sich in fast allen Formen. Zu den sogenannten Hauptsymptomen  gehören: Gedrückte, depressive Stimmung Verlust von Interesse oder Freude Antriebsmangel Erhöhte Ermüdbarkeit Damit im klinischen Sinn von einer Depression gesprochen werden kann, müssen mindestens zwei dieser Symptome über einen Zeitraum von zwei Wochen bestehen. Für Betroffene kann das eine enorme Belastung sein – auch wenn es nach außen oft nicht sichtbar ist. Zusatzsymptome, wie sie bei Depression Arten häufig vorkommen Neben den Hauptsymptomen zeigen sich bei vielen Depression Arten  auch sogenannte Zusatzsymptome . Sie können das Erleben stark beeinflussen – auch wenn sie von außen oft kaum zu erkennen sind : Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen Schuld- und Wertlosigkeitsgefühle Negative Zukunftsaussichten Schlafstörungen Verminderter Appetit Suizidgedanken oder -handlungen Wie viele dieser Symptome auftreten – und in welcher Kombination – kann sehr unterschiedlich sein. Das hat auch Einfluss darauf, wie eine Depression entsteht  – und wie schwer sie verlaufen kann. Depression Arten nach Schweregrad: leicht, mittelgradig oder schwer Depression Arten werden nicht nur nach ihren Symptomen, sondern auch nach dem Schweregrad eingeteilt. Entscheidend ist, wie viele Haupt- und Zusatzsymptome auftreten  – und wie stark sie den Alltag beeinträchtigen . Leichte Depression 2 Hauptsymptome + 2 Zusatzsymptome Alltagsbewältigung ist meist noch möglich – wenn auch mit Mühe Mittelgradige Depression 2 Hauptsymptome + 3–4 Zusatzsymptome Alltagsfunktionen sind deutlich eingeschränkt Schwere Depression 3 Hauptsymptome + mindestens 4 Zusatzsymptome Kaum noch Bewältigung des täglichen Lebens möglich Je nach Ausprägung zeigen sich Depression Arten sehr unterschiedlich  –von „noch irgendwie funktionieren“  bis hin zu starker Erschöpfung, Rückzug und völliger Überforderung . Weitere Depression Arten im Überblick Nicht alle Depression Arten lassen sich nach ihrem Schweregrad einordnen. Manche zeigen besondere Verläufe – sie unterscheiden sich in Ursache, Dauer oder Ausprägung . Gerade deshalb sind sie für Betroffene oft schwerer zu erkennen oder einzuordnen . Hier ein Überblick über weitere Depression Arten: Dysthymia (Anhaltende depressive Störung) Chronisch , milder verlaufend – über mindestens zwei Jahre Symptome meist anhaltend mild , aber ohne längere symptomfreie Phasen Saisonale Depression (SAD) Tritt meist in den Wintermonaten  auf Zusammenhang mit Lichtmangel Atypische Symptome wie erhöhtes Schlafbedürfnis  und Heißhunger Wochenbettdepression (Postpartale Depression) Tritt meist innerhalb der ersten sechs Wochen nach der Geburt  auf Abgrenzung zum „Baby Blues“  ist wichtig Belastend für Mutter und Umfeld Depression bei bipolarer Störung Teil einer bipolaren Erkrankung Wechsel  zwischen manischen und depressiven Phasen Agitierte Depression Innere Unruhe , Reizbarkeit, Anspannung stehen im Vordergrund Häufig begleitet von Schlafstörungen  und Gedankenrasen Depression bei Anpassungsstörungen Depressive Symptome als Reaktion auf belastende Lebensereignisse  –z. B. nach einem Verlust, bei beruflichen Krisen oder tiefgreifenden Veränderungen Kurzfristig – aber behandlungsbedürftig Diese Vielfalt zeigt, wie unterschiedlich Depression Arten sein können. Und sie verdeutlicht auch: Die Ursachen sind oft komplex und individuell . Lesen Sie hier mehr über mögliche Ursachen einer Depression . Wichtig:  Dieser Text kann ein erster Schritt sein, um Depression besser zu verstehen. Er ersetzt jedoch keine medizinische oder therapeutische Diagnose  – und auch keine professionelle Begleitung. Wenn Sie sich wiedererkennen Vielleicht haben Sie sich in manchen Beschreibungen wiedergefunden – oder bei einem Symptom gedacht: „Das kommt mir bekannt vor.“ Dann ist es wichtig, dass Sie sich selbst ernst nehmen. Dass Sie sich und Ihr Erleben nicht kleinreden. Bitte nehmen Sie sich selbst wichtig. Jede Form von Depression ist eine Belastung.  Und: Jede kann behandelt werden. Sie müssen das nicht allein bewältigen. Sich Unterstützung zu holen, ist kein Zeichen von Schwäche – sondern von Selbstfürsorge. Zum Beispiel durch eine psychologische Beratung online  – ortsunabhängig, flexibel und diskret. Wenn Sie spüren, dass Sie genauer hinschauen möchten, begleite ich Sie gerne – vertraulich, professionell und so, wie es für Sie stimmig ist. Im kostenfreien Vorgespräch klären wir gemeinsam, was Sie gerade brauchen – und ob meine Unterstützung Sie dabei stärken kann. Vielleicht interessiert Sie auch: Typische Gedanken Depression – und warum sie so gefährlich sind Teufelskreis der Depression: Die Abwärtsspirale verstehen Glaubenssätze erkennen und verändern Quellen & Inspiration: ICD-10 kompakt - Heilpraktiker für Psychotherapie, Sybille Disse; 2. Auflage, Urban & Fischer, Elsevier; ISBN: 978-3-437-57022-3 www.soham-psychologische-beratung.de

  • Was sind Schlafstörungen? Wenn Ruhe zur Herausforderung wird

    Was sind Schlafstörungen? Typische Anzeichen und Symptome Wenn aus schlechten Nächten stille Belastung wird – was sind Schlafstörungen? Wenn aus schlechten Nächten stille Belastung wird – was sind Schlafstörungen? Was sind Schlafstörungen? Was sind Schlafstörungen  – und warum nehmen sie uns oft mehr als nur den Schlaf? Die Antwort beginnt dort, wo Ruhe zur Herausforderung wird: Sie sind müde, erschöpft vom Tag – und trotzdem hält der Stress   Sie wach. Der Körper liegt im Bett, aber der Kopf macht Überstunden. Und je mehr Sie sich bemühen, endlich zur Ruhe zu kommen, desto weiter rückt der Schlaf weg. Es ist zum Verrücktwerden. Schlafstörungen  zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Belastungen unserer Zeit. Und sie wirken oft tiefer, als man denkt: Sie rauben nicht nur die Nächte , sondern auch Energie , Lebensfreude  und das Gefühl von innerer Stabilität . Denn was macht Stress mit dem Körper , wenn er sich nie richtig erholen kann? Die Antwort zeigt sich nicht nur nachts – sondern im gesamten Leben. Was sind Schlafstörungen – Formen & Belastung Der Begriff Schlafstörung  umfasst nicht einfach „schlechten Schlaf“, sondern ganz unterschiedliche Formen gestörten Schlafverhaltens : ▪️ Einschlafprobleme ▪️ Nächtliches Aufwachen , oft mehrfach ▪️ Frühes Erwachen  – obwohl Sie noch müde sind ▪️ Unruhiger Schlaf , der sich nicht erholsam anfühlt ▪️ oder das diffuse Gefühl, nie wirklich zur Ruhe  zu kommen Doch nicht jeder unruhige Abend ist gleich eine Störung. Entscheidend ist nicht nur das Was, sondern das Wie oft  – und wie sehr diese Phasen Ihren Alltag beeinflussen . Erst wenn die Symptome regelmäßig auftreten und Kraft, Klarheit oder Lebensfreude kosten , stellt sich die Frage: Was sind Schlafstörungen – und ab wann gelten sie als behandlungsbedürftig? ** Ein Beispiel aus meiner Beratung : Eine Klientin, Anfang 50, beschrieb ihren Zustand so: „Ich schlafe oft erst nach Mitternacht ein – und wache trotzdem um 4 Uhr wieder auf. Ich kann funktionieren, aber leben fühlt sich anders an.“  Erst als sie erkannte, wie sehr ihr Schlafmangel auch ihre Stimmung, ihre Konzentration und ihre Beziehung  belastete, wurde klar: Es geht nicht nur um die Nacht – es geht um Lebensqualität. Wenn Sie sich hier wiedererkennen, lohnt sich ein Blick auf die Ursachen von Schlafstörungen  – und auf das, was Sie konkret tun können. Arten von Schlafstörungen – was sind Schlafstörungen konkret? Was sind Schlafstörungen , wenn man sie medizinisch genauer betrachtet? Die Schlafmedizin  unterscheidet mehrere Formen – mit ganz unterschiedlichen Ursachen , Symptomen und Folgen. Manche erkennen Sie sofort, andere schleichen sich leise in Ihren Alltag. Zu den häufigsten zählen: Insomnie: Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen , oft begleitet von innerer Unruhe  und dem Gefühl, tagsüber nur noch zu funktionieren. Schlafapnoe: Unbemerkte Atemaussetzer  im Schlaf – meist verbunden mit lautem Schnarchen  und anhaltender Tagesmüdigkeit . Restless-Legs-Syndrom (RLS): Ein Ziehen, Kribbeln oder Spannen in den Beinen, das nur durch Bewegung gelindert werden kann – was das Einschlafen erschwert . Narkolepsie: Plötzliche Schlafattacken am Tag , die unabhängig von Ort oder Situation auftreten – oft begleitet von einem Verlust der Muskelspannung. Parasomnien: Dazu zählen verschiedene auffällige Verhaltensweisen während des Schlafs , die meist unbewusst auftreten. Klassische Formen sind Schlafwandeln (Somnambulismus) , intensive Albträume , der sogenannte Nachtschreck (Pavor nocturnus)  sowie nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus) . Egal in welcher Form – alle diese Störungen bringen Ihre innere Uhr  aus dem Takt. Der Körper findet nicht mehr in seine natürlichen Rhythmen , die Erholung bleibt aus. Was sind Schlafstörungen also im Kern? Eine tiefgreifende Störung Ihres Ruhebedürfnisses , die auf Dauer nicht nur Ihre Nächte betrifft – sondern Ihre Konzentration , Ihre Stimmung , Ihr Wohlbefinden  im Alltag. ** Ein Beispiel aus der Beratung : Ein Mann Mitte 40 kam zu mir mit chronischer Tagesmüdigkeit – trotz acht Stunden Schlaf. Nachts schnarchte er stark, seine Partnerin berichtete von Atempausen. Die Diagnose: Schlafapnoe . Erst als er sie behandeln ließ, kehrte Stück für Stück auch seine Lebensfreude  zurück. Wenn Ihnen einige dieser Beschreibungen bekannt vorkommen, lohnt sich ein genauerer Blick: Welche Anzeichen für Schlafstörungen  zeigen sich bei Ihnen? Was sind die psychischen Ursachen von Schlafstörungen  – und wie hängen sie mit Ihrer Geschichte zusammen? Und vor allem: Was sind die möglichen Ursachen von Schlafstörungen  in Ihrem Alltag? Was sind Schlafstörungen? – typische Anzeichen erkennen Was sind Schlafstörungen , wenn Sie deren Anzeichen  nicht erkennen? Vor allem: schwer greifbar. Denn nicht nur der Schlaf selbst ist gestört – sondern oft auch das Gespür für das, was normal wäre. Viele Menschen spüren zwar, dass etwas nicht stimmt – können es aber schwer benennen. Denn ob Sie wirklich unter einer Schlafstörung  leiden, zeigt sich nicht nur nachts. Oft macht es sich zuerst in Ihrem Alltag  bemerkbar: als Müdigkeit, Gereiztheit oder das diffuse Gefühl, „nicht ganz da“ zu sein. Typische Symptome, bei denen Sie hellhörig  werden dürfen: Einschlafdauer von über 30 Minuten  – regelmäßig, nicht nur gelegentlich Nächtliches Erwachen , oft mehrfach – mit Schwierigkeiten, wieder zur Ruhe zu kommen Frühes Erwachen  – und das Gefühl, die Nacht war zu kurz Nicht erholsamer Schlaf , selbst bei ausreichend Zeit im Bett Tagesmüdigkeit , Konzentrationsprobleme, Gereiztheit  oder das Gefühl, „ neben sich zu stehen “ Diese Anzeichen treten bei Schlafstörungen  meist mehrmals pro Woche über einen längeren Zeitraum  auf. Entscheidend ist nicht nur die Häufigkeit , sondern auch, wie sehr Ihr Leben dadurch beeinflusst wird . ** Ein Beispiel aus der Beratung : Eine Klientin, 38, beschrieb es so: „Ich war nicht krank – aber auch nicht wirklich wach. Ich habe funktioniert, aber innerlich war alles dumpf.“  Erst im Gespräch wurde deutlich, wie sehr ihr gestörter Schlaf  sie auch emotional erschöpfte – und wie tief die Wirkung reichte. Was sind Schlafstörungen also in diesem Zusammenhang? Ein Warnsignal Ihres Körpers , das nicht ignoriert werden sollte – vor allem dann, wenn es leise beginnt und sich schleichend ausbreitet. Wann Schlafstörungen krankhaft werden Wann Schlafstörungen krankhaft werden – was sind Schlafstörungen, wenn sie den Alltag dominieren? Was sind Schlafstörungen , wenn sie nicht nur gelegentlich auftreten, sondern zum ständigen Begleiter  werden? Dann sind sie nicht mehr harmlos – sondern ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko . Wenn sich Ihr Schlafverhalten über Wochen oder Monate  negativ auf Ihr Wohlbefinden , Ihre Leistungsfähigkeit  oder Ihre Beziehungen  auswirkt, ist es Zeit hinzuschauen . Nicht alles, was lange schon da ist, ist deshalb normal. Typische Folgen, die auf eine krankhafte Schlafstörung  hinweisen können: Konzentrationsprobleme  – Sie lesen denselben Satz fünfmal, ohne ihn aufzunehmen. Gereiztheit  – Kleinigkeiten bringen Sie aus der Fassung, obwohl Sie eigentlich gelassen bleiben wollen. Erhöhte Infektanfälligkeit  – Ihr Körper ist erschöpft, Ihr Immunsystem  am Limit. Stimmungsschwankungen oder depressive Verstimmungen  – die Tage werden schwer, die Gedanken düster. Rückzug  – Sie sagen Treffen ab, weil selbst Gespräche zu viel werden. ** Ein Beispiel aus der Praxis: Eine Klientin, Mitte 40, kam mit dem Gefühl, nur noch zu funktionieren . Nachts wachte sie regelmäßig auf, morgens fühlte sie sich wie gerädert. Erst als ihr auffiel, dass selbst kleine Entscheidungen sie überforderten  – und ihr Lachen seltener wurde – begann sie, genauer hinzusehen. Hinter ihrer Erschöpfung steckte nicht nur Schlafmangel, sondern auch ein dauerhaft überhöhter innerer Antreiber  – das ständige Gefühl, nicht genug zu leisten. ** Ein anderer Fall: Ein Mann Anfang 30 schlief erst nach 3 Uhr morgens ein – wenn überhaupt. Die Abwärtsspirale  hatte längst eingesetzt: Verspätungen bei der Arbeit, keine Energie für Bewegung, gereizte Stimmung. Erst als ein Konflikt mit seiner Partnerin eskalierte, wurde ihm klar, wie sehr seine Schlafstörung  auch seinen Selbstwert  untergrub – und wie dringend er sich nach Balance sehnte. Heute arbeitet er gezielt an seiner Work-Life-Balance  – mit Schlaf als Dreh- und Angelpunkt. Was sind Schlafstörungen, wenn sie so weit reichen? Eine stille, aber kraftvolle Einladung , sich selbst wieder ernst zu nehmen  – nicht erst, wenn alles zusammenbricht. Ab einer Dauer von drei Monaten  sprechen Fachleute von einer chronischen Schlafstörung  – besonders dann, wenn sich die Symptome regelmäßig zeigen und Ihren Alltag spürbar beeinträchtigen. Wenn Sie spüren, dass Ihre Kraftreserven schrumpfen, Ihre Gedanken dunkler werden oder das Leben seinen Rhythmus verliert – nehmen Sie sich selbst wichtig. Vielleicht ist genau jetzt der Moment, den Kurs zu justieren – für mehr Resilienz , Selbstfürsorge  und einen Schlaf, der wieder trägt. Was sind Schlafstörungen? – ein unterschätztes Gesundheitsproblem Was sind Schlafstörungen  – wirklich? Ganz sicher mehr als bloß eine unruhige Nacht . Sie ziehen oft größere Kreise, als man vermutet. Denn schlechter Schlaf bleibt selten allein. Er beeinflusst Ihre mentale Stabilität , Ihre körperliche Gesundheit  – und manchmal sogar das, was Sie sonst so leicht spüren: Lebensfreude , Neugier, innere Ruhe. Gerade wenn Sie im Stress  sind, fällt es schwer, Warnzeichen ernst zu nehmen. Man denkt: „Das wird schon wieder.“  Oder: „Ich komm klar.“  Und doch ist da dieses leise Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmig  ist. Schlafstörungen   sind nicht nur lästig. Sie sind ein Hinweis Ihres Körpers, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Und sie verdienen Aufmerksamkeit – keine Gewöhnung. Es gibt viele Wege, wieder zu einem gesunden Schlafrhythmus  zu finden. Ein Gespräch mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt  kann ein guter erster Schritt sein. Vielleicht möchten Sie aber auch mit jemandem sprechen, der Ihre innere Welt mit in den Blick nimmt – etwa im Rahmen einer psychologischen Beratung online . Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, ob oder wann Sie das Gespräch suchen möchten, kann es hilfreich sein, zunächst einmal Ihren Schlaf bewusster zu beobachten.  Dafür biete ich Ihnen ein kostenfreies Schlaftagebuch  zum Download an – vielleicht ein erster, stiller Schritt zu mehr Klarheit. Manchmal hilft schon ein Blick von außen , um zu erkennen, was gerade fehlt. Oder wohin die Richtung gehen könnte. Denn wenn man nächtelang grübelt , sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und doch gibt es Wege – sanfte, wirksame, realistische. Ob mit achtsamem Umgang , strukturgebenden Ritualen , einer Veränderung im Alltag – oder auch mit einem neuen Zugang zu sich selbst. (Vielleicht sogar mit etwas wie Yoga gegen Stress , wenn das zu Ihnen passt.) Was zählt: Sie müssen das nicht allein herausfinden. Vielleicht interessiert Sie auch: Stress Test: Wie gestresst sind Sie? Negativer Stress: Wie Sie sich Schritt für Schritt davon befreien können Burnout und Stress: Wenn alles zu viel wird Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress Quellen & Inspirationen: Crönlein T, Galetke W, Young P. Schlaf und Schlafmedizin – Grundlagen . In: Schlafmedizin 1 x 1. Springer; 2017. Walker M. Das große Buch vom Schlaf . Goldmann Verlag; 2018. Müller T., Paterok B. Schlaftraining – Ein Therapiemanual zur Behandlung von Schlafstörungen . Hogrefe; 2010. www.soham-psychologische-beratung.de

  • Schlafstörungen psychische Ursachen – wenn die Seele wach bleibt

    Schlafstörungen psychische Ursachen: Was Sie wach hält, wenn der Kopf nicht zur Ruhe kommt Schlafstörungen psychische Ursachen  – drei Worte, die mehr sagen, als es auf den ersten Blick scheint. Denn oft ist es nicht der Kaffee, nicht das Handylicht und auch nicht die Matratze. Sondern das, was Sie innerlich umtreibt . Die Gedanken, die nicht aufhören zu kreisen. Die Sorgen, die schwer auf Ihnen lasten. Und ein Körper, der einfach nicht zur Ruhe kommt – obwohl Sie sich genau das so sehr wünschen. Schlafstörungen: Psychische Ursachen, können Ihnen den Schlaf rauben Häufig ist es genau dieser innere Stress , der den Schlaf raubt – leise, aber hartnäckig. Vielleicht kennen Sie das: Sie sind müde, aber Ihr Kopf ist hellwach. Die To-dos vom nächsten Tag. Ein Gespräch, das nachwirkt. Oder einfach dieses vage Unwohlsein, das keinen Namen hat – aber wach hält. Wenn Sie spüren, dass Ihr Schlaf leidet, weil Ihre Seele nicht zur Ruhe kommt , dann ist das ein guter Moment, um hinzuschauen – und sich Unterstützung zu holen. Schlafstörungen psychische Ursachen – wie Belastung den Schlaf stört Schlafstörungen psychische Ursachen  zeigen sich oft nicht von heute auf morgen. Sie schleichen sich ein. Erst schlafen Sie ein wenig unruhiger. Dann wachen Sie häufiger auf. Und irgendwann wird Schlaf zum Kraftakt – statt zur Erholung. Der Körper liegt im Bett. Aber der Kopf macht Überstunden. Grübeln, Anspannung, emotionale Last  – all das verhindert, dass Sie sich wirklich fallen lassen können. Typische Auslöser im Zusammenhang mit Schlafstörungen psychische Ursachen : Depressionen  – oft mit frühem Erwachen, nicht erholsamem Schlaf oder dem Gefühl, gar nicht geschlafen zu haben Angststörungen  – verbunden mit Einschlafproblemen , Herzklopfen oder innerer Unruhe Zwangsgedanken und Perfektionismus   – lassen keinen Raum für echte Entspannung Manien oder Psychosen  – bringen den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus durcheinander Abhängigkeitserkrankungen  – z. B. durch Alkohol, Medikamente oder Drogen, die den Schlaf massiv stören Diese Zusammenhänge erlebe ich in meiner Praxis immer wieder – und sie zeigen: Wer unter seelischer Belastung leidet, schläft oft anders. Weniger tief. Weniger lang. Und selten erholsam. Das Gemeine daran? Der Schlaf wird schlechter – und genau das verstärkt die psychischen Symptome. Ein Teufelskreis, aus dem man oft nicht allein herausfindet. Die unsichtbaren Mechanismen hinter Schlafstörungen psychische Ursachen Was viele nicht wissen:  Auch ohne eine offizielle Diagnose können Schlafstörungen psychische Ursachen  haben. Es braucht keine Depression , keine Angststörung – manchmal reicht schon das ganz normale Leben, das zu viel wird. Denn Ihr Kopf läuft oft weiter, wenn Sie längst im Bett liegen. Vielleicht erkennen Sie sich in einem dieser inneren Muster wieder: Grübeln vor dem Einschlafen  – „Ich muss morgen fit sein …“ Angst vor dem Wachliegen  – die paradoxerweise genau das auslöst Der Wunsch, zu funktionieren  – selbst nachts keine Pause zulassen Hohe innere Anspannung , die sich körperlich zeigt – etwa als Herzklopfen oder Muskelverspannung Was all diese Mechanismen verbindet:  Sie laufen unbewusst ab. Und sie zeigen sich oft genau dann, wenn alles still wird – nachts , wenn niemand mehr etwas von Ihnen will. Nur Sie selbst: Ruhe. Besonders häufig betroffen sind Menschen, die gelernt haben, stark zu sein. Durchzuhalten. Sich zusammenzureißen. Doch wer nur funktioniert, verliert irgendwann die Verbindung zu sich selbst. Und genau das ist einer der häufigsten Schlafstörungen psychische Ursachen : eine innere Unruhe, die kein Ventil mehr findet. ➡️ Was hier hilft, sind keine schnellen Tricks - sondern Haltung: Selbstliebe , Selbstmitgefühl , Stressbewältigung  und echte Resilienz . Nicht als Methode. Sondern als Weg zurück zu sich selbst. Was bei Schlafstörungen psychische Ursachen wirklich hilft Wenn Schlafstörungen psychische Ursachen  haben, reicht es nicht, am Fenster zu lüften und auf Baldriantee zu hoffen. All das kann guttun – aber oft liegt das eigentliche Problem eine Etage tiefer. Denn der Schlaf kommt nicht zurück, solange im Inneren noch Unruhe herrscht. Was sich in der Praxis bewährt – und was auch Klientinnen und Klienten immer wieder als hilfreich beschreiben: Psychologische Begleitung  – zum Beispiel in Form von Therapie oder psychologischer Beratung . Oft bringt allein das Sortieren der Gedanken spürbare Entlastung. Entspannungsverfahren  – wie Yoga Nidra, einfache Atemübungen oder Achtsamkeit. Nicht, um „besser zu funktionieren“. Sondern, um wieder bei sich selbst anzukommen. Feste Rituale am Abend  – sie signalisieren Ihrem Nervensystem: Jetzt ist es sicher, loszulassen. Arbeit mit inneren Antreibern  – etwa mit dem Glaubenssatz, immer perfekt sein zu müssen oder alles allein schaffen zu müssen. Viele stellen fest: Wenn der innere Druck nachlässt, stellt sich der Schlaf fast von selbst ein. Und auch der Selbstwert  spielt dabei eine größere Rolle, als man vermuten würde. Wer sich selbst weniger abwertet, schläft oft ruhiger. In meiner Praxis begegnen mir solche Zusammenhänge immer wieder – etwa bei einer Klientin, die abends oft stundenlang wach lag.  Nicht wegen konkreter Sorgen, sondern weil sie das Gefühl hatte, innerlich auf der Bremse zu stehen. Erst im Gespräch wurde deutlich: Ihr hoher Anspruch, immer zu funktionieren, ließ sie selbst nachts nicht los. Als wir daran arbeiteten, kam der Schlaf langsam zurück. Schlafstörungen psychische Ursachen – bitte unterschätzen Sie das nicht Schlafstörungen psychische Ursachen  sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind ein Signal. Ein Hinweis darauf, dass Ihre innere Balance aus dem Gleichgewicht geraten ist. Und genau das verdient Aufmerksamkeit – nicht Verdrängung. Wenn Sie sich trauen, genauer hinzuschauen, können Sie viel gewinnen: Mehr Ruhe. Mehr Klarheit. Mehr innere Stabilität.  Und endlich wieder Schlaf, der wirklich erholt. Vielleicht ist es kein leichter Schritt. Aber ein lohnender. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, was hinter Ihren Schlafstörungen steckt – in einem geschützten, kostenfreien Vorgespräch. Sie müssen das nicht allein klären. Und schon gar nicht still aushalten. Vielleicht interessiert Sie auch: Schlafstörungen Anzeichen: Wenn der Schlaf keine Erholung bringt Therapie bei Schlafstörungen – wann Hilfe sinnvoll ist Umgang mit Stress: 8 wirkungsvolle Übungen gegen Stress Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress Quellen & Inspirationen: Crönlein T, Galetke W, Young P. Schlaf und Schlafmedizin – Grundlagen . In: Schlafmedizin 1 x 1. Springer; 2017. Walker M. Das große Buch vom Schlaf . Goldmann Verlag; 2018. Müller T., Paterok B. Schlaftraining – Ein Therapiemanual zur Behandlung von Schlafstörungen . Hogrefe; 2010. www.soham-psychologische-beratung.de

  • Schlafstörungen Ursachen: Warum der Schlaf aus dem Takt gerät

    Schlafstörungen Ursachen im Überblick Schlafstörungen Ursachen  gibt es viele – und sie zeigen sich oft dort, wo man sie nicht vermuten würde.  Vielleicht kennen Sie das: Sie sind eigentlich müde, aber der Kopf ist hellwach. Der Tag war lang, der Körper erschöpft – und trotzdem will der Schlaf nicht kommen.  Stattdessen kreisen die Gedanken, das Herz schlägt schneller, der Blick wandert zur Uhr.  Und mit jeder Minute wächst die innere Anspannung. Schlafstörungen Ursachen: Wenn Stress Ihre Nächte regiert In der Beratung höre ich oft Sätze wie: „Ich weiß gar nicht, warum das so ist. Eigentlich müsste ich schlafen können.“ Genau hier setzt meine Arbeit an.  Denn wer die Ursachen erkennt, kann gezielt gegensteuern – und aus dem Kreislauf von Anspannung und Erschöpfung aussteigen. Wenn Stress Ihre Nächte regiert, wird Klarheit zum Schlüssel. Schlafstörungen Ursachen: Die häufigsten Auslöser auf einen Blick Schlafstörungen Ursachen  lassen sich oft nicht auf einen einzigen Auslöser zurückführen. Vielleicht merken Sie: Ihr Körper ist müde, aber Ihr Kopf ist noch im Tag gefangen.  Oder: Sie liegen nachts wach und fragen sich, warum der Schlaf einfach nicht kommen will – obwohl Sie sich nichts sehnlicher wünschen. Viele Menschen erleben genau das.  Und häufig liegt es nicht nur an einem Punkt, sondern an einer ganzen Kette von Faktoren  – die sich gegenseitig verstärken und den Körper dauerhaft in Alarmbereitschaft halten . Typische Schlafstörungen Ursachen können sein: Stress  – beruflich, privat oder innerlich (z. B. durch hohe Ansprüche, Sorgen, Zeitdruck) Spätes oder schweres Essen  – besonders fett- oder eiweißreich Gedankenkarussell  – ungelöste Themen des Tages, Grübeln beim Einschlafen Psychische Belastungen  – wie Depressionen , Ängste oder emotionale Erschöpfung Körperliche Erkrankungen  – Schmerzen, Atemprobleme, hormonelle Veränderungen Schlechte Schlafumgebung  – zu hell, zu laut, zu warm oder zu unruhig Medikamente und Alkohol  – sie können die Schlafarchitektur empfindlich stören Blaulichtquellen  – Handy, Tablet, Laptop verzögern die natürliche Müdigkeit Vielleicht entdecken Sie sich in einem oder mehreren dieser Punkte wieder.  Und genau darin liegt der Schlüssel: Nicht jede Schlafstörung hat dieselbe Ursache. Aber jede lässt sich besser verstehen – und behandeln –, wenn man genau hinschaut. Schlafstörungen Ursachen: Was mit dem Körper passiert Schlafstörungen Ursachen  wirken nicht nur im Kopf – sie zeigen sich auch im Körper . Vielleicht kennen Sie das:  Sie sind erschöpft , aber sobald Sie im Bett liegen, fühlen Sie sich innerlich unruhig . Ihr Herz schlägt schneller , Sie wachen nachts regelmäßig auf – obwohl Sie sich doch nach Ruhe sehnen. Viele Menschen unterschätzen, wie fein abgestimmt unser Schlafsystem ist.  Bereits kleine Verschiebungen  – etwa im Hormonhaushalt , im Tagesrhythmus  oder durch dauerhaft erhöhten Stress  – können ausreichen, um den natürlichen Schlaf aus dem Takt zu bringen. Typische körperliche Reaktionen bei anhaltenden Schlafproblemen: Erhöhte Stresshormone  – der Körper bleibt im „Wach-Modus“ Verminderte Konzentration  – das Denken wird langsamer, unklarer Geschwächtes Immunsystem  – Infektanfälligkeit nimmt zu Reizbarkeit & Antriebslosigkeit  – selbst kleine Herausforderungen wirken groß Beispiel aus der Praxis: Eine Klientin erzählt mir , dass sie fast jede Nacht gegen 3 Uhr hellwach wird – mit Herzklopfen, als wäre sie mitten im Tag.  Erst im Gespräch wird deutlich: Sie arbeitet oft bis kurz vor dem Schlafengehen – der Körper steht dauerhaft unter Strom .  In der Beratung kombinieren wir gezielte Entlastungstechniken  (wie Wingwave ) mit kleinen Veränderungen in ihrer Abendroutine . Nach einigen Wochen spürt sie deutlich, dass sie ruhiger einschläft – und auch wieder durchschlafen kann. Schlafstörungen Ursachen  zu erkennen bedeutet also auch, den Körper wieder ernst zu nehmen – und auf seine feinen Signale zu hören, bevor sie lauter werden. Persönlichkeitsmuster als Schlafstörungen Ursachen Schlafstörungen Ursachen  können auch in der eigenen Persönlichkeit liegen – genauer gesagt in bestimmten inneren Haltungen, die oft unbewusst wirken. Vielleicht erkennen Sie sich in einem dieser Muster wieder: Perfektionismus  – Sie wollen alles richtig machen und kommen nur schwer zur Ruhe. Selbstzweifel  – Sie grübeln, ob Sie genügen – auch nachts. Grübelverhalten  – Ihr Kopf lässt sich nur schwer ausschalten. Hohe emotionale Empfindsamkeit  – Sie nehmen vieles tief wahr und ziehen sich zurück, wenn es zu viel wird. Diese Eigenschaften sind nicht falsch – sie zeigen, wie fein Ihr inneres System reagiert. Gleichzeitig können sie den Druck erhöhen, „funktionieren“ zu müssen – und machen es schwerer, abends abzuschalten. Beispiel aus der Praxis: Ein Klient, Anfang 40, beruflich stark eingespannt und mit hohen Ansprüchen an sich selbst, kam wegen anhaltender Schlafprobleme in die Beratung. Besonders abends wurde das Gedankenkarussell zum Problem – getrieben von Perfektionismus , inneren Antreibern  und einem stark ausgeprägten binären Denken : alles oder nichts, richtig oder falsch, erfolgreich oder ungenügend. Gemeinsam haben wir seinen Selbstwert gestärkt , seine inneren Antreiber sichtbar gemacht und reflektiert, welche Lebensbereiche zu kurz kamen . Nach und nach hat er brachliegende Interessen wieder aufgegriffen, alte Leidenschaften neu entdeckt  und sich bewusst Zeit für Dinge genommen, die ihm guttun – vom Fotografieren bis zum gelegentlichen Tennisspiel. Er verbrachte mehr Zeit mit Freunden und erlaubte sich, auch mal unperfekt zu sein . Sein Schlaf wurde dadurch ruhiger – nicht perfekt, aber spürbar erholsamer. Altersbedingte Schlafstörungen Ursachen Auch das Alter bringt eigene Herausforderungen mit sich.  Vielleicht bemerken Sie: Der Schlaf wird leichter, das Durchschlafen schwieriger.  Oder: Sie sind morgens früh wach – obwohl Sie gern noch etwas liegen geblieben wären. Schlafstörungen Ursachen  im Alter sind oft vielschichtig – und nicht immer leicht zu erkennen. Typische Schlafstörungen Ursachen im Alter: Chronische Schmerzen oder Erkrankungen  – der Körper kommt nicht zur Ruhe Weniger Bewegung im Alltag  – der natürliche Schlaf-Wach-Rhythmus gerät aus dem Gleichgewicht Tagesmüdigkeit  – oft Folge von wenig Struktur, fehlender Aktivierung oder unbewussten Schlafphasen tagsüber Medikamente  – besonders solche, die den Schlaf beeinflussen oder ungewollt unterbrechen Was hilft: Manchmal reicht es schon, kleine Gewohnheiten zu verändern:  ein Spaziergang am Vormittag, eine feste Abendroutine oder ein offenes Gespräch mit dem Arzt über die Medikation. Denn auch im Alter gilt: Viele Schlafstörungen Ursachen lassen sich gezielt beeinflussen – wenn man weiß, wo man ansetzen kann. Schlafstörungen Ursachen: Wenn das Problem sich selbst verstärkt Schlafstörungen Ursachen  können nicht nur auslösen – sie können sich auch selbst am Leben halten. Vielleicht kennen Sie das: Je mehr Sie sich bemühen, gut zu schlafen, desto angespannter werden Sie. Schon beim Gedanken ans Einschlafen macht sich Unruhe breit. Häufige aufrechterhaltende Muster: Angst vor dem Wachliegen  – „Ich schaffe den Tag morgen nicht.“ Permanentes Grübeln  – über die Folgen von Schlafmangel oder den nächsten Tag Zwanghafte Selbstbeobachtung  – jedes Zucken, jede Minute wird registriert Früher ins Bett gehen  – aus Angst vor Erschöpfung, was den Druck nur erhöht Das Ergebnis:  Ein Teufelskreis – in dem die Sorge um den Schlaf selbst zur Schlafstörungen Ursache  wird und das System dauerhaft in Alarmbereitschaft hält. Kleine Veränderungen, die den Druck rausnehmen , können hier oft mehr bewirken als jede Schlaf-App: Loslassen statt kontrollieren. Vertrauen statt zählen.  Und manchmal auch: Hilfe annehmen, wenn der Kreis sich nicht mehr allein durchbrechen lässt. Tipp:  Führen Sie ein persönliches Schlaftagebuch – es hilft dabei, Muster zu erkennen, Gedanken zu entlasten und das eigene Verhalten bewusster wahrzunehmen. Sie können sich hier direkt meine kostenfreie PDF-Vorlage herunterladen: Und jetzt? Schlafstörungen Ursachen erkennen – und in Bewegung kommen Schlafstörungen Ursachen  sind oft vielschichtig – und gleichzeitig der Schlüssel zu nachhaltiger Veränderung. Vielleicht haben Sie sich in einigen Punkten wiedergefunden.  Vielleicht spüren Sie, dass etwas in Ihnen sagt: Da möchte ich genauer hinschauen. Sie müssen das nicht allein tun.  Und Sie dürfen sich Unterstützung holen – nicht erst, wenn gar nichts mehr geht. In einem kostenfreien Vorgespräch  klären wir gemeinsam, was Sie gerade brauchen – und ob psychologische Beratung online für Sie eine passende Form sein kann. Es geht um Sie. Und darum, dass Sie wieder schlafen können – so, wie es Ihrem Leben entspricht. Vielleicht interessiert Sie auch: Denkfehler 2.0: Warum unser Gehirn uns austrickst Work Life Balance Maßnahmen - Ihr Schlüssel zu einem erfüllten und gesunden Leben Emotionsregulation: Wenn Emotionen Sie ausbremsen Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress Quellen & Inspiration: Crönlein T, Galetke W, Young P. Schlaf und Schlafmedizin – Grundlagen . In: Schlafmedizin 1 x 1. Springer; 2017. Walker M. Das große Buch vom Schlaf . Goldmann Verlag; 2018. Müller T., Paterok B. Schlaftraining – Ein Therapiemanual zur Behandlung von Schlafstörungen . Hogrefe; 2010. www.soham-psychologische-beratung.de

  • Schlafstörungen Anzeichen: Wenn der Schlaf keine Erholung bringt

    Was sind Sie, die Schlafstörungen Anzeichen? Schlafen Sie - oder liegen Sie nur im Bett? Schlafen Sie – oder liegen Sie nur im Bett? Schlafstörungen Anzeichen  schleichen sich oft leise in Ihren Alltag – und bleiben lange unbemerkt. Vielleicht brauchen Sie abends ewig, um einzuschlafen , wachen nachts immer wieder auf  oder fühlen sich morgens trotz acht Stunden Schlaf wie gerädert . Was anfangs wie ein harmloses Problem wirkt, kann sich über Wochen zu echtem " Stress " entwickeln . Deshalb ist es so wichtig, die Signale früh ernst zu nehmen  – bevor Ihr Körper lauter wird. Typische Schlafstörungen Anzeichen auf einen Blick Schlafstörungen Anzeichen  können sich sowohl nachts als auch tagsüber bemerkbar machen – oft schleichend und leicht zu übersehen. Doch gerade diese frühen Signale verdienen Aufmerksamkeit. Denn wer sie kennt, kann gezielter gegensteuern. Häufige Symptome sind zum Beispiel: Langes Wachliegen beim Einschlafen  – oft mehr als 30 Minuten Häufiges nächtliches Erwachen  mit Schwierigkeiten, wieder einzuschlafen Frühes Erwachen , lange vor der geplanten Zeit Das Gefühl, nicht durchgeschlafen oder nicht erholsam geschlafen zu haben Tagesmüdigkeit, Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit Leistungsabfall, Stimmungsschwankungen, sozialer Rückzug Viele Betroffene sagen Sätze wie: „Ich liege nachts wach – und bin tagsüber völlig erschöpft. Als hätte ich gar nicht geschlafen.“ Auch wenn der Schlaf objektiv stattfindet, bleibt das Gefühl von ständiger Erschöpfung  – ein ernst zu nehmendes Signal für eine mögliche behandlungsbedürftige Störung .  Wann Schlafstörungen Anzeichen ärztlich abgeklärt werden sollten Nicht jede unruhige Nacht ist gleich ein Grund zur Sorge. Aber wenn sich bestimmte Muster regelmäßig wiederholen, sollten Sie aufmerksam werden. Als behandlungsbedürftig gelten Schlafstörungen, wenn … die Beschwerden mindestens dreimal pro Woche auftreten , die Symptome über mehrere Wochen bestehen , und Ihr Alltag dadurch spürbar eingeschränkt ist  – beruflich, sozial oder emotional. Ein Beispiel aus der Praxis: Eine 42-jährige Klientin berichtete, dass sie seit Monaten „nicht mehr richtig abschalten“ könne. Das Einschlafen dauerte häufig über eine Stunde, nachts wachte sie mehrfach auf. Tagsüber fühlte sie sich erschöpft, war gereizt und zog sich zunehmend zurück. Im gemeinsamen Gespräch wurde deutlich: hoher beruflicher Druck , familiäre Belastungen – und der ständige Versuch, allem gerecht zu werden . Ihre Symptome passten zu einer depressiven Episode , wie sie häufig mit Schlafstörungen einhergeht. Eine ärztliche Abklärung brachte Klarheit – und war der erste Schritt zur Entlastung. Ein weiteres Beispiel – vielleicht kommt es Ihnen bekannt vor: Ein 47-jähriger Klient kam ins Gespräch mit dem Satz: „Ich schlafe schlecht, aber ich funktioniere ja noch.“ Er war beruflich stark eingebunden, pendelte regelmäßig, übernahm Verantwortung – und schob seine Müdigkeit auf das Alter oder „die Phase im Job“. Erst als er anfing, sich häufiger zurückzuziehen, gereizter zu reagieren und morgens regelmäßig mit Herzklopfen aufzuwachen, wurde ihm klar: Es geht nicht mehr nur um Schlaf. Auch bei ihm zeigte sich: Dauerbelastung , innerer Druck und ungelöste Konflikte zeigten sich nachts zuerst  – lange, bevor er sie am Tag wahrhaben wollte. Schlafstörungen Anzeichen  können aber auch Ausdruck anderer Ursachen sein – etwa von: Angststörungen , Burnout , oder körperlichen Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion  oder Schlafapnoe . Eine professionelle Einschätzung hilft, Symptome einzuordnen – und gezielt zu handeln. Schlafstörungen Anzeichen früh erkennen – nicht verdrängen Viele Menschen reagieren auf erste Schlafstörungen Anzeichen  mit gut gemeinten Maßnahmen : früher ins Bett, mehr Entspannungstee, abends weniger Handyzeit. Das kann helfen – oder den Druck noch erhöhen. Denn wenn Schlaf zum Kraftakt wird, schläft man meist noch schlechter. Was häufig passiert: Erste Anzeichen werden nicht ernst genommen Die Sorge vor dem Wachliegen wächst Einschlafen wird zur Pflichtübung Der Körper reagiert mit innerer Unruhe Der Schlaf bleibt weiter aus So entsteht ein Teufelskreis – aus Anspannung, Erschöpfung und wachsender Selbstkritik . Was dagegen hilft: eine liebevolle Selbstbeobachtung statt Selbstoptimierung. Ein Schlaftagebuch kann ein erster Schritt sein, um Muster zu erkennen: Wann wird es abends schwierig? Welche Gedanken halten Sie wach? Was tut Ihnen abends wirklich gut – und was eher nicht? Oft zeigt sich schon beim Aufschreiben, dass nicht der Schlaf das Problem ist – sondern das, was davor liegt. Was Ihre Schlafprobleme Ihnen sagen wollen Schlafstörungen Anzeichen  sind keine Schwäche – sie sind ein Hinweis. Ein Signal Ihres Körpers und Ihrer Psyche, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Und genau darin liegt die Chance: Wenn Sie diesen Signalen zuhören, statt sie zu übergehen, kann Veränderung entstehen. Vielleicht bedeutet das: anders mit Stress umzugehen sich selbst wieder ernster zu nehmen emotionale Antreiber zu erkennen oder Unterstützung in Anspruch zu nehmen Was auch immer es ist – frühes Hinsehen wirkt. Denn je länger Schlafprobleme verdrängt werden, desto hartnäckiger verankern sie sich im System. Nutzen Sie die Hinweise, die Ihr Körper Ihnen gibt. Nicht gegen sich – sondern für sich. Wenn Sie spüren, dass etwas in Ihrem Leben mehr Ruhe, Klarheit oder Unterstützung braucht: Ich bin da. In einem kostenfreien Vorgespräch schauen wir gemeinsam, was Sie wirklich brauchen – und was möglich ist. Vielleicht interessiert Sie auch: Denkfehler 2.0: Warum unser Gehirn uns austrickst Stress Test: Wie gestresst sind Sie? Resilienz stärken: 4 Tipps für Ihren Alltag Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress Quellen & Inspirationen: Crönlein T., Galetke W., Young P. Schlaf und Schlafmedizin – Grundlagen.  In: Schlafmedizin 1×1.  Springer, 2017. Walker M. Das große Buch vom Schlaf.  Goldmann Verlag, 2018. Müller T., Paterok B. Schlaftraining – Ein Therapiemanual zur Behandlung von Schlafstörungen.  Hogrefe, 2010. www.soham-psychologische-beratung.de

  • Was kann man gegen Schlafstörungen machen? Diese Tipps helfen wirklich

    Mehr als Schäfchen zählen – was wirklich hilft, wenn Sie nicht zur Ruhe kommen Was kann man gegen Schlafstörungen machen? Diese Frage stellen sich viele Menschen – und oft nicht zum ersten Mal. Denn wer nachts wach liegt, hat in der Regel schon einiges probiert: ein neues Kissen, ätherische Öle, pflanzliche Mittel, Schlaftracking mit der App. Manchmal hilft das kurzfristig – manchmal gar nicht. Und genau das macht es so frustrierend: Der Körper ist müde. Der Tag war lang. Und trotzdem wird der Schlaf zur Herausforderung. Oft steckt mehr dahinter – ungelöster Stress , innere Antreiber , Denkfallen.  Das Gedankenkarussell dreht sich, der Druck steigt – und irgendwann wird selbst das Einschlafen zum „Projekt“. Doch genau hier liegt der Schlüssel: Wer den Schlaf nicht weiter perfektionieren will, sondern ihn ganzheitlich versteht , schafft die besten Voraussetzungen für echte Erholung. Einschlafen lässt sich nicht erzwingen. Vertrauen übrigens auch nicht. Darum lade ich Sie ein: zu einem ersten Gespräch – offen, ehrlich, unverbindlich. Vielleicht ist das kein Wundermittel. Aber oft der Moment, in dem etwas in Bewegung kommt. Was kann man gegen Schlafstörungen machen – konkret, alltagstauglich, menschlich Die meisten Menschen, die schlecht schlafen, haben längst nicht „nichts versucht“. Im Gegenteil: Viele haben schon einiges ausprobiert. Tees, Apps, Tipps aus dem Internet.  Und manchmal wird es dadurch sogar noch schlimmer – weil der Schlaf plötzlich zur Leistung wird. In der Psychologie heute  wird das treffend beschrieben: Als „Orthosomnie“. Ein Phänomen, bei dem Menschen versuchen, ihren Schlaf so sehr zu optimieren, dass sie genau daran scheitern. Schlaftracking, spezielle Diäten, Gadgets – alles mit dem Ziel, endlich wieder besser zu schlafen. Nur: Der Druck steigt. Und die Entspannung bleibt aus. Manche optimieren übrigens auch, obwohl sie gar kein echtes Schlafproblem haben.  Sie orientieren sich an Zahlen aus der App – und übersehen dabei, dass Schlaf nicht perfekt sein muss, sondern einfach nur erholsam. Was stattdessen hilft: Den Schlaf nicht weiter zu perfektionieren – sondern ihn besser zu verstehen . Und sich selbst dabei mit etwas mehr Milde zu begegnen. Denn Schlaf ist kein Projekt. Und schon gar kein Test. Die folgenden zehn Impulse laden Sie ein, neue Wege auszuprobieren – ohne Druck, ohne Muss. Sondern Schritt für Schritt. Und mit dem, was für Sie passt. Was kann man gegen Schlafstörungen machen - 10 konkrete Tipps 1. Was kann man gegen Schlafstörungen machen? Ein Schlaftagebuch führen Beobachten Sie Ihren Schlaf mindestens zwei Wochen lang. Schreiben Sie auf: wie lange Sie zum Einschlafen brauchen wie oft Sie nachts aufwachen wie erholt Sie sich morgens fühlen was tagsüber los war Das klingt banal – ist aber unglaublich aufschlussreich. Ein Schlaftagebuch schafft Klarheit über Muster, unterstützt die ärztliche Abklärung und zeigt, wo Veränderung ansetzen kann. Mein persönliches Schlaftagebuch als PDF finden Sie direkt hier – zum Ausfüllen, Ausprobieren und Klarheit gewinnen. 2. Was kann man gegen Schlafstörungen machen? Ein Abendritual etablieren Ein kleiner, wiederkehrender Ablauf am Abend kann Ihrem Nervensystem signalisieren: Jetzt wird’s ruhig.  Kein großes Programm – sondern ein Moment der Entschleunigung. Zum Beispiel: eine Tasse Lavendeltee Wärmflasche und leise Musik ein paar Sätze im Dankbarkeitsnotizbuch 10 Minuten Dehnen oder eine kurze Atemübung Je regelmäßiger, desto wirksamer. Solche Rituale geben Halt – und helfen, mentale Gesundheit zu pflegen, ohne dass gleich eine App oder ein Tracker dabei sein muss. Denn manchmal beginnt besserer Schlaf nicht mit Kontrolle – sondern mit dem Mut, es einfach gut sein zu lassen. 3. Was kann man gegen Schlafstörungen machen? Die 15-Minuten-Regel anwenden Wenn Sie nach etwa 15 Minuten nicht einschlafen können, lohnt sich ein kurzer Ortswechsel: Stehen Sie auf und gehen Sie in einen anderen Raum. Lesen Sie bei gedämpftem Licht ein paar Seiten – am besten nichts Aufwühlendes. Kehren Sie erst dann zurück ins Bett, wenn die Augen wirklich schwer werden. So durchbrechen Sie das nächtliche Grübeln  – und verknüpfen das Bett wieder mit dem, wofür es da ist: mit Ruhe, nicht mit Frust. 4. Was kann man gegen Schlafstörungen machen? Ein „Nest“ außerhalb des Schlafzimmers bauen Ein Rückzugsort für schlaflose Momente: ein bequemer Sessel, eine Decke, sanftes Licht – vielleicht ein entspannendes Hörbuch. Kein Handy. Kein Muss. Nur Sein. Dieses Nest hilft, den inneren Schlafdruck zu lösen. Es schafft Abstand zur Unruhe im Bett – und gibt dem Nervensystem ein klares Signal: Hier ist es sicher. Hier darf Ruhe entstehen. Ganz nebenbei ist es auch eine kleine Geste der Selbstfürsorge  – und ein stiller Ausdruck von gelebter Selbstliebe , gerade dann, wenn der Kopf nicht stillsteht. 5. Was kann man gegen Schlafstörungen machen? Yoga Nidra oder Körperreisen nutzen Beides wirkt beruhigend auf das Nervensystem – und Sie müssen dafür kein Yogi sein. Eine geführte Audiosequenz genügt.  Einfach hinlegen. Lauschen. Atmen. Das Ergebnis:  weniger innere Unruhe, mehr Selbstregulation – und oft ein deutlich besserer Schlaf. Gerade an Abenden, an denen der Kopf nicht aufhören will zu denken, kann das eine echte Brücke in die Ruhe sein. 6. Was kann man gegen Schlafstörungen machen? Abends die Gedanken aufschreiben Was hilft, wenn das Gedankenkarussell nicht aufhört? Antwort: Holen Sie die Gedanken aus dem Kopf – und bringen Sie sie zu Papier. Nehmen Sie sich fünf Minuten am Abend für ein kurzes Tagebuch. Schreiben Sie alles auf, was Sie beschäftigt – ohne Filter, ohne Bewertung. Es muss kein schöner Satz sein. Es geht nicht ums Verstehen. Es geht ums Loslassen. Gerade bei starken inneren Antreibern , automatischen Denkfallen oder Dauergrübeln  kann das helfen, den inneren Druck zu senken – und die Selbstführung zurückzugewinnen. 7. Was kann man gegen Schlafstörungen machen? Auf innere Bewertung verzichten Manchmal liegt die eigentliche Müdigkeit nicht im Körper – sondern im Kopf. Genauer gesagt: im inneren Dialog. „Du musst morgen fit sein.“ „Reiß dich zusammen.“ „Du versagst gerade.“ Solche Sätze machen Druck – und verhindern das, was jetzt eigentlich wichtig wäre: Entspannung. Was stattdessen hilft: ein wenig Selbstmitgefühl. Kleine, ehrliche Gedanken wie :„Ich bin müde – und das ist okay.“ „Ich darf jetzt zur Ruhe kommen.“ Diese Haltung verändert vielleicht nicht sofort den Schlaf. Aber sie verändert, wie Sie mit sich selbst umgehen. Und genau das stärkt auf Dauer auch Ihren Selbstwert . 8. Was kann man gegen Schlafstörungen machen? Sich bewegen – aber zum richtigen Zeitpunkt Was hilft, wenn Sie tagsüber kaum zur Ruhe kommen? Bewegung. Aber mit Feingefühl. Nicht direkt vor dem Schlafen – sondern besser am frühen Abend: ein Spaziergang, leichtes Stretching oder sanftes Yoga . Das bringt den Kreislauf in Schwung, baut Stresshormone ab  und hilft dem Körper, später leichter in den Ruhemodus zu wechseln. Denn Schlaf braucht keine Erschöpfung – sondern eine gut dosierte Entladung von Spannung . 9. Was kann man gegen Schlafstörungen machen? Auf Licht, Luft und Temperatur achten Schlaf braucht nicht viel – aber das, was er braucht, wirkt stark. Oft sind es die scheinbar banalen Dinge, die den Unterschied machen: Dunkelheit  – am besten durch Verdunklung oder Schlafmaske Frische Luft  – regelmäßig lüften oder mit leicht geöffnetem Fenster schlafen Kühle  – idealerweise 16 bis 18 °C im Raum Ruhe vor der Technik  – kein Handy, kein Fernseher, keine grellen Displays Diese Basics verbessern die sogenannte Schlafarchitektur  – also die Qualität und Tiefe des Schlafs – spürbar und nachhaltig. 10. Was kann man gegen Schlafstörungen machen? Hilfe annehmen – wenn nötig Manchmal reicht das alles nicht. Und dann ist die ehrlichste Antwort auf die Frage „Was kann man gegen Schlafstörungen machen?“  genau diese: Sich Unterstützung holen. Ein Gespräch mit einer Ärztin, einem Coach oder einem psychologischen Berater kann klären, was hinter dem schlechten Schlaf wirklich steckt  – und welche Schritte individuell sinnvoll sind. Nicht jeder Schlafstörung liegt eine Diagnose zugrunde. Aber fast immer gibt es etwas, das gesehen, verstanden und gelöst werden will. Und manchmal beginnt besserer Schlaf genau hier: Im Gespräch. Was kann man gegen Schlafstörungen machen? Mehr, als Sie vielleicht glauben – und weniger, als man Ihnen oft erzählt. Es geht nicht darum, alles richtig zu machen. Auch nicht darum, den Schlaf zu perfektionieren. Sondern darum, sich wieder mit dem zu verbinden, was nährt. Was beruhigt. Was trägt. Manchmal ist das ein Tee. Manchmal eine Entscheidung. Und manchmal einfach der Moment, in dem Sie sich selbst wieder zuhören. Denn Schlaf lässt sich nicht herbeizwingen. Aber er lässt sich einladen. Mit kleinen Schritten. Mit Freundlichkeit. Mit Klarheit. Und mit der Bereitschaft, sich selbst wieder wichtig zu nehmen. Jeder Schritt zählt – hin zu mehr Ruhe, mehr Schlaf. Und damit: mehr Sie. Und wenn Sie spüren: Ich will nicht nur besser schlafen – ich will verstehen, was dahintersteckt? Dann lassen Sie uns hinschauen. Gemeinsam. Manchmal reicht ein Gespräch, um Dinge in Bewegung zu bringen. Vielleicht interessiert Sie auch: Emotionsregulation: Wenn Emotionen Sie ausbremsen Die 7 Säulen der Resilienz: Schlüssel zu mehr Balance Resilienz stärken: 4 Tipps für Ihren Alltag Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress Quellen & Inspiration: Crönlein T, Galetke W, Young P. Schlaf und Schlafmedizin – Grundlagen . In: Schlafmedizin 1 x 1. Springer; 2017. Walker M. Das große Buch vom Schlaf . Goldmann Verlag; 2018. Müller T., Paterok B. Schlaftraining – Ein Therapiemanual zur Behandlung von Schlafstörungen . Hogrefe; 2010. Bode-Mylonas K. Schlaf um jeden Preis.  In: Psychologie Heute, 07/2025, S. 40–43. www.soham-psychologische-beratung.de

  • Therapie bei Schlafstörungen – wann Hilfe sinnvoll ist

    Therapie bei Schlafstörungen Therapie bei Schlafstörungen  ist oft der Schritt, den viele zu lange hinauszögern. Vielleicht, weil sie glauben, es müsse erst "schlimm genug" sein. Vielleicht, weil sie hoffen, es regelt sich schon wieder. Doch schlechter Schlaf ist mehr als nur eine unruhige Nacht. Er kann sich wie ein feiner Riss durchs ganze Leben ziehen: Konzentrationsprobleme, Stimmungsschwankungen, erhöhte Reizbarkeit, Erschöpfung. Oft geht das Hand in Hand mit innerem Druck, ständiger Anspannung – oder schlicht: Stress , der im Körper bleibt, auch wenn der Tag längst vorbei ist. Und irgendwann die Frage: Wie lange halte ich das noch durch? Wenn Sie merken, dass Ihre Schlafprobleme bleiben, statt zu gehen, ist das kein Zeichen von Schwäche – sondern von Klarheit.  Holen Sie sich Unterstützung , bevor aus Unruhe ein Dauerzustand wird. Wann ist eine Therapie bei Schlafstörungen sinnvoll? Wann ist eine Therapie bei Schlafstörungen sinnvoll? Therapie bei Schlafstörungen   wird dann sinnvoll, wenn sich die Probleme nicht mehr "wegschlafen" lassen. Typische Anzeichen : Ihre Schlafprobleme bestehen länger als vier Wochen Sie sind an drei oder mehr Tagen pro Woche betroffen Ihre Tagesform leidet: Müdigkeit, Reizbarkeit, soziale Rückzugsphasen, Konzentrationsprobleme Ihre Gedanken kreisen zunehmend um das Thema Schlaf Sie haben bereits vieles ausprobiert – ohne nachhaltige Besserung Gerade bei chronischer Insomnie  raten Fachgesellschaften frühzeitig zur therapeutischen Begleitung. Am besten, bevor Medikamente zum festen Bestandteil werden. Was leistet eine Therapie bei Schlafstörungen? Therapie bei Schlafstörungen  bedeutet nicht: "Ein Patentrezept, und alles wird gut." Aber sie kann helfen, Muster zu erkennen, Zusammenhänge zu verstehen und neue Wege zu entwickeln: Verhaltenstherapeutische Ansätze  helfen, schlafstörende Gedanken- und Verhaltensmuster zu verändern Entspannungsverfahren  wie Achtsamkeit, Meditation oder Yoga gegen Stress  regulieren das Nervensystem Innere Antreiber erkennen  (z. B. "Ich muss funktionieren") fördert Selbstführsorge und Selbstliebe Schlafhygiene & Rituale  werden individuell angepasst, nicht dogmatisch Die Therapie folgt dabei keinem starren Plan. Sie richtet sich nach Ihrem Alltag – und nach dem, was Sie wirklich brauchen. Ein kleines Beispiel aus der Praxis Ein 45-jähriger Klient stellte mir die Frage: "Ich schlafe seit Monaten schlecht – aber brauche ich wirklich Therapie?"  Er hatte Apps getestet, Podcasts gehört, abends auf Zucker verzichtet. Es half – kurz. Dann kam alles zurück. Im Gespräch zeigte sich: Sein Schlafproblem begann, als beruflich eine Entscheidung anstand, die er nicht treffen wollte. Hinter dem Schlafmangel lag eine tiefe Unsicherheit. Erst als wir begannen, die Selbstzweifel zu sortieren , wurde der Kopf ruhiger. Und der Schlaf kam zurück. Therapie bei Schlafstörungen: Auch ohne Medikamente wirksam Viele Menschen greifen zuerst zur Tablette. Manchmal ist das ein erster Schritt zur Stabilisierung – und völlig legitim. Aber auf Dauer braucht es mehr als Chemie. Es braucht: Verstehen , was das Schlafproblem wirklich signalisiert Fühlen , was innerlich in Bewegung ist Verändern , was heute möglich ist Therapie bei Schlafstörungen  muss übrigens nicht gleich klassische Psychotherapie bedeuten. Auch psychologische Beratung online , systemisches Coaching oder ein achtsamer Umgang mit sich selbst können hilfreich sein. Ein kurzer persönlicher Gedanke Auch ich kenne das: Zeiten, in denen ich schlecht geschlafen habe. Bei mir war es eine Phase beruflicher Unzufriedenheit, in der vieles vage und drückend war. Was geholfen hat? Meditation, sanfte Bewegung – und die bilaterale Stimulation durch Wingwave -Musik . Schlaf kam zurück, als ich wieder klarer wurde. Nicht über Nacht. Aber spürbar. Therapie bei Schlafstörungen – ein Schritt zu mehr Lebensqualität Therapie bei Schlafstörungen  ist kein Zeichen von Versagen. Sie ist ein Akt von Selbstführsorge. Wenn Sie spüren, dass Sie nicht weiterkommen, dann warten Sie nicht auf den perfekten Moment. Schlaf ist kein Luxus. Schlaf ist Voraussetzung für ein gelungenes Leben, Schutzraum für Ihre mentale Gesundheit, eine Brücke zu mehr Selbstfürsorge und innerer Klarheit. Sie dürfen sich helfen lassen.  Und: Es lohnt sich. Vielleicht interessiert Sie auch: Umgang mit Stress: 8 wirkungsvolle Übungen gegen Stress Stress Test: Wie gestresst sind Sie? Arten von Stress: Verstehen, was uns antreibt – und was uns belastet Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress Quellen & Inspirationen: Crönlein T, Galetke W, Young P. Schlaf und Schlafmedizin – Grundlagen . In: Schlafmedizin 1 x 1. Springer; 2017. Walker M. Das große Buch vom Schlaf . Goldmann Verlag; 2018. Müller T., Paterok B. Schlaftraining – Ein Therapiemanual zur Behandlung von Schlafstörungen . Hogrefe; 2010. www.soham-psychologische-beratung.de

  • Mehr Selbstvertrauen durch Bedürfnisarbeit: Authentisch leben in kleinen Schritten

    Selbstvertrauen beginnt mit einem ehrlichen Blick nach innen Selbstvertrauen  ist kein Geschenk des Himmels. Es entsteht, wenn Sie sich selbst besser kennenlernen – mit all Ihren Ecken, Bedürfnissen und kleinen Eigenheiten, die Sie liebenswerter machen, als Ihnen manchmal bewusst ist. Statt sich also täglich mit „Du musst nur an dich glauben!“-Plattitüden zu motivieren (die meistens genau dann versagen, wenn man sie bräuchte), lohnt sich ein anderer Weg: Ein bewusstes, selbstverantwortliches Leben – authentisch, stimmig, klar. Mehr Selbstvertrauen beginnt mit Klarheit. Wenn Sie spüren, dass Sie sich weiterentwickeln möchten, kann ein erstes Gespräch helfen, Struktur und Richtung zu finden. Und der Schlüssel? Ihre Bedürfnisse.  Klingt banal? Ist es nicht. Denn wer seine Bedürfnisse erkennt, ernst nimmt und erfüllt, stärkt nicht nur seine Lebensfreude und seinen Selbstwert , sondern ganz nebenbei auch sein Selbstvertrauen. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, wie genau das geht – ganz praktisch, mit Beispielen und Reflexionsfragen. Keine Zauberformel, sondern echte Selbsterkenntnis zum Mitnehmen. Selbstvertrauen durch Selbstreflexion Selbstvertrauen durch Priorisierung von Bedürfnissen Selbstvertrauen durch Zielsetzung und Planung Selbstvertrauen durch klare Kommunikation Selbstvertrauen durch ehrliches Nachjustiere Selbstvertrauen durch schriftliche Selbstarbeit Selbstvertrauen durch gelebte Freude: Beispiel „Spaß“ 1. Selbstvertrauen durch Selbstreflexion Selbstvertrauen  wächst da, wo wir aufhören zu funktionieren – und anfangen, uns ehrlich zuzuhören. Was ist Ihnen  wirklich wichtig? Welche Bedürfnisse  kommen zu kurz, obwohl sie eigentlich nach Aufmerksamkeit rufen? Selbstreflexion  heißt: innehalten. Nicht, um sich zu zerdenken, sondern um Klarheit zu gewinnen . In welchen Lebensbereichen – Arbeit, Beziehung, Freizeit oder persönliche Entwicklung  – fehlt gerade etwas? Und was genau wäre das? Tipp: Sprechen Sie mit einem Menschen Ihres Vertrauens darüber. Oft sind es die Rückfragen anderer , die den Knoten im Denken lösen. Inspiration: Eine ausführliche Bedürfnisliste  finden Sie weiter unten im Bedürfnis-Check . Manchmal reicht ein einziges Wort, um den eigenen Kompass neu zu justieren. Weitere Impulse für Ihre Selbstreflexion Auf der Seite Klarheit zum Mitnehmen  finden Sie zahlreiche kostenfreie Materialien, die Sie auf Ihrem Weg zu mehr Selbstvertrauen , innerer Klarheit  und Selbstführung  unterstützen. Dazu gehören unter anderem der Klarheits-Check  – ein persönliches Workbook, das hilft, Gedanken zu sortieren, Bedürfnisse zu erkennen und erste Schritte klarer zu sehen – sowie der Bedürfnis-Check , der zeigt, welche Bedürfnisse gerade erfüllt sind und welche mehr Raum brauchen. Wenn Sie gern mit sich selbst arbeiten, finden Sie dort außerdem Übungen wie den Stress Test , das Schlaftagebuch , Reflexionsfragen zur Standortbestimmung und viele weitere kleine Werkzeuge für den Alltag. 2. Selbstvertrauen durch Priorisierung von Bedürfnissen Nicht jedes Bedürfnis hat denselben Stellenwert  – zumindest nicht zur gleichen Zeit. Manche schreien laut , andere flüstern leise , bis sie überhört werden. Selbstvertrauen entsteht , wenn Sie lernen zu unterscheiden, was jetzt wirklich zählt  – und was vielleicht (noch) warten darf. Fragen Sie sich: Was braucht jetzt meine volle Aufmerksamkeit – und was kann ich bewusst für später einplanen?  So vermeiden Sie Überforderung und nutzen Ihre Energie sinnvoll. Priorisierung heißt nicht, sich selbst zurückzustellen.  Im Gegenteil: Sie treffen eine bewusste Wahl , Ihre Ressourcen klar und liebevoll einzusetzen, statt in alle Richtungen gleichzeitig zu rennen. Was heute wichtig ist, darf morgen anders sein  – aber Ihre Entscheidung dafür macht den Unterschied. Weiterlesen-Tipp:  Wenn Sie tiefer in das Thema Selbstwert  eintauchen möchten, finden Sie in meinem Psychologie Magazin weitere Beiträge, zum Beispiel Selbstwert stärken für mehr Lebensfreude  oder Gesunder Selbstwert: Das Gesicht des Selbstwerts . 3. Selbstvertrauen durch Zielsetzung und Planung Selbstvertrauen braucht Eigenverantwortung.  Für die Erfüllung Ihrer Bedürfnisse ist niemand zuständig – außer Ihnen selbst . Klingt streng? Ist befreiend. Denn wenn Sie sich selbst ernst nehmen, holen Sie die Verantwortung dorthin zurück, wo sie hingehört: zu Ihnen . Der erste Schritt: Klären Sie , welches Bedürfnis erfüllt werden möchte. Der zweite Schritt: Überlegen Sie , wie das ganz konkret gehen könnte. Ich empfehle: Finden Sie mindestens drei alltagstaugliche Strategien , mit denen Sie Ihrem Bedürfnis Raum geben können. So erweitern Sie Ihre Handlungsspielräume – und sichern sich ab, falls Plan A gerade nicht möglich ist. Und dann: Planen Sie verbindlich. – Wann  möchten Sie sich welches Bedürfnis erfüllen? – Wie genau  möchten Sie es tun? – Was brauchen Sie dafür  – innerlich wie äußerlich? Selbstvertrauen wächst, wenn wir nicht nur wissen, was uns wichtig ist – sondern wenn wir auch danach handeln. Weiterlesen-Tipp:  Im Psychologie Magazin finden Sie vertiefende Impulse rund um Selbstvertrauen und Selbstwert – zum Beispiel Selbstwert stärken  oder Selbstwirksamkeit stärkt innere Klarheit und Handlungskraft . 4. Selbstvertrauen durch klare Kommunikation Selbstvertrauen zeigt sich auch darin, dass Sie für Ihre Bedürfnisse einstehen  – offen, respektvoll und ohne Drama. Klar auszusprechen, was Ihnen wichtig ist, braucht manchmal Überwindung. Aber es lohnt sich.  Denn unausgesprochene Erwartungen sind der Nährboden für Enttäuschung. Fragen Sie sich: – Was möchte ich gerade wirklich mitteilen – und warum? – Wem gegenüber lohnt es sich, ehrlich zu sein? – Wie kann ich meine Worte so wählen, dass sie Verbindung schaffen statt Widerstand? Gesunde Beziehungen leben von ehrlicher Kommunikation.  Und sie beginnen oft mit dem Mut, ein Bedürfnis klar zu benennen – auch wenn es nur ein schlichtes „Ich wünsche mir heute mehr Ruhe“ ist. Wenn Sie sich trauen, Ihre Wahrheit auszusprechen , stärken Sie nicht nur die Beziehung zu anderen, sondern auch die zu sich selbst. Weiterlesen-Tipp:  Im Psychologie Magazin finden Sie weitere Beiträge rund um innere Klarheit und Selbstwert – zum Beispiel Selbstbewusstsein stärken: 6 Tipps für den Alltag . 5. Selbstvertrauen durch ehrliches Nachjustieren Selbstvertrauen wächst nicht durch Perfektion, sondern durch Lernbereitschaft. Was heute passt, kann morgen schon nicht mehr stimmen. Und das ist kein Rückschritt – sondern ein Zeichen innerer Reife. Fragen Sie sich regelmäßig: – Was hat gut funktioniert – und warum? – Was hat mich eher Kraft gekostet als gestärkt? – Wo habe ich meine Bedürfnisse erfüllt – und wo habe ich sie ignoriert? Seien Sie ehrlich mit sich – und freundlich zugleich. Neue Strategien entstehen oft aus dem, was nicht geklappt hat. Und das ist völlig in Ordnung. Wer sich erlaubt, zu justieren statt stur durchzuhalten, zeigt echte Selbstführung. Ein Blick nach innen lohnt sich immer – besonders dann, wenn das Leben sich leise verändert. Lesetipp: Wenn Sie besser verstehen möchten, was Ihre Gefühle Ihnen eigentlich sagen wollen – und wie schwierige Emotionen zu einer echten Kraftquelle werden können –, finden Sie im Psychologie Magazin den Beitrag Gefühle verstehen – und schwierige Emotionen als Kraftquelle nutzen . Wenn Sie tiefer einsteigen möchten: Der Bedürfnis-Check unterstützt Sie dabei, Ihre aktuellen Bedürfnisse klarer zu erkennen – und bewusster zu entscheiden, was Sie wirklich stärkt. 6. Selbstvertrauen durch schriftliche Selbstarbeit Schreiben klärt. Was vage im Kopf herumschwirrt, wird auf dem Papier greifbar – und damit gestaltbar. Wenn Sie Ihre Bedürfnisse benennen, passende Strategien entwickeln und regelmäßig reflektieren, entsteht etwas Kostbares: Verbindung zu sich selbst. Sie lernen, sich selbst besser zu verstehen, ernst zu nehmen – und liebevoll zu führen . Nicht perfekt. Sondern Schritt für Schritt. Echt. Und genau darin liegt der Weg zu einem authentischen, erfüllten Leben. Selbstvertrauen entsteht nicht über Nacht. Aber es wächst – mit jedem Satz, den Sie sich ehrlich schreiben. 7. Selbstvertrauen durch gelebte Freude: Beispiel „Spaß“ Wie erfüllen Sie sich Ihr Bedürfnis nach Spaß – und erlauben sich echte Leichtigkeit? Wann hatten Sie zum letzten Mal richtig Spaß – so aus vollem Herzen? Nicht als To-do auf der Liste, sondern einfach, weil es Ihnen gut tut? Nehmen Sie sich zehn Minuten Zeit. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen wirklich Freude macht – ganz ohne Einschränkungen. Nicht das, was vernünftig oder produktiv wäre. Sondern das, was Sie nährt. Vielleicht sowas wie: Mit Gleichgesinnten lachen Fahrradfahren im Sonnenschein Zumba, Tanzen, Springen, laut Musik hören Auf einen Baum klettern (ernsthaft!) Einen Spieleabend mit Freunden organisieren Endlich wieder ins Kino oder eine Modelleisenbahn durchs Wohnzimmer bauen Einen Witze-Abend einführen – oder einen Schneemann mitten im April Denken Sie nicht an „das geht doch nicht“. Denken Sie an das, was Sie zum Lächeln bringt. Und dann: Tragen Sie mindestens einen dieser Impulse fest in Ihren Kalender ein. Ein echtes Date mit sich selbst. Kein Wenn und Aber. Denn: Wer sich erlaubt, Freude zu leben, stärkt nicht nur sein Wohlbefinden – sondern auch die Beziehung zu sich selbst. Wenn Sie merken, dass Sie genau an dieser Stelle Unterstützung brauchen – jemanden, der mit Ihnen sortiert, klärt und den Blick auf Ihre innere Stärke schärft –, dann finden Sie in der psychologischen Beratung online einen geschützten Raum dafür. Vielleicht interessiert Sie auch: Innere Antreiber: Wie Stressverstärker Ihr Leben bestimmen Wingwave-Coaching: Berufliche und persönliche Ziele erreichen Selbstliebe lernen: Wie Sie sich selbst endlich annehmen können www.soham-psychologische-beratung.de

  • Im Stress – und trotzdem handlungsfähig?

    Eine Einladung, neu hinzuschauen Im Stress  funktionieren viele Menschen einfach weiter. Als gäbe es keine Wahl. Als müsste man da irgendwie durch – mit leerem Akku, flachem Atem und kreisenden Gedanken. Aber was, wenn genau dieses blinde Weiterfunktionieren der Kern des Problems ist? Was, wenn der Weg aus dem Stress nicht über Kontrolle führt, sondern über ein ehrliches Hinschauen – und über eine neue Form von Selbstführung ? Im Stress - bleiben Sie handlungsfähig! Im Stress erkennen, was wirklich stresst Beruflicher Druck , Beziehungsthemen, zu wenig Pausen, zu viele Erwartungen – oder tief sitzende Glaubenssätze wie „Ich muss stark sein“ ? Im Stress  sind die Auslöser oft nicht auf den ersten Blick sichtbar. Viele meiner Klientinnen und Klienten haben äußerlich alles im Griff – doch innerlich ist längst Unruhe. Die Gedanken kreisen, der Körper sendet Signale, das Leben fühlt sich an wie ein ständiges Aushalten. Genau hier setzen wir an. Nicht mit einer To-do-Liste, sondern mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: Was erzeugt Ihren Stress wirklich – im Außen wie im Inneren? Im Stress fehlt oft der Überblick – nicht die Stärke Wer im Stress  ist, ist nicht schwach. Nur überfordert. Und das ist ein entscheidender Unterschied. Ich arbeite mit Menschen, die sich zwischen Job, Verantwortung und innerem Anspruch fast zerreißen – und trotzdem glauben, sie müssten einfach nur „besser organisiert“ sein. Nein. Müssen sie nicht! Was fehlt, ist nicht Disziplin – sondern Entlastung, Orientierung und Verbindung mit sich selbst . Im Stress hilft ein kleiner Perspektivwechsel Eine Übung für zwischendurch: Spüren Sie kurz Ihre Füße. Atmen Sie einmal tief ein … und lang aus. Und dann fragen Sie sich ehrlich: „Was würde ich heute am liebsten einfach lassen?“ Und: „Was davon ist wirklich unverzichtbar – und was nicht?“ Oft entsteht durch diese Rückfrage ein erster Perspektivwechsel. Und der öffnet Türen – raus aus dem Gefühl des Getriebenseins, hin zu mehr mentaler Gesundheit . Im Stress denken viele: Ich muss das allein schaffen Das ist einer der häufigsten inneren Stressverstärker. Der Gedanke: Andere schaffen das doch auch. Ich höre diesen Satz oft. Und ich weiß, wie tief er sitzt. Gerade im Stress   ist Selbstliebe   kein Wohlfühlwort, sondern ein handfester Wegweiser. Sich Unterstützung zu holen, bedeutet nicht zu versagen – es bedeutet, sich selbst ernst zu nehmen. Im Stress gemeinsam neu sortieren In der Beratung schauen wir auf: Ihre aktuellen Belastungen und inneren Antreiber Ihre Gedanken – auch die alten, die leisen, die lauten Ihre körperlichen Reaktionen auf Stress (z. B. Schlafstörungen , Verspannungen, Unruhe) Ihre vorhandenen oder neuen Wege aus dem Stress Ziel ist nicht „weniger Stress“, sondern mehr Selbstklarheit . Und damit: ein neues Gefühl von Wirksamkeit, von „Ich kann etwas tun.“ Im Stress braucht es keine Selbstoptimierung. Sondern Mitgefühl. Viele Menschen merken im Gespräch plötzlich: Ich hätte nie gedacht, wie viel ich mit mir herumtrage. Das ist oft der Moment, in dem sich etwas ändert. Nicht, weil der Stress sofort verschwindet – sondern weil sie beginnen, sich selbst zuzuhören. Weil sie merken: Ich bin nicht das Problem – aber ich kann Teil der Lösung sein. So entsteht Resilienz . Und langfristig auch ein Gefühl von Work-Life-Balance , das sich nicht nach Spagat anfühlt. Im Stress – und trotzdem auf dem Weg Wenn Sie sich hier wiederfinden –in der Erschöpfung, im Druck, in der Sehnsucht nach einem gelungenen Leben , dann lade ich Sie ein, den nächsten Schritt nicht allein zu gehen. Ich unterstütze Sie dabei, sich selbst wieder klarer zu sehen, Druck zu reduzieren, Prioritäten neu zu sortieren – und Entscheidungen zu treffen, die Ihnen guttun. Vielleicht beginnt es heute. Mit einem Atemzug. Mit einem Gedanken. Mit der Entscheidung: Es darf leichter werden. Mehr Klarheit. Mehr Selbstwert. Mehr Du. Vielleicht interessiert Sie auch: Yoga gegen Stress: Wie Yoga Ihnen hilft Ihr Leben zu entschleunigen Umgang mit Stress: 8 wirkungsvolle Übungen gegen Stress Warum der Schlaf aus dem Takt gerät: Schlafstörungen Ursachen Stress verstehen: Wissenswerte Fakten für wirkungsvolle Strategien gegen Stress www.soham-psychologische-beratung.de

  • Die 3 Säulen der Persönlichkeitsentwicklung

    Die 3 Säulen der Persönlichkeitsentwicklung – was wirklich trägt, wenn’s drauf ankommt 3 Säulen der Persönlichkeitsentwicklung fassen zusammen, was Sie in stürmischen Zeiten wirklich trägt: Selbsterkenntnis, Selbstakzeptanz und Selbstveränderung . Sie helfen zu verstehen, was in Ihnen wirkt, mildern inneren Druck und machen Veränderungen Schritt für Schritt möglich – nicht perfekt, aber ehrlich und alltagstauglich. 3 Säulen der Persönlichkeitsentwicklung: Selbsterkenntnis, Selbstakzeptanz und Selbstveränderung. Persönlichkeitsentwicklung ist keine Theorie und keine Modeerscheinung. Diese drei Säulen sind verlässliche Orientierung, wenn es innen wackelt und außen Druck entsteht. Wenn Sie tiefer in das Thema einsteigen möchten, finden Sie in der Magazinrubrik Persönlichkeitsentwicklung weitere Beiträge, die diese 3 Säulen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und vertiefen. Und wenn Sie direkt an Ihren eigenen Themen arbeiten möchten: Vereinbaren Sie gern ein kostenfreies Vorgespräch. Über den folgenden Link gelangen Sie direkt zur Terminvereinbarung. Die 3 Säulen der Persönlichkeitsentwicklung auf einen Blick Selbsterkenntnis : Wer bin ich? Was treibt mich an? Wo sabotiere ich mich – und merke es oft nicht einmal? Selbstakzeptanz : Kann ich mich annehmen, auch wenn ich gerade nicht glänze? Und auch da, wo ich lieber weggucken würde? Selbstveränderung : Bin ich bereit, etwas anders zu machen – und zwar nicht perfekt, sondern echt? Diese 3 Säulen der Persönlichkeitsentwicklung helfen dabei, bei sich zu bleiben , wenn außen Erwartungen drängen – und innen der innere Kritiker laut wird. Warum die 3 Säulen der Persönlichkeitsentwicklung so wertvoll sind Weil sie Struktur geben , wenn Klarheit fehlt. Viele Menschen kommen zu mir mit dem Gefühl: "Da müsste sich was ändern – aber ich weiß nicht, wie ich anfangen soll." Manche bringen Listen mit. Andere bringen Tränen. Und manche einfach nur diesen einen Satz: "Ich bin so müde, Stefanie. Ich weiß bloß nicht, wovon." Genau hier setzen die 3 Säulen der Persönlichkeitsentwicklung  an. Sie bringen Ordnung ins diffuse Gefühl. Sie schaffen Raum für Erkenntnis, statt Selbstverurteilung. Und sie erlauben es, klein anzufangen , ohne sich klein zu fühlen. ** Beispiel aus der Praxis: Eine Klientin Anfang 50 kam mit dem Satz: "Ich bin ständig müde – und gleichzeitig rastlos." Im Gespräch wurde deutlich: Sie war nicht erschöpft vom Tun, sondern vom inneren Antreiben . Sie konnte nicht gut Nein sagen, hatte hohe Erwartungen an sich selbst – und fühlte sich ständig "zu wenig". Wir begannen bei der Selbsterkenntnis : Welche Sätze liefen innerlich mit? Dann kam die Selbstakzeptanz : Darf ich mich auch mögen, wenn ich mal nichts leiste? Und schließlich: Selbstveränderung  – ein erster Schritt war, eine Stunde pro Woche nur für sich  einzuplanen. Ohne Schuldgefühl. Selbstfürsorglich - mit Selbstmitgefühl. Klingt einfach? War es nicht. Aber es hat etwas verändert. Die 3 Säulen der Persönlichkeitsentwicklung – so können Sie starten Selbsterkenntnis: Ich sehe, was ist Welche Situationen werfen mich emotional aus der Bahn? Welche inneren Sätze höre ich immer wieder? Was tue ich regelmäßig, obwohl es mir nicht guttut? Tipp aus der Praxis:  Führen Sie eine Woche lang ein Mini-Tagebuch. Notieren Sie sich, was Sie stärkt – und was Sie stresst. Nicht bewerten. Nur beobachten. Genau da beginnt Bewusstsein. Selbstakzeptanz: Ich nehme mich an Was darf ich mir endlich verzeihen? Wo bin ich besonders hart zu mir? Wie spreche ich mit mir und wie gehe ich mit meinen Fehlern um? Wie würde ich mit einer guten Freundin sprechen, die in meiner Lage wäre? Eine Übung, die wirkt:  Schreiben Sie sich einen Brief – aus Sicht einer liebevollen, wohlwollenden Stimme. Viele meiner Klienten sagen danach: "So habe ich noch nie mit mir gesprochen." Selbstveränderung: Ich gehe neue Wege Was würde ich gern loslassen – auch wenn’s unbequem wird? Was wäre ein kleiner, aber ehrlicher Schritt? Was wäre anders, wenn ich mich ernst nehme? Kleiner Schritt, große Wirkung: "Ich sage im nächsten Meeting, was ich denke."  – auch wenn mir dabei das Herz klopft. " Ich sage Nein."  Und halte die Stille aus, die danach kommt. Das ist Persönlichkeitsentwicklung . Nicht auf Instagram – sondern im echten Leben. Wenn Sie tiefer verstehen möchten, welche inneren Sätze Sie antreiben oder begrenzen, lohnt sich ein Blick in den Artikel über Glaubenssätze erkennen und verändern . Dort erfahren Sie, wie innere Überzeugungen entstehen – und wie Sie sie Schritt für Schritt lösen können. Und wenn Sie zusätzlich Impulse suchen, um Ihr Selbstbewusstsein im Alltag zu stärken, finden Sie im Beitrag Selbstbewusstsein stärken – 6 Tipps für den Alltag praktische Anregungen, die sofort spürbar entlasten. Was die 3 Säulen der Persönlichkeitsentwicklung wirklich bewirken Sie verbinden Verstehen mit Veränderung . Denn nur zu erkennen, was nicht gut läuft , reicht nicht. Und sich verändern zu wollen, ohne sich selbst zu akzeptieren, ist einfach nur anstrengend. Erst das Zusammenspiel bringt Tiefe. Und genau darum geht es: nicht um Selbstoptimierung , sondern um Selbstführung . Ein echtes Zuhause in sich selbst – das ist die Basis. Kein Ort mit Instagram-Zitat an der Wand. Sondern ein stiller Platz, an dem Sie wissen: "So, wie ich bin, darf ich sein." Möchten Sie auf Ihrem eigenen Fundament weiterbauen? Ich begleite Sie auf Ihrem Weg zu mehr innerer Klarheit, Selbstwert und Selbstführung  – mit Klarheit, Struktur und echter Verbindung. Mehr Klarheit. Mehr Selbstwert. Mehr Sie. Vielleicht interessiert Sie auch: Selbstwirksamkeit stärkt innere Klarheit und Handlungskraft Wingwave-Coaching: Berufliche und persönliche Ziele erreichen Denkfehler 2.0: Warum unser Gehirn uns austrickst Quellen & Inspirationen: Katharina Renke & Vanessa Kämper: „Selbstwirksamer leben durch eigene Entscheidungen“ , erschienen in: Freie Psychotherapie, 01/2025 www.soham-psychologische-beratung.de

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